Pharmazie
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Warum sie trotzdem Goldstandard der Kariesprävention sind
Die Volkskrankheit Karies wurde und wird effektiv durch Fluoride eingedämmt. Obwohl das seit Jahrzehnten nachgewiesen ist, stehen Fluoride immer wieder im Zentrum öffentlicher Debatten. Nebenwirkungen werden in den Vordergrund gerückt, die bei unsachgemäßer Anwendung auftreten können. Propagiert werden Alternativen wie Hydroxylapatit, für die aber in der Kariesprävention nur eine vergleichsweise schmale Datenbasis besteht. Zahnmedizinische Fachgesellschaften verteidigen in der Debatte die in der aktuellen S3-Leitlinie dargelegten Fluorid-Empfehlungen. Derweil hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) neue Referenzwerte für die Fluorid-Zufuhr festgelegt.Show morepharmazie
Fluoride unter Beschuss
25.09.2026, 09:00 Uhr
Rote Augen: zwischen OTC-Medikation und Notfall
Das „rote Auge“ zählt zu den Beratungssituationen, die uns täglich im HV begegnen. Die Bandbreite möglicher Ursachen reicht dabei von harmlosen Reizungen bis hin zu ernsthaften ophthalmologischen Notfällen wie einem akuten Glaukom oder einer infektiösen Keratitis. Umso wichtiger sind gezielte Fragen, um mögliche Warnzeichen („Red Flags“) sicher zu erkennen, die eine sofortige ärztliche Abklärung erfordern.Show moreDifferenzialdiagnose und Behandlung
25.09.2026, 03:20 Uhr
Mit fixer Dreifachkombination gegen Asthma
Die Kombination aus Formoterol-Fumaratdihydrat, Glycopyrroniumbromid und Budesonid dürfen ab sofort auch Patienten mit Asthma erhalten. Die EU-Zulassungserweiterung erhält das Arzneimittel Trixeo Aerosphere® als Inhalator für die zweimal tägliche Anwendung.Show moreBudesonid, Glycopyrronium und Formoterol
24.09.2026, 14:00 Uhr
Wichtige Mitteilungen KW39
Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) veröffentlicht regelmäßig pharmakovigilanzrelevante Informationen von Institutionen, Behörden und Herstellern.Show moreArzneimittelkommission der Deutschen Apotheker
24.09.2026, 12:00 Uhr
Ist Mifepriston wirksamer als Levonorgestrel?
Mifepriston in niedriger Dosierung verhindert Schwangerschaften effektiver als Levonorgestrel. Das zeigt eine neue Cochrane-Analyse. Mifepriston ist in Deutschland lediglich zum Schwangerschaftsabbruch und zur Weheneinleitung zugelassen.Show moreNotfallverhütung
24.09.2026, 11:00 Uhr
Das Aus für die HFmrEF
In der aktualisierten europäischen Leitlinie zum Management der Herzinsuffizienz wurde die Klassifizierung vereinfacht. Die Herzinsuffizienz mit geringgradiger linksventrikulärer Ejektionsfraktion (HFmrEF) gibt es nicht mehr. Dafür neue Stadien, die auch Risikopatienten einschließen.Show moreESC klassifiziert Herzinsuffizienz neu
24.09.2026, 10:00 Uhr
Palliativmedizin: Patienten und Angehörige verstehen und unterstützen
In der Palliativmedizin steht die Lebensqualität der Patienten im Mittelpunkt. Das umfasst weit mehr als die reine Symptomkontrolle. Der Leitgedanke ist eine ganzheitliche Begleitung, die den Menschen und seine Bedürfnisse in vier Dimensionen erfasst: Neben den physischen spielen auch psychische, soziale und spirituelle Aspekte eine wichtige RolleShow moreKommunikation, Betreuung und Spiritualität
23.09.2026, 14:00 Uhr
pJIA: Upadacitinib jetzt ab zwei Jahren zugelassen
Den JAK-Inhibitor Upadacitinib dürfen ab sofort auch Kinder ab zwei Jahren mit einer polyartikulären juvenilen idiopathischen Arthritis (pJIA) erhalten. Abbvie vertreibt neben einer Tablette nun neu auch eine Lösung, die nach Gewicht dosiert wird.Show moreJAK-Inhibitor in der Kinderrheumatologie
23.09.2026, 11:00 Uhr
Tablette statt Atemmaske bei Schlafapnoe?
Schätzungsweise ein Achtel der Weltbevölkerung leidet an obstruktiver Schlafapnoe. Da bislang keine orale Therapie zur Verfügung steht, bleiben die Behandlungsoptionen hinsichtlich der Patientenakzeptanz suboptimal. Nun stellen die Ergebnisse einer Phase-III-Studie erstmals eine Wirkstoffkombination in Tablettenform in Aussicht, welche Therapietreue, Behandlungserfolg und Lebensqualität deutlich verbessern könnte.Show moreAtmungsstörung im Schlaf
23.09.2026, 08:00 Uhr
EU-Zulassung für Augenimplantat Susvimo
Der Wirkstoff – Ranibizumab – ist nicht neu, wohl aber die Art und Weise, wie er ins Auge geht. Bei dem jüngst zugelassenen Susvimo® wird dieser nicht in den Glaskörper injiziert, sondern mittels eines wiederbefüllbaren Implantates an den Wirkort gebracht.Show moreAltersabhängige Makuladegeneration
22.09.2026, 12:30 Uhr
Weg vom Raucherklischee - jetzt noch punkten!
Bis kommenden Dienstag, den 29. September 2026, können Sie noch die Fragen zu unserem aktuellen Lernen-und-Punkten-Beitrag beantworten und einen Fortbildungspunkt sammeln!Show moreChronisch-obstruktive Lungenerkrankung
22.09.2026, 11:00 Uhr
STIKO empfiehlt Clesrovimab zur RSV-Prophylaxe bei Babys
Alle Neugeborenen und Säuglinge sollen im ersten Lebensjahr eine Prophylaxe gegen das respiratorische Synzytialvirus (RSV) erhalten. Neben Nirsevimab empfiehlt die STIKO jetzt gleichwertig Clesrovimab.Show moreAlternative zu Nirsevimab
22.09.2026, 11:00 Uhr
Zwölf Arzneimittel sind einen Schritt weiter
Unter den zwölf Wirkstoffen, die der CHMP zur Zulassung empfiehlt, befinden sich neben Generika und Biosimilars auch acht neue Wirkstoffe. Neue Therapieoptionen könnte es demzufolge bald bei Hämophilie A, Myasthenia Gravis, Tumoren und bei der Tollwutprophylaxe geben.Show moreZulassungsempfehlungen im September
18.09.2026, 15:00 Uhr
Bei grunderkrankten Kindern an die Grippeimpfung denken
Nur eines von zehn Kindern mit einer Grunderkrankung ist gegen Grippe geimpft. Damit könnten in der kommenden Saison 2026/27 1,1 Millionen Kinder ungeimgft bleiben. Dabei ist jeder dritte hospitalisierte Grippepatient unter 18 Jahren.Show moreRobert Koch-Institut
18.09.2026, 13:00 Uhr
Kein pauschaler Nierenvorteil für moderne Diabetesarzneimittel
Bei Diabetikern schützen GLP-1-Rezeptoragonisten und SGLT-2-Hemmer die Nieren offenbar vor allem bei bestehender Albuminurie. Ohne Albuminurie bleibt ein zusätzlicher renaler Nutzen laut einer neuen Beobachtungsstudie unklar.Show moreAlbuminurie als entscheidender Faktor
18.09.2026, 11:00 Uhr
Arzneimittelsicherheit ein Leben lang im Blick
Am Welttag der Patientensicherheit betonen PEI und ADKA, wie wichtig es gerade für chronisch kranke Menschen ist, Arzneimittel fortlaufend zu überwachen und Übergänge zwischen Versorgungsbereichen sicher zu gestalten.Show moreWelttag der Patientensicherheit 2026
17.09.2026, 15:00 Uhr
Herzbericht: Weniger Todesfälle durch Herzinfarkte
Die Sterberate durch Herzinfarkte ist zuletzt deutlich gesunken. Weitere Ursachen, Trends und Herausforderungen der Versorgung zeigt das Update des aktuellen Herzberichts.Show morePrävention und Therapie in der Kardiologie
17.09.2026, 09:00 Uhr
Wichtige Mitteilungen KW38
Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) veröffentlicht regelmäßig pharmakovigilanzrelevante Informationen von Institutionen, Behörden und Herstellern.Show moreArzneimittelkommission der Deutschen Apotheker
17.09.2026, 08:00 Uhr
Sportmediziner: „Sie kaufen sich die großen Nachteile der Schmerzmittel ein“
Viele Sportler, sei es im Amateur- oder Profibereich, nehmen OTC-Schmerzmittel ein, sagt der Sportmediziner Dieter Leyk im Interview mit der DAZ. Oftmals ist diese Einnahme verzichtbar und kann sogar gefährlich werden. Eine Beratung in der Apotheke könnte für einige Sportler entscheidend sein.Show moreOTC-Einnahme im Breitensport
17.09.2026, 03:20 Uhr
WHIM-Syndrom: Mavorixafor mobilisiert Leukozyten
Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren, die unter dem sogenannten WHIM-Syndrom leiden, können seit September 2026 mit dem Wirkstoff Mavorixafor (Xolremdi®) behandelt werden. Mithilfe des Antagonisten am CXC-Chemokin-Rezeptor 4 (CXCR4) ist bei den immundefizienten Patienten eine Verbesserung der WHIM-assoziierten Neutro- bzw. Lymphopenie und des Infektionsgeschehens möglich.Show moreErste zugelassene Behandlungsoption
16.09.2026, 15:30 Uhr
Gottschalk: Tumorfrei mit Immuntherapie
Fernsehmoderator Thomas Gottschalk gilt nach einem weiteren PET-CT als frei von Krebszellen. Für seine Behandlung hatten Gottschalks Ärzte unter anderem eine Immuntherapie angewendet, die eigentlich für Patienten mit einem Neuroblastom erforscht wird, berichtet die Bild-Zeitung. Der Schlüssel fürs Repurposing liege dabei im Molekül GD2.Show moreGD2 als Target
16.09.2026, 13:30 Uhr
Akne: Weniger Antibiotika, mehr Alternativen, gezielte Ansätze
Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) hat ihre S2k-Leitlinie „Therapie der Akne“ aktualisiert. Die Therapieempfehlungen richten sich jetzt präziser nach Akneform und Schweregrad aus. Neu sind: Spironolacton als Off-Label-Option bei Patientinnen und Trifaroten als weitere Alternative zu anderen topischen Retinoiden sowie eine begrenzte Therapiedauer oraler Antibiotika. Und neu sind auch: Kapitel zu Acne tarda und Akne im Kindesalter sowie wichtige Aspekte zur Patientenschulung inklusive Hautpflege und Ernährung.Show moreLeitlinie zur Akne aktualisiert
16.09.2026, 08:00 Uhr
Ab 6 Jahren: Indikation von HIV-Medikament Symtuza erweitert
Die Europäische Kommission erweitert den Einsatzbereich der Vierer-Kombination Darunavir, Cobicistat, Emtricitabin und Tenofovir-Alafenamid (Symtuza) auf Kinder ab sechs Jahren mit mindestens 25 kg Körpergewicht.Show moreEine Tablette, vier Wirkstoffe
15.09.2026, 10:00 Uhr
Fertigspritzen: mit der richtigen Technik sicher ins Ziel
Fertigspritzen für die Selbstinjektion sind zwar relativ einfach aufgebaut, aber in vielen unterschiedlichen baulichen Varianten im Handel. Zu diesen technologischen Aspekten sollte bei der Abgabe beraten werden. Durch die Patientenschulung trägt die Apotheke wesentlich zur Arzneimitteltherapiesicherheit bei.Show moreBeratung zur Selbstinjektion
15.09.2026, 03:20 Uhr
Deprescribing: Welche Wirkstoffe bereiten am häufigsten Probleme?
Das Absetzen von Arzneimitteln kann unerwünschte Ereignisse nach sich ziehen. Diese sind besonders häufig nach einem Deprescribing von Opioiden, Antidepressiva und Gabapentinoiden.Show moreAdverse drug withdrawal events
14.09.2026, 15:50 Uhr
Vorsicht bei Arzneimitteln mit Pseudoephedrin
Die AMK hat Verdachtsfälle zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen im Zusammenhang mit dem indirekten Sympathomimetikum Pseudoephedrin ausgewertet. Das Fazit: Bei der Abgabe von entsprechenden verschreibungsfreien Präparaten an Patienten sollten kardiovaskuläre Risiken und mögliche Überempfindlichkeitsreaktionen unbedingt beachtet werden.Show moreKardiovaskuläre Gegenanzeigen beachten
14.09.2026, 14:00 Uhr
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