Pharmazie
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Therapie optimieren und Eigenverantwortung stärken
Nach einem Herzinfarkt ist häufig eine komplexe Medikation erforderlich, um Komplikationen zu verhindern und einem Folgeanfall vorzubeugen. Die Betroffenen und ihre Angehörigen sind oft verunsichert und kommen mit vielen Fragen in die Apotheke. Mit diesem Beitrag möchten wir Sie in die Lage versetzen, Therapieentscheidungen nachzuvollziehen und erklären zu können, Ihre Patienten in einer optimierten Arzneimitteltherapie zu begleiten, ihre Adhärenz zu fördern und Ihr pharmakotherapeutisches Wissen zu aktualisieren.Show morepharmazie
Ein Patient nach Myokardinfarkt
06.07.2026, 03:55 Uhr
Antibiotika: Gatifloxacin: ein Fluorochinolon der Gruppe IV
Eine Flut neuer Antibiotika rollt derzeit aus der Arzneimittel-Pipeline auf Ärzte, Apotheker und Patienten zu. Eines davon ist Gatifloxacin. Gemäß Einteilung der Paul-Ehrlich-Gesellschaft gehört es zu den Fluorochinolonen der Gruppe IV. Das allein bescheinigt ihm bereits eine sehr gute Wirksamkeit. Für Gatifloxacin wurde im letzten Jahr die Zulassung in Deutschland beantragt.Show more14.05.2000, 15:26 Uhr
Hepatitis C: neue Therapie mit Pegasys
Roche hat bekannt gegeben, dass Pegasys zur Behandlung von Hepatitis C eine doppelt so hohe Wirksamkeit aufweist wie die herkömmliche Therapie mit Interferon. In einer Phase-III-Studie konnte gezeigt werden, dass 39% der Patienten mit Hepatitis C anhaltend auf Pegasys (Peginterferon alfa-2a) ansprachen - doppelt so viele als bei der bisher eingesetzten Behandlung mit Interferon alfa-2a. Die Ergebnisse dieser Studie wurden an der 35. Jahrestagung der European Association for the Study of the Liver (EASL) in Rotterdam, Niederlande, vom 1. bis 3. Mai 2000 präsentiert.Show more14.05.2000, 15:26 Uhr
Oxazolidinone: Grampositiven den Garaus machen
Immer häufiger werden Infektionen von grampositiven Erregern ausgelöst. Und immer häufiger werden Resistenzen gegen bislang wirksame Antibiotika beobachtet. Alternativen sind daher von Nöten. Eine neue Wirkstoffklasse, die Oxazolidinone, wird schon bald das therapeutische Arsenal gegen die gefährlichen Kokken erweitern.Show more14.05.2000, 15:26 Uhr
Interferon beta-1b: Betaferon bei sekundärer progredienter Multipler Sklerose
Am 1. Mai 2000 wurden auf dem 52. Kongress der American Academy of Neurology (AAN) in San Diego, USA, die Ergebnisse der nordamerikanischen Studie mit Betaferon (Interferon beta-1b) bei sekundär progredienter Multipler Sklerose (SPMS) vorgestellt. Das teilte die Schering AG mit.Show more14.05.2000, 15:26 Uhr
Vorrangiges Verfahren der FDA: Tegaserod zur Behandlung des Reizdarmsyndroms
Wie die Novartis Pharma AG mitteilte, hat die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA einem vorrangigen Verfahren für die Zulassungsprüfung von Tegaserod (Zelmac), einem innovativen Arzneimittel zur Behandlung verschiedener Symptome des Reizdarmsyndroms, zugestimmt.Show more07.05.2000, 15:26 Uhr
Tropenseuche Leishmaniose: Neue Therapie aus deutschem Forschungslabor
Im Gegensatz zu anderen Tropenseuchen ist die Leishmaniose nur wenig bekannt. Dabei ist die durch einzellige Parasiten verursachte Infektion, die in vier unterschiedlichen Formen auftritt, ebenfalls eine Massenkrankheit. Sie ist in 88 Ländern verbreitet, rund 350 Millionen Menschen leben in gefährdeten Gebieten, und jedes Jahr treten rund zwei Millionen Neuerkrankungen auf.Show more07.05.2000, 15:26 Uhr
Daclizumab: Monoklonale Antikörper schützen das Transplantat
Auf dem amerikanischen Nephrologenkongress Ende 1999 in Miami wurden nach einer Information der Hoffmann-La Roche AG die 3-Jahres-Daten über die Anwendung von Daclizumab (Zenapax) bei Nierentransplantationen vorgestellt.Show more07.05.2000, 15:26 Uhr
Spiegelmer-Technologie: Stabile und spezifisch bindende Oligonukleotide
Die Schering AG, Berlin, und die Noxxon Pharma AG, Berlin, gaben die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages bekannt. Die Firmen werden bei der Erforschung neuartiger Hormonantagonisten auf Basis von stabilen Oligonukleotiden, so genannten Spiegelmeren, zusammenarbeiten.Show more07.05.2000, 15:26 Uhr
Genomforschung: Neuartiger Impfstoff-Kandidat für Meningitis B
Die Chiron Corporation gab bekannt, dass ihr Forschungsteam in Siena/Italien zusammen mit Mitarbeitern von The Institute for Genomics Research (TIGR) in Rockville, Maryland und der Universität Oxford die vollständige Genomsequenz von Neisseria meningitidis, des Haupterregers der Meningokokken-Meningitis, bestimmt hat.Show more07.05.2000, 15:26 Uhr
Phytopharmaka: Johanniskraut – nicht ohne Wechselwirkungen
Mit der häufigen Anwendung von Johanniskrautpräparaten zeichnen sich auch unerwünschte Wirkungen von Hypericum und Interaktionen mit anderen Pharmaka ab. Die bislang bekannten Wechselwirkungen beruhen wahrscheinlich auf einer Induktion des Cytochrom-P450-Systems.Show more30.04.2000, 15:26 Uhr
Photodynamische Therapie: Verteporfin in den USA zugelassen
Die FDA hat am 12. April die Zulassung für Verteporfin (Visudyne®) zur Behandlung der feuchten altersbezogenen Makuladegeneration (AMD) erteilt, wie Ciba Vision jetzt mitteilte. Die photodynamische Therapie mit Verteporfin wurde speziell für Patienten mit der vorwiegend klassischen Form der chorioidalen Neovaskularisation (CNV) zugelassen.Show more30.04.2000, 15:26 Uhr
Fortgeschrittenes Ovarialkarzinom: Paclitaxel/Platin-Kombination ist Standard
"Die Kombination von Platin und Paclitaxel ist der Kombination von Platin und Cyclophosphamid überlegen und stellt den derzeitigen Standard der Primärtherapie dar." So lautet nach einem Bericht von Bristol-Myers Squibb das Resümee der "Kurzgefassten Interdisziplinären Leitlinien 2000" zur Indikation Ovarialkarzinom, herausgegeben von der Deutschen Krebsgesellschaft.Show more30.04.2000, 15:26 Uhr
PAVK: Unterdiagnostiziert, unterschätzt und gefährlich
Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) ist ein Marker für die Atherosklerose in koronaren und zerebralen Arterien. Trotz ihrer Bedeutung wird die PAVK von vielen Ärzten unterschätzt und bleibt daher häufig unentdeckt. Dabei ist die frühzeitige Diagnose mit Hilfe des Knöchel-Arm-Index einfach und kostengünstig. In der Behandlung der PAVK kommt der Kontrolle der Risikofaktoren, der Nicotinabstinenz sowie dem Einsatz von Thrombozytenfunktionshemmern große Bedeutung zu.Show more30.04.2000, 15:26 Uhr
Neues Antibiotikum: FDA erteilt Zulassung für Linezolid
Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat am 18. April die Zulassung für Zyvox® (Linezolid in intravenöser Form, als Tablette und als orale Suspension) zur Behandlung grampositiver Infektionen erteilt. Das berichtete jetzt Pharmacia & Upjohn, Erlangen. Linezolid ist der erste Vertreter einer neuartigen Klasse von Antibiotika. Mit ihrer Zulassung folgt die FDA den Empfehlungen ihres beratenden Ausschusses für Antiinfektiva vom 24. März 2000.Show more30.04.2000, 15:26 Uhr
T. Richter:Bärlauch – Monographie einer Arzne
Bärlauch gehört zu den einheimischen Heil- und Küchenkräutern, die kaum Eingang in den Kräutergarten gefunden haben und daher überwiegend wild gesammelt werden. Er wächst vor allem in feuchten Wäldern und macht in dieser Jahreszeit nicht nur durch seine weißen Blüten, sondern auch durch seinen Knoblauchgeruch auf sich aufmerksam. Pharmakologische Untersuchungen haben gezeigt, dass die schwefelhaltigen Inhaltsstoffe des Bärlauchs Sauerstoffradikale abfangen bzw. antioxidativ wirken. Dieser Effekt ist zur Vorbeugung bestimmter chronischer Erkrankungen von Bedeutung.Show more30.04.2000, 15:26 Uhr
FDA-Empfehlung: Kombinationstherapie mit Irinotecan ist neue Referenztherapie in
Für Patienten mit fortgeschrittenem Kolonkarzinom gilt nach einer Presseinformation der Rhone-Poulenc Rorer in den USA nach einer Entscheidung eines Expertengremiums der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA seit wenigen Tagen eine neue Referenztherapie, nämlich die Kombination des Topoisomerase-Hemmers Irinotecan mit 5-Fluorouracil (5-FU) und Folinsäure für die First-line-Therapie.Show more30.04.2000, 15:26 Uhr
Faktor-VIII-Präparat: Helixate NexGen zur Zulassung empfohlen
Das neue rekombinante Faktor-VIII-Präparat Helixate NexGen von Aventis Behring steht kurz vor der Einführung. Die europäische Behörde zur Bewertung von Arzneimitteln (das CPMP der EMEA) hat im März dieses Jahres die Zulassung dieses gentechnologischen Gerinnungspräparates zur Behandlung der Hämophilie A empfohlen. Damit wurde die Grundlage für zeitgleiche Zulassung in allen 15 EU-Mitgliedsstaaten geschaffen. Aventis Behring rechnet Mitte 2000 mit der Markteinführung in Deutschland und den anderen EU-Ländern.Show more23.04.2000, 15:26 Uhr
Alzheimer-Krankheit: Die therapeutischen Möglichkeiten sind immer noch begrenzt
Die gegenwärtige Therapie einer Alzheimer-Erkrankung basiert überwiegend auf der Hemmung der Acetylcholinesterase. Mit zunehmendem pathophysiologischem Verständnis lassen sich möglicherweise neue Therapieoptionen entwickeln.Show more23.04.2000, 15:26 Uhr
Alzheimer-Demenz: AGE als neuer Angriffspunkt für Arzneimittel?
Einer neueren Theorie zufolge spielen so genannte Advanced Glycation End Products (AGEs) eine zentrale Rolle in der Pathophysiologie der Alzheimer-Krankheit. Bestätigt sich diese Vorstellung, könnten neue therapeutische Ansätze wie AGE-Inhibitoren entwickelt werden.Show more23.04.2000, 15:26 Uhr
ALLHAT-Studie: Doxazosin nicht ausreichend wirksam
Jetzt wurde der Doxazosin-Arm der ALLHAT-Studie (Antihypertensive and Lipid-Lowering Treatment to Prevent Heart Attack Trial) abgebrochen, weil unter Doxazosin im Vergleich zu Chlortalidon mehr kardiovaskuläre Ereignisse auftraten und mehr Patienten wegen einer Herzinsuffizienz in eine Klinik eingewiesen werden mussten.Show more23.04.2000, 15:26 Uhr
Fibrinogensenker: BASF Pharma stoppt klinische Studie mit Ancrod
Der Entwicklungskandidat Ancrod, eine aus Schlangengift gewonnene, fibrinogensenkende Substanz, wird gegenwärtig von BASF Pharma nach einer Firmeninformation in der Indikation akuter ischämischer Schlaganfall im Rahmen der klinischen Phase-III-Studie ESTAT (= European Stroke Treatment with Ancrod Trial) geprüft.Show more23.04.2000, 15:26 Uhr
Indischer Weihrauch – Pharmazeutische Bewertung der Harzdroge und ihrer Zu
Dieser Beitrag präsentiert die Ergebnisse unserer Prüfungen der pharmazeutischen Qualität von Indischem Weihrauch (dem Harz von Boswellia serrata Roxb., Burseraceae), des daraus hergestellten Trockenextraktes und des Fertigarzneimittels H 15 Ayurmedica. Die Identitätsprüfung von Droge und Extrakt erfolgte dünnschichtchromatographisch. Als Leit- bzw. Wirksubstanzen wurden 11-Keto-b-Boswelliasäure (KBA) sowie Acetyl-11-Keto-b-Boswelliasäure (AKBA) bestimmt. Die Quantifizierung erfolgte mit Hilfe der Hochleistungsdünnschichtchromatographie (HPTLC) bzw. der Hochdruckflüssigchromatographie (HPLC) unter Verwendung der aus Indischem Weihrauch isolierten Referenzsubstanzen [2]. Die Untersuchungsergebnisse erlauben eine pharmazeutische Bewertung des Arzneimittels als eine der Voraussetzungen für dessen klinische Prüfung.Show more16.04.2000, 15:26 Uhr
STIKO: Schwangeren-Screening auf Hepatitis B verbessern
Vor sechs Jahren wurde das Schwangeren-Screening auf Hepatitis B in die Mutterschaftsrichtlinien aufgenommen. Doch noch immer gibt es nach Angaben der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut und einer Mitteilung von Aventis Pasteur MSD riesige Lücken: Bei jeder dritten Schwangeren ist den Geburtskliniken der Hepatitis-B-Status unbekannt.Show more16.04.2000, 15:26 Uhr
HOPE-Studie: Ramipril schützt vor kardiovakulären Ereignissen
Ramipril senkt im Vergleich zu Plazebo die Häufigkeit von kardiovaskulären Todesfällen, Herzinfarkten und Schlaganfällen um 22 Prozent. Das zeigte die HOPE-Studie, an der sich über 9000 Patienten mit einer Gefäßerkrankung oder einem Diabetes mellitus und einem weiteren kardiovaskulären Risikofaktor, aber ohne Herzinsuffizienz oder linksventrikulärer Dysfunktion beteiligten.Show more16.04.2000, 15:26 Uhr
Vitamin E: bisher kein Einfluss auf koronare Herzkrankheit nachgewiesen
In der Heart Outcomes Prevention Evaluation (HOPE)-Studie, von der ein Teilergebnis jetzt veröffentlicht wurde, zeigte Vitamin E bei Patienten mit hohem Risiko für einen Herzinfarkt oder für andere kardiovaskuläre Ereignisse über einen Beobachtungszeitraum von 4,5 Jahren keinen Einfluss auf den Verlauf der koronaren Herzerkrankung.Show more16.04.2000, 15:26 Uhr
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