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Deutscher Apotheker Verlag - PROD

Länger leben – aber auch länger krank?

Die weltweite Lebenserwartung steigt. Doch die gewonnenen Jahre sind oft mit gesundheitlichen Einschränkungen verbunden – ein Trend, der insbesondere Frauen in wohlhabenden Ländern trifft. Eine aktuelle Auswertung im Fachjournal The Lancet Public Health liefert aktuelle Daten.Show more
medizin
spektrum
Wachsende Krankheitskluft
24.07.2026, 10:00 Uhr

Was steckt eigentlich hinter Zittern?

Wer die Arme stramm nach vorne streckt und versucht, die Hände auch nur 30 Sekunden lang ruhig zu halten, wird bald ein Zittern der Finger bemerken. Dieser physiologische Tremor zeigt sich, wenn Muskeln in Halteposition der Sauerstoff ausgeht. Die Übergänge zum pathologischen Tremor sind dabei fließend. Wenn im Raum steht, ob der Betroffene zum Hausarzt oder gar zum Neurologen gehen soll, helfen am ehesten die sonstigen Beschwerden weiter.Show more
Normal bis krankhaft
06.05.2009, 22:00 Uhr
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Was steckt eigentlich hinter ...Muskelzuckungen?

Weh tun sie nicht, aber angenehm sind sie auch nicht: die plötzlichen, unwillkürlichen Muskelzuckungen. Dass nur Nervöse unter Zuckungen von Arm-, Augenlid- oder Schenkelmuskeln leiden, ist ein Irrglaube. Trotzdem sind sie harmlos, meistens zumindest. Nur wenn charakteristische Begleitsymptome hinzutreten, weisen Muskelzuckungen auf eine beginnende schwere Erkrankung hin.Show more
Wenn Muskeln machen, was sie wollen
22.04.2009, 22:00 Uhr

Karoshi – plötzlicher Tod durch Überarbeitung in Japan

In Japan ist der durch – häufig jahrzehntelange – Überarbeitung bedingte Tod ("Karoshi", sprich: Karooschi) ein nationales Problem. Eine Richtlinie des japanischen Gesundheitsministeriums regelt die Anerkennung von Karoshi, dessen direkte Todesursache meistens ein Herzversagen ist, als Versicherungsfall. Es ist anzunehmen, dass die Zahl der durch Überarbeitung bedingten Todesfälle und Selbstmorde in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise noch deutlich steigen wird.Show more
15.04.2009, 22:00 Uhr
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Was steckt eigentlich hinter …übermäßigem Schwitzen?

Unter Hyperhidrose leiden Betroffene oft jahrelang, ohne ihren Haus- oder Facharzt damit zu "belästigen". Das Hyperhidrose-Zentrum Wien schätzt, dass 2,5% der Erwachsenen (in Deutschland also 2 Millionen) unter übermäßigem Schwitzen leiden, aber nur 40% damit zum Arzt gehen. Dabei ist qualifizierter Rat auch ohne große Diagnostik in der Regel leicht zu geben – wenn ein paar differenzialdiagnostische Fragen abgeklärt sind.Show more
Zu viel des Guten
01.04.2009, 22:00 Uhr

Was sind eigentlich ... Mouches volantes

Eigentlich kennt sie jeder – kleine schwarze Punkte, Fäden, Flusen oder Mücken, die entstehen, wenn man auf eine weiße Wand oder in den Schnee schaut. Sie können auch plötzlich beim Lesen auftauchen. Diese "Mücken" sieht nur der Betroffene selbst, niemand anderes. Die Augenärzte bezeichnen sie als "Mouches volantes" oder eben fliegende Mücken. Sie sind die Folge von Trübungen des Glaskörpers im Auge.Show more
Wenn Mücken vor dem Auge tanzen
14.01.2009, 23:00 Uhr
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Mühsamer Kampf gegen nosokomiale Infektionen

Von Hans-Peter Hanssen
Etwa 17 Millionen Menschen werden jährlich in Deutschland vollstationär behandelt. Im gleichen Zeitraum treten mehr als 500.000 Klinikinfektionen auf. Es wird geschätzt, dass sich 20 bis 30 Prozent von ihnen vermeiden ließen. In verschiedenen Kliniken nehmen resistente Keime weiter zu. Gleichzeitig wird vor einer Zunahme der Antibiotika-Resistenzen, insbesondere MRSA, gewarnt. Da Beschäftigte im Gesundheitsbereich mit Kontakten zu Patienten häufiger gegenüber MRSA exponiert sind als Nichtbeschäftigte, können diese Personen vorübergehend oder sogar dauerhaft MRSA-Träger sein. Das Robert Koch-Institut hat jetzt ein Positionspapier vorgelegt, das die Problematik darstellt und Lösungsansätze aufzeigt [1]. Bereits vor Jahren war in diesem Zusammenhang auf die Händedesinfektion als wichtigste präventive Einzelmaßnahme hingewiesen worden [2].
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17.12.2008, 23:00 Uhr

Was ist eigentlich ...eine Neurofibromatose?

Die Neurofibromatose ist eine Tumorerkrankung der Haut oder der inneren Organe, die durch entartete Nerven- und Bindegewebszellen entsteht. Es handelt sich dabei um Folgen einer Mutation von Tumorsuppressorgenen. Abhängig von der Symptomatik und dem Ort der Genmutation lassen sich acht verschiedene Typen einer Neurofibromatose unterscheiden. Am bekanntesten sind die Typen 1 und 2.Show more
Wenn Nerven- und Bindegewebszellen entarten
17.12.2008, 23:00 Uhr

Was sind eigentlich Hüftinfarkt und Hüftnekrose?

Ein plötzlich in die Hüfte einschießender stechender Schmerz kann ein wichtiges Warnsignal für einen Hüftinfarkt sein. Der Hüftinfarkt entsteht infolge eines Gefäßverschlusses und kann zu einer Hüftkopfnekrose – auch als Hüftnekrose bezeichnet – führen. Betroffen sind meist Erwachsene im Alter um die 40 Jahre, Männer häufiger als Frauen. In der Hälfte aller Fälle findet man eine Nekrose des Hüftkopfes auf beiden Seiten.Show more
Wenn der Hüftkopf schlecht durchblutet wird
03.12.2008, 23:00 Uhr

Lymphödeme erfordern lebenslange Behandlung

Aus den Blutkapillaren austretende Flüssigkeitsmenge und der Abfluss der interstitiellen Flüssigkeit über die venösen Kapillaren sowie der Abfluss über das Lymphsystem stehen unter physiologischen Bedingungen in einem Gleichgewicht. Wenn der Zufluss zum Interstitium erhöht oder der Abfluss daraus vermindert ist, kann überschüssige Flüssigkeit ins Gewebe austreten und es kommt zu einer Schwellung des betroffenen Körperteils. Die Angaben zur Häufigkeit von Lymphödemen schwanken stark von 800.000 bis 4,5 Millionen Betroffenen in Deutschland. Einheitlich sind die Empfehlungen zur komplexen physikalischen Entstauungstherapie sowie Verhaltensregeln für die betroffenen Patienten. Eine komplette Heilung ist nicht möglich und je länger das Lymphödem besteht, desto geringer sind die Behandlungschancen. Eine spezielle Gruppe von Betroffenen sind Brustkrebspatientinnen, die nach Operation und Bestrahlung häufig an einem Armlymphödem leiden.Show more
03.12.2008, 23:00 Uhr

Was ist eigentlich ...ein Wachkoma?

Das Wachkoma, auch als Coma vigile oder apallisches Syndrom bezeichnet, wird von vielen Medizinern als Widerspruch in sich empfunden. Denn Koma bedeutet tiefe Ohnmacht. Doch Patienten im Wachkoma liegen entweder nahezu regungslos mit offenen Augen da oder schlafen. Sie nehmen von sich aus keinen Kontakt zu ihrer Umwelt auf. Auch auf angebotene Nahrung reagieren sie nicht und müssen daher künstlich ernährt werden.Show more
Wach und doch nicht ansprechbar
19.11.2008, 23:00 Uhr

Was ist eigentlich …Gicht?

Bei der Gicht handelt es sich um eine Stoffwechselerkrankung mit erhöhten Harnsäurewerten im Blut. Ursachen sind genetische Defekte, purinreiche Ernährung, Nierenfunktionsstörungen und Krankheiten mit gesteigertem Zellzerfall. Typischerweise werden die Gelenke befallen. Insbesondere das Großzehengrundgelenk ist extrem häufig betroffen. Aber auch verschiedene innere Organe können in Mitleidenschaft gezogen werden, so beispielsweise die Nieren.Show more
Wenn sich Harnsäure im grossen Zeh ablagert
05.11.2008, 23:00 Uhr

Gut beraten! Tipps für Osteoporose-(Risiko)patienten

Osteoporose-Patienten und solche, die Osteoporose-gefährdet sind, profitieren in hohem Maße von Tipps zur knochengesunden Ernährung und Maßnahmen zur Sturzvermeidung. Im Beratungsgespräch in der Apotheke sollte offen darüber gesprochen werden, was der Patient aktiv gegen den Knochenschwund machen kann. Hier bietet sich die Möglichkeit, neben den Hinweisen für eine erfolgreiche Arzneimitteltherapie auch in konzentrierter Form alle alltagstauglichen Aspekte anzusprechen, den Knochenstoffwechsel zu unterstützen.Show more
22.10.2008, 22:00 Uhr

Der Osteoporose-Risikotest

Von Sabine Gohlke
Mit steigendem Alter nimmt das Risiko zu, an Osteoporose zu erkranken. Jeden Tag stehen wir in der Apotheke Männern und Frauen gegenüber, die schon aufgrund ihres Alters Osteoporose-gefährdet sein können. Wie hoch ihr Risiko ist, darüber kann der Osteoporose-Risikotest des Kuratoriums Knochengesundheit e.V. Auskunft geben. Es handelt sich dabei um einen Fragebogen, der einfach in der Apotheke ausgefüllt werden kann. Damit stellt er eine hervorragende Einstiegshilfe dar, um mit dem Patienten ins Gespräch zu kommen und ihn über wichtige Präventionsmaßnahmen aufzuklären.
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22.10.2008, 22:00 Uhr

„Vitamin D ist wichtigerals Calcium-Substitution!“

Ein Interview mit Prof. Dr. Heike Bischoff-Ferrari
Die Bedeutung von Vitamin D für die Osteoporose-Prophylaxe und – Therapie ist lange unterschätzt worden. Immer mehr kristallisiert sich heraus, dass Vitamin D nicht nur Knochen aufbaut, sondern durch Stärkung der Muskulatur Stürze und Knochenbrüche vermeiden hilft. Prof. Dr. Heike Bischoff-Ferrari zählt zu den führenden Forschern, die in den letzten Jahren mit ihren Arbeiten zu einem wesentlich besseren Verständnis der Vitamin-D-Funktionen beigetragen hat. Wir haben mit ihr über die neuen Erkenntnisse und ihre Bedeutung für die Praxis gesprochen.
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22.10.2008, 22:00 Uhr

Pharmakologie der Osteoporose-Therapeutika

Von Christian Ude und Manfred Schubert-Zsilavecz
Der menschliche Knochen ist durch einen ständigen Umbauprozess gekennzeichnet. Kontinuierlicher Knochenauf- und -abbau liegen beim Gesunden in einem Gleichgewicht vor, so dass die Stabilität und Festigkeit des Skeletts gewährleistet ist. Kommt es zu Störungen dieses Gleichgewichts, resultieren metabolische Knochenerkrankungen wie die Osteoporose. Verschiedene Wirkstoffklassen mit unterschiedlichen Wirkmechanismen eröffnen wirksame Therapieoptionen und helfen, das Frakturrisiko der Osteoporosekranken zu vermindern und die eingeschränkte Lebensqualität der Patienten zu verbessern.
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22.10.2008, 22:00 Uhr

Der rote Faden in der Osteoporose-Therapie

Von Peyman Hadji und Volker Ziller
Die multifaktorielle Erkrankung der Osteoporose beschreibt einen Zustand erhöhter Knochenbrüchigkeit auf der Basis einer reduzierten Knochenmasse und eines gestörten Knochenstoffwechsels. Aufgrund der hohen Inzidenz, der massiven Beeinträchtigung der Lebensqualität der Betroffenen sowie der immensen Kosten für unser Gesundheitssystem besteht die dringende Notwendigkeit zur rationellen Diagnostik, Prävention und Therapie. Der folgende Beitrag fasst die vorhandene Evidenz zur Pharmakotherapie der postmenopausalen Osteoporose auf Grundlage der EBM-S-III-Leitlinie des Dachverbands Osteologie (DVO) unter klinischen Gesichtspunkten zusammen.
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22.10.2008, 22:00 Uhr

Was ist eigentlich ...das Locked-in-Syndrom?

"Unbeweglich wie ein Leichnam saß der Greis in seinem Stuhl, doch bewies der lebhafte und intelligente Blick, … dass sein Geist noch vollkommen frisch war … Schon konnte er nicht mehr durch eine Geste zum Ausdruck bringen, was er wünschte, schon war ihm die Sprache versagt. Er befahl mit den Augen, kurz er war ein Leichnam mit lebendigen Augen ...". Die Rede ist von einer Figur aus dem Roman "Der Graf von Monte Christo", mit der Alexandre Dumas sehr treffend das Locked-in-Syndrom beschreibt.Show more
Im eigenen Körper gefangen
15.10.2008, 22:00 Uhr

Was ist eigentlich ... ein Gaucher-Syndrom?

Als der französische Dermatologe Philippe Charles Ernest Gaucher 1882 über eine Patientin mit einer vergrößerten Milz und einer vergrößerten Leber berichtete, ging er noch davon aus, dass es sich bei der dann nach ihm benannten Erkrankung um eine Tumorerkrankung handeln müsse. Heute weiß man, dass es sich um eine vererbare Lipidspeicherkrankheit handelt, die sich auf den Mangel des Enzyms Glukozerebrosidase zurückführen lässt und durch eine entsprechende Enzymsubstitution behandelt werden kann.Show more
Wenn leber und Milz vergrössert sind
01.10.2008, 22:00 Uhr

Was ist eigentlich ein Veitstanz?

Der Veitstanz, auch als Chorea Huntington bezeichnet, ist eine Nervenkrankheit, die erstmals 1841 von C. O. Waters beschrieben worden ist. Benannt wurde sie 1872 nach dem amerikanischen Nervenarzt George Huntington (1850–1916) aus Ohio. Er erkannte, dass es sich um eine Erbkrankheit handelt, bei der normale Bewegungsabläufe durch nicht kontrollierbare Bewegungen zeitweilig unterbrochen werden. So kann der Eindruck eines "Tanzes" entstehen.Show more
Wenn die Steuerung der Muskeln entgleist
17.09.2008, 22:00 Uhr

Was ist eigentlich eine Sarkoidose?

Die Sarkoidose, auch Morbus Besnier-Boeck-Schaumann genannt, ist eine seltene, sowohl akut als auch chronisch verlaufende, entzündliche Erkrankung. Hauptsächlich betroffen sind Lunge und Lymphknoten, praktisch kann jedes Organ befallen werden. Typisch für die Sarkoidose ist das Auftreten zahlreicher herdförmiger Granulome. Bei einem Granulom handelt es sich um eine knotige Neubildung aus Granulationsgewebe, ausgelöst durch eine Aktivierung des Immunsystems.Show more
Wenn Granulationsgewebe Organe schädigt
03.09.2008, 22:00 Uhr

Was ist eigentlich ... eine Hashimoto-Thyreoiditis?

Die Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Schilddrüsenerkrankung, die lange Zeit unbemerkt bleiben kann. Durch Bildung von Autoantikörpern wird langsam, aber unaufhaltsam Schilddrüsengewebe zerstört. Dadurch können zunächst erhöhte Mengen von Schilddrüsenhormonen freigesetzt werden, was sich in Symptomen einer Hyperthyreose äußert. Langfristig werden nicht mehr genügend Hormone produziert. Die Betroffenen zeigen die typischen Symptome einer Unterfunktion.Show more
Wenn Schilddrüsengewebe zerstört wird
20.08.2008, 22:00 Uhr

Orale Krebsmedikamente –keine Abgabe ohne Beratung

Bei der Therapie von Krebserkrankungen werden vermehrt oral einzunehmende Wirkstoffe eingesetzt. Dies sind zum einen endokrin wirksame Arzneimittel, die über viele Jahre hinweg als Dauermedikation angewandt werden, aber auch neue Arzneistoffe, die den Targeted Therapies zugeordnet werden. In jedem Fall ist bei der Abgabe eine Beratung erforderlich, um die korrekte Einnahme zu unterstützen, mögliche Interaktionen zu erkennen und die Compliance des Patienten zu stärken.
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13.08.2008, 22:00 Uhr

Was ist eigentlich ... eine perniziöse Anämie?

Müde und unkonzentriert, blasse, teils leicht gelbliche Haut, Kreislaufprobleme wie Herzrasen und Kollapsneigung: das alles kann die Folge eines Vitamin-B12 -Mangels sein. Vitamin B12 (Cobalamin) ist für die Bildung der Erythrozyten unentbehrlich. Fehlt es, so führt das zu erniedrigten Hämoglobin-Werten und damit zu einer Anämie, der sogenannten perniziösen Anämie. Sie wird auch als Morbus Biermer oder Addison-Anämie bezeichnet.Show more
Wenn ein Mangel an Vitamin b12 herrscht
06.08.2008, 22:00 Uhr

Was ist eigentlich eine . . . Ebstein-Anomalie?

Eine Ebstein-Anomalie (Morbus Ebstein) ist eine angeborene Herzfehlbildung, die weniger als ein Prozent aller angeborenen Missbildungen des Herzens ausmacht. Die Erkrankung wurde nach dem in Breslau geborenen Wilhelm Ebstein (1836–1912) benannt. 1866 beschrieb er detailliert die angeborene Trikuspidalklappen-Missbildung, welche seit 1927 auf Vorschlag von Alfred Arnstein als "Ebstein’sche Krankheit" bezeichnet wird.Show more
Wenn eine Herzklappe nicht richtig arbeitet
09.07.2008, 22:00 Uhr

Tuberkulose – eine weltweite Bedrohung

Armut, Bevölkerungswachstum und multiresistente Stämme erschweren Kampf gegen Tuberkulose
Von Hans-Peter Hanssen und Markus Schmitz-Hübsch

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass in den nächsten zehn Jahren 30 Millionen Menschen an der Tuberkulose sterben werden. Während in Deutschland die Erkrankungszahlen in den letzten Jahren rückläufig sind, steigen sie global stetig an. Ein Problem mit zunehmender Bedeutung ist das Vorkommen von Erregern, die gegen verschiedene Medikamente gleichzeitig Resistenzen entwickelt haben. Auch in Deutschland ist der Anteil multiresistenter Stämme in den letzten Jahren gestiegen. Durch die EU-Osterweiterung und die zunehmende weltweite Migration –so wird befürchtet – könnte sich diese Entwicklung in den kommenden Jahren noch verschärfen.
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25.06.2008, 22:00 Uhr

Was ist eigentlich ... Morbus Wegener?

Morbus Wegener ist eine Erkrankung, die ganz harmlos beginnt. Ausgehend von einer zunächst lokal begrenzten chronischen Rhinitis mit blutigem Schnupfen greift die Entzündung nach und nach auf Mittelohren und die Nasennebenhöhlen über. Typisch ist eine borkige Krustenbildung in der Nasenhöhle. Im weiteren Verlauf kommt es in verschiedenen Organen zu einer Entzündung von Blutgefäßen.Show more
Wenn sich in der Nase Borken bilden
11.06.2008, 22:00 Uhr

Was ist eigentlich ... Morbus Meulengracht?

Wenn sich die Skleren gelblich verfärben, dann muss sich dahinter nicht zwangsläufig eine Hepatitis oder eine andere schwerwiegende Erkrankung verbergen. Es kann sich auch um eine harmlose Erhöhung des unkonjugierten Bilirubinspiegels handeln. Die Ursache dafür ist in einem Mangel und einer zu geringen Aktivität des für die Bilirubin-Glucuronidierung notwendigen Enzyms zu suchen. Sie ist genetisch bedingt und kann auch Auswirkungen auf den Arzneistoffmetabolismus haben.Show more
Wenn sich die Skleren gelb färben
28.05.2008, 22:00 Uhr

Was ist eigentlich …ein multiples Myelom?

Das multiple Myelom oder auch Plasmozytom tritt vergleichsweise selten auf. Es ist aber der häufigste Tumor von Knochen und Knochenmark. Pro Jahr erkranken etwa drei bis vier Menschen von 100.000 an dieser Tumorerkrankung. Drei Viertel aller Patienten sind älter als 60 Jahre. Letztendlich sind die genauen Ursachen des Plasmozytoms noch nicht geklärt. Für eine genetische Komponente spricht die familiäre Häufigkeit. Auch ionisierende Strahlen scheinen die Entstehung zu begünstigen.Show more
Wenn Plasmazellen entarten
14.05.2008, 22:00 Uhr

Was ist eigentlich ... Autismus?

Eine starke Ich-Bezogenheit und gravierende Störungen im zwischenmenschlichen Verhalten prägen das Krankheitsbild des Autismus. Die vielen Facetten dieser unheilbaren Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitungsstörung sind in beeindruckender Weise in dem vielfach ausgezeichneten Film "Rainman" dargestellt. Hierin spielt Dustin Hoffman den autistischen Raymond, der von seinem Bruder Charlie (Tom Cruise) aus einer Klinik heraus auf eine lange Reise durch die USA mitgenommen wird.Show more
Wenn Kinder sich zurückziehen
23.04.2008, 22:00 Uhr
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