Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Lebenslange Last: Adipositas im Kindes- und Jugendalter
Die Zahlen sind alarmierend: Nahezu jeder fünfte Jugendliche in Deutschland bringt zu viel Gewicht auf die Waage. Wer aber schon als Kind übergewichtig oder adipös ist, bleibt das häufig auch im Erwachsenenalter, mit weitreichenden Folgen für die Gesundheit. Das Verständnis und die Therapie der Erkrankung befinden sich jedoch im Wandel. Insbesondere die Inkretinmimetika eröffnen neben den etablierten multimodalen Lebensstilinterventionen völlig neue Perspektiven, um die lebenslange Last frühzeitig zu senken.Show morefortbildungen
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Multimodale Therapie
06.05.2026, 22:01 Uhr
Pädiatrie: Oligosaccharid-Nasenspray schützt nicht vor Mittelohrentzündung
NE-1530 ist ein Oligosaccharid aus der Muttermilch, das die Adhäsion ohrpathogener Bakterien an Epithelzellen der Atemwege verhindern kann. Eine zweimal tägliche Gabe von NE-1530 als Nasenspray senkte die Rate akuter Mittelohrentzündungen bei ein- bis zweijährigen Kindern nicht.Show more07.01.2001, 16:33 Uhr
ATTRACT-Studie: Infliximab schützt die Gelenke
Das Wirkprinzip der gezielten Tumornekrosefaktor(TNF)-alpha-Blockade erweitert seit einiger Zeit die Therapie der rheumatoiden Arthritis. Weltweit haben bereits über 100000 Patienten mit rheumatoider Arthritis TNFalpha-Blocker erhalten. Dass dieses Behandlungskonzept nicht nur zu guten Anfangserfolgen führt, sondern auch über eine Therapiedauer von zwei Jahren anhält, konnten jetzt neue Studienergebnisse des TNFalpha-Antikörpers Infliximab (Remicade) belegen. Diese wurden nach einer Information der Essex Pharma auf dem Jahrestreffen 2000 des American College of Rheumatology, dem weltgrößten Rheumatologenkongress, in Philadelphia präsentiert.Show more07.01.2001, 16:33 Uhr
Kokoswasser: Als Energiegetränk für Sportler
Kokoswasser ist das in unreifen Kokosnüssen vorkommende Fruchtwasser, nicht identisch mit der Kokosmilch, die aus dem Fruchtfleisch und Kokoswasser gewonnen wird. Das Wasser der Kokosnuss besitzt einen hohen Gehalt an Mineralstoffen, Zucker und Vitaminen und damit alle Eigenschaften eines Energiegetränkes.Show more07.01.2001, 16:33 Uhr
L. BeerhuesJagdgift und Arznei – Gifte aus tro
Im tropischen Regenwaldgürtel kombinieren viele Volksstämme die verwundende Kraft eines Pfeils mit der schädigenden Wirkung eines Gifts. Die Pfeilgifte entstammen in erster Linie dem Pflanzenreich und wirken vornehmlich auf Herz und Muskulatur. Die wichtigsten Jagdgiftpflanzen sind mittlerweile auch bedeutsame Arzneipflanzen, deren isolierte Wirkstoffe therapeutisch genutzt werden. Eine weitere Jagdgiftquelle sind Tiere, vor allem die durch ihre bunte Färbung auffallenden Pfeilgiftfrösche. Ihr Hautsekret enthält hoch toxische und pharmakologisch interessante Verbindungen. Das kürzlich isolierte Epibatidin und seine Analoge könnten einen völlig neuen Weg in der Schmerzbehandlung eröffnen.Show more07.01.2001, 16:33 Uhr
Familienplanung: Natürliche Verhütungsmethoden sind gefragt
Vor genau 4 Jahren, am 1. Januar 1961 kam mit Anovlar das erste orale Kontrazeptivum der Firma Schering auf den Markt. Die Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft, die Frauen seit Jahrtausenden begleitete, war seitdem in den modernen Industrieländern gebannt. Bewusste Familienplanung ist durch die Pille selbstverständlich geworden; der Kinderwunsch wird zugunsten der Ausbildung und Karriereplanung auf einen späteren Lebensabschnitt verschoben. Bei Frauen ab Mitte 20 steigt nun das Interesse an natürlichen Verhütungsmethoden wieder an. Moderne Hilfsmittel erleichtern ihnen heute die Selbstbeobachtung ihrer Monatszyklen.Show more31.12.2000, 16:32 Uhr
Neuraminidasehemmer: Oseltamivir zur Behandlung der Grippe bei Kindern
Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA hat die Marktzulassung für Oseltamivir-Phosphat (Tamiflu) zur Behandlung der Grippe bei Kindern erteilt, wie Roche und Gilead Sciences, Inc., bekannt gegeben haben.Show more31.12.2000, 16:32 Uhr
Chronisch-lymphatische Leukämie: FDA-Zulassung für Alemtuzumab
Die Schering AG gab bekannt, dass das Beratungsgremium für onkologische Medikamente (Oncologic Drugs Advisory Committee) der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA die Zulassung mit Auflage (accelerated approval) von Alemtuzumab (vorgesehener Handelsname: Campath®) empfohlen hat. Alemtuzumab ist zur Behandlung der chronisch-lymphathischen Leukämie (CLL) indiziert.Show more31.12.2000, 16:32 Uhr
Myeloproliferative Erkrankungen: Neue Möglichkeit zur Therapie der CML
Die chronisch-myeloische Leukämie (CML) gehört zur Gruppe der myeloproliferativen Erkrankungen. Bei allen Patienten kann das chimäre Gen bcr-abl, nach seinem Entdeckungsort Philadelphia-Chromosom benannt, nachgewiesen werden. Derzeit wird ein 2-Phenyl-Aminopyrimidin-Derivat (STI-571) zur Therapie der CML klinisch getestet.Show more31.12.2000, 16:32 Uhr
Sportlernahrung: BSE-Gefahr für Bodybuilder?
Tonnenweise werden jedes Jahr Eiweißpräparate an Hobbysportler verkauft. Bisher weitgehend unbekannt ist, dass viele der "Powerpulver" aus Schlachtabfällen hergestellt werden. Die davon ausgehende BSE-Gefahr kann heute noch niemand abschätzen.Show more31.12.2000, 16:32 Uhr
Joghurtbakterien: Verhindern Wundinfektion
Kanadische Mikrobiologen haben ein neues Verfahren entdeckt, wie Wunden gegen Infektion mit gefährlichen Erregern geschützt werden können: Trägt man das Joghurtbakterium Lactobacillus fermentum RC-14 auf, sind die Erreger nicht mehr in der Lage, sich auf der Wunde anzusiedeln.Show more31.12.2000, 16:32 Uhr
Onkologie: Krebskranke Kinder bekommen häufig keine adäquate Schmerztherapie
Für krebskranke Kinder ist es nicht selbstverständlich, bei krankheits- oder behandlungsinduzierten Schmerzen eine adäquate Schmerztherapie zu bekommen. Darauf wies jetzt die Firma Mundipharma hin. Obwohl ein Bewusstsein für die Problematik bei Ärzten und Pflegepersonal häufig vorhanden ist, bestehen vielfach noch Wissensdefizite über die Durchführung einer Schmerztherapie.Show more17.12.2000, 16:31 Uhr
Dermatologie: Entzündungsprozesse mit Dexpanthenol behandeln
Dexpanthenol unterstützt den natürlichen Heilungsprozess der Haut bei Verletzungen, Entzündungen und Verbrennungen. Aufgrund seiner antiinflammatorischen Wirkung lindert es Entzündungsreaktionen in der Epidermis. Diese Wirkungen wurden in mehreren Studien nachgewiesen.Show more17.12.2000, 16:31 Uhr
Brustkrebs: FDA-Zulassung für HER-2/neu-Serumtest
Die amerikanische Arzneimittelbehörde Food and Drug Administration (FDA) hat den HER-2/neu-Serumtest der Bayer Corporation in Tarrytown, N.Y./USA, nach einer Information der Firma zur Nachuntersuchung und zur Überwachung von Patientinnen mit metastasierendem Brustkrebs zugelassen. Er ist der erste von der FDA zugelassene Test, der die Spiegel von HER-2/neu im Blut misst. In Europa ist der Test bereits seit kurzem erhältlich.Show more17.12.2000, 16:31 Uhr
MIRACL: Indiz für den frühen Nutzen der CSE-Hemmer-Therapie
Die Daten der MIRACL-Studie (Myocardial Ischemia Reduction with Aggressive Cholesterol Lowering), die nach einer Mitteilung von Bristol-Myers Squibb auf dem 73. Wissenschaftlichen Kongress der American Heart Association (AHA) in Orlando vorgestellt wurden, zeigen den Nutzen des frühen Einsatzes von CSE-Hemmern.Show more17.12.2000, 16:31 Uhr
Radiosynoviorthese: Mit Strahlentherapie Gelenkzerstörung verhindern
Mit der Radiosynoviorthese können Schmerzen gelindert und Zerstörungen in den Gelenken gestoppt werden. Diese ambulante nuklearmedizinische Therapie ist besonders erfolgversprechend bei entzündlichen rheumatischen Erkrankungen und aktivierter Arthrose (Osteoarthritis).Show more17.12.2000, 16:31 Uhr
Reizdarmsyndrom: Tegaserod wird gut vertragen
Novartis hat Daten bekannt gegeben, die das gute Wirksamkeits- und Sicherheitsprofil von Tegaserod (vorgesehener Handelsname: Zelmac) bei einer Therapie zur Behandlung des Reizdarmsyndroms (engl. Irritable Bowel Syndrom, kurz IBS), zeigen. Die neuen Daten zeigen, dass Tegaserod eine rasche Linderung der Symptome des Reizdarmsyndroms bewirkt und von Patienten gut vertragen wird.Show more17.12.2000, 16:31 Uhr
Hypertonie: Der stille Killer am Arbeitsplatz
Hetze und Termindruck, das Gefühl überlastet und den Anforderungen nicht gewachsen zu sein und die Sorge, mit dem auferlegten Pensum nicht fertig zu werden, gehören heute für viele Mitmenschen zum Arbeitsalltag. "Job strain", so nennen die Experten das Missverhältnis zwischen zu hoher Anforderung bei gleichzeitig geringer Entscheidungsfreiheit am Arbeitsplatz. Es wird von den Betroffenen auf Dauer als enorme Belastung erlebt. Mehr noch: Bei schätzungsweise jedem fünften Bundesbürger lässt der Stress am Arbeitsplatz den Blutdruck auf dauerhaft erhöhte Werte ansteigen, so eine Presseinformation von Solvay und Aventis.Show more17.12.2000, 16:31 Uhr
Osteoporose: Alendronat einmal wöchentlich
Postmenopausale Frauen haben es zukünftig leichter, Frakturen zu vermeiden. Denn bald reicht zur Behandlung der Osteoporose anstelle der täglichen Einnahme einer 10-µg-Tablette eine einmal wöchentliche Einnahme von Alendronat (70 µg) aus, wie MSD jetzt berichtete.Show more10.12.2000, 16:31 Uhr
Glatirameracetat: Gut verträgliche Langzeittherapie bei Multipler Sklerose
Glatirameracetat, ein Immunmodulator, kann bei schubförmig verlaufender Multipler Sklerose die Schubrate verringern und die Progression der Erkrankung verlangsamen. Wie die nun vorliegenden Daten einer 6-Jahres-Studie zeigen, sind diese Effekte umso deutlicher, je früher mit der Therapie begonnen wird und je geringer der Behinderungsgrad bei Beginn ist. Etwa Mitte nächsten Jahres soll Glatirameracetat (Copaxone®) nun auch in Deutschland zur Behandlung der schubförmig verlaufenden Multiplen Sklerose zugelassen werden. In den USA ist Glatirameracetat seit 1996 auf dem Markt.Show more10.12.2000, 16:31 Uhr
Exzessive Tagesschläfrigkeit: Die Narkolepsie mit Modafinil bekämpfen
Klagen über einen unwiderstehlichen Zwang, tagsüber schlafen zu wollen und nachts nicht schlafen zu können, daraus resultierende berufliche und persönliche Probleme wie Leistungsabfall und Konzentrationsstörungen - dahinter versteckt sich vermutlich das Krankheitsbild Narkolepsie. Mit dem seit zwei Jahren zur Behandlung der Narkolepsie zugelassenen Modafinil können Betroffene hoffen, dass Tage wieder lebenswert und der Nachtschlaf zur Erholung werden.Show more10.12.2000, 16:31 Uhr
Schubförmige MS: Avonex 30 Mikrogramm einmal pro Woche ist die richtige Dosis
Eine der wichtigen Fragen in der Therapie der Multiplen Sklerose (MS), ob eine höhere Dosis Interferon beta-1a wirksamer ist, kann nun mit neuen Studiendaten beantwortet werden. Die Ergebnisse aus der bisher größten klinischen Studie auf dem Gebiet der schubförmigen MS haben nach einer Information der Firma Biogen gezeigt, dass Interferon beta-1a (Avonex) 30 Mikrogramm versus 60 Mikrogramm i.m. einmal pro Woche gleich wirksam die Progression des Erkrankungsbildes MS verzögern.Show more10.12.2000, 16:31 Uhr
Schwedisches Infarktregister: Frühe Statintherapie senkt Mortalität
Immer mehr Daten weisen darauf hin, dass es sinnvoll ist, Statine bereits in der Akutphase nach einem Myokardinfarkt einzusetzen, um die früh nachweisbaren positiven Effekte auf die Endothelfunktion und die Plaquestabilität klinisch zu nutzen. MSD informierte über eine Hot-Line-Session während des Europäischen Kardiologenkongresses in Amsterdam, auf der die ersten Daten aus dem großen schwedischen Register von Postmyokardinfarkt-Patienten vorgestellt wurden, die einen klinischen Vorteil für eine frühe Statintherapie zeigen.Show more10.12.2000, 16:31 Uhr
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