Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Mein liebes Tagebuch
Spahn und sein Mann wünschten sich nichts sehnlicher als ein Kind: Eine gut bezahlte Leihmutter schenkte es ihnen – und unser Land bekam ein Stühlerücken in den oberen Regierungsetagen der CDU. Und wir Apothekers bekommen einen Bundesgesundheitsminister, der eigentlich nie Bundesgesundheitsminister werden wollte. So spielt das Leben. Was draus wird, ist offen. Und die Apothekerschaft wartet noch immer auf Godot – in Form vom letzten, aber einem wichtigen Teil der Apothekenreform. Zeit für unseren Abda-Chef Preis, um gegen die Praktiken der EU-Versender zu kämpfen, die auf die Zuzahlung bei Arzneimittel verzichten und damit Kunden locken. Preis wandte sich deswegen in einem Brief an Warken – da sollte doch eine Kopie umgehend an Linnemann gehen, Vermerk „dringend!“ Sogar die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hat mitbekommen, dass es ohne Vor-Ort-Apotheken nicht geht und die Versender nicht nur gut sind.Show moregesundheitspolitik
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Die Woche vom 20. bis 24. Juli 2026
26.07.2026, 05:15 Uhr
Aufsichtspflicht: Eltern müssen ihre Kinder „vorbeugend“ aufklären
Ein aktuelles Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf hat es wieder einmal deutlich gemacht: Eltern müssen oft dafür einstehen, wenn ihre Kinder anderen Schaden zufügen - und sei ihr Nachwuchs auch noch so klein.Show more28.12.1997, 16:14 Uhr
Vermieterpauschale: Vorteil, wenn Mieter Nebenkosten selbst abrechnen
Vermieter von Wohnungen haben seit 1996 das Recht, beim Finanzamt statt ihrer tatsächlichen Aufwendungen (den Werbungskosten) eine Pauschale von 42 DM pro Quadratmeter Wohnfläche geltend zu machen. Für 5 Wohnungen ą 80 Quadratmeter können also steuermindernd 16.800 DM Kosten geltend gemacht werden, ohne daß ein entsprechend hoher Aufwand nachgewiesen werden muß. Show more28.12.1997, 16:14 Uhr
Verluste bei Wohnungsvermietung: Nur bedingt steuermindernd
Finanzielle Verluste im Zusammenhang mit der Vermietung von Wohneigentum können nur dann steuermindernd geltend gemacht werden, wenn mit dem Objekt zumindest auf längere Sicht ein Gewinn erwirtschaftet werden sollte. Show more28.12.1997, 16:14 Uhr
Zinsabschlag bei Mietkautionen: Pflichten von Vermieter und Mieter
Beim Abschluß eines Wohnungsmietvertrags muß in der Regel eine Kaution bezahlt werden. Der Vermieter ist dann verpflichtet, für die Sicherheit bei einem Kreditinstitut ein Konto einzurichten. Die auf dem Kautionskonto gutgeschriebenen Zinsen muß der Mieter versteuern. Der Vermieter muß dem Mieter die Bescheinigung der Bank über den von den Zinsen einbehaltenen 30%igen Zinsabschlag aushändigen, damit der Mieter diesen auf seine Einkommensteuer anrechnen lassen kann.Show more28.12.1997, 16:14 Uhr
Künstliche Befruchtung: Als außergewöhnliche Belastung absetzbar
Ein Ehepaar kann die Kosten für einen ärztlichen Eingriff, durch den bei der Frau unter Verwendung von Sperma des Mannes künstlich eine Schwangerschaft eingeleitet wird, als außergewöhnliche Belastung absetzen. Show more28.12.1997, 16:14 Uhr
Ausnahmen von Kur-Zuzahlung: Familie mit Kind zahlt erst ab 3.000* Mark voll
Kuren kosten nicht nur die Rentenanstalten Geld. 25 (neue Länder: 20) DM pro Tag haben die Versicherten selbst aufzubringen. Doch gibt es eine Reihe von Ausnahmen und Härtefallregeln, die zum Jahresbeginn 1998 aktualisiert wurden. Show more28.12.1997, 16:14 Uhr
Steuerrecht: Fachkongreß im Ausland
Will ein Arzt die Kosten, die ihm für die Teilnahme an einem internationalen Fachkongreß im Ausland entstehen, als Werbungskosten absetzen, so müssen die beruflichen Gründe für die Teilnahme gegenüber den privaten Gründen deutlich überwiegen. Show more28.12.1997, 16:14 Uhr
Bausparen mit über 7 Prozent Rendite: Auch wer nicht bauen will, ist fein raus
Bausparförderung verkehrt: Nach Einschätzung von Bausparkassen schließen immer mehr Bundesbürger einen Bausparvertrag ab, ohne auch nur entfernt daran zu denken, in ein paar Jahren ein eigenes Heim zu besitzen. Der Grund: So gut wie auf einem Bausparkonto verzinst sich derzeit keine andere sichere Geldanlage. Bedingung dafür ist allerdings, daß Anspruch auf die Wohnungsbauprämie besteht und der "Bausparer" keine Eile hat. Show more28.12.1997, 16:14 Uhr
Doppelte Haushaltsführung: Mehraufwendung für Zweitwohnung
Ein unverheirateter Arbeitnehmer, der mit seiner Lebensgefährtin zusammenlebt und vorübergehend an einem anderen Ort beschäftigt ist, kann die notwendigen Mehraufwendungen für eine Zweitwohnung am Arbeitsort als Werbungskosten geltend machen. Show more28.12.1997, 16:14 Uhr
Haushaltshilfe: Sonderausgaben bis zu 18.000 DM
Beschäftigt jemand in seinem Haushalt eine Haushaltshilfe, so kann er die dafür entstehenden Kosten bis zu einem Höchstbetrag von 18.000 DM als Sonderausgaben abziehen, wenn er für seine Haushaltshilfe Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung entrichtet. Show more28.12.1997, 16:14 Uhr
Steuerrecht: Grunderwerbsteuer verfassungswidrig?
Erwirbt jemand ein Eigenheim, dann hält der Fiskus in der Regel die Hand auf. Außer in wenigen Ausnahmefällen (z. B. Erbschaft oder Erwerb vom Ehegatten) wird bei einem Grundstückskauf bzw. -verkauf Grunderwerbsteuer fällig. Der Steuersatz wurde ab 1997 von 2 % auf 3,5 % erhöht.Show more28.12.1997, 16:14 Uhr
Europäische Kommission: Meßlöffel sind Medizinprodukte
Das Bundesgesundheitsministerium hat an die betroffenen Pharmaverbände ein mittlerweile angenommenes Diskussionspapier der Europäischen Kommission versandt, woraus hervorgeht, daß Meßlöffel, Meßbecher oder Tropfeinsätze, die zur Verabreichung von Flüssigkeiten für den Menschen dienen und Arzneimitteln beigegeben sind, Medizinprodukte sind. Show more28.12.1997, 16:14 Uhr
Nachzulassung: Wenig Grund zu Optimismus
BONN (hb). Betrachtet man lediglich die Gesamtzahl der abgeschlossenen Nachzulassungsanträge zum Jahresende 1997, so kann sich die Bilanz mit rund 15000 ? das sind knapp die Hälfte der gestellten Anträge - durchaus sehen lassen. Die Zahl der tatsächlich erteilten Nachzulassungen gibt jedoch weniger Anlaß zu Optimismus: 1100 sind es bislang, der Rest der Verfahren wurde überwiegend durch Rücknahme des Antrags oder durch Versagungen beendet.Show more28.12.1997, 16:14 Uhr
Unibibliothek Braunschweig: Wenn Sie pharmazeutische Literatur suchen . . .
BRAUNSCHWEIG (ub). Die Universitätsbibliothek (UB) Braunschweig wurde 1949 in den Sondersammelgebietsplan der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit dem Fach Pharmazie aufgenommen und seither konsequent finanziell gefördert. Show more28.12.1997, 16:14 Uhr
Bekämpfung von Infektionskrankheiten: GPHF setzt Modellprojekt in Laos fort
Der German Pharma Health Fund e.V. (GPHF), eine Initiative der forschenden Arzneimittelhersteller in Deutschland, hat die Fortsetzung eines Modellprojekts zur Diagnose und Therapie parasitärer Infektionen in Laos beschlossen.Show more28.12.1997, 16:14 Uhr
Medizingeschichte: Transplantationen - neue Chancen
(hm). Das medizinische Jubiläum des letzten Jahres war sicherlich der 30. Jahrestag der ersten Herztransplantation von Mensch zu Mensch am 3. Dezember 1997. Sie schlug nach englischer Einschätzung ein wie eine "Atombombe der Medizin", durch die ihr Operateur Professor Christiaan Barnard über Nacht weltbekannt und weltberühmt wurde. Kein Zweifel: damit begann eine neue Ära der Herzchirurgie, der Abertausende viele Lebensjahre verdanken. Und die neue Rekorde verspricht.Show more28.12.1997, 16:14 Uhr
1.1.1998: Neue Arbeitslosenversicherung: Nicht nach jeder „Unterbrechung“ wieder
Arbeitnehmer, die arbeitslos wurden, mußten sich bisher beim Arbeitsamt melden, das aber lediglich zu Beginn ihrer Arbeitslosigkeit, nach einer Zwischenbeschäftigung sowie dann, wenn sie dazu aufgefordert wurden. Das neue Recht der Arbeitsförderung und Arbeitslosenversicherung, das am 1. Januar 1998 in Kraft getreten ist, hat eine für den Leistungsanspruch wichtige Änderung gebracht: Nun müssen Arbeitslose wenigstens alle drei Monate zum Arbeitsamt - "persönlich" und unaufgefordert. Telefonieren reicht nicht aus. Show more28.12.1997, 16:14 Uhr
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