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Deutscher Apotheker Verlag - PROD

Eine runde Sache: Alopecia areata

Haare sind ein wichtiger Teil von uns – doch bei der Alopecia areata fallen sie plötzlich aus. Der kreisrunde Haarverlust führt zu einer nicht zu unterschätzenden psychischen Belastung. Umso wichtiger ist die neue S3-Leitlinie, die nun zur Verfügung steht und evidenzbasierte therapeutische Empfehlungen enthält.Show more
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Neue S3-Leitlinie zu Haarausfall erschienen
06.05.2026, 03:55 Uhr

Prostaglandin-Analoga senken erhöhten Augeninnendruck: Bimatoprost und Latanopr

Prostaglandin-Analoga erleichtern bei Glaukom den Kammerwasserabfluss und senken so den erhöhten Augeninnendruck. Travoprost (Travatan®) war nach Latanoprost (Xalatan®) die zweite Substanz dieser Klasse, die im November 2001 eingeführt wurde. Jetzt folgte im April 2002 noch Bimatoprost (Lumigan®). Wirkungen und Nebenwirkungen sind bei allen drei Präparaten vergleichbar.Show more
26.05.2002, 15:42 Uhr
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Antirheumatika: Neuer Therapieansatz LOX/COX-Hemmung

Licofelone (M-3000) ist der von der WHO vorgeschlagene Wirkstoffname für ein neues Antirheumatikum, wie die Merckle GmbH mitteilte. Der in der Phase III befindliche LOX/COX-Hemmer soll zur Behandlung von Schmerz und Entzündung des Bewegungsapparates eingesetzt werden. Der 5-LOX- und COX-Hemmstoff soll die antiinflammatorische Aktivität durch gleichzeitige Hemmung von Leukotrienen und Prostaglandinen optimieren und dabei das Auftreten von gastrointestinalen Nebenwirkungen durch einen Leukotrienüberschuss verhindern.Show more
26.05.2002, 15:42 Uhr

Milbenallergie: Karenz vor Therapie

Im Umgang mit Allergien lautet die Devise: Karenz geht vor Therapie. Das gilt auch bei einer Überempfindlichkeit gegen Milben. Eine neue Möglichkeit ist das Besprühen der Matratzen mit Niemöl. Die darin enthaltenen Bitterstoffe verhindern Nahrungsaufnahme, Wachstum und Fortpflanzung der Milben und vertreiben sie so langfristig aus dem Bett.Show more
26.05.2002, 15:42 Uhr
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Aus der Forschung: Positive Ergebnisse mit HIV-Fusionshemmer T-20

Roche und Trimeris gaben die 24-Wochen-Zwischenergebnisse der zweiten Phase-III-Studie mit T-20 (TORO 2) bekannt, vier Wochen nachdem sie positive 24-Wochen-Resultate aus ihrer ersten Phase-III-Studie (TORO 1) mit T-20 vermelden konnten. T-20 ist das erste antiretrovirale Arzneimittel einer neuen Wirkstoffklasse, der so genannten Fusionshemmer.Show more
26.05.2002, 15:42 Uhr

Ernährungstherapie: Empfehlungen bei akuter und chronischer Pankreatitis

Welche Ernährungstherapie wird bei akuter und chronischer Pankreatitis empfohlen? Bei schweren Verlaufsformen der akuten Pankreatitis erfolgt nach anfänglicher Flüssigkeits- und Nahrungskarenz bei ausschließlich parenteraler Ernährung wieder ein langsamer, stufenweiser Aufbau der oralen Ernährung. Bei chronischer Pankreatitis wird eine fettarme, kohlenhydratreiche, leichtverdauliche Kost, die eine ausreichende Versorgung mit essenziellen Nährstoffen gewährleistet, empfohlen. Der Genuss von alkoholischen Getränken, auch in kleinsten Mengen, ist bei akuter und chronischer Pankreatitis nicht erlaubt.Show more
19.05.2002, 15:42 Uhr
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Postmenopausale Hormonersatztherapie: Lebensqualität älterer Frauen wird unt

In der Heart and Estrogen/Progestin Replacement Study (HERS) bekamen ältere Frauen mit koronarer Herzkrankheit drei Jahre lang eine Östrogen-Gestagen-Therapie oder ein Plazebo. Mit der Hormongabe stieg die Lebensqualität der Frauen nicht generell. Nur Frauen mit typischen Wechseljahresbeschwerden profitierten; bei ihnen besserten sich geistige Gesundheit und depressive Symptome.Show more
19.05.2002, 15:42 Uhr

Diabetes mellitus: Kann Acarbose die Diabetes-Entwicklung verzögern?

Es wird davon ausgegangen, das auf jeden diagnostizierten ein nicht diagnostizierter Diabetiker kommt. Berücksichtigt man auch alle Personen mit einer gestörten Glucosetoleranz, kann man davon ausgehen, dass neben den 65 Millionen bekannten Diabetikern weltweit derzeit weitere 150 Millionen Menschen eine Kohlenhydrat-Stoffwechselstörung haben ohne davon zu wissen. Es besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass sich aus diesem Stadium heraus ein manifester Typ-2-Diabetes entwickelt. Ob es durch die Gabe des Alpha-Glucosidase-Hemmers Acarbose möglich ist, schon in der Phase der gestörten Glucosetoleranz präventiv einzugreifen, wurde auf einer internationalen Pressekonferenz diskutiert.Show more
19.05.2002, 15:42 Uhr

Bisphophonate: Zoledronsäure zur Behandlung von Knochenmetastasen

Der wissenschaftliche Beirat der Europäischen Arzneimittelbehörde (CPMP, Committee for Proprietary Medicinal Products) hat eine positive Beurteilung für Zoledronsäure (Zometa®) zur Behandlung von Knochenmetastasen bei soliden Tumoren erteilt, wie Novartis mitteilte. Zoledronsäure wird bisher zur Behandlung der tumorinduzierten Hyperkalzämie eingesetzt. Mit der Erweiterung der Zulassung soll Zoledronsäure auch zur Verhinderung von skelettbezogenen Ereignissen bei Patienten mit Krebs im fortgeschrittenen Stadium, der die Knochen involviert, verwendet werden.Show more
19.05.2002, 15:42 Uhr

Viszerale Leishmaniose: Miltefosin erhält Orphan Drug Status der EU

Der Wirkstoff Miltefosin hat zur Behandlung der viszeralen Leishmaniose den Orphan Drug Status der europäischen Gesundheitsbehörde erhalten, wie Zentaris mitteilte. Mit Miltefosin, dem ersten oral wirksamen Medikament zur Behandlung der lebensbedrohenden Krankheit, ist es in klinischen Studien der Phase III gelungen, auch Patienten zu heilen, bei denen vorangegangene Therapien aufgrund vielfach bestehender Resistenzen wirkungslos blieben.Show more
19.05.2002, 15:42 Uhr

Analgetika: Naproxen – lange wirksam bei mäßig starken Schmerzen

Im März 2002 wurde das nichtsteroidale Antiphlogistikum Naproxen aus der Rezeptpflicht entlassen und steht jetzt unter dem Warenzeichen Aleve® für die Selbstmedikation zur Verfügung. Naproxen eignet sich zur Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen und Fieber. Das Natriumsalz ist schnell löslich, die Wirkung tritt rasch ein, und die Wirkdauer ist mit bis zu 12 Stunden relativ lang.Show more
19.05.2002, 15:42 Uhr

Erektile Dysfunktion: Apomorphin als Therapieoption

Zur Behandlung der erektilen Dysfunktion (ED), früher als Impotenz bezeichnet, stehen heute effektive Medikamente zur Verfügung. Dennoch lässt sich feststellen, dass die erektile Dysfunktion immer noch ein unterdiagnostiziertes und unterbehandeltes Krankheitsbild ist. Welche Ursachen es dafür gibt und welche neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse knapp ein Jahr nach der Einführung von Apomorphin in die Therapie vorliegen, war Thema eines Pressegesprächs in Berlin.Show more
19.05.2002, 15:42 Uhr

Allergische Rhinitis: Moderne Antihistaminika bevorzugen

In der allergologischen Forschung und Praxis gibt es zwischen Deutschland und den USA erhebliche Unterschiede. Leisten die Amerikaner auf dem Gebiet der Grundlagenforschung ganz Erhebliches, so lässt die klinische Versorgung für den allergiekranken Patienten viele Fragen offen. Das wurde auf dem AAAAI-Kongress, der 58. Jahrestagung der American Academy of Allergy, Asthma and Immunology, in New York deutlich.Show more
12.05.2002, 15:42 Uhr

Morbus Parkinson: Ropinirol so früh wie möglich einsetzen

Die auf der 54. Tagung der American Academy of Neurology (AAN) in Denver vorgelegten Studiendaten deuten auf eine neue Richtung in der Behandlung von Parkinson hin: Die Therapie mit dem D3-Dopaminagonisten Ropinirol (Requip®) führte im Vergleich zur Standardtherapie mit Levodopa zur statistisch signifikanten Verlangsamung der Krankheitsprogression. Laut Prof. Dr. Heinz Reichmann, Klinik und Poliklinik für Neurologie der Technischen Universität Dresden, müsse aufgrund dieser Ergebnisse zukünftig der frühe Einsatz von Dopaminagonisten propagiert werden.Show more
12.05.2002, 15:42 Uhr

Konventionelle Insulintherapie: Biphasisches Analoginsulin senkt Hypoglykämieri

Die intensivierte Therapie gilt als optimal in der Insulinbehandlung Zuckerkranker. Viele Patienten sind damit allerdings überfordert. Sie werden nach wie vor konventionell mit Mischinsulinen behandelt. Als neue Option stehen nun biphasische Analoginsuline zur Verfügung. Ihr Vorteil: bessere glykämische Kontrolle und ein geringeres Hypoglykämierisiko.Show more
12.05.2002, 15:42 Uhr

Neuer Wirkstoff gegen Psoriasis: Alefacept stoppt überaktive Lymphozyten

Alefacept (vorgesehener Handelsname Amevives®) ist ein rekombinantes Fusionsprotein, das bei mittelschwerer bis schwerer Psoriasis eingesetzt werden kann. Es wirkt über eine Hemmung der aktivierten T-Lymphozyten. In den bisherigen klinischen Studien führten zwölfwöchige Behandlungszyklen bei einem erheblichen Teil der Patienten zu längerfristigen Remissionen. Der Wirkstoff wurde mittlerweile für die Therapie der Schuppenflechte bei der Food and Drug Administration (FDA) und der European Agency for the Evaluation of Medicinal Products (EMEA) zur Zulassung eingereicht. Für Deutschland wird die Zulassung Anfang 2003 erwartet.Show more
12.05.2002, 15:42 Uhr

Aus der Forschung: Bayer entwickelt neues Malaria-Medikament

Das auf dem Wirkstoff Artemisone basierende Medikament soll eine 20- bis 30-mal höhere und deutlich schnellere Wirkung entfalten als bisher bekannte Substanzen. Daher wird eine Kurzzeittherapie von ein bis drei Tagen angestrebt. Der Beginn der klinischen Prüfungen ist für das Jahr 2003, die erste Zulassung von Tabletten für 2005 geplant.Show more
12.05.2002, 15:42 Uhr

Diskussionsforum: Johanniskrautpräparate – der Hyperforingehalt im Fokus

Eine Untersuchung von Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz und Mitarbeiter vom Institut für Pharmazeutische Chemie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main zum Hyperforingehalt des Johanniskrautextrakt-Präparats Laif® 900 fand eklatante Unterschiede zwischen den Herstellerangaben und den gemessenen Hyperforingehalten.Show more
12.05.2002, 15:42 Uhr

Schmerztherapie: Coxibe für die Akutbehandlung

Die Schmerztherapie bei Arthrose und rheumatoider Arthritis ist bislang die klassische Indikation für Coxibe. Der COX-2-Inhibitor Rofecoxib kann in Deutschland jetzt auch bei akuten Schmerzen und bei primärer Dysmenorrhö verordnet werden.Show more
05.05.2002, 15:42 Uhr

Postoperative Schmerztherapie: Erster injizierbarer COX-2-Hemmer zugelassen

Die europäische Zulassungsbehörde hat Parecoxib (Dynastat®) als erste injizierbare Form eines selektiven COX-2-Hemmers für alle EU-Staaten zugelassen, wie Pharmacia mitteilte. Der neue COX-2-Hemmer wird zunächst für die kurzfristige Behandlung von Schmerzen nach Operationen eingesetzt werden. Parecoxib-Natrium kann intravenös oder intramuskulär verabreicht werden. Parecoxib ist eine Weiterentwicklung des COX-2-Hemmers Celecoxib (Celebrex®), der in Österreich seit rund zwei Jahren gegen Osteoarthrose und chronische Polyarthritis eingesetzt wird.Show more
05.05.2002, 15:42 Uhr

Angiotensin-II-Rezeptorenblocker: Sartane bieten mehr als Blutdrucksenkung

Die AT1-Rezeptor-Antagonisten gehören seit einigen Jahren fest zum antihypertensiven Arsenal und werden heute in der Praxis oft schon zur First-line-Therapie eingesetzt. Seit einiger Zeit macht die Wirkstoffgruppe der Sartane auch durch ihre über die Blutdrucksenkung hinausgehenden nephroprotektiven Effekte auf sich aufmerksam. Mit Olmesartan steht bald ein neuer AT1-Antagonist mit hoher Rezeptorselektivität zur Verfügung.Show more
05.05.2002, 15:42 Uhr

Viruserkrankungen: Respiratorische Erkrankungen vereinzelt mit Myokarditis

Bei den in Griechenland seit Mitte April aufgetretenen Erkrankungsfällen, die sich durch hohes Fieber, Husten und Muskelschmerzen äußern, handelt es sich wahrscheinlich um eine grippeähnliche Virusinfektion. Nach Angaben des Spiegel ist es an der Aristoteles-Universität in Saloniki gelungen, einen B-Stamm des Coxsackie-Virus zu identifizieren.Show more
05.05.2002, 15:42 Uhr

Antithrombotikum: Fondaparinux-Natrium in Deutschland eingeführt

Der selektive Gerinnungsfaktor Fondaparinux-Natrium (Arixtra®) wurde Anfang April in den deutschen Markt eingeführt, wie Sanofi-Synthelabo mitteilte. Die Europäische Kommission hatte Fondaparinux-Natrium auf Empfehlung des Arzneimittelspezialitäten-Ausschusses am 21. März 2002 für folgende Indikationen zugelassen: zur Prophylaxe venöser thromboembolischer Ereignisse bei Patienten, die sich größeren orthopädischen Eingriffen an den unteren Extremitäten unterziehen müssen, wie beispielsweise nach Hüftfrakturen, größeren Knie- oder Hüftersatzoperationen.Show more
05.05.2002, 15:42 Uhr

Hepatitis C: Neue Behandlungsoption: pegyliertes Interferon-alfa-2a

Die Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit Hepatitis C sind unverändert limitiert, wobei der Hepatitis-C-Virus-Genotyp für die Prognose ebenso eine Rolle spielt wie die Erkrankungsdauer und die damit einhergehenden fibrotischen oder bereits zirrhotischen Veränderungen der Leber. Welche Patienten für eine medikamentöse Behandlung infrage kommen, muss sehr sorgfältig abgewogen werden, da die langdauernde Therapie aufgrund erheblicher Nebenwirkungen belastend ist. Ein bedeutender Fortschritt zeichnet sich mit dem pegylierten Interferon-alfa-2a ab, das mit einem verzweigten Polyethylengykolrest verknüpft ist und über eine längere Halbwertszeit verfügt.Show more
05.05.2002, 15:42 Uhr

Pneumonie: Moxifloxacin zur intravenösen Darreichung zugelassen

Die intravenöse Darreichungsform des Antibiotikums Moxifloxacin (Avalox®) ist jetzt in Deutschland zugelassen worden, wie die Bayer AG mitteilte. Damit steht eine neue wirksame Behandlungsmöglichkeit für die außerhalb des Krankenhauses erworbene Lungenentzündung zur Verfügung, mit der die Aufenthaltsdauer im Krankenhaus verkürzt und damit auch die Kosten für die Behandlung spürbar gesenkt werden können. Avalox® (international Avelox®) ist seit 1999 auf dem Markt und mittlerweile in über 70 Ländern ausgeboten. In den USA wurde Avelox®) i. v. bereits Ende 2001 zugelassen.Show more
05.05.2002, 15:42 Uhr

B. Peterson et al.Naproxen-Natrium - Zur Behandlung

Seit März 2002 ist das Spektrum der OTC-Analgetika um die Substanz Naproxen-Natrium (Aleve®) erweitert. Der Wirkstoff Naproxen liegt als Natrium-Salz vor, das wegen seiner schnellen Löslichkeit (im Gegensatz zur Naproxensäure) besonders für die Anwendung im Rahmen der Selbstmedikation geeignet ist. Aufgrund seiner langen Wirkdauer im Vergleich zu anderen derzeit schon rezeptfrei erhältlichen Schmerzmitteln stellt Naproxen-Natrium eine sinnvolle Ergänzung der OTC-Analgetika dar.Show more
28.04.2002, 15:42 Uhr

Rheumatoide Arthritis: Zulassung für humanen monoklonalen Antikörper Adalimuma

Abbott Laboratories gab bekannt, dass bei der Europäischen Zulassungsbehörde (European Medicines Evaluations Agency, EMEA) ein Zulassungsantrag für D2E7 (Adalimumab) zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis gestellt wurde. D2E7 ist ein rein humaner monoklonaler Antikörper, der die Aktivität des Tumornekrosefaktors alpha (TNF-alpha) spezifisch blockieren und so in das Entzündungsgeschehen von Autoimmunkrankheiten wie der rheumatoiden Arthritis eingreifen kann. D2E7 stellt als reiner humaner monoklonaler Antikörper eine Weiterentwicklung zu Infliximab dar.Show more
28.04.2002, 15:42 Uhr

Gastrointestinale Stromatumoren: Imatinib bietet neue Perspektiven

Mit Imatinib hat man nicht einen Wirkstoff gefunden oder synthetisiert und dann im breiten Screening auf Wirksamkeit und Einsatzmöglichkeiten geprüft, sondern das Medikament ist als Resultat des rationalen Moleküldesigns auf den Markt gekommen. Weiterhin musste nicht die Indikation nach dem breiteren Einsatz eingeschränkt werden, sondern schon nach kurzer Zeit konnte diese von der Behandlung der chronisch myeloischen Leukämie (CML) und der akuten lymphatischen Leukämie (ALL) auf die Behandlung von Patienten mit gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) erweitert werden. In den USA wurde die Zulassung für die Behandlung von GIST bereits erteilt; in Deutschland rechnet man im Sommer 2002 mit einer Indikationserweiterung für Imatinib.Show more
28.04.2002, 15:42 Uhr

Atypische Neuroleptika: Ziprasidon zur Behandlung der Schizophrenie zugelassen

Der Serotonin- und Dopaminrezeptor-Antagonist Ziprasidon hat die Zulassung zur Behandlung der Schizophrenie erhalten, wie die Pfizer GmbH mitteilte. Ziprasidon wird unter dem Markennamen Zeldox® im Mai 2002 in den deutschen Markt eingeführt. Neben der oralen Formulierung (Zeldox® Hartkapseln) wurde gleichzeitig die intramuskuläre Injektionsform zugelassen. Sie wird eingesetzt zur schnellen Beherrschung von Erregungszuständen bei Patienten mit Schizophrenie für die Dauer von bis zu drei aufeinander folgenden Tagen, wenn eine orale Behandlung noch nicht angezeigt ist.Show more
28.04.2002, 15:42 Uhr

Neue Phosphodiesterasehemmer: Erektionsstörungen individuell behandeln

Mit Vardenafil und Tadalafil stehen jetzt nach Sildenafil und Apomorphin zwei weitere medikamentöse Therapiemöglichkeiten zur Behandlung von Erektionsstörungen zur Verfügung, und damit können die Patienten jetzt noch individueller behandelt werden. Der Urologe Prof. Dr. med. Jens E. Altwein, München, führt nachfolgend aus, welche Präparate für welche Patienten geeignet sind.Show more
28.04.2002, 15:42 Uhr
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