Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Eigenbrauer-Syndrom: Kein Alkohol konsumiert, aber trotzdem betrunken?
„Herr Polizist, ich habe keinen Tropfen getrunken, auch wenn das Messgerät 2,1 Promille anzeigt.“ Was nach schlechter Ausrede klingt, ist tatsächlich möglich. Menschen, die unter dem Eigenbrauer-Syndrom leiden, werden betrunken, ohne Alkohol zu konsumieren. Er wird von ihrem eigenen Körper produziert.Show morepharmazie
Körper produziert selbst
05.05.2026, 15:30 Uhr
Glucocorticoide: Dexamethason bei bakterieller Meningitis
Erwachsene mit akuter bakterieller Hirnhautentzündung profitierten in einer plazebokontrollierten Doppelblindstudie von einer die Antibiotikatherapie begleitenden Dexamethason-Gabe. Vier Tage lang wurden alle sechs Stunden 10 mg i. v. verabreicht.Show more16.03.2003, 16:49 Uhr
Fortschritt in der HIV-Therapie: Enfuvirtid verhindert Fusion mit der Wirtszelle
Enfuvirtid (Fuzeon®, T-20) hat nach sechsmonatiger Prüfung im Rahmen eines beschleunigten Zulassungsverfahrens von der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) die Zulassung zur Behandlung der HIV-1-Infektion bei vorbehandelten Patienten in Kombination mit anderen antiretroviralen Wirkstoffen erhalten, wie Roche und Trimeris Inc. mitteilten. Enfuvirtid gilt als erster Vertreter einer neuen Klasse von Anti-HIV-Medikamenten, der so genannten Fusionshemmer, die an transmembrane Glykoproteine binden. Dadurch wird die Virus-Fusion gestört und der weitere Infektionsverlauf gestoppt.Show more16.03.2003, 16:49 Uhr
H. Kolodziej, V. SchulzUmckaloabo – Von der tr
Die Erforschung der Pflanzen traditioneller Heilsysteme hat sich als eine lohnende Strategie in der phytomedizinischen Forschung erwiesen. Ein aktuelles, anschauliches Beispiel stammt aus der südafrikanischen Ethnomedizin. In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet werden seit Jahrhunderten Zubereitungen verschiedener Pflanzen aus der Gattung Pelargonium (Geraniaceae) in vielfältiger Weise therapeutisch genutzt [1]. Davon haben zwei Vertreter, nämlich P. sidoides und P. reniforme, in die moderne Phytotherapie Europas Eingang gefunden. In Südafrika werden Zubereitungen der Wurzel traditionell bei Atemwegserkrankungen angewendet (s. "Etymologie"). Weitere Indikationen sind Diarrhö, gastrointestinale Beschwerden, Dysmenorrhö, Polymenorrhö und Leberbeschwerden. Vermutlich findet von den zwei morphologisch eng verwandten Spezies vorwiegend P. sidoides therapeutische Verwendung [2, 3]. Die traditionelle Arzneipflanze wurde inzwischen unter Anwendung von In-vitro-Prüfmodellen und klinischen Studien zu einem rationalen Phytotherapeutikum entwickelt.Show more16.03.2003, 16:49 Uhr
Darmtumoren: Chemoprävention mit Sulindac?
Die Hoffnung, durch die präventive Gabe von nichtsteroidalen Antirheumatika wie Sulindac das Auftreten einer adenomatösen Polyposis verhindern zu können, konnte in einer randomisierten Studie nicht bestätigt werden. Sulindac vermag zwar kolorektale Polypen bei Patienten mit familiärer adenomatöser Polyposis zur Regression zu bringen, reduziert aber das Auftreten dieser Polypen und damit auch das Karzinomrisiko nicht besser als Plazebo. Dennoch gelten Sulindac und COX-2-Inhibitoren als potenzielle Kandidaten zur Chemoprävention kolorektaler Tumoren.Show more16.03.2003, 16:49 Uhr
Onkologie: Neuer Therapieansatz mit Proteasomen-Inhibitoren
Mit den Proteasomen-Inhibitoren wird das Spektrum der Targeted-Therapie bei Krebserkrankungen vergrößert. Durch Proteasomen-Hemmstoffe wird die zelluläre Homöostase so gestört, dass bei malignen Zellen eine Apoptose eingeleitet wird; gesunde Zellen reagieren weniger empfindlich. Der Proteasomen-Inhibitor Bortezomib wird derzeit als Monosubstanz und in Kombination mit klassischen Zytostatika in mehr als 30 Studien erprobt, seine Zulassung für Europa soll demnächst beantragt werden.Show more16.03.2003, 16:49 Uhr
Akutes Koronarsyndrom: Aktualisierte Richtlinien für die Behandlung
Die Europäische Gesellschaft für Kardiologie (ESC) hat ihre Leitlinie für die Behandlung der akuten Koronarsyndrome ohne persistierende ST-Streckenhebung aktualisiert. Darauf wies MSD in einer Pressemitteilung hin.Show more16.03.2003, 16:49 Uhr
Braten und Frittieren: Nicht jedes Fett eignet sich gleich gut
Um ein Stück Fleisch oder Fisch zu braten, benötigt man Fett in der Pfanne, soviel ist klar. Welche Fette eignen sich aber insbesondere zum Braten und Frittieren von Speisen? Die Auswahl im Supermarkt ist riesig, die Qual der Wahl also groß. Der folgende Artikel kann eine Orientierungshilfe bei der Suche nach dem "richtigen Fett" sein.Show more09.03.2003, 16:49 Uhr
Allergiker am Steuer: Sedierende Antihistaminika
Die höchsten Unfallzahlen in Deutschland werden im Straßenverkehr im Mai, dem Monat mit der stärksten Graspollenbelastung, registriert. Die Kampagne "Allergie am Steuer" Ų eine Gemeinschaftsinitiative der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAI) und des Automobilclub von Deutschland (AvD) Ų will nun die Zusammenhänge zwischen allergischer Rhinitis und Unfallrisiko verdeutlichen und adäquate Präventionsstrategien propagieren. Dazu zählen sowohl medizinische als auch technische Maßnahmen.Show more09.03.2003, 16:49 Uhr
Behandlung des Diabetes mellitus: Basalinsulinanalogon mit verlängerter Wirkung
Ein neues, langwirksames Humaninsulinanalogon, Insulin Detemir, befindet sich derzeit in der Phase III der klinischen Prüfung. Durch Bindung an Albumin wird das Insulin verzögert freigesetzt und kann so langsam und gleichmäßig bereitgestellt werden. In den bisher abgeschlossenen Studien konnte für Insulin Detemir eine geringere intraindividuelle Variabilität und ein niedriges Hypoglykämierisiko nachgewiesen werden. Der Zulassungsantrag wurde in den USA und bei den europäischen Behörden Ende 2002 eingereicht, nach Angaben der Novo Nordisk Pharma GmbH kann Ende dieses Jahres mit einer Zulassung gerechnet werden.Show more09.03.2003, 16:49 Uhr
Nickelkontaktallergie: Eine nickelarme Diät ist nicht generell gerechtfertigt
Bei einer Nickelallergie muss ein länger andauernder Kontakt mit nickelhaltigen Gegenständen, z. B. Modeschmuck oder Euro-Münzen, gemieden werden. Der Verzehr nickelreicher Lebensmittel führt jedoch nur bei einem Teil der Nickelallergiker zu Hautreaktionen. Betroffen sind meist nur diejenigen, die bereits länger und sehr stark mit Nickel sensibilisiert sind. Ihnen kann eine nickelarme Diät helfen, sie wird jedoch erst durch eine erfolgreiche nickelarme (diagnostische) Diät mit nachfolgendem positiven Provokationstest gerechtfertigt.Show more09.03.2003, 16:49 Uhr
EU-Zulassung beantragt: Efalizumab bei Psoriasis
Serono hat nach eigener Mitteilung die Zulassung für Efalizumab (vorgesehener Handelsname Raptiva®) zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Psoriasis bei der europäischen Behörde EMEA (European Agency for the Evaluation of Medicinal Products) beantragt. Die EMEA hat den Antrag akzeptiert und mitgeteilt, dass das Zulassungsverfahren eröffnet wurde.Show more09.03.2003, 16:49 Uhr
Antibiotikatherapie: Praxisstudie belegt Wirksamkeit und Verträglichkeit von Te
Telithromycin (Ketek®) ist der erste Vertreter der neuen Antibiotika-Klasse der Ketolide. In Europa ist die Verbindung seit Oktober 2001 zugelassen zur Behandlung einer akuten Exazerbation einer chronischen Bronchitis, bei leichter bis mittelschwerer ambulant erworbener Pneumonie und akuter Sinusitis. Die Ergebnisse zweier Studien nach der Markteinführung zeigten die Wirksamkeit und Verträglichkeit auch in großen Patientengruppen.Show more09.03.2003, 16:49 Uhr
Chronisch obstruktive Erkrankungen: Salmeterol in Fixkombination empfohlen
Salmeterol ist ein langwirkendes β2-Sympathomimetikum, das in der Therapie chronisch obstruktiver Lungenerkrankungen wie Asthma und COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease) Anwendung findet. Zwei aktuelle Veröffentlichungen könnten Anlass zur Neubewertung des Wirkstoffs sein: Eine internationale Studie hat ergeben, dass eine kombinierte Behandlung der COPD mit Salmeterol und dem Corticoid Fluticason einer Therapie mit den Monosubstanzen und Plazebo überlegen ist, das CPMP empfiehlt die Zulassung für diese Indikation. Andererseits wurde eine Sicherheitsstudie mit Salmeterol bei Asthma-Patienten kürzlich gestoppt, weil eine höhere, wenn auch statistisch nicht signifikante Zahl von lebensbedrohlichen Asthmakrisen und Todesfällen in Verbindung mit Asthma aufgetreten war.Show more09.03.2003, 16:49 Uhr
Erektile Dysfunktion: Dritter PDE-5-Hemmer zugelassen
Die Europäische Kommission hat die Zulassung für Vardenafil (Levitra®) erteilt, wie aus einer Pressemitteilung von Bayer HealthCare und GlaxoSmithKline, die das Produkt gemeinsam entwickeln und vertreiben, hervorgeht. Mit Vardenafil steht neben Sildenafil (Viagra®) und Tadalafil (Cialis™ eine weitere Therapieoption zur medikamentösen Behandlung der erektilen Dysfunktion zur Verfügung. Die Wirkung und Nebenwirkungen aller Phosphodiesterase(PDE)-5-Hemmer sind vergleichbar, Vardenafil soll etwas schneller wirken.Show more09.03.2003, 16:49 Uhr
Atopische Dermatits: Pimecrolimus auch bei Säuglingsekzem
Pimecrolimus (Elidel®-Creme 1%) kann auch als eine wirksame und gut verträgliche Therapie zur Behandlung von Ekzemen bei nur drei Monate alten Babys eingesetzt werden, wie aus einer Pressemitteilung der Novartis Deutschland GmbH hervorgeht. In einer Studie im Journal of Pediatrics wurde festgestellt, dass nach sechs Wochen das Ekzem bei mehr als doppelt so vielen der mit Pimecrolimus behandelten kleinen Patienten abgeheilt oder nahezu abgeheilt war im Vergleich zu Patienten, die mit der wirkstofffreien Grundlage behandelt wurden. Bisher besteht für Pimecrolimus eine Zulassung in Deutschland für Kinder ab zwei Jahren.Show more09.03.2003, 16:49 Uhr
COX-2-Hemmer: Wenig gastrointestinale Komplikationen unter Celecoxib
Im Zusammenhang mit COX-2-Hemmern gibt es noch offene Fragen: Sind sie ebenso wirksam wie klassische NSAR, aber verträglicher? Wie steht es mit schweren gastrointestinalen, aber auch mit kardiovaskulären Nebenwirkungen? Mit den gastrointestinalen Komplikationen beschäftigten sich erneut eine kanadische Beobachtungsstudie und eine Metaanalyse randomisierter Celecoxib-Studien.Show more02.03.2003, 16:49 Uhr
Mammakarzinom: Entwicklungen in der Therapie des Mammakarzinoms
Im Dezember 2002 fand in San Antonio (Mexiko) ein internationales Breast Cancer Symposium statt, bei dem rund 5000 Experten neue operative und chemotherapeutische Therapieansätze diskutierten. Neben einer neuen Bewertung von Anthrazyklinen, Tamoxifen und Anastrozol sowie der möglichen Bedeutung von Taxanen ist insbesondere die Rolle der primär systemischen Therapie hervorzuheben, welche die Rate brusterhaltender Operationen erhöht und in günstigen Fällen zu einer pathologischen Komplettremission führen kann.Show more02.03.2003, 16:49 Uhr
Phytoöstrogene: Ersatz für den Hormonersatz?
Klimakterische Beschwerden stellen zwar kein lebensbedrohliches Leiden dar, sie sind aber wegen des hohen Leidensdrucks für die betroffenen Patientinnen durchaus behandlungsbedürftig. Die im vergangenen Sommer in den USA abgebrochene WHI (Women's Health Initiative)-Studie zeigte allerdings, dass die häufig empfohlene und in den vergangenen 20 Jahren sehr populär gewordene Hormonersatztherapie (HRT) nicht ohne Risiko ist und heute nur noch bei strenger Indikationsstellung und kurzbefristet eingesetzt werden sollte. Eine im "Gynäkologen" erschienene Auswertung und Gegenüberstellung wissenschaftlicher Daten zu östrogenwirksamen Pflanzeninhaltsstoffen dürfte für den Apotheker eine gute Hilfe bei der Beratung bieten.Show more02.03.2003, 16:49 Uhr
Neues atypisches Neuroleptikum: Aripiprazol stabilisiert Dopamin- und Serotonin-
Aripiprazol ist ein partieller Dopamin- und Serotoninagonist zur Behandlung schizophrener Erkrankungen. Er blockiert Dopamin- und Serotoninrezeptoren nicht undifferenziert, sondern stabilisiert die Neurotransmitterfreisetzung auf physiologischem Niveau. In den USA ist Aripiprazol (Abilify) von der Food and Drug Administration (FDA) jetzt zur Therapie von Patienten mit Schizophrenie zugelassen. Mit der europaweiten Einführung rechnen Bristol-Myers Squibb und Otsuka Pharmaceutical, die Aripiprazol gemeinsam entwickeln und vermarkten, im kommenden Jahr.Show more02.03.2003, 16:49 Uhr
Malaria: Auch für Kinder ist Prophylaxe möglich
Zur Malariaprophylaxe bei Kindern mit einem Körpergewicht von 11 bis 40 kg hat die Wirkstoffkombination Atovaquon/Proguanil 62,5/25 mg eine Zulassung erhalten, wie GlaxoSmithKline mitteilte. Die Tabletten werden als Malarone Junior® Filmtabletten voraussichtlich rechtzeitig zu Beginn der Sommerreisezeit ab Mai/Juni 2003 in Deutschland erhältlich sein.Show more02.03.2003, 16:49 Uhr
Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung: Individuelle Hilfe für den Zap
Methylphenidat (Concerta®) Ų in Kombination mit verhaltenstherapeutischen Maßnahmen Ų gilt heute als Standard bei der Behandlung von Kindern mit ADHS. Der Wirkstoff, der dem Betäubungsmittelgesetz unterliegt, steht nun in einer galenischen Form zur Verfügung, die eine Wirkung der Substanz über den ganzen aktiven Tag bei nur einmal täglicher Medikamentengabe ermöglicht. Die medikamentöse Behandlung sollte jedoch nur bei Kindern mit gesicherter Diagnose einer ADHS durchgeführt werden.Show more02.03.2003, 16:49 Uhr
M. Völker et al.Analgetika bei episodischem Spannun
Die Ergebnisse einer nach den Kriterien der Internationalen Kopfschmerzgesellschaft durchgeführten Studie belegen die gute Wirksamkeit von Acetylsalicylsäure bei der Behandlung des episodischen Spannungskopfschmerzes. Zugleich zeigte sich bei den empfohlenen Dosierungen der Analgetika eine stärkere Wirkung von Acetylsalicylsäure gegenüber Paracetamol. Die unerwünschten Wirkungen beider Substanzen sind geringfügig; hier gibt es keine signifikanten Unterschiede.Show more23.02.2003, 16:56 Uhr
Enzymersatztherapie: Aldurazyme zur Behandlung der Mukopolysaccharidose Typ I
Aldurazyme® ist eine in der Erprobung befindliche Enzymersatztherapie zur Behandlung der Mukopolysaccharidose I (MPS I), einer seltenen, progressiven und schwer beeinträchtigenden Erbkrankheit. Genzyme General und BioMarin Pharmaceutical Inc. haben bekannt gegeben, dass sie für den Zulassungsantrag für Aldurazyme® eine positive Beurteilung durch das Komitee der Europäischen Union zur Beurteilung von Arzneimitteln (Committee for Proprietary Medicinal Products, CPMP) erhalten haben. Die Europäische Zulassung wird für das 2. Quartal 2003 erwartet.Show more23.02.2003, 16:56 Uhr
Dermatologie: Warzen – wie sie kommen, wie sie gehen
Jeder kennt sie, fast jeder hat sie schon gehabt, und oft verschwinden sie von selbst wieder: Warzen sind in der Regel gutartige viral bedingte Hautveränderungen mit einer hohen Spontanremissionsrate. Die therapeutischen Optionen sind vielfältig, aber nicht immer erfolgreich. Vorsicht ist bei anogenitaler Warzenmanifestation geboten, da sich aus den Feigwarzen unter Umständen Karzinome entwickeln können.Show more23.02.2003, 16:56 Uhr
Omega-3-Fettsäuren: Fischöl-Präparat zur Sekundärprävention nach Herzinfark
Mit Omacor® stehen jetzt Omega-3-Fettsäuren als zugelassenes Arzneimittel zur Verfügung. Eine Kapsel des apothekenpflichtigen Präparates enthält zu 90% Omega-3-Fettsäuren aus Lachsöl, insgesamt ein Gramm, sowie vier Milligramm Alpha-Tocopherol. Das Präparat, das vor allem Eicosapentaen- und Docosahexaensäure enthält, wird zur Sekundärprävention nach Herzinfarkt zusätzlich zur Standardtherapie empfohlen sowie bei endogener Hypertriglyceridämie zusätzlich zu einer Diät, wie die Solvay Arzneimittel GmbH mitteilte.Show more23.02.2003, 16:56 Uhr
Nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom: EGF-Rezeptor-Blockade für die Second-lin
Die Diagnose "nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom" ist verheerend, denn die Langzeitprognose dieser Krebserkrankung ist nach wie vor miserabel, die Chemotherapie weitgehend ausgereizt. Der Blick richtet sich daher auf molekulare Therapien, die gezielter und selektiver angreifen. Eine derartige Strategie ist die Blockade des EGF-Rezeptors. Profitieren scheinen dabei vor allem therapieresistente Patienten.Show more23.02.2003, 16:56 Uhr
Morbus Parkinson: Neuer selektiver MAO-B-Hemmer in der Entwicklung
In den USA befindet sich mit Rasagilin ein neuer selektiver Hemmer der Monoaminoxidase (MAO) Typ B in der letzten Phase der klinischen Prüfung. Teva Pharmaceuticals erwartet noch Ende dieses Jahres eine Entscheidung der Food and Drug Administration (FDA).Show more23.02.2003, 16:56 Uhr
Photodynamische Therapie: Methyl-(5-amino-4-oxopentanoat) gegen aktinische Kerat
Methyl-(5-amino-4-oxopentanoat) (Metvix® 160 mg/g Creme) wird zur photodynamischen Therapie von aktinischen Keratosen und oberflächlichen Basalzellkarzinomen eingesetzt. Dabei wird der Wirkstoff auf die betroffenen Stellen appliziert und anschließend durch gezielte Bestrahlung aktiviert. Die Creme ist seit Oktober 2002 auf dem Markt.Show more23.02.2003, 16:56 Uhr
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