Pharmazie
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vitamin-D-Tabletten für Säuglinge nur in Wasser auflösen
Nur in Wasser zerfallen lassen, nur vollständig zerfallene Vitamin-D-Tabletten verabreichen und keine Tablette in der Wangentasche platzieren – dazu sollten Apotheker bei der Abgabe von Arzneimitteln zur Rachitis- und Kariesprophylaxe wie Zymafluor, D-Fluoretten, Vigantol zwingend beraten.Show morearzneimittel-und-therapie
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Aspirationsgefahr
03.07.2026, 10:00 Uhr
Hormone als Arzneimittel für Frauen
Sehr viele Frauen verhüten mit oralen Kontrazeptiva oder wenden in der Postmenopause eine Hormonersatztherapie an. Zur Notfallverhütung kommt hin und wieder die "Pille danach" zur Anwendung. Nutzen und Risiken der "Hormone im Leben einer Frau" waren das Thema des 2. Pharmazeutischen Kollegs 2005, das die Landesapothekerkammer Sachsen gemeinsam mit dem Institut für Pharmazie der Universität Leipzig veranstaltete.Show more21.08.2005, 16:11 Uhr
Langzeiteffekte mit D-Glucosaminsulfat
Gestiegene Lebenserwartungen und Änderungen in der Lebensführung wie Übergewicht oder das Ausüben bestimmter Sportarten tragen zu einer steigenden Arthroseinzidenz bei. Der Arthrose liegen pathologische Veränderungen zu Grunde, bei denen anabole und katabole Prozesse des Knorpelstoffwechsels im Ungleichgewicht stehen. Ein Therapieansatz zielt darauf ab, die Stoffwechselstörung im Knorpel auszugleichen.Show more14.08.2005, 16:11 Uhr
Kein Benefit durch Calcium plus Vitamin D3
Einige randomisierte klinische Studien haben gezeigt, dass durch die Einnahme von Calcium/Vitamin D3-Kombinationen osteoporotischen Frakturen vorgebeugt werden kann. Für die Sekundärprävention, das heißt für Menschen, die bereits einmal eine Fraktur erlitten haben, gibt es diesbezüglich noch keine verlässlichen Daten. Eine groß angelegte britische Studie sollte hier Abhilfe schaffen.Show more14.08.2005, 16:11 Uhr
Adjuvanter Einsatz von Trastuzumab
Auf der Oberfläche der Tumorzellen werden bei circa 20 bis 30% aller Brustkrebspatientinnen HER2-Proteine überexprimiert, was zunächst eine schlechte Prognose für die Patientin bedeutet. Durch den Einsatz des monoklonalen Antikörpers Trastuzumab (Herceptin®), der die Funktion des Onkogens HER2 blockt, das zu aggressivem Wachstum der Brustkrebszellen führt, ergibt sich aber ein Überlebensvorteil für die Patientinnen.Show more14.08.2005, 16:11 Uhr
Wirksame Hilfe bei anlagebedingtem Haarverlust
Seit dem 1. Juli ist Minoxidil-Lösung (Regaine® Männer und Regaine® Frauen), rezeptfrei erhältlich. Dadurch ist der Apotheker gefordert, denn der Kunde wünscht eine gute Beratung. Wir sprachen mit dem niedergelassenen Hautarzt Prof. Dr. med. Rolf Hoffmann, Freiburg, wie er den Nutzen der Minoxidil-Lösung bei der androgenetischen Alopezie einschätzt und was bei der Anwendung zu beachten ist.Show more14.08.2005, 16:11 Uhr
Das BCM-Programm
Mit dem BCM-Programm stellen wir heute ein Diät- und Ernährungsprogramm vor, das zumindest teilweise zu den Formuladiäten zu rechnen ist. Es handelt sich dabei um ein kommerzielles Gewichtsreduktionsprogramm, das von der PreCon GmbH Darmstadt herausgegeben und seit 1986 unter anderem in zahlreichen Arztpraxen angeboten wird. Über 200.000 Personen sollen nach Angaben des Unternehmens jedes Jahr am BCM-Programm teilnehmen.Show more14.08.2005, 16:11 Uhr
Abatacept stoppt Zerstörung der Gelenke
Für Patienten mit rheumatoider Arthritis soll es demnächst eine neue Therapieoption geben: Durch den Einsatz des neuen Fusionsproteins Abatacept konnte in einer Phase-III-Studie das Fortschreiten der Gelenkzerstörung aufgehalten werden. Anlässlich des Rheumatologen-Kongresses EULAR (European League Against Rheumatism) Mitte Juni in Wien wurden die neuesten Ergebnisse der Studie vorgestellt, wie Bristol-Myers Squibb berichtete.Show more14.08.2005, 16:11 Uhr
Zwei neue Indikationsgebiete für Valsartan
Valsartan hat von der deutschen Zulassungsbehörde als erster Angiotensin-II-Blocker die Indikationserweiterung für den Einsatz bei der Herzinsuffizienz in Folge eines Myokardinfarkts erhalten, sowie die Zulassung generell für die Indikation chronische Herzinsuffizienz.Show more14.08.2005, 16:11 Uhr
Neuer MAO-B-Hemmer Rasagilin
Der neue irreversible selektive MAO-B-Hemmer Rasagilin (Azilect®) ist zur Behandlung der idiopathischen Parkinson-Krankheit als Monotherapie (ohne Levodopa) oder als Zusatztherapie (mit Levodopa) bei Patienten mit End-of-dose-Fluktuationen indiziert.Show more14.08.2005, 16:11 Uhr
Früher Einsatz bringt maximalen Benefit
Das BfArM hat die Zulassung des Aromatasehemmers Anastrozol (Arimidex®) für die adjuvante Therapie des Mammakarzinoms erweitert, wie AstraZeneca mitteilte. Damit steht Anastrozol allen postmenopausalen Frauen mit hormonsensitivem, nicht-fortgeschrittenem Brustkrebs zur Verfügung. Bisher konnte es nur Frauen verordnet werden, für die eine Standardbehandlung mit Tamoxifen aufgrund einer Unverträglichkeit bzw. Kontraindikation nicht infrage kam.Show more07.08.2005, 16:11 Uhr
Aus der Forschung: Neue Hoffnung bei fortgeschrittenem Brustkrebs
Auf der diesjährigen Jahrestagung der Amerikanischen Krebsgesellschaft in Orlando wurde mit Lapatinib ein neuer Wirkstoff zur Behandlung von Patientinnen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs vorgestellt. Lapatinib ist ein oraler reversibler Hemmstoff von ErbB1(EGFR)- und ErbB2(HER-2/neu)-Tyrosinkinasen.Show more07.08.2005, 16:11 Uhr
Phosphor
Phosphor zählt in der Ernährungsphysiologie zu den so genannten Mengenelementen (engl. major elements). Es sind diejenigen anorganischen Bestandteile der Nahrung, von denen pro Tag mehr als 50 mg dem Körper zugeführt werden müssen, um alle Körperfunktionen optimal aufrecht zu erhalten. Phosphor, in der Regel als Phosphat sowohl in anorganischen als auch organischen Verbindungen, ist Bestandteil von Membranen, des Skeletts, von Zähnen und von organischen Verbindungen. Phosphor kommt als Baustein in Proteinen, Kohlenhydraten, Nucleinsäuren, Fetten (Lecithin) und Vitaminen vor und erfüllt damit wichtige Funktionen im Organismus.Show more07.08.2005, 16:11 Uhr
Was erwarten unheilbar Kranke?
Die Mitteilung einer schlechten Prognose ist für Patient und Arzt belastend und schwierig. Das gilt vor allem bei unheilbaren Krebserkrankungen, wenn voraussichtlich nur noch eine sehr begrenzte Lebenszeit zur Verfügung steht. Wie soll dem Patienten diese Botschaft übermittelt werden, welche Informationen sind notwendig und wie kann die Hoffnung des Patienten gestärkt werden? Mit dieser Frage befasste sich eine australische Studie.Show more07.08.2005, 16:11 Uhr
Arzneimittelfälschungen global und in Deutschland
Gefälschte Arzneimittel gefährden in hohem Maß die Patientensicherheit, besonders in den Entwicklungsländern. Aber auch in den Industrienationen nehmen die Arzneimittelfälschungen zu. In Europa entfallen etwa acht Prozent der Gesamtausgaben für Arzneimittel auf gefälschte und entwendete Produkte [1]. Gerade in Deutschland, wo die Arzneimittelsicherheit traditionell auf einem sehr hohen Stand ist, erschüttern Meldungen darüber die Menschen; so fand der jüngste Fall größte Aufmerksamkeit in der Publikumspresse [2]. Es besteht Anlass zu der Sorge, dass dieses Problem aufgrund der politischen Fehlentscheidung, den Arzneimittelversandhandel durch Internetapotheken zuzulassen, stark anwächst [3].Show more07.08.2005, 16:11 Uhr
Zur Früherkennung MRT besser als Mammographie?
Frauen mit erblich bedingt erhöhtem Brustkrebsrisiko brauchen eine zuverlässige Brustkrebs-Früherkennung. In einer Kohortenstudie in Großbritannien (MRT) war die Kontrastmittel-verstärkte Magnetresonanztomographie in dieser Risikogruppe sensitiver als die Mammographie. Die Kombination aus beiden Verfahren hatte die höchste Sensitivität.Show more07.08.2005, 16:11 Uhr
Normale Ernährung gibt uns Saures
Unsere steinzeitlichen Ahnen verzehrten massenhaft Früchte, Blätter, gelegentlich Fleisch. Im Vergleich zur modernen Speisekarte nahmen die Jäger und Sammler nicht nur viel mehr Ballaststoffe zu sich, sondern auch einen Überschuss an basischen Stoffen. Erst in entwicklungsgeschichtlich jüngster Zeit verschob ein Protein- und Getreideüberschuss die Säure-Basen-Bilanz hin zum Sauren. Das hat Folgen. Knochen- und Eiweiß-abbauende sowie inflammatorische Prozesse werden begünstigt. Die Kompensation eines Säureüberschusses gelingt mit zunehmendem Alter immer schlechter. Einen Ausweg bieten bewusste Ernährung mit mehr Gemüse und Obst oder die Supplementation basischer Mineralsstoffe.Show more07.08.2005, 16:11 Uhr
Entlassung von Naratriptan aus der Verschreibungspflicht
Feste orale Zubereitungen von Naratriptan sollen für die Behandlung des Migränekopfschmerzes in Konzentrationen bis 2,5 mg je abgeteilter Form und in einer Gesamtmenge bis 5 mg aus der Verschreibungspflicht entlassen werden. Das hat der Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht im Rahmen seiner Sitzung am 28. Juni 2005 beschlossen. Wenn der Gesetzgeber den Empfehlungen des Ausschusses folgt, könnte eine entsprechende Änderungsverordnung zum 1. Januar 2006 in Kraft treten. Wir sprachen mit Prof. Dr. Hans-Christoph Diener, Neurologische Klinik der Universität Essen, über Hintergründe und Konsequenzen, die sich aus der Entlassung von Naratriptan aus der Verschreibungspflicht für die Apotheke ergeben.Show more07.08.2005, 16:11 Uhr
Impfkommission empfiehlt Pneumokokken- schutzimpfung
Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) hat ihre Impfempfehlungen aktualisiert: Änderungen gibt es beim Impfschema für die Pneumokokkenschutzimpfung, bei den allgemeinen Kontraindikationen, bei den so genannten falschen Kontraindikationen sowie bei den Erläuterungen zur Impfaufklärung.Show more07.08.2005, 16:11 Uhr
Forever young - das Diätprinzip nach Dr. Strunz
Mit "Forever young – das Erfolgsprogramm" und zahlreichen weiteren Büchern hat sich der Internist Dr. Ulrich Strunz den Titel eines deutschen "Fitnesspapstes" erworben. Sein Motto lautet: Diät und Sport helfen, den Traum vom Jungbrunnen zu erfüllen. Der Slogan dazu: "Warum nicht 120 werden?". Übergewicht und die meisten Zivilisationskrankheiten sind nach Meinung von Strunz auf mangelnde Bewegung und falsche Ernährung zurückzuführen. Vor allem ein Mangel an Eiweiß und Vitalstoffen sei verantwortlich, da unsere Lebensmittel heutzutage sehr nährstoffarm seien. Folglich propagiert er Nahrungsergänzungsmittel und Eiweißdrinks, möglichst ein Leben lang, bei kalorienarmer Kost und (Ausdauer-)Sport.Show moreDiäten unter der Lupe (Teil 9)
31.07.2005, 16:10 Uhr
Insektenstiche – oft klein und gemein
Es gibt nichts Schöneres als in einer lauen Sommernacht draußen auf der Terrasse zu verweilen. Genau das denken sich Dutzende von Insekten ebenfalls und fallen über uns Menschen her, beißen, stechen, saugen Blut und lassen uns mit juckenden Quaddeln zurück.Show more31.07.2005, 16:10 Uhr
Fischölkapseln im Test
In ihrer aktuellen test-Ausgabe berichtet die Stiftung Warentest über das Ergebnis einer Untersuchung von Fischölkapseln. Insgesamt 14 Fischölpräparate, darunter zwei Arzneimittel, sind getestet worden. Das Resultat ist überwiegend positiv, nur beim Punkt "Kennzeichnung" hapert es beim einen oder anderen Produkt.Show more31.07.2005, 16:10 Uhr
Veränderte Viren zerstören Krebszellen
Seit längerer Zeit haben die Krebsforscher eine Vision: eine Therapie, die bei allen Tumorarten wirkt, im Körper des Patienten zwischen Feind (den Krebszellen) und Freund (gesunden Körperzellen) exakt unterscheidet und sich dabei auch noch selbst vermehrt, so dass eine einmalige Anwendung ausreicht. Das Zauberwort heißt Virotherapie, auch virale Onkolyse genannt.Show more31.07.2005, 16:10 Uhr
Phototoxische Medikamente
Arzneimittel können sowohl phototoxische als auch photoallergische Reaktionen auslösen, doch tritt die Phototoxizität häufiger auf als die Photoallergie. Da diese Reaktionen nicht immer voneinander zu unterscheiden sind und gelegentlich die gleiche Ursache haben, gibt es für die auslösenden Substanzen den Oberbegriff "Photosensibilisatoren" [20]. Die Folge der Photosensibilisierung ist die Photosensitivität [2, 4, 6, 7, 20]. Zu den photosensibilisierenden Arzneimitteln gehören u.a. Diuretika, Antiarrhythmika, nichtsteroidale Antiphlogistika und antibakterielle Substanzen.Show more31.07.2005, 16:10 Uhr
Aprepitant bei moderat emetogener Chemotherapie
Die europäische Zulassungsbehörde EMEA (European Agency for the Evaluation of Medicinal Products) hat Aprepitant (Emend®), das bereits zur Prävention von Übelkeit und Erbrechen bei hochemetogener, auf Cisplatin basierender Chemotherapie zugelassen ist, jetzt auch die Zulassung für die Prävention von Übelkeit und Erbrechen bei moderat emetogener Chemotherapie erteilt, wie die MSD Sharp & Dohme GmbH mitteilte.Show more31.07.2005, 16:10 Uhr
Gabapentin plus Morphin – effektiver als die Monotherapien
Neuropathische Schmerzen sind ein Begleitsymptom zahlreicher Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Herpes zoster oder AIDS, sie treten nach Operationen, Rückenmarksverletzungen, Amputationen oder Schlaganfällen auf. Chronischer neuropathischer Schmerz hat gravierende Auswirkungen auf die Lebensqualität der betroffenen Patienten. Eine kontrollierte Studie zeigte, dass mit einer Kombination aus Gabapentin und Morphin dieses Symptom effektiver als mit den jeweiligen Monotherapien behandelt werden kann.Show more31.07.2005, 16:10 Uhr
Dreierkombination ist wirksam, sicher und verträglich
Kombinationspräparate zur Selbstmedikation von Kopfschmerzen werden unterschiedlich bewertet. Kritiker heben hervor, dass mit Einzelsubstanzen gleich gute Ergebnisse zu erzielen seien. Seit kurzem liegen die Ergebnisse einer umfangreichen, randomisierten und plazebokontrollierten Studie vor, in der die Überlegenheit einer Dreierkombination im Vergleich zu den Einzelsubstanzen bestätigt wurde.Show more31.07.2005, 16:10 Uhr
Rechtliches
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