ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Pneumonie: Intravenöse Darreichungsform von Moxifloxacin in den USA zugelasse
Die amerikanische Arzneimittelbehörde Food and Drug Administration (FDA) hat die neue intravenöse Darreichungsform des Antibiotikums Moxifloxacin (Avalox) zur Therapie der ambulant erworbenen Lungenentzündung (Community-Acquired Pneumonia, CAP) zugelassen, wie Bayer mitteilte. Gegenwärtig wird in Studien auch die Wirksamkeit von Avalox i. v. bei Infektionen des Bauchraums und bei komplizierten Hautinfektionen geprüft.Show more09.12.2001, 16:38 Uhr
Die Apothekerin vom Schliersee und der Bayerische Rundfunk: Mit Cocculus und T
MÜNCHEN (lub). Seit etwa zwei Wochen haben die Mitglieder des Bayerischen Apotheker-Verbandes (BAV) ein Plakat der "BR-Vital-Gesundheitskreuzfahrt" in der Offizin. Die Bayern wollen damit ihre öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten verstärken. Auch die Bayerische Landesapothekerkammer unterstützt diese Aktion. Personifiziert wird das Ganze durch eine junge Pharmazeutin im Team des Bayerischen Rundfunks (BR), die mit an Bord geht.Show more09.12.2001, 16:38 Uhr
Bioverfügbarkeit von Zinkpräparaten
Von Ulrich Mittmann, Basel | Grenzwertiger Zinkmangel und suboptimale Zinkversorgung sind nicht nur aus Entwicklungsländern bekannt, sondern stellen auch in industrialisierten Ländern ein Problem dar. Risikogruppen, die von einer optimierten Zinkversorgung besonders profitieren würden, sind unter anderem Diabetiker, Allergiker, Neurodermitiker, Psoriasiskranke, Patienten mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen, Rekonvaleszente, Sportler, stillende und schwangere Frauen, Senioren sowie Kinder in Wachstumsphasen. Für diese Gruppen kann sich eine ungenügende Zinkversorgung unmittelbar auf den Gesundheitszustand auswirken. Ernährungswissenschaftler und Mediziner empfehlen daher für Risikogruppen die Supplementation von Zink. Die einzelnen Zinkpräparate unterscheiden sich teilweise erheblich in ihrer Bioverfügbarkeit. Insbesondere Zink-Histidin zeichnet sich durch eine besonders effektive Beeinflussung physiologischer Resorptions-, Verteilungs- und Eliminationsprozesse aus.Show more09.12.2001, 16:38 Uhr
Hamburger Apothekerverein: Inhalte des AABG weiterhin offen
Im Mittelpunkt des Berichtes des Vorsitzenden Dr. Jörn Graue bei der Mitgliederversammlung des Hamburger Apothekervereins am 3. Dezember stand die Kritik an den geplanten Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen auf Bundesebene. Graue zog den vermeintlichen Anlass für die Einsparungen in Zweifel, beklagte die Form des Umgangs mit der Apothekerschaft und kritisierte die Inhalte der geplanten Maßnahmen. Über Aktivitäten auf Landesebene und gerichtliche Auseinandersetzungen berichtete Vereinsgeschäftsführer Peter Brinkmann.Show more09.12.2001, 16:38 Uhr
Erste Absolventen im Studiengang "Drug Regulatory Affairs"
BONN (hb). Im Rahmen eines Festaktes erhielten die Absolventen des ersten Studiengangs "Master of Drug Regulatory Affairs" an der Universität Bonn am 28. November ihre Urkunden. Daneben wurden der Studienpreis und der Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Regulatory Affairs (DGRA) verliehen.Show more09.12.2001, 16:38 Uhr
Pertussis-Infektionen: Zahl der Pertussis-Fälle bei Säuglingen nimmt zu
Pertussis-Infektionen sind bei jungen Säuglingen vermutlich weitaus häufiger als bislang angenommen wurde. Bei jedem vierten Säugling mit Atemwegsinfektionen, Atemstillständen, near-SIDS (Sudden Infant Death Syndrome, Plötzlicher Kindstod) und unklaren Bradykardien konnte im Rahmen einer britischen Studie eindeutig der Erreger Bordetella pertussis als Ursache identifiziert werden. Vorgestellt wurden diese Ergebnisse auf der diesjährigen Jahrestagung der ESPID (Europäische Gesellschaft für Pädiatrische Infektionskrankheiten).Show more09.12.2001, 16:38 Uhr
Arzneistoffentwicklung: Auf der Suche nach neuen NSAR
Bleibt der Wunsch nach nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) mit der Potenz von Glucocorticosteroiden weiterhin nur eine Vision, oder wird er doch in absehbarer Zeit Wirklichkeit? Prof. Dr. Matthias Lehr, Institut für Pharmazeutische und Medizinische Chemie der Universität Münster, erörterte diese Frage in einem Vortrag über die zytosolische Phospholipase A2 als Target für die Entwicklung neuer Antiphlogistika, den er am 27. November 2001 in Greifswald hielt.Show more09.12.2001, 16:38 Uhr
Biochemie: Intrazelluläre Signaltransduktion
Am 4. Dezember hielt Priv.-Doz. Dr. Carsten Schultz, European Molecular Biology Laboratory in Heidelberg, im Lebensmittelchemischen Kolloquium der Universität Münster einen Vortrag zum Thema "Neue Werkzeuge für die Signaltransduktion: Von membranpermeablen Inositolphosphaten zu PLA2-Sonden". Inositolphosphate spielen eine wichtige Rolle bei der intrazellulären Signalübertragung. Sie werden z. T. aus membranständigen Phosphatidylinositolen freigesetzt und leiten die Signale extrazellulärer Botenstoffe wie Wachstumsfaktoren und Neurotransmittern weiter.Show more09.12.2001, 16:38 Uhr
Arzneimittelherstellung: Rezeptur in der Apotheke
Am 29./30. November fand in Oporto die "2nd International Conference on Pharmaceutical Technology" statt, auf der unter dem Thema "Compounded Medicines - a Need of the Therapy" Fragen der Herstellung von Arzneimitteln in Apotheken behandelt wurden.Show more09.12.2001, 16:38 Uhr
Zahl der Woche: Gänsebraten-Zeit
WIESBADEN (sb/diz). Zu guter Letzt - die Zahl der Woche vom Statistischen Bundesamt:Show more09.12.2001, 16:38 Uhr
Mykosen: Kombinationstherapie mit Amorolfin bei Nagelmykosen
Kombinationstherapien mit topischem Amorolfin (Loceryl Nagellack) und systemischem Itraconazol haben bei schweren Onychomykosen eine um bis zu 25 Prozent höhere Heilungsrate als eine systemische Monotherapie. Das belegt eine aktuelle Multicenter-Studie. Die besten Ergebnisse mit einer Erfolgsquote von 94 Prozent hatte die Kombination einer über sechs Monate andauernden topischen Behandlung mit 5-prozentigem Amorolfin-Nagellack, die in den ersten 12 Wochen durch die Gabe von systemischem Itraconazol ergänzt wurde, wie die Galderma Laboratoium GmbH mitteilte.Show more09.12.2001, 16:38 Uhr
FAH-Forschungsinstitut: Abschluss des zweiten Bauabschnittes in Sinzig
SINZIG (hb). Die Forschungsvereinigung der Arzneimittel-Hersteller e.V. (FAH) und das Zentralinstitut Arzneimittelforschung GmbH (ZA) haben Ende November 2001 den zweiten Bauabschnitt ihrer Forschungsinstitute in Sinzig abgeschlossen. Gleichzeitig wurde am 3. Dezember 2001 vor Journalisten bekannt gegeben, dass das ZA seine Tätigkeiten durch die Verbindung mit einem etablierten Partner auf dem Sektor der Arzneimittelzulassung deutlich erweitern will.Show more09.12.2001, 16:38 Uhr
Hilfsprojekt in Haiti: Initiative für sichere Arzneimittelversorgung in Haiti
BRAUNSCHWEIG (pid). Eine Braunschweiger Initiative will mit einem besonderen pharmazeutischen Entwicklungshilfeprojekt dazu beitragen, dass Patienten in Haiti, das zu den ärmsten Ländern der westlichen Hemisphäre gehört, mit wichtigen Medikamenten versorgt werden können, die dort bislang unerschwinglich sind. Initiatoren des Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projektes sind die ehemalige Leiterin der Wolfsburger Krankenhausapotheke, Dr. Elinor Führer, und ihr Ehemann Claus Führer, em. Professor für Pharmazeutische Technologie an der TU Braunschweig. Dieser war 1996 gebeten worden, ein lokales Pharmaunternehmen in Haiti bei der Herstellung von Infusionslösungen zu beraten. "Vor Ort konnten wir uns von den desolaten und gefährlichen Zuständen im Bereich der Arzneimittelversorgung ein Bild machen", sagt Elinor Führer.Show more09.12.2001, 16:38 Uhr
Pharmaziehistorischer Nachmittag
Zwei Themen, die mit den Entwicklungen in Deutschland nach 1933 eng verknüpft sind, waren Inhalt der beiden Vorträge des pharmaziehistorischen Nachmittags, den die Landesgruppe Nordrhein der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie am 24. November in Essen veranstaltete.Show more09.12.2001, 16:38 Uhr
Junge Wissenschaft und Praxis: Bioethik-Seminar
In einem Pilotprojekt an der Universität Leipzig hatten die Hanns Martin Schleyer-Stiftung und die Heinz Nixdorf-Stiftung im letzten Jahr ihre Seminarreihe "Junge Wissenschaft und Praxis" auf die Naturwissenschaften ausgedehnt und ein zweitägiges Seminar zur Bioinformatik gefördert. In diesem Jahr fand am 29. und 30. Juni in Machern bei Leipzig das zweite Seminar in dieser Reihe zum Thema Bioethik statt. Die Veranstaltung wurde geleitet und organisiert von Prof. Dr. Kurt Eger, Institut für Pharmazie, und Prof. Dr. Martin Schlegel, Institut für Zoologie.Show more09.12.2001, 16:38 Uhr
Rheumatoide Arthritis: Zulassung für Rofecoxib erweitert
Der COX-2-Hemmer Rofecoxib (Vioxx) ist jetzt in allen Ländern der Europäischen Union auch zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis zugelassen. Die nationalen Fach- und Gebrauchsinformationen werden in Kürze um die neue Indikation erweitert, wie der Hersteller MSD Sharp & Dohme mitteilte. Die Substanz war im Gegensatz zu Celecoxib (Celebrex) bisher nur zur symptomatischen Schmerzlinderung von Reizzuständen bei degenerativen Gelenkerkrankungen zugelassen. Daten, die auf der Jahrestagung des American College of Rheumatology in San Francisco vorgestellt wurden, belegen, dass Rofecoxib Schmerz und Entzündung bei rheumatoider Arthritis reduziert.Show more09.12.2001, 16:38 Uhr
P. DitzelWas macht das ZL? (Bericht über die Neustr
Steuerliche und gesetzliche Auflagen waren die Ursache dafür, dass die Verantwortlichen die Struktur des Zentrallaboratoriums Deutscher Apotheker (ZL) neu ordnen mussten. Unter dem Blickwinkel der Gemeinnützigkeit - Voraussetzung für die Befreiung von steuerlichen Abgaben - war es notwendig, bestimmte Aufgaben aus dem ZL auszugliedern bzw. eine neue rechtliche Struktur zu schaffen. Um zu erfahren, wie sich das ZL heute darstellt, wie es in Zukunft mit dem ZL weitergeht, sprachen wir mit ZL-Vorstandsvorsitzenden Dr. Richard Klämbt, dem ZL-Institutsleiter Priv.-Doz. Dr. Hans-Peter Deigner und mit Frau Silvia Hoffmann-Müller, Leiterin Verwaltung/Finanzen/Personal des ZL.Show more09.12.2001, 16:38 Uhr
HIV-Behandlung: Tenofovir – ein neues Nukleotidanalogon
Tenofovir DF ist der erste Nukleotid-analoge Reverse-Transkriptase-Hemmer (NtRTI), der für die Behandlung von HIV in den USA zugelassen wurde. Die europäische Zulassung wird für Anfang des nächsten Jahres erwartet, wie die Herstellerfirma Gilead mitteilte. Tenofovir zeigt eine Wirksamkeit gegen resistente und mehrfach resistente HI-Viren und zeichnet sich durch eine lange intrazelluläre Halbwertszeit aus, die eine Einmalgabe pro Tag erlaubt. Tenofovir Disoproxil-Fumarat (Tenofovir DF, BisPoc PMPA, Viread) ist das oral bioverfügbare Prodrug von Tenofovir. Die eigentliche Wirkform Tenofovir-Diphosphat entsteht durch Esterasen im Gewebe und im Plasma. Sie hemmt die viruseigene Reverse Transkriptase. Die Blockierung dieses Enzyms führt zum Abbruch der Übersetzung der genetischen Information des Virus von RNA in DNA.Show more09.12.2001, 16:38 Uhr
Podiumsdiskussion über Pharmazieingenieure und PTA: Heiß begehrt, nicht imme
Anlässlich des fünfzigsten Geburtstages der Pharmazieschule Leipzig am 25. November fand eine Podiumsdiskussion "Zur Rolle der mittleren pharmazeutischen Berufe" statt. Da die Reise in die Vergangenheit durch die Festreden von Herrn Taube und Herrn Schlüter schon beendet war (s. DAZ 49, S. 95), nahm Reinhild Berger, Chefredakteurin der Zeitschrift PTA heute, das Podium und Publikum mit zu einer kleinen Reise durch Gegenwart und Zukunft. Dabei ging es nicht nur um die Wertschätzung der Pharmazieingenieure und PTA sowie deren Fort- und Weiterbildung, sondern auch um die Themen Versandhandel und Internetapotheken. Mit der "Oberreiseleiterin" Reinhild Berger reisten die "Unterreiseleiter" Ingrid Heberle, Fachgruppe PTA und Apothekenassistenten im BVA, Birgit Engelmann, Fachgruppe Pharmazieingenieure und Apothekerassistenten im BVA, Hans Knoll, Präsident der Sächsischen Landesapothekerkammer, Monika Oppenkowski, Vorsitzende des BVA, sowie Friedhelm Schlüter, Fachbereichsleiter Pharmazie am Berufsschulzentrum 9 in Leipzig.Show more09.12.2001, 16:38 Uhr
Gutachten des Instituts für Wirtschaftsforschung: Müller und Schmidt wollen
Bonn (im). Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) und Bundeswirtschaftsminister Werner Müller (parteilos) haben zum Teil unterschiedliche Auffassungen zu wichtigen Details der Gesundheitspolitik, beide plädieren allerdings für Änderungen bei der Arzneiversorgung. Das wurde bei der Vorstellung des Gutachtens des deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin am 6. Dezember in Berlin deutlich, das beide Ministerien beim DIW zum Thema "Wirtschaftspolitische Aspekte der Märkte für Gesundheitsdienstleistungen" in Auftrag gegeben hatten.Show more09.12.2001, 16:38 Uhr
Sachverständigenrat stellte Arzneimittelgutachten vor: Freie Preisbildung bei
BERLIN (diz/bah). Die Aufhebung der so genannten Preisbindung der zweiten Hand bei nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln gehört zu den Kernpunkten des Arzneimittelgutachtens, das der Sachverständigenrat für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen am 7. Dezember 2001 in Berlin vorgelegt hat. Das Gutachten, das als Addendum zum Gutachten 2000/2001 "Bedarfsgerechtigkeit und Wirtschaftlichkeit" des Sachverständigenrates vorgelegt wurde, steht unter der Überschrift "Zur Steigerung von Effizienz und Effektivität der Arzneimittelversorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung". Das Gutachten spricht sich u. a. dafür aus, die pharmakoökonomische Bewertung von Arzneimitteln als vierte Hürde neben dem Nachweis der Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Arzneimitteln als Voraussetzung für die Erstattungsfähigkeit der Präparate einzuführen.Show more09.12.2001, 16:38 Uhr
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