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Deutscher Apotheker Verlag - PROD

Neuer GABAA-Rezeptor-Modulator am Markt

Zuranolon (ZurzuvaeTM) steht seit Juli 2026 für die Behandlung von erwachsenen Frauen mit postpartaler Depression zur Verfügung. Der Wirkstoff aus der Gruppe der neuroaktiven ­Steroide wird im ersten Jahr nach der Entbindung standardmäßig über ­einen Zeitraum von zwei Wochen peroral angewendet und bewirkt eine Modulation der GABAergen Erregungsübertragung.Show more
pharmazie
Zuranolon bei postpartalen Depressionen
28.07.2026, 10:00 Uhr

Gynäkologie: Misoprostol zur Prophylaxe postpartaler Blutungen

In einer großen multizentrischen WHO-Studie erwies sich Misoprostol zur Prophylaxe postpartaler Blutungen weniger wirksam als Oxytocin. Möglicherweise wird Misoprostol dennoch seinen Platz in der Geburtsmedizin erhalten, da es auch außerhalb einer Klinik und in Ländern mit schlechter medizinischer Versorgung eingesetzt werden kann.Show more
13.01.2002, 16:43 Uhr
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Jodsalzprophylaxe: Kein Risiko für Schilddrüsenpatienten und Allergiker

Immer wieder kursiert das Gerücht, dass die Jodanreicherung von Lebensmitteln in Form von Jodsalz oder indirekt über die Jodierung von Futtermitteln für bestimmte Personengruppen gesundheitsschädlich sei. Derartige Aussagen oder Veröffentlichungen verunsichern Verbraucher und Hersteller solcher Produkte gleichermaßen. Das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) nimmt dies zum Anlass, nachdrücklich darauf hinzuweisen, dass die freiwillige Jodanreicherung von Lebensmitteln weder für Schilddrüsenpatienten noch für Allergiker ein gesundheitliches Risiko darstellt.Show more
13.01.2002, 16:43 Uhr

Hormonersatztherapie: Avaden in Frankreich zugelassen

Die Schering AG teilt mit, dass sie die Zulassung für die neue Hormonersatztherapie Avaden® von der französischen Gesundheitsbehörde erhalten hat.Show more
13.01.2002, 16:43 Uhr
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Sepsis: Kein Überlebensvorteil durch Antithrombin

In einer großen Doppelblindstudie zeigte hoch dosiertes Antithrombin keinen Einfluss auf die 28-Tage-Sterblichkeit von Patienten mit schwerer Sepsis. Insbesondere bei gleichzeitiger Heparin-Gabe traten vermehrt Blutungen auf.Show more
13.01.2002, 16:43 Uhr

Sepsis: Drotrecogin alfa (aktiviert) senkt Sterblichkeit

Die schwere Sepsis ist weltweit bis heute eine der Hauptursachen für Morbidität und Sterblichkeit im Krankenhaus. Wie die Lilly Deutschland GmbH mitteilte, senkte Drotrecogin alfa (aktiviert) in einer Phase-III-Studie die Sepsis-Sterblichkeit. Drotrecogin alfa (aktiviert) ist jetzt von der FDA zur Behandlung von Patienten mit schwerer Sepsis und einem hohen Sterberisiko unter dem Handelsnamen Xigris zugelassen und in den USA eingeführt worden.Show more
13.01.2002, 16:43 Uhr
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Instabile Blase: Tolteridin verbessert die Lebensqualität

Blasenfunktionsstörungen können die Lebensqualität der Betroffenen dramatisch beeinträchtigen. Viele Menschen suchen wegen dieser Beschwerden keinen Arzt auf, weil ihnen das Thema peinlich ist, und viele Patienten werden vom Arzt auch nicht ausreichend behandelt. Dabei gibt es mittlerweile für einige Inkontinenzformen sehr gute medikamentöse Therapiemöglichkeiten. Das Anticholinergikum Tolterodin (Detrusitol®) ist eine davon.Show more
13.01.2002, 16:43 Uhr

Register der Wichtigen Mitteilungen

Zum Abheften im Dokumentationsordner. Zeitraum DAZ 1 bis 51 (2001). Die Ziffer hinter dem Präparatenamen gibt die Nummer der Seite an, auf der die Mitteilung abgedruckt war.Show more
30.12.2001, 16:40 Uhr

Klinische Studie: Endothelin-Antagonist bessert Lungenhochdruck

Zwölf Wochen Behandlung mit dem Endothelin-1-Rezeptorantagonisten Bosentan verlängerten bei Lungenhypertonie-Patienten die Gehstrecke und verbesserten die kardiopulmonale Hämodynamik.Show more
30.12.2001, 16:40 Uhr

Risiko Kardiovaskulärer Ereignisse: Metaanalyse zur Sicherheit von Rofecoxib

In einer Metaanalyse wurde das kardiovaskuläre Sicherheitsprofil von Rofecoxib (Vioxx) mit dem der drei nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) Ibuprofen, Diclofenac und Nabumeton sowie Naproxen verglichen, wie die MSD Sharp + Dohme GmbH berichtet. In dieser Analyse traten die kardiovaskulären Ereignisse unter Rofecoxib vergleichbar häufig auf wie unter Plazebo und unter anderen NSAR.Show more
30.12.2001, 16:40 Uhr

Raucherentwöhnung: Bupropion für herzkranke Raucher

Nachdem das Rauchen als einer der wesentlichen Risikofaktoren für die Arteriosklerose und damit auch für ihre Krankheitsfolgen Herzinfarkt, Schlaganfall und periphere arterielle Verschlusserkrankung identifiziert ist, spielt die Entwöhnung bei rauchenden Arteriosklerose-Patienten eine besonders große Rolle. Die Zwischenergebnisse einer aktuellen Studie deuten darauf hin, dass Bupropion auch bei herzkranken Patienten wirksam, verträglich und nicht mit einem erhöhten Risiko verbunden ist, wie GlaxoSmithKline mitteilte.Show more
30.12.2001, 16:40 Uhr

HIV-Infektion: Abacavir jetzt auch für Kinder und Jugendliche

GlaxoSmithKline hat nach Informationen der Firma am 24. Oktober die europäische Zulassung für Abacavir (Ziagen) zur Behandlung von HIV-infizierten Kindern und Jugendlichen erhalten.Show more
30.12.2001, 16:40 Uhr

Neuer Endothelin-Rezeptorantagonist: Bosentan hilft bei Lungenhochdruck

Demnächst wird ein neues Wirkprinzip zur Behandlung des Lungenhochdrucks (pulmonale Hypertonie) eingeführt: Mit dem nicht-peptidischen Bosentan kommt der erste Endothelin-Rezeptorantagonist auf den Markt. Er hat im November 2001 von der FDA in den USA die Zulassung für die Behandlung der pulmonalen arteriellen Hypertonie (WHO-Klasse III und IV) erhalten. In Europa soll die Substanz Mitte 2002 ebenfalls unter dem Warenzeichen Tracleer® eingeführt werden. Bosentan wurde vom Schweizer Unternehmen Actelion entwickelt. Die EU-Kommission hat Bosentan den Orphan-Drug-Status erteilt. Damit ist eine beschleunigte Zulassung möglich.Show more
30.12.2001, 16:40 Uhr

Register der Arzneimittel-Informationen

Zum Abheften im Dokumentationsordner. Zeitraum DAZ 1 bis 51 (2001). Die Ziffern hinter dem Präparatenamen beziehen sich auf die fortlaufende Nummerierung der Arzneimittel-Infos.Show more
30.12.2001, 16:40 Uhr

Rheumatoide Arthritis: Genommarker als diagnostischer Test

Roche und deCODE genetics haben bekannt gegeben, dass anhand von Genomanalysen das erste Gen außerhalb der MHC-Region (Major Histocompatibility Complex) kartiert wurde, das mit rheumatoider Arthritis in Zusammenhang steht. Diese Erkenntnisse sollen als Basis für die weitere Erforschung und Entwicklung neuer diagnostischer Tests und möglicher Angriffspunkte für Medikamente genutzt werden.Show more
16.12.2001, 16:38 Uhr

Alzheimer-Demenz: Lebensqualität unter Donezepil langfristig verbessert

Unter der Therapie mit dem Acetylcholinesterase-Hemmer Donepezil (Aricept) bleibt die Alltagskompetenz von Alzheimer-Patienten länger erhalten. Dies ist das Ergebnis plazebokontrollierter 1-Jahres-Studien, die im amerikanischen Journal Neurology publiziert wurden, wie Pfizer mitteilte.Show more
16.12.2001, 16:38 Uhr

Schilddrüsenkarzinom: Rekombinantes Thyrotropin ermöglicht bessere Lebensquali

In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 2400 Patienten neu an Schilddrüsenkrebs. In rund 90 Prozent der Fälle handelt es sich dabei um differenzierte Formen des Schilddrüsenkarzinoms, die eine gute Prognose haben, wenn entsprechende Therapie- und Nachsorgekonzepte konsequent angewendet werden. Jetzt kommt mit dem rekombinanten Thyrotropin alfa (Thyrogen) eine neue Möglichkeit auf den Markt, mit der die Nachsorge bei dieser Krebsart wesentlich verbessert werden kann.Show more
16.12.2001, 16:38 Uhr

CSE-Hemmer: Neue Galenik bei Fluvastatin

Als medikamentöse Standardtherapie der Hyperlipidämien sind Statine unverzichtbar. Fünf Jahre nach seiner Markteinführung ist Fluvastatin (Cranoc, Locol) als erstes Statin in einer Retardform erhältlich, die hohe Plasmaspitzen vermeiden soll.Show more
16.12.2001, 16:38 Uhr

Mammakarzinom: Anastrozol signifikant wirksamer als Tamoxifen

Neue Studiendaten, die auf dem San Antonio Breast Cancer Symposium vorgestellt wurden, zeigen erstmals, dass der Aromatasehemmer Anastrozol (Arimidex®) in der adjuvanten Behandlung des Mammakarzinoms der postmenopausalen Frau signifikant besser wirksam ist als der bisherige Standard Tamoxifen, wie AstraZeneca berichtete.Show more
16.12.2001, 16:38 Uhr

Onkologie: Neue Therapieoptionen beim Mamma-, Prostata- und Lungenkarzinom

Die Therapie eines Mammakarzinoms hängt von vielen Faktoren ab wie z. B. dem Alter, Rezeptor- und Hormonstatus, Histologie, Malignitätsgrad, Tumorgröße und Lymphknotenbefall. Je nach Prognose wird nach der Operation eine Strahlen-, Chemo- oder Hormontherapie durchgeführt. Bei günstiger und intramediärer Prognose wird bei Hormonrezeptor-positiven Tumoren therapeutisch versucht, Östrogenproduktion und Östrogenaktion zu unterbinden.Show more
16.12.2001, 16:38 Uhr

Calcium-Antagonisten: Kardiovaskulärer Schutz und Organprotektion durch Amlod

Moderne Antihypertensiva wie der Calcium-Antagonist Amlodipin (Norvasc) besitzen neben ihrer blutdrucksenkenden Wirkung weitere positive Effekte, die auch im direkten Vergleich mit Präparaten wie Nitrendipin und Felodipin in Studien hervortreten, wie Pfizer mitteilte. Innerhalb dieser Wirkstoffgruppe ergeben sich erhebliche Unterschiede im Hinblick auf das hämodynamische Wirkprofil und die pharmakokinetischen Eigenschaften einzelner Substanzen.Show more
16.12.2001, 16:38 Uhr

Kardiovaskuläre Sekundärprävention: Bei Hochrisikopatienten LDL-Cholesterin

American Heart Association (AHA) und American College of Cardiology (ACC) haben in ihren neuen Richtlinien zur Sekundärprävention die Empfehlungen des NECP zur Cholesterinreduktion übernommen, wie MSD Sharp & Dohme GmbH berichten. Demzufolge soll bei allen Hochrisikopatienten, zu denen auch Diabetiker ohne manifeste kardiovaskuläre Erkrankung zählen, das LDL-Cholesterin unter 100 mg/dl gesenkt werden.Show more
09.12.2001, 16:38 Uhr

Pneumonie: Intravenöse Darreichungsform von Moxifloxacin in den USA zugelasse

Die amerikanische Arzneimittelbehörde Food and Drug Administration (FDA) hat die neue intravenöse Darreichungsform des Antibiotikums Moxifloxacin (Avalox) zur Therapie der ambulant erworbenen Lungenentzündung (Community-Acquired Pneumonia, CAP) zugelassen, wie Bayer mitteilte. Gegenwärtig wird in Studien auch die Wirksamkeit von Avalox i. v. bei Infektionen des Bauchraums und bei komplizierten Hautinfektionen geprüft.Show more
09.12.2001, 16:38 Uhr

Pertussis-Infektionen: Zahl der Pertussis-Fälle bei Säuglingen nimmt zu

Pertussis-Infektionen sind bei jungen Säuglingen vermutlich weitaus häufiger als bislang angenommen wurde. Bei jedem vierten Säugling mit Atemwegsinfektionen, Atemstillständen, near-SIDS (Sudden Infant Death Syndrome, Plötzlicher Kindstod) und unklaren Bradykardien konnte im Rahmen einer britischen Studie eindeutig der Erreger Bordetella pertussis als Ursache identifiziert werden. Vorgestellt wurden diese Ergebnisse auf der diesjährigen Jahrestagung der ESPID (Europäische Gesellschaft für Pädiatrische Infektionskrankheiten).Show more
09.12.2001, 16:38 Uhr

Mykosen: Kombinationstherapie mit Amorolfin bei Nagelmykosen

Kombinationstherapien mit topischem Amorolfin (Loceryl Nagellack) und systemischem Itraconazol haben bei schweren Onychomykosen eine um bis zu 25 Prozent höhere Heilungsrate als eine systemische Monotherapie. Das belegt eine aktuelle Multicenter-Studie. Die besten Ergebnisse mit einer Erfolgsquote von 94 Prozent hatte die Kombination einer über sechs Monate andauernden topischen Behandlung mit 5-prozentigem Amorolfin-Nagellack, die in den ersten 12 Wochen durch die Gabe von systemischem Itraconazol ergänzt wurde, wie die Galderma Laboratoium GmbH mitteilte.Show more
09.12.2001, 16:38 Uhr

Rheumatoide Arthritis: Zulassung für Rofecoxib erweitert

Der COX-2-Hemmer Rofecoxib (Vioxx) ist jetzt in allen Ländern der Europäischen Union auch zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis zugelassen. Die nationalen Fach- und Gebrauchsinformationen werden in Kürze um die neue Indikation erweitert, wie der Hersteller MSD Sharp & Dohme mitteilte. Die Substanz war im Gegensatz zu Celecoxib (Celebrex) bisher nur zur symptomatischen Schmerzlinderung von Reizzuständen bei degenerativen Gelenkerkrankungen zugelassen. Daten, die auf der Jahrestagung des American College of Rheumatology in San Francisco vorgestellt wurden, belegen, dass Rofecoxib Schmerz und Entzündung bei rheumatoider Arthritis reduziert.Show more
09.12.2001, 16:38 Uhr

HIV/AIDS in Deutschland: Eckdaten und Trends

Das AIDS-Zentrum im Robert Koch-Institut (RKI) informiert in einer Sonderausgabe des Epidemiologischen Bulletin über aktuelle epidemiologische Daten und aktuelle Trends in Deutschland.Show more
09.12.2001, 16:38 Uhr

HIV-Behandlung: Tenofovir – ein neues Nukleotidanalogon

Tenofovir DF ist der erste Nukleotid-analoge Reverse-Transkriptase-Hemmer (NtRTI), der für die Behandlung von HIV in den USA zugelassen wurde. Die europäische Zulassung wird für Anfang des nächsten Jahres erwartet, wie die Herstellerfirma Gilead mitteilte. Tenofovir zeigt eine Wirksamkeit gegen resistente und mehrfach resistente HI-Viren und zeichnet sich durch eine lange intrazelluläre Halbwertszeit aus, die eine Einmalgabe pro Tag erlaubt. Tenofovir Disoproxil-Fumarat (Tenofovir DF, BisPoc PMPA, Viread) ist das oral bioverfügbare Prodrug von Tenofovir. Die eigentliche Wirkform Tenofovir-Diphosphat entsteht durch Esterasen im Gewebe und im Plasma. Sie hemmt die viruseigene Reverse Transkriptase. Die Blockierung dieses Enzyms führt zum Abbruch der Übersetzung der genetischen Information des Virus von RNA in DNA.Show more
09.12.2001, 16:38 Uhr

Ausreichende Vitaminversorgung schützt vor vielen Krankheiten

Die Empfehlungen für die Dosierung von Vitaminen stützten sich bislang auf den Mindestbedarf eines Vitamins und waren in erster Linie darauf ausgerichtet, Mangelerkrankungen zu verhüten. Mittlerweile hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung neue, teilweise höhere Referenzwerte für die tägliche Vitamin- und Nährstoffzufuhr festgelegt, denn Vitamine können mehr als Mangelkrankheiten verhüten: sie schützen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und beugen einer Krebsentstehung vor.Show more
02.12.2001, 16:38 Uhr

Individuelle Schmerzbehandlung: Opioide zur Langzeittherapie nicht-tumorbeding

Chronische Schmerzen wirken körperlich und seelisch zerstörend und sind deshalb als eigenständige Erkrankung anzusehen. Mit der konsequenten Ausschöpfung aller zur Verfügung stehenden Therapiemaßnahmen könnte den meisten Patienten geholfen werden. Im Vergleich zur Behandlung von Tumorschmerzen wird jedoch bei der Verordnung von Opioiden bei Schmerzen nicht-maligner Ursache nach wie vor große Zurückhaltung geübt, wie Grünenthal und Essex Pharma berichteten.Show more
02.12.2001, 16:38 Uhr
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