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Deutscher Apotheker Verlag - PROD

Teplizumab hält Typ-1-Diabetes auf

Der innovative Antikörper Teplizumab (Teizeild®) ist gegen das hauptsächlich auf T-Lymphozyten vor­kommende Oberflächenprotein CD3 gerichtet und für Patienten mit Typ-1-Diabetes im Stadium 2 indiziert. Der Wirkstoff kann bereits bei Kindern ab acht Jahren eingesetzt werden. Durch eine insgesamt nur vierzehn­tägige Therapie ist es möglich, eine klinisch relevante Verzögerung der Erkrankungsprogression in das Stadium 3 zu bewirken.Show more
pharmazie
Neues Arzneimittel
27.04.2026, 13:36 Uhr

Zoledronsäure bei Morbus Paget

Die Novartis Pharma AG gab bekannt, dass Zoledronsäure 5 mg zur Herstellung einer Infusionslösung (Aclasta®) von der Europäischen Kommission die Marktzulassung für die Therapie des Morbus Paget in allen 25 europäischen Mitgliedsstaaten sowie in Norwegen und Island erhalten hat. Es handelt sich hierbei um die erste Zulassung für Aclasta®.Show more
24.04.2005, 16:08 Uhr
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Langzeittherapie hemmt Knorpelabbau

Durch eine langfristige Einnahme von D-Glucosaminsulfat kann das Risiko, ein künstliches Gelenk einsetzen zu müssen, deutlich verringert werden. Dieser Benefit bleibt auch fünf Jahre nach Therapieende bestehen. So das Fazit einer fünfjährigen Follow-up-Studie.Show more
24.04.2005, 16:08 Uhr

Rasagilin verkürzt Off-Phasen

In der Spätphase einer Parkinson-Erkrankung treten unter einer Levodopa-Einnahme gehäuft motorische Beeinträchtigungen auf, die schwierig zu behandeln sind. Der Zusatz des MAO-B-Hemmers Rasagilin vereinfacht und verbessert die Therapie; insbesondere können die Off-Phasen verkürzt werden. So das Fazit einer amerikanischen Studie.Show more
24.04.2005, 16:08 Uhr
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Fixkombination aus Mometason und Salicylsäure

Psoriasis vulgaris ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung. Bislang ist keine Heilung dieser schubweise auftretenden Dermatose möglich. Eine Fixkombination aus dem Corticosteroid Mometasonfuroat (0,1%) und hoch dosierter Salicylsäure (5%) als Keratolytikum lindert die Symptome einer Plaque-Psoriasis erheblich. Elosalic® ermöglicht eine einfache Anwendung durch die einmal tägliche Applikation und wird ab dem 1. Mai in Deutschland verfügbar sein.Show more
17.04.2005, 16:08 Uhr

Mythen und Märchen rund um die Verstopfung, Teil 5

Zur Entstehung und Behandlung einer Verstopfung existieren bei Laien und oft auch in Fachkreisen viele beharrlich vertretene Vorstellungen, die in einigen Fällen jeglicher wissenschaftlicher Grundlage entbehren. So auch die weit verbreitete Meinung, dass bei Frauen eine Verstopfung hormonell bedingt sei. Wir sprachen mit dem Gastroenterologen Herrn Prof. Dr. Müller-Lissner, Chefarzt der Abteilung Innere Medizin der Parkklinik Weißensee, Berlin.Show more
17.04.2005, 16:08 Uhr
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Baldrian-Hopfen-Spezialextrakt gegen Schlaflosigkeit

Die Suche nach dem Wirkprinzip im Baldrian blieb lange vergeblich. Jetzt konnte die Phytopharmaka-Forschung Licht ins Dunkel bringen: Die beruhigende Wirkung beruht zumindest teilweise auf den im methanolisch-wässrigen Baldrian-extrakt enthaltenen Lignanen. Zuerst zeigten In-vitro-Versuche, dass die hydrophilen Baldrian-Lignane partiell agonistisch am Adenosin-1-Rezeptor von Neuronen angreifen. Danach bestätigt eine Studie, die mit dem Baldrian-Hopfen-Spezialextrakt Ze 91019 (Alluna®) durchgeführt wurde, diesen A1-Agonismus auch in vivo. Im EEG gesunder Probanden wurde sichtbar, dass Ze 91019 den A1-Antagonisten Coffein von seinem Rezeptor verdrängt [1].Show more
17.04.2005, 16:08 Uhr

Johanniskraut-Spezialextrakt so effektiv wie Paroxetin

Der Extrakt WS 5570 aus Hypericum perforatum ist bei deutlich besserer Verträglichkeit dem selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer Paroxetin mindestens ebenbürtig. So lautet das Ergebnis einer randomisierten Doppelblindstudie bei 21 niedergelassenen deutschen Psychiatern, die darauf angelegt war, zu bestätigen, dass der Spezialextrakt dem Antidepressivum Paroxetin nicht unterlegen ist.Show more
17.04.2005, 16:08 Uhr

"Coxibe sind kein Teufelszeug – „bewährte“ NSAR keine Heil

Neben den Coxiben sind jetzt auch alle weiteren nicht-steroidalen Antiphlogistika (NSAID, NSAR) ins Visier der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA geraten. Die FDA hat alle Hersteller von verschreibungspflichtigen und nicht-verschreibungspflichtigen NSAIDs aufgefordert, die Packungsbeilagen zu überarbeiten und mit einer "Box-Warnung" zu versehen, die auf ein erhöhtes Risiko von kardiovaskulären Nebenwirkungen und den bekannten schwerwiegenden und potenziell lebensbedrohlichen gastrointestinalen Blutungen hinweist. Betroffen sind neben den Coxiben unter anderem Diclofenac, Ibuprofen und Naproxen. Wir befragten Prof. Dr. Dr. Kay Brune, Erlangen, zu den Hintergründen und den Konsequenzen für das Vorgehen in der europäischen Union und in Deutschland.Show more
17.04.2005, 16:08 Uhr

Antibiotikaverbrauch und Resistenzlage in Europa

Eine Ursache für die Zunahme der Antibiotikaresistenzen wird im steigenden Antibiotikaverbrauch gesehen. Das aus Mitteln der Europäischen Union finanzierte ESAC-Projekt hat kürzlich Daten zum Antibiotikaverbrauch in Europa im Hinblick auf nationale Unterschiede und einen Zusammenhang zur Resistenzlage publiziert.Show more
17.04.2005, 16:08 Uhr

Homocystein-Spiegel mit B-Vitaminen senken

Ein Homocystein-Blutspiegel über 10 µmol/l steigert nach heutigem Erkenntnisstand das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten. Über die Hälfte der Menschen ab 50 Jahre hat einen höheren Homocystein-Blutspiegel, meist bedingt durch einen Mangel an Folsäure sowie an den Vitaminen B6 und B12 in der Ernährung. Ihnen sollten Vitaminsupplemente im nutritiven Dosierungsbereich empfohlen werden.Show more
10.04.2005, 16:08 Uhr

„Brustkrebs vorbeugen, früh erkennen, früh behandeln“

Experten schätzen, dass eine qualitätsgesicherte Mammographie in Deutschland die Sterblichkeit an Brustkrebs um mehr als 30% senken könnte. Voraussetzung ist allerdings, dass mindestens 70% der Frauen daran teilnehmen. Dies zu erreichen ist ein Hauptanliegen einer vom Deutschen Grünen Kreuz e. V. in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Krebsgesellschaft und anderen Kooperationspartnern initiierten Aufklärungskampagne, die nun an den Start geht.Show more
10.04.2005, 16:08 Uhr

Alcopops machen immer jüngere Trinker

Kann denn Trinken Sünde sein? Mehr Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu schaffen, war eines der Ziele des gemeinsamen Suchtforums von Bayerischer Landesärztekammer, Bayerischer Landesapothekerkammer und der Bayerischen Akademie für Suchtfragen. Ein Schwerpunkt der Fortbildung lag bei jungen Menschen. Denn das gezielte Werben der Getränkeindustrie fruchtet, das Einstiegsalter sinkt, die Droge richtet großen zukünftigen Schaden an. Auf dem weiten Feld der Prävention kommt auch der Apotheke als niederschwelligem Angebot eine wichtige Rolle zu.Show more
10.04.2005, 16:08 Uhr

Günstige Begleiteffekte auf den Stoffwechsel

Ein Paradigmenwechsel vollzieht sich in der Hochdrucktherapie: Wurde bislang eine stoffwechselneutrale Blutdrucksenkung angestrebt, so geht es jetzt mehr und mehr darum, positive Begleiteffekte der Antihypertensiva auf den Stoffwechsel zu nutzen. Solche Begleiteffekte zeigt der AT1-Antagonist Telmisartan, der sich günstig auf den Kohlenhydrat- und den Lipidstoffwechsel auszuwirken scheint.Show more
10.04.2005, 16:08 Uhr

Mythen und Märchen rund um die Verstopfung, Teil 4

Zur Entstehung und Behandlung einer Verstopfung existieren bei Laien und oft auch in Fachkreisen viele beharrlich vertretene Vorstellungen. Solche Empfehlungen, beispielsweise zur allgemeinen Lebensweise, entbehren jedoch in einigen Fällen jeglicher wissenschaftlicher Grundlage. Wir sprachen mit dem Gastroenterologen Herrn Prof. Dr. Müller-Lissner, Chefarzt der Abteilung Innere Medizin der Parkklinik Weißensee, Berlin.Show more
10.04.2005, 16:08 Uhr

Hinweise auf schwere Nebenwirkungen

Die amerikanische Food and Drug Administration FDA hat am 7. April 2005 die Pfizer GmbH aufgefordert, freiwillig den COX-2-Hemmer Valdecoxib (Bextra®) vom Markt zurückzunehmen. Pfizer hat in Europa und in den USA den Vertrieb bis auf weiteres eingestellt.Show more
10.04.2005, 16:08 Uhr

Eine fette Sache – die Atkins-Diät

Strategien im Kampf gegen das Übergewicht gibt es wie Sand am Meer. Zwei Ansätze zur Gewichtsreduktion, wie sie gegensätzlicher nicht sein könnten, sind die zurzeit populären Low-carb- und Low-fat-Diäten. Wie die Namen schon sagen, handelt es sich dabei um Diätkonzepte mit einer einseitigen Närstoffbetonung. Eine der wohl extremsten Formen dieser Diäten ist die Atkins-Diät, bei der sich alles um das Fett dreht.Show more
03.04.2005, 16:08 Uhr

Homöopathisch gegen Zytostatika-assoziierte Nebenwirku

Kinder, die an Krebs erkranken, haben eine gute Prognose. 70 bis 75% können durch eine intensive Chemotherapie dauerhaft geheilt werden. Eine homöopathische Begleitmedikation, wie sie am Dr. von Haunerschen Kinderspital der LMU München untersucht wird, kann die Lebensqualität der kleinen Patienten verbessern, indem sie die schweren Nebenwirkungen wirksam lindert.Show more
03.04.2005, 16:08 Uhr

Kausale Therapie bei Opioid-induzierter Obstipation

Die Ergebnisse einer Phase-IIb-Studien zeigen, dass der selektive Opioid-Rezeptorenblocker Alvimopan die Anzahl der Stuhlgänge bei Patienten, die an einer Opioid-induzierten Darmverstopfung litten, im Vergleich zu Plazebo signifikant erhöhte, wie aus einer Pressemitteilung von GlaxoSmithKline und Adolor Corporation hervorgeht.Show more
03.04.2005, 16:08 Uhr

Schlafstörungen – wenn der Sandman

"Ich habe letzte Nacht wieder Mal kein Auge zugemacht!" –  Diese Aussage stimmt so gut wie nie. Aber "für kurze Zeit die Augen zumachen" bedeutet noch nicht "gut geschlafen zu haben". 30% aller Erwachsenen in Deutschland leiden an Schlafstörungen, das heißt an dem Gefühl, schlecht ein- oder durchzuschlafen.Show more
03.04.2005, 16:08 Uhr

Orale Kontrazeptiva: Auf eine niedrige Estrogendosis kommt es an

Partialwirkungen der Gestagene entscheiden derzeit oft darüber, welches orale Kontrazeptivum die Frau verordnet bekommt, wenn sie beim Arzt nach der Pille fragt. Entscheidender aber ist die Estrogendosis, die immer möglichst gering gehalten werden sollte, so hieß es beim Kongress der Frauenärztlichen BundesAkademie in Düsseldorf.Show more
03.04.2005, 16:08 Uhr

Von Mythen und Märchen rund um die Verstopfung, Teil 3

Bei Laien und oft auch in Fachkreisen halten sich beharrlich Vorstellungen zur Entstehung und Behandlung einer Verstopfung, die in einigen Fällen jeglicher wissenschaftlicher Grundlage entbehren. Wir sprachen mit dem Gastroenterologen Prof. Dr. Stefan A. Müller-Lissner, Chefarzt der Abteilung Innere Medizin der Parkklinik Weißensee, Berlin, darüber, ob die oft gefürchtete Autointoxikation wirklich so gefährlich ist.Show more
03.04.2005, 16:08 Uhr

Natalizumab nach Todesfall in Therapiestudie zurückgezogen

Das neue MS-Medikament Natalizumab (Tysabri®) wurde jetzt in den USA vom Markt genommen, weil in der so genannten SENTINEL-Studie zwei schwere Nebenwirkungen aufgetreten sind. In dieser Studie wurde die Wirksamkeit des monoklonalen Antikörperpräparates Natalizumab in Kombination mit Interferon beta-1a (Avonex®) untersucht.Show more
03.04.2005, 16:08 Uhr

Starke CRP-Senkung = Atherosklerose-Bremse?

Die Atherosklerose hat eine entzündliche Komponente. Statine hemmen nicht nur die Cholesterin-Synthese, sondern offenbar auch entzündliche Prozesse. Eine nachträgliche Analyse der REVERSAL-Studie ergab, dass die Veränderung des Entzündungsparameters CRP (C-reaktives Protein) unter Statintherapie ein unabhängiger Einflussfaktor auf das Fortschreiten der Koronaratherosklerose ist.Show more
03.04.2005, 16:08 Uhr

Dermatologische Therapien – mehr Qualität und Innovationen

Am 14. und 15. März fand in Wien die 9. Jahrestagung der Gesellschaft für Dermopharmazie (GD) statt. Fast 200 Teilnehmer besuchten neben dem wissenschaftlichen Hauptprogramm verschiedene Symposien zu vielfältigen Themen rund um dermatologische Erkrankungen und ihre Therapie. Mit ihrer ersten Tagung in Österreich setzte die GD auch in der Alpenrepublik ein Zeichen für eine zukunftsweisende und qualitätsgesicherte Dermatotherapie.Show more
27.03.2005, 16:08 Uhr

Update Senna

Seit Jahrhunderten werden anthrachinonhaltige Pflanzen traditionell in der Volksmedizin eingesetzt. Die pharmakologischen und klinischen Studien der letzten hundert Jahre erbrachten schließlich auch den wissenschaftlichen Wirksamkeitsnachweis. Studien am Menschen wurden praktisch ausschließlich mit Senna durchgeführt.Show more
27.03.2005, 16:08 Uhr

Mit Harnstoff und Bifonazol den Nagelpilz bekämpfen

Nagelmykosen sind ein weit verbreitetes Krankheitsbild – etwa jeder achte Erwachsene in Deutschland ist davon betroffen. Allerdings ist dies längst nicht jedem bewusst oder es wird als harmloses kosmetisches Problem abgetan. Statistiken zufolge werden nur etwa zehn Prozent aller Nagelmykosen behandelt. Dieses Missverhältnis ist umso bedenklicher, als unbehandelte Pilzinfektionen nicht nur die Nägel der Betroffenen zerstören, sondern auch eine Ansteckungsquelle für bislang Gesunde sind. Nagelmykosen müssen behandelt werden. Eine neue Option dafür ist das Canesten® Extra Nagelset der Firma Bayer, das ab Mai für die Selbstmedikation verfügbar sein wird.Show more
27.03.2005, 16:08 Uhr

Überlebensvorteil durch Erlotinib

Beim nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom (NSCLC), der häufigsten Lungenkrebsart, liegt oft eine Überexpression des epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptors HER1/EGFR vor. Die Hemmung der Aktivierung dieses Rezeptors stellt deshalb eine vielversprechende, "maßgeschneiderte" Therapieoption ("targeted therapy") dar. Mit dem Tyrosinkinase-Inhibitor Erlotinib (Tarceva®), der zu einer selektiven EGFR-Hemmung in der Lage ist, wurde in einer Phase-III-Studie bei NSCLC-Patienten ein signifikanter Überlebensvorteil erzielt.Show more
27.03.2005, 16:08 Uhr

Kein Vorteil durch Entfernung der Mandeln

Eine Tonsillektomie oder Adenotonsillektomie hat keinen größeren klinischen Nutzen bei Kindern mit leichten Symptomen von Halsinfekten oder adenotonsillärer Hypertrophie als das Abklingenlassen des Infektes. Dies ist das Ergebnis einer offenen, randomisierten, kontrollierten Studie in den Niederlanden.Show more
27.03.2005, 16:08 Uhr

Antiepileptikum Zonisamid zugelassen

Zonisamid (Zonegran®), das in den USA und Japan bereits seit längerem zur Verfügung steht, hat am 10. März 2005 in der Europäischen Union die Zulassung erhalten, wie Eisei mitteilte. Zonisamid ist zur Zusatztherapie partieller epileptischer Anfälle mit und ohne sekundäre Generalisierung bei Erwachsenen zugelassen. Das Medikament wird im Sommer 2005 in den Wirkstärken 25 mg, 50 mg und 100 mg als Hartkapseln auf dem deutschen Markt erhältlich sein.Show more
27.03.2005, 16:08 Uhr
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