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Deutscher Apotheker Verlag - PROD

Hoher Blutdruck trotz Behandlung

Etwa 1,4 Milliarden Menschen weltweit litten im Jahr 2024 an Bluthochdruck. Betroffen sind vor allem Einwohner von Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, nur etwa jeder fünfte erhält eine adäquate Behandlung. In Deutschland sind rund 20 Millionen Erwachsene zwischen 30 und 79 Jahren von Bluthochdruck betroffen, bei nur etwa der Hälfte davon ist die Erkrankung unter Kontrolle. Welche Ursachen gibt es für eine resistente Hypertonie und was kann man dagegen tun?Show more
pharmazie
Therapieresistente Hypertonie
15.05.2026, 15:50 Uhr

Herzgesundheit: Rote Grapefruit senkt Blutfettwerte

Einem erhöhten Cholesterinspiegel kann generell mit einer Ernährung, die reichhaltig an Obst und Gemüse ist, entgegengewirkt werden. In einer israelischen Studie haben Forscher nun herausgefunden, dass vor allem rote Grapefruits stark erhöhte Blutfettwerte günstig beeinflussen können.Show more
26.02.2006, 17:23 Uhr
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Diabetes mellitus: Wirkung von Inkretin verstärken

Sitagliptin (vorgesehener Handelsname Januvia®) ist der erste Vertreter einer neuen Klasse von Arzneimitteln zur Therapie des Typ-2-Diabetes, der DPP-4 (Dipeptidyl-Peptidase-4)-Inhibitoren. Er wird einmal täglich oral eingenommen. Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA hat das Diabetesmedikament jetzt zum Zulassungsverfahren angenommen, die nächste Entscheidung der FDA wird bis Mitte Oktober erwartet.Show more
26.02.2006, 17:23 Uhr

Aus der Forschung: Schlaf gut

Takeda führt in den USA ein Mittel gegen Schlaflosigkeit ein, das einen neuen Wirkmechanismus besitzt: es handelt sich um den Melatonin-1-und -2-Agonisten Ramelteon (vorgesehener Handelsname Rozerem™).Show more
26.02.2006, 17:23 Uhr
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Europäische Kommission: Verbot für Quecksilber geplant

Die Europäische Kommission hat jetzt eine umfassende Strategie zur Reduktion der Quecksilberbelastung vorgeschlagen. Quecksilber und seine Verbindungen können hoch dosiert tödlich sein und auch schon in relativ kleinen Mengen das Nervensystem ernsthaft schädigen. In einigen Gebieten der EU werden die international akzeptierten Sicherheitswerte, etwa bei Fischen, immer noch überschritten.Show more
26.02.2006, 17:23 Uhr

Reizdarmsyndrom: Diffuse Symptome – wirksame Behandlung

Die Behandlung des Reizdarmsyndroms (Colon irritabile) ist sehr schwierig: Das Krankheitsbild ist diffus. Eine organische Ursache ist definitionsgemäß ausgeschlossen. Im Vordergrund der Beschwerden stehen Bauchschmerzen und Blähungen sowie Verstopfung und/oder Durchfälle. Alle bisher zur Verfügung stehenden Behandlungsoptionen greifen nur punktuell in einzelne Symptome ein.

Einen neuen Therapieansatz bietet nun allerdings - zumindest beim Reizdarmsyndrom mit dem vorherrschenden Symptom Verstopfung - der Serotonin-Agonist Tegaserod.

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26.02.2006, 17:23 Uhr
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Zulassungserweiterung: Topotecan: Neue Therapieoption bei Lungenkrebs

Neue Zytostatika und Bestrahlungstechniken und eine bessere Begleittherapie haben in den letzten Jahren die Prognose für Patienten mit fortgeschrittenem kleinzelligem Lungenkrebs (SCLC) verbessert. Nun wurde erstmals belegt, was klinisch schon länger Usus war: Bestimmte Chemotherapien verlängern bei den meisten Rezidivpatienten auch in fortgeschrittenen Stadien das Überleben signifikant. Auf Basis der entsprechenden Phase-III-Studie wurde der Topoisomerase-I-Hemmer Topotecan (Hycamtin®) zugelassen für Patienten mit rezidiviertem SCLC, für die eine Wiederholung der Primärtherapie nicht in Frage kommt.Show more
26.02.2006, 17:23 Uhr

Epilepsie und Neuropathie: Pregabalin wirkt schmerzhemmend und antiepileptisch

Wie Gabapentin stellt Pregabalin ein Analogon des hemmenden Botenstoffes GABA (Gamma-Aminobuttersäure) dar. Pregabalin (Lyrica®) ist zur Therapie peripherer neuropathischer Schmerzen zugelassen und im Bereich Epilepsie als Zusatztherapie von partiellen Anfällen mit und ohne sekundäre Generalisierung. Auch Fibromyalgie-Patienten scheint es zu helfen.Show more
26.02.2006, 17:23 Uhr

Krebs in Deutschland: Zahl der Krebstoten sinkt

Bei immer mehr Männern und Frauen in Deutschland werden Tumore aufgespürt Ų allerdings sinkt zugleich die Anzahl der Menschen, die infolge von Krebserkrankungen sterben: Während 1998 noch rund 212.000 Sterbefälle zu verzeichnen waren, waren es 2002 etwa 209.000. Die Zahl der Neuerkrankungen schätzt das Robert Koch-Institut (RKI) auf 425.000 im Jahr 2002. Gegenüber der letzten Schätzung, die 2004 durchgeführt wurde, ist die Zahl der Erkrankungsfälle um 30.000 gestiegen.Show more
19.02.2006, 17:23 Uhr

Krebsprävention: Weniger Lungenkrebs durch Phytoestrogene?

In einer epidemiologischen Studie wurde eine Korrelation zwischen dem reichhaltigen Verzehr phytoestrogenhaltiger Lebensmittel und einem reduzierten Lungenkrebsrisiko aufgezeigt. Frauen und Männer profitieren in unterschiedlichem Ausmaß von phytoestrogenhaltiger Nahrung, dasselbe gilt für Raucher, Nichtraucher und ehemalige Raucher.Show more
19.02.2006, 17:23 Uhr

Kosmetische Indikation: Botulinumtoxin Typ A glättet die Stirn

Unter dem Handelsnamen Vistabel® hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) Botulinumtoxin Typ A die Zulassung für die Behandlung der mittleren bis stark ausgeprägten vertikalen Falten zwischen den Augenbrauen (Glabellafalten) bei erwachsenen Männern und Frauen unter 65 Jahren erteilt, wenn diese Falten eine erhebliche psychische Belastung für den Patienten darstellen.Show more
19.02.2006, 17:23 Uhr

Chemotherapie: Infektionsprophylaxe mit Levofloxacin

Durch die prophylaktische Gabe von Levofloxacin können Fieberepisoden und infektionsbedingte Ereignisse bei Krebspatienten, die eine myelosuppressive Chemotherapie erhalten, abgeschwächt oder verhindert werden. Wie sich dieses Vorgehen auf die Resistenzsituation auswirkt, ist zurzeit noch nicht bekannt.Show more
19.02.2006, 17:23 Uhr

Gewichtsreduktion: Den Cannabinoid-Rezeptor blockieren

Das körpereigene Endocannabinoid-System ist unter anderem an der Regulation des Appetits sowie des Glucose- und Lipidstoffwechsels beteiligt. Wie in einer Studie gezeigt wurde, führt eine Blockade des Cannabinoid-Rezeptors zu einer Gewichtsabnahme. Zusätzlich werden kardiovaskuläre und metabolische Risikofaktoren reduziert.Show more
19.02.2006, 17:23 Uhr

Asthma bronchiale: Ciclesonid zur Behandlung von Jugendlichen zugelassen

Das inhalative Corticosteroid Ciclesonid (Alvesco®) hat von den europäischen Behörden die Zulassungserweiterung für die Behandlung von leichtem bis schwerem chronischem Asthma bei jugendlichen Patienten ab zwölf Jahren erhalten.Show more
19.02.2006, 17:23 Uhr

Depression und Schmerz: Mit Antidepressiva auch körperliche Symptome behandeln

Patienten mit Rückenschmerzen und Beschwerden am Muskel-Skelett-Apparat sind täglich Brot in jeder Hausarztpraxis und auch in Apotheken. Diese "Allerweltsbeschwerden" sind aber auch die häufigsten körperlichen Symptome von Menschen in einer Depression. Der Grund wird in einer Dysfunktion zentral schmerzregulierender Bahnen vermutet, die von Noradrenalin und Serotonin abhängen. Duale Hemmung beider Transmittersysteme an zentralen Schnittstellen der psychischen und körperlichen Symptome kann Depressions- und Schmerzlinderung zugleich sein.Show more
19.02.2006, 17:23 Uhr

Silicium

In den Knochen befinden sich bis zu 100 Milligramm je Kilogramm an Silicium, im menschlichen Körper insgesamt etwa 1 bis 1,5 Gramm. Silicium hat die Eigenschaft als tetraedrisch gebautes Silicat-Anion größere Verbände, dreidimensionale Strukturen zu bilden. Mit dieser Eigenschaft, die sich im Bindegewebe und Skelett auswirkt, kann möglicherweise auch seine Essentialität begründet werden.Show more
12.02.2006, 17:22 Uhr

Ch. WeberOhrenschmerzen – in der Beratung aufh

Ohrenschmerzen können extrem belastend und mit einem hohen Leidensdruck verbunden sein. Um die Beschwerden der Betroffenen zu lindern, bietet die Selbstmedikation einige Möglichkeiten. Dabei dürfen wichtige Abgabehinweise nicht fehlen. Doch Vorsicht: In einigen Fällen müssen Ohrenschmerzen umgehend einer ärztlichen Diagnose und Behandlung zugeführt werden.Show more
12.02.2006, 17:22 Uhr

Diäten unter der Lupe, Teil 22: DAK Kombiprogramm für Kinder und Jugendliche

Die Erfahrung hat gezeigt, dass stationäre Kurmaßnahmen zur Gewichtsreduktion bei Kindern und Jugendlichen zwar gute Kurzzeit-, aber leider oft weniger gute Langzeiterfolge haben. Wieder zurück in der häuslichen Umgebung, ist das Erlernte oft schnell wieder vergessen - nicht zuletzt, weil die Familie zu wenig in die Therapie einbezogen und falsche Ernährungsgewohnheiten nicht geändert wurden. Die DAK hat dies zum Anlass genommen, im Sommer 2003 ein umfassendes Adipositasprogramm für Kinder und Jugendliche zu starten, das genau an diesem Punkt ansetzt - die Familien werden mit geschult und betreut - weit über die Zeit der Kur hinaus.Show more
12.02.2006, 17:22 Uhr

Dermatologie: Krätze – juckend, ansteckend und zunehmend

Skabies ist eine ansteckende, stark juckende, parasitäre Hauterkrankung, die sich schnell ausbreiten kann. Besonders in einigen tropischen Regionen wie Zentral- und Mittelamerika betrifft sie nahezu jeden. In Industriestaaten tritt die Krätze überwiegend in Gemeinschaftseinrichtungen auf, in denen Menschen auf engem Raum zusammen sind.Show more
12.02.2006, 17:22 Uhr

Organtransplantation: Inhaliertes Ciclosporin schützt die neue Lunge

Patienten, die eine Lunge transplantiert bekommen, entwickeln langfristig als Abstoßungsreaktion entzündliche Veränderungen der kleinen Bronchialäste. Um diese häufige chronische Abwehrreaktion zu verhindern, haben US-Mediziner eine inhalative Formulierung des Immunsuppressivums Ciclosporin entwickelt, die die Überlebenschancen der Patienten deutlich erhöhen konnte.Show more
12.02.2006, 17:22 Uhr

Therapie der Schizophrenie: Atypische Neuroleptika doch nicht nebenwirkungsärme

Für einiges Aufsehen sorgte die Veröffentlichung der Ergebnisse der amerikanischen CATIE-Studie. Darin hatte sich gezeigt, dass einige atypische Neuroleptika keinen Vorteil gegenüber dem als Referenz verwendeten klassischen Antipsychotikum Perphenazin besitzen.Show more
12.02.2006, 17:22 Uhr

Adipositas: Motor des metabolischen Syndroms

Fettsucht grassiert. Inzwischen gelten über 50% der Bevölkerung als übergewichtig. Fettsucht hat Zukunft: Das Zunehmen bei Kindern und Jugendlichen zeigt, dass die Zuckerkranken von morgen mehr werden. Dabei wird Adipositas gesundheitspolitisch untergewichtet. Statt der Ursache werden oft nur die Folgekrankheiten therapiert. Denn es verläuft eine konsistente Risikokette von Adipositas zu den Krankheiten des metabolischen Syndroms, Diabetes, Arteriosklerose, schließlich Herzinfarkt und Schlaganfall als häufigste Todesursachen.Show more
12.02.2006, 17:22 Uhr

Protonenbestrahlung: Konkurrenz für die Strahlentherapie bei Krebs

Die bisherige Röntgenbestrahlung bei der Behandlung bösartiger Tumoren erhält Konkurrenz von der neuartigen Protonentherapie. Die Protonenstrahlen können den Tumor, anders als die Röntgenbestrahlung, millimetergenau ausrichten und zielgenau treffen.

Dies bedeutet eine deutlich geringere Belastung des umgebenden gesunden Gewebes. Voraussichtlich Mitte Februar wird das europaweit erste vollklinische Protonentherapie-Zentrum in München in Betrieb genommen.

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12.02.2006, 17:22 Uhr

Diäten unter der Lupe, Teil 21: SlimKids2000 – die Familiendiät

Die beiden in DAZ Nr. 1 und Nr. 3/2006 im Rahmen unserer Serie "Diäten unter der Lupe" vorgestellten Therapieprogramme sind für stark bzw. sehr stark übergewichtige (adipöse) Kinder und Jugendliche konzipiert. In dieser Folge wollen wir Sie nun mit SlimKids2000, einem zu Hause durchzuführenden, auf schriftlicher Betreuung basierenden Programm für leicht bis mäßig übergewichtige Kinder und deren Familien, bekannt machen. Im Vordergrund des Programms steht, mithilfe konkreter Speisepläne ein Bewusstsein für kalorienbewusstes Kochen zu vermitteln und Kinder und Eltern über richtige Ernährung aufzuklären, damit sich die Ernährungsgewohnheiten der ganzen Familie positiv verändern.Show more
05.02.2006, 17:22 Uhr

Antibiotika, Antipyretika, Impfungen: Erhöhen sie das Allergierisiko bei Kinder

Ein anthroposophischer Lebensstil soll Kinder vor allergischen Erkrankungen schützen. So kam eine schwedische Studie zu dem Schluss, dass Kinder einer Steiner- oder Waldorf-Schule, deren Elternhaus meist anthroposophisch geprägt war, seltener zu atopischen Erkrankungen neigten. Verantwortlich dafür könnten der restriktive Einsatz von Antibiotika und Antipyretika und die ablehnende Haltung gegenüber Impfungen wie Masern, Mumps und Röteln sein. In einer großen internationalen Querschnittstudie wurde versucht, Belege für diese Hypothese zu finden und nach Möglichkeit Schutzfaktoren zu definieren.Show more
05.02.2006, 17:22 Uhr

Anthroposophischer Lebensstil: Ergebnisse mit Vorsicht interpretieren

Die Parsifal-Studie ist bislang die größte Studie, die versucht hat zu klären, ob und wie ein anthroposophischer Lebensstil vor allergischen Erkrankungen wie Heuschnupfen, Asthma oder atopischem Ekzem schützen kann. An dieser in Schweden, Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz und Österreich durchgeführten Multicenterstudie war auch Prof. Dr. Erika von Mutius vom Dr. von Haunerschen Kinderhospital der Universität München beteiligt. In einem Gespräch mit der DAZ mahnte sie zur Vorsicht bei der Interpretation der Studie.Show more
05.02.2006, 17:22 Uhr

Aus der Forschung: Besser schlafen mit Agomelatin

Als erster Melatonin-Agonist ist Agomelatin (vorgesehener Handelsname Valdoxan®), bei der europäischen Regulierungsbehörde EMEA zur Zulassung mit der Indikation Major Depression angemeldet worden, wie Servier mitteilte.Show more
05.02.2006, 17:22 Uhr

Angsterkrankungen: Wenn die Furcht regiert

Angststörungen werden häufig bagatellisiert und nicht als relevante gesundheitliche Beeinträchtigung wahrgenommen. Dabei sind sie so häufig wie Depressionen und können für die Betroffenen genauso schwerwiegend sein. Während Angsterkrankungen lange Zeit nur verhaltenstherapeutisch behandelt wurden, hat man mittlerweile auch evidenzbasierte, pharmakologische Interventionsmöglichkeiten. Im Vordergrund stehen dabei die selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer.Show more
05.02.2006, 17:22 Uhr

HIV-Infektion: Keine Therapiepause einlegen!

Auf Grund einer beschleunigten Progression der HIV-Infektion unter einer Therapie, die den Patienten gelegentliche Therapiepausen erlaubte, wurde eine der größten Studien zur Therapie bei HIV abgebrochen.Show more
05.02.2006, 17:22 Uhr

Grippeprävention: Oseltamivir auch bei Kindern unter zwölf Jahren

Oseltamivir (Tamiflu®) hat die Zulassung der europäischen Behörden für die Grippeprophylaxe bei Kindern zwischen ein und zwölf Jahren erhalten, wie Roche mitteilte.Show more
05.02.2006, 17:22 Uhr
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