ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
T. Müller-BohnQualitätsmanagementsystem – Mu
In der vorigen Woche wurde die ABDA-Mustersatzung für die Zertifizierung von Qualitätsmanagementsystemen (QMS) durch die Apothekerkammern veröffentlicht. Sie war auf dem Deutschen Apothekertag in Leipzig angekündigt worden und soll einen gemeinsamen Rahmen für die Umsetzung von QMS in den Kammern bieten. Doch was bedeuten die Bestimmungen der Mustersatzung für die Einführung von QMS in der Apotheke? Um die Paragraphen der Satzung mit Leben zu füllen, soll hier versucht werden, Konsequenzen aus den Bestimmungen abzuleiten. Zugleich wird dabei deutlich gemacht, was auf Apotheken und Kammern zukommt, die künftig apothekenspezifische QMS installieren bzw. zertifizieren möchten.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Kunden- und Gesundheitskarte: Welche Daten sind erlaubt?
Das Anbieten von Kundenkarten, mit denen Kunden u. a. ein Rabatt in Höhe von 3% auf alle nicht apothekenpflichtigen Waren eingeräumt wird, verstößt gegen das Rabattgesetz und ist wettbewerbswidrig, wenn der Kunde für den Erwerb der Karte unzumutbar persönliche Daten (Hausarzt, Dauermedikation, Telefonnummer, Krankenkasse etc.) preisgeben soll. (Landgericht Mühlhausen, Urteil vom 10. Mai 1999, Az.: 2 HKO 3078/98)Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Ketolide: Neue Antibiotika mit größerem Wirkungsspektrum
Makrolidantibiotika sind bei Infektionen der unteren Atemwege seit vielen Jahren Mittel der ersten Wahl. Sie haben den Vorteil, gegen zahlreiche der so genannten "typischen" bakteriellen Erreger wirksam zu sein und auch gegen die "atypischen". Durch zunehmende Resistenzen ist in den letzten Jahren die Zahl der Therapieversager gestiegen. Jetzt werden Abkömmlinge der Makrolide entwickelt, die dieses Problem umgehen können: die Ketolide.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Modellversuch: Honorar nur wenn die Leistung stimmt
SCHWÄBISCH GMÜND. Als erste deutsche Krankenkasse führt die Gmünder ErsatzKasse (GEK) bei der Honorierung medizinischer Leistungen im Reha- Bereich eine erfolgsorientierte Vergütung ein. Die Höhe des Pflegesatzes, den die Kasse an die behandelnde Klinik zahlt, orientiert sich dabei nicht mehr an einem festen Pflegesatz, sondern am Gesundheitszustand des Patienten nach der Behandlung.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Multiple Sklerose: Die Suche nach dem schuldigen Erreger
Die Multiple Sklerose (MS), eine Erkrankung des Zentralen Nervensystems mit zahlreichen neurologischen Ausfallerscheinungen, gilt als Autoimmunerkrankung. Sie wird vor allem durch T-Lymphozyten vermittelt, die in das zentrale Nervensystem eindringen. Der Auslöser dieser Krankheit ist jedoch unbekannt, beteiligt sind unter anderem erbliche Faktoren und bisher noch nicht genau definierte Umwelteinflüsse, beispielsweise Infektionen.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
DPhG engagiert sich für pharmazeutische Betreuung bei Diabetikern
(ms). Eine Ad-hoc-Kommission, der die Präsidenten der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG), der Bundesapothekerkammer, der Deutschen Diabetes Gesellschaft und der Deutschen Diabetes Union angehören, hat zwei programmatische Schriften zur pharmazeutischen Betreuung von Diabetikern verabschiedet. Die Schriften wurden inzwischen von allen vier beteiligten Organisationen ausdrücklich gebilligt. Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Broschüre über ungewollte Kinderlosigkeit
KÖLN (im). Apotheker können ihre Kunden auf ein neues Medienangebot zum Thema ungewollte Kinderlosigkeit aufmerksam machen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Köln hat mehrere kostenlose Broschüren dazu herausgebracht. Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Knochendichtemessung bleibt Kassenleistung bei Osteoporose-Patienten
KÖLN. Der Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen hat in seiner Sitzung am 10. Dezember 1999 die Osteodensitometrie (Knochendichtemessung) als Kassenleistung im Rahmen der ambulanten Krankenbehandlung bestätigt.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Bei frühem Haarausfall: Cholesterinwerte überprüfen lassen
Wenn die Haarpracht schwindet, ist das womöglich weit mehr als nur ein kosmetisches Problem. Bei Männern unter 55 Jahren gibt die so genannte Scheitelglatze einen klaren Hinweis auf ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Homocystein-Stoffwechselstörungen: Wirkstoff Betain erstmals als Arzneimittel v
Mit der USA-Zulassung von Cystadane steht jetzt erstmals ein Betain- Präparat als Arzneimittel zur Behandlung verschiedener Homocystein-Stoffwechselstörungen zur Verfügung. Bislang mussten hierfür Zubereitungen aus Chemikalien eingesetzt werden, deren Reinheitsgrad nicht immer den Ansprüchen eines Arzneimittels genügt. Dies ist besonders bei Dauertherapien problematisch, wie die Orphan Europe GmbH mitteilt.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Varizella-Zoster-Virus: Im Zweifelsfall lieber impfen
Die durch Varizella-Zoster-Virus hervorgerufenen Windpocken gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten des Kindesalters. 10 Prozent der Jugendlichen und Erwachsenen besitzen jedoch keine Antikörper gegen das Virus und sind damit dem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufes ausgesetzt. Eine rechtzeitige Schutzimpfung mit Varilrix® könnte die hiermit verbundene Letalität und Mortalität senken.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Herzinfarkt: Chlamydia pneumoniae doch beteiligt?
Bei der Atherosklerose und ihrer Folgekrankheiten wird seit langem eine infektionöse Genese vermutet. Als mögliche Auslöser wurden sowohl virale als auch bakterielle Erkrankungen diskutiert. Neue Studien legen die Vermutung nahe, dass Chlamydia pneumoniae eine nicht unwesentliche Rolle spielt.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Betablocker: Bisoprolol bei Herzinsuffizienz
Mit Bisoprolol steht ein beta1-selektiver Betablocker für die Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz zur Verfügung. Die Zulassung für diese Indikation wurde jetzt erteilt, wie der Hersteller, die Darmstädter Merck KGaA, mitteilte.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
HIV/AIDS-Epidemie: Weltweit dramatische Entwicklung – in Deutschland dageg
BERLIN. Im Vergleich zur weltweiten Entwicklung gestaltet sich der Verlauf der HIV/AIDS-Epidemie in Deutschland nach wie vor günstig. Die Zahl der AIDS-Erstmanifestationen wird im Jahre 1999 mit erwarteten ca. 600 Fällen auf dem Niveau von 1998 verbleiben. Etwa 500 Menschen werden in diesem Jahr in Deutschland an AIDS versterben. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Robert Koch-Instituts, Berlin, hervor. Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Kombinationsimpfungen: Die Komponenten sind wichtig
Für die Grundimmunisierung gegen Diphtherie, Pertussis, Tetanus, Poliomyelitis, Haemophilus influenzae Typ b und Hepatitis B stehen 5 + 1-Kombinationen und neuerdings auch 4 + 2-Kombinationen zur Verfügung. Die Auswahl der Kombinationsmöglichkeiten ist nicht nur eine Aufgabe für Rechenkünstler, sondern auch für eine verantwortliche Infektionsprophylaxe wichtig. Denn in der Zusammensetzung der Impfstoffe bestehen Unterschiede.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Helicobacter-pylori-Eradikation: Testen und behandeln
Die Rolle des Helicobacter pylori bei Erkrankungen des Magens und des Zwölffingerdarms steht seit einigen Jahren im Mittelpunkt zahlreicher Untersuchungen. Unbestritten ist nach Aussage von Abbott mittlerweile, dass eine Eradikation des Bakteriums bei der peptischen Ulkuskrankheit, niedrig malignem Malt-Lymphom und schweren Formen der Magenschleimhautentzündung indiziert ist.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Bundesopiumstelle jetzt auch in Bonn
BONN. Mit der Bundesopiumstelle (BOPST) zog eine weitere Abteilung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) von Berlin in das neue Domizil an der Bonner Friedrich-Ebert-Allee und nahm dort am 14. Dezember offiziell die Arbeit auf. Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Herzinfarkt: Kleine Frauen besonders gefährdet
Zwischen Körpergröße und Infarktrisiko gibt es offenbar einen Zusammenhang: Laut einer schwedischen Studie erleiden kleine Frauen nach überstandenem Infarkt deutlich öfter eine zweite Attacke als ihre groß gewachsenen Geschlechtsgenossinnen.Show more12.12.1999, 16:24 Uhr
Versorgungssituation bei Kopfschmerzen unbefriedigend
DRESDEN (tmb). Migräne ist eine chronische Erkrankung mit hohem Leidensdruck. Zudem wird eine eher unzureichende Versorgung der Patienten vermutet. Daher soll eine Studie des Gesundheitsökonomischen Zentrums (GÖZ) der TU Dresden Daten zur Versorgungssituation von Kopfschmerz- und Migränepatienten liefern und die Wirkung von Schulungen für Ärzte, Apotheker und Patienten auf die Lebensqualität der Patienten untersuchen.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
Neue Wege zur Migränetherapie in Schleswig-Holstein
DAMP (tmb). Es sollte ein Vortrag über die Kosten von Kopfschmerzerkrankungen werden, doch entstand daraus eine Absichtserklärung über ein gemeinsames Projekt der AOK und der Apothekerkammer Schleswig-Holstein zur pharmazeutischen Betreuung: Peter Buschmann, Vorstandsvorsitzender der AOK des nördlichsten Bundeslandes, referierte am 14. November während der schleswig-holsteinischen Kammerfortbildung in Damp (siehe hierzu auch den Bericht auf Seite 63 ff.). Dabei präsentierte er Daten zur Kostensituation und lobte die erfolgreiche Arbeit der Schmerzklinik Kiel.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
U. Grimm, G. Giers, R. BaldFetale Alloimmune Thrombo
Bei der fetalen Alloimmunthrombozytopenie (FAIT) handelt es sich um eine seltene Erkrankung des Fetus, die durch eine Unverträglichkeitsreaktion zwischen den Thrombozyten des Fetus und der Mutter hervorgerufen wird: Durch fetale, von väterlicher Seite vererbte Thrombozytenantigene, die der Mutter fehlen, wird die mütterliche Immunisierung gegen diese Antigene evoziert. Die mütterlichen Antikörper passieren die Plazenta und führen im Blutkreislauf des Fetus zur Thrombozytopenie und den damit verbundenen Folgeerscheinungen, unter Umständen zum intrauterinen Fruchttod. Die Problematik dieser Erkrankung liegt darin, dass sie aufgrund der Seltenheit von einem Fall auf 1000 Schwangerschaften sowie der relativen Unbekanntheit oft nicht erkannt wird und somit nicht therapiert wird.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
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