ALTDATEN_DAZ/AZ

Preisverleihung: Internationaler Aspirin-Preis 1999

LEVERKUSEN (ral). Unverhüllt und daher nicht ganz so eindrucksvoll wie zum 100. Geburtstag von Aspirin zeigte sich das Bayer-Hochhaus am 4. Dezember anlässlich der Verleihung des internationalen Aspirin-Preises 1999. Umso eindrucksvoller waren dafür die Vorträge der Preisträger. Den diesjährigen internationalen Aspirin-Seniorpreis erhielt der Epidemiologe Prof. Dr. Charles H. Hennekens von der Universität Miami, Florida. Der Aspirin-Preis für junge Forscher ging zu gleichen Teilen an Dr. Min-Jean Yin, SUGEN Inc., South San Francisco, und Stefanie Oberle, Institut für Pharmakologie und Toxikologie an der Martin-Luther-Universität Halle/Saale.
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05.12.1999, 16:24 Uhr

T. Müller-BohnMigräne – Leiden, das man nich

Die Beschreibung der Migräne als Leiden, das man nicht hinnehmen muss, geht auf Professor Dr. Hartmut Göbel, Kiel, zurück. Sie prägte die diesjährige Herbstfortbildung der Apothekerkammer Schleswig-Holstein, die am 13. und 14. November in Damp stattfand. Unter der Moderation von Dr. Martin Abel, Reinbek, wurden den etwa 150 Teilnehmern Prophylaxe- und Therapiemöglichkeiten vorgestellt, die ein Leben mit Migräne erträglicher machen können.
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05.12.1999, 16:24 Uhr

Warnmeldung vor Rezeptfälschungen

RECKLINGHAUSEN. Die Amtsapothekerin und Kreispharmaziedirektorin des Kreises Recklinghausen, Silvia Demelius, bittet um Veröffentlichung der folgenden Warnmeldung:
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05.12.1999, 16:24 Uhr

Chronisch-obstruktive Bronchitis: Rauchen einstellen!

Die chronisch-obstruktive Bronchitis (COPD, Chronic Obstructive Pulmonary Disease) gehört neben Krebs, Herzinfarkt und Apoplex weltweit zu den bedeutendsten Mortalitätsfaktoren. In Deutschland leiden 10% der Erwachsenen unter einer chronischen Bronchitis, das bedeutet 6,4 Mio. Patienten. Hauptursache (bei 80% der Erkrankungen) ist das Rauchen: 15 bis 20% der Raucher entwickeln eine symptomatische COPD. Man schätzt, dass 500 Mio. der heute lebenden Menschen an ihrem Zigarettenkonsum sterben werden. Die erste und wichtigste Therapiemaßnahme ist daher der Rauchstopp. Daneben stehen Arzneimittel wie Beta-2-Sympathomimetika und inhalative Glucocorticoide sowie physiotherapeutische Maßnahmen zur Verfügung.
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05.12.1999, 16:24 Uhr

Kinder müssen ein Recht auf geprüfte Medikamente haben

GÖTTINGEN (ms). Kinder sind keine Miniaturausgaben von Erwachsenen. Es ist daher gefährlich, die Dosierung von Arzneimitteln für Kinder nach der Dosis für Erwachsene zu berechnen. Nur klinische Studien mit Kindern könnten zu einer sicheren und wirksamen Arzneimitteltherapie führen. Sie fehlen jedoch in den meisten Fällen, weil sie für viele Eltern und Ärzte ein Tabu sind. Im Interesse der Kinder muss dieses Tabu durch sachliche Aufklärung und politischen Willen gebrochen werden. Wie Erwachsene sollten auch Kinder ein Recht darauf haben, nur mit geprüften Arzneimitteln behandelt zu werden. Das war das Ergebnis einer wissenschaftlichen Tagung des Kollegiums der Medizinjournalisten, die am 20. November 1999 an der Universitätsklinik in Göttingen unter der Leitung von Frau Maria-E. Lange-Ernst stattfand.
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05.12.1999, 16:24 Uhr

Passivrauchen: Auch fremde Zigaretten schädigen das Herz

Passivrauchen erhöht das Risiko einer koronaren Herzkrankheit geringfügig. Allerdings ist dieses Risiko angesichts der hohen Prävalenz von Zigarettenrauchern nicht zu unterschätzen.
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05.12.1999, 16:24 Uhr

LAV Baden-Württemberg: EDV-Messe in Ludwigsburg

Der Landesapothekerverband (LAV) Baden-Württemberg veranstaltete am 24. November 1999 in Ludwigsburg seine schon traditionelle Apotheken-EDV-Messe. Im Forum am Schlosspark präsentierten knapp 20 kleine und große Aussteller Bewährtes und Neues aus der Welt der Bits und Bytes.
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05.12.1999, 16:24 Uhr

Mexikaner zeigen großes Interesse an deutscher Pharmazie

Die Lage der Pharmazie ist kritisch in Mexiko. Akademisch ausgebildete Apotheker fehlen nämlich ebenso wie ein öffentliches Apothekenwesen. Um diese Missstände zu beseitigen, hat die Mexikanische Pharmazeutische Gesellschaft Ende Oktober dieses Jahres auf ihrem Kongress in Puerto Vallarta offen über Reformen des Apothekenwesens diskutiert. Da die deutsche Pharmazie in Mexiko hohes Ansehen genießt, hatte man DPhG-Präsident Professor Dr. H. P. T. Ammon als Gastredner nach Mexiko eingeladen. Auf einer Podiumsdiskussion mit internationaler Beteiligung stellte Professor Ammon die gesetzlichen Grundlagen und die Organisation der Pharmazie in Deutschland vor.
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05.12.1999, 16:24 Uhr

Entscheiden sich Herba-Aktionäre für Gehe?

STUTTGART. Am 5. Oktober 1999 veröffentlichte die Gehe AG ihr Angebot, Aktien der Herba Chemosan Apotheker-AG für 17500 ATS pro Aktie zu erwerben. Im Rennen um eine Mehrheit an der Herba Chemosan befindet sich auch noch der deutsche Pharmagroßhandel Sanacorp AG.
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05.12.1999, 16:24 Uhr

Infektions- und Tropenmedizin: Mit vereinten Kräften gegen die Erreger

MÜNCHEN (ms). Antibiotikaresistente Erreger stellen ein zunehmendes Problem dar. Eine Gefahr für Russland-Reisende ist eine dort auftretende multiresistente Tuberkulose. Intensiv arbeitet man an DNA-Impfstoffen zur Prophylaxe und auch zur Therapie von Krankheiten wie zum Beispiel der Immunschwächekrankheit Aids. Neu ist, dass Reisende in Gambia und der Dominikanischen Republik an Malaria erkranken. Dies sind einige Ergebnisse des 5. Deutschen Kongresses für Infektions- und Tropenmedizin, der vom 24. bis 27. November 1999 in München statt fand.
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05.12.1999, 16:24 Uhr

Vorsicht bei Johanniskraut – Wechselwirkungen mit Digoxin! (DAZ-Interview)

BERLIN (diz). Johanniskraut scheint nicht so harmlos zu sein, wie es von manchen angesehen wird. Eine von der Firma Lichtwer in Auftrag gegebene und von Prof. Dr. Ivar Roots, Institut für Klinische Pharmakologie am Universitätsklinikum Charité der Humboldt-Universität Berlin, durchgeführte Studie zeigt, dass die Pharmakokinetik von Digoxin, aber auch von Phenprocoumon, Cyclosporin und Amitriptylin nach Einnahme von Johanniskrautextrakt verändert wird. Das Phytopharmakon reduzierte beispielsweise die Konzentration von Digoxin im Blut um ein Viertel.
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05.12.1999, 16:24 Uhr

Virenerkrankungen: Zum Verwechseln ähnlich

"Die Impfung hat versagt!" So reagieren viele Eltern, wenn das bereits vor Jahren gegen Masern, Mumps und Röteln geimpfte Kind plötzlich Fieber und rote Pusteln bekommt. Aber nicht nur Masern- und Rötelviren können solche Symptome hervorrufen.
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05.12.1999, 16:24 Uhr

Internet fürs Altersheim

"Das Internet ist für alte Menschen ein Fenster zum Leben" sagt David Lansdale, Geriatriker von der Stanford-Universität und fordert daher, dass jedes Alters- und Pflegeheim mit öffentlich zugänglicher E-Mail und Internetzugang ausgestattet werden sollte.
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05.12.1999, 16:24 Uhr

Apothekerkammer Nordrhein: Neu in der Kammerversammlung

05.12.1999, 16:24 Uhr

Ärzte: Reform zurückziehen

KÖLN (im). Die niedergelassenen Ärzte haben die Regierung zum Rückzug ihrer bisherigen Reformpläne im Gesundheitswesen aufgefordert. Die Arzneimittelbudgets müssten durch Richtgrößen ersetzt werden, forderten sie auf der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) am 4. Dezember in Köln. Dort trat überraschend der erste Vorsitzende Dr. Winfried Schorre (58) zurück.
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05.12.1999, 16:24 Uhr

Apothekerkammer Hamburg: Neuer Kammervorstand

Die Stimmenauszählung für die Vorstandswahl am 6. Dezember 1999 (Amtsperiode 2000 bis 2003) hat zu folgendem Ergebnis geführt:
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05.12.1999, 16:24 Uhr

Die Seite 3

05.12.1999, 16:24 Uhr

Quallen-Gene für leuchtende Weihnachtsbäume

Nach leuchtenden Kartoffeln und schimmernden Mäusen nun fluoreszierende Weihnachtsbäume?
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05.12.1999, 16:24 Uhr

Überraschender Rücktritt (Randnotiz)

05.12.1999, 16:24 Uhr

Kassenärztliche Bundesvereinigung: Budgets in neun KVen aufgebraucht

KÖLN (im). Die Arznei- und Heilmittelbudgets sind Anfang Dezember bereits in neun von 23 Kassenärztlichen Vereinigungen aufgebraucht. Dies teilte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) Ende vergangener Woche mit. Die Organisation will die niedergelassenen Mediziner weiter zum Sparkurs bei Arzneimittelverschreibungen anhalten. Verschiebungen durch Einholen einer Zweitmeinung bei teuren Präparaten bestätigte KBV-Vorstandsmitglied Dr. Jürgen Bausch der Deutschen Apotheker Zeitung.
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05.12.1999, 16:24 Uhr

Kaffee: Doch keine Gefahr für das Ungeborene?

Dürfen Schwangere nun Kaffee trinken oder nicht? Amerikanische Wissenschaftler von der Universität Utah in Salt Lake City plädieren in einer aktuellen Studie für ja.
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05.12.1999, 16:24 Uhr

Arzneibudget: Hilferuf der Ärzte

(diz). Am 21. November waren in Hamburg die Arzneibudgets ausgeschöpft. Ärzte verteilen dort "Patienteninformationen", in denen sie ihre Patienten auf diese Situation hinweisen und sie auffordern, an Bundesgesundheitsministerin Fischer zu schreiben. Hier eine solche Patienteninformation, wie sie in Hamburg ausgegeben wird:
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05.12.1999, 16:24 Uhr