ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
G. HagenhoffHalsschmerzen – neue Therapieoptio
Bei Halsschmerzen steht der Wirkstoff Ambroxol in Form einer Lutschtablette als neue Therapieoption zur Verfügung. Bei der Anwendung der Ambroxol-Lutschtabletten werden zwei Wirkungen miteinander verbunden: Die lokalanästhetischen Eigenschaften des Ambroxol gewährleisten über die sehr günstige Applikationsform Lutschtablette hinaus eine rasche und zuverlässige Schmerzlinderung bei Rachenentzündungen.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Gen-Reis: Soll Diabetikern das Leben erleichtern
Japanische Forscher haben einen gentechnisch veränderten Reis entwickelt, der Diabetikern das Leben erleichtern soll. Der Gen-Reis soll den Angaben des National Institute of Agrobiological Sciences (NIAS) zufolge Patienten Insulin-Injektionen ersparen und den Körper zur Produktion des Hormons anregen.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Osteoporoseprophylaxe: Zusammenhang zwischen Vitamin-K-Zufuhr und Knochendichte
Im Rahmen einer Studie untersuchten Wissenschaftler, ob zwischen der Vitamin-K-Zufuhr und der Knochendichte ein Zusammenhang besteht. Die Ergebnisse, die im "American Journal of Clinical Nutrition" veröffentlicht wurden, deuten darauf hin, dass ein solcher Zusammenhang bei Frauen, nicht aber bei Männern vorhanden ist. Allerdings sind noch viele Fragen offen.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Arbeitskreis Pharmaceutical Care in Kassel: Fortbildung über Multiple Sklerose
Im Mai traf sich der Arbeitskreis Pharmaceutical Care in Kassel zu einer Fortbildungsveranstaltung über Multiple Sklerose. Da das Motto des Arbeitskreises "Fortbildung von ApothekerInnen für ApothekerInnen" lautet, referierten drei KollegInnen aus dem Raum Kassel über das Thema.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Neuropathische Schmerzen: Cannabis-Spray vor der Markteinführung
Die Bayer AG und GW Pharmaceuticals haben nach eigenen Angaben eine Vereinbarung zum Exklusivvertrieb für ein Arzneimittel auf der Basis von Cannabis geschlossen, das unter dem Markennamen Sativex® in den Handel kommen soll.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Allergisches Asthma: Omalizumab blockiert IgE-Antikörper
Der Beratungsausschuss für Atemwegs- und Allergie-Medikamente (Pulmonary-Allergy Drugs Advisory Committee, PADAC) hat nach Angaben der Firma Novartis der amerikanischen Gesundheitsbehörde (FDA) seine einstimmige Empfehlung für die FDA-Zulassung von Omalizumab (Xolair®) erteilt. Xolair® soll als Injektion zur Behandlung von mittelschwerem bis schwerem allergischem Asthma bei Erwachsenen und Jugendlichen eingesetzt werden.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Pilotvertrag in Nordheim: Arnzeiversorgung von Sozialhilfeempfängern
DÜSSELDORF (im). Ab dem 1. Juni dieses Jahres erhält das Sozialamt Düsseldorf verlässliche Daten zur Arzneimittelversorgung von Sozialhilfeempfängern. Zu dem Zeitpunkt tritt ein neuer Arznei- und Hilfsmittellieferungsvertrag zwischen der Stadt und dem Apothekerverband Nordrhein in Kraft, den der Verband selbst als Pilotvertrag bezeichnet.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Neue Indikation für die Pestwurz: Petasites hilft auch bei allergischer Rhiniti
Als Spasmoanalgetikum und Migräneprophylaktikum sind Petasites-Wurzelextrakte in Deutschland auf dem Markt. In randomisierten Studien zeigte sich der Spezialextrakt gegenüber Plazebo überlegen bzw. schnitt gleich gut wie das H1-Antihistaminikum Cetirizin ab. In der Schweiz wurde nun ein Extrakt aus Pestwurzblättern auch zur Behandlung der allergischen Rhinitis als verschreibungspflichtiges Präparat (Tesalin®) zugelassen. Eine Zulassung für Deutschland wird beantragt.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Gesundheitsreform: Eichel will Tabaksteuer schrittweise erhöhen
BERLN (ks). Die von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt beabsichtigte Erhöhung der Tabaksteuer um einen Euro pro Packung wird auf Drängen von Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) vermutlich schrittweise erfolgen. Schmidt will die Steuermehreinnahmen zur Finanzierung versicherungsfremder Leistungen verwenden. Um 4,5 Mrd. Euro sollen so die gesetzlichen Krankenkassen entlastet werden. Doch dieser Betrag wird den Kassen kaum pünktlich zum 1. Januar 2004 zur Verfügung stehen.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Bundesärztekammer: Hoppe wieder BAK-Präsident
KÖLN (im). Mit sehr großer Mehrheit ist der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, am 22. Mai von den Delegierten des Deutschen Ärztetags in Köln in seinem Amt bestätigt worden. Hoppe erhielt 222 von 241 gültigen Stimmen. Es gab elf Enthaltungen, teilte die Bundesärztekammer (BÄK) mit.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Arzneimittelsicherheit im Apothekenal
In Apotheken wird die Arzneimittelsicherheit Tag für Tag durch eine Vielzahl von Tätigkeiten gesichert. Die Fälle sind oft skurril und manchmal sogar dramatisch, andere erscheinen für sich allein betrachtet eher unspektakulär. Beeindruckend ist auf jeden Fall die enorme Vielfalt der Alltagsschwierigkeiten. Diese DAZ-Serie soll einen Beitrag dazu leisten, diese große Variationsbreite arzneimittelbezogener Probleme besser zu strukturieren. Gleichzeitig soll sie Einblicke in den Apothekenalltag verschaffen, denn alle präsentierten Fälle stammen aus der Realität.*Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Pharmacon Meran 2003: „Wir bleiben optimistisch“
MERAN (ral). "Wir bleiben optimistisch" Ų mit diesen Worten versuchte der Präsident der Bundesapothekerkammer, Johannes M. Metzger, auf dem 41. Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer in Meran gegen die trübe Stimmung anzukämpfen, die derzeit den Berufsstand beherrscht. In seiner Eröffnungsrede fand er erwartungsgemäß scharfe Worte der Kritik für Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und ihre Vorschläge zum Gesundheitssystem-Modernisierungsgesetz (GMG). Metzger bezeichnete das GMG als "ungeheuerlich", äußerte jedoch auch die Hoffnung, dass die Vorschläge nicht die Zustimmung des Bundesrats erhalten werden, und somit noch die Chance besteht, das Ruder herumzureißen in Richtung einer faireren Politik.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Mistel in der Krebsmedizin und Beratungsapotheke
Liebe Leserin, lieber Leser, die DAZ und KTB haben im Jahr 2001 eine Umfrage zur Patientenkompetenz und pharmazeutischen Beratungskompetenz durchgeführt und die Ergebnisse dieser Erhebung in DAZ 2001, 33, S. 39 Ų 44, publiziert. Wenn wir hiermit eine weitere derartige Umfrage durchführen, so geschieht dies vor dem folgenden Hintergrund. Die erste DAZ-Umfrage hat unter anderem ergeben, dass Fragen zu UMK (Unkonventionelle Mittel in der Krebsmedizin), Komplementärmedizin und Selbsthilfe einen herausragenden Stellenwert bei der onkologisch-pharmazeutischen Beratung haben und dass die Mistel-Beratung dabei das wichtigste Einzelthema ist. Entsprechend wurden bei der Umfrage zahlreiche Fragen gestellt und Anregungen gemacht, die den Einsatz der Mistel in der Krebsmedizin betreffen, aber in der Publikation der DAZ nicht behandelt werden konnten. Vor allem wurde angeregt, die DAZ solle die typischen Fragen zur Mistel sammeln, im Bereich des Möglichen beantworten und als eine Art Referenzpublikation, auf die sich die Beratungsapotheke beziehen könne, publizieren.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Die Krise realistisch einschätzen – und dann dagegen angehen (Festvortrag
MERAN (ral). "Deutschland zwischen Bangen und Hoffen" lautete das Thema des Festvortrags zum 41. BAK-Fortbildungskongress in Meran. Als Festredner sprach der Politikwissenschaftler Prof. Dr. jur. Arnulf Baring. Seiner Einschätzung nach ist die Krise, in der Deutschland zurzeit steckt, weitaus größer, als sie von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird Ų eine fatale Situation, denn Hilfe kann Baring zufolge nur von den Bürgern selbst kommen, von politischer Seite erwartet er keine Lösungen.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Bestehen die Festbeträge auch vor den EU-Richtern?
LUXEMBURG (ks). Festbeträge laufen der Pharmaindustrie schon lange zuwider. Vor den deutschen Gerichten haben sie sich vielfach um Feststellung bemüht, dass die Festlegung der Höchstpreise für Arzneimittel durch die Spitzenverbände der Krankenkassen wettbewerbswidrig sei. Das Bundesverfassungsgericht hatte im letzten Dezember entschieden, dass dieses Preisfestsetzungsverfahren mit dem Grundgesetz zu vereinbaren ist. Nun steht noch eine Entscheidung des Europäischen Gerichthofs (EuGH) aus. Am 22. Mai stellte der zuständige Generalanwalt Francis Jacobs am EuGH seine Schlussanträge. Er ist der Ansicht, dass die Spitzenverbände zwar Unternehmen im Sinne des europäischen Wettbewerbsrechts sind und die Festbetragsfestsetzung prinzipiell wettbewerbswidrig sei. Doch Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
DPhG: Vorstellung der Kandidaten zur Präsidentenwahl
In diesem Jahr läuft die satzungsgemäß auf vier Jahre begrenzte Amtszeit des Präsidenten der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) ab. Alle Mitglieder der DPhG sind aufgerufen sich bei der anstehenden Neuwahl des Präsidenten zu beteiligen. Ein entsprechender Aufruf wird allen Mitgliedern rechtzeitig zugesandt. Nachfolgend stellen sich die beiden zur Wahl stehenden Kandidaten, auf die sich das DPhG-Präsidium geeinigt hat, vor: Prof. Dr. Ulrike Holgrabe und Prof. Dr. Hans-Jürgen Duchstein.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Universität Hamburg: Viele Ehrungen am Tag der Pharmazie
Am 21. Mai 2003 feierte das Institut für Pharmazie der Universität Hamburg zum vierten Mal seit 1997 einen Tag der Pharmazie. Diesmal war es in erster Linie ein Tag der Ehrungen. Im Unterschied zu früheren Veranstaltungen ging es weniger um die neue Forschung, sondern um die Würdigung der erzielten Ergebnisse. Dabei wurden die interdisziplinären Bezüge der Pharmazie und der Menschen, die die verschiedenen Fachrichtungen vertreten, immer wieder deutlich. Im Mittelpunkt stand die Verleihung der Ehrendoktorwürde an Prof. Dr. Gerwalt Zinner, Braunschweig.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Phytopharmaka: Venenerkrankungen nicht bagatellisieren
Venenerkrankungen zählen zu den häufigsten Krankheitsbildern in der deutschen Bevölkerung. Die letzte große statistische Erhebung zur Häufigkeit und Ausprägung dieser Erkrankungen liegt jedoch mehr als 20 Jahre zurück. Um aktuelle epidemiologische Daten zu gewinnen, hatte die Deutsche Gesellschaft für Phlebologie eine Studie in Auftrag gegeben. Die "Bonner Venenstudie" zeigte, dass nach wie vor eine hohe Prävalenz vorliegt und dass es sich keinesfalls um eine typische "Frauenkrankheit" handelt.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Trotz Krise gedämpfter Optimismus
Der Festsaal des alten Kurhauses in der Salz- und Kurstadt Bad Reichenhall war bei der Eröffnungsveranstaltung des Bayerischen Apothekertages am 24. und 25. Mai 2003 bis auf den letzten Platz besetzt Ų ein Indiz dafür, dass die Apothekerschaft des Freistaates sich der kritischen politischen Lage ganz offensichtlich bewusst ist. Wer die Bayern kennt, weiß, dass sie gerade im Angesicht eines drohenden Systemwechsels ihre kämpferischen Stärken sehr wohl einzusetzen wissen. Dabei waren es nicht nur die glänzend formulierten Reden von Johannes M. Metzger, dem Präsidenten der Bayerischen Landesapothekerkammer, und von Gerhard Reichert, dem ersten Vorsitzenden des Bayerischen Apothekerverbandes e.V., die eine kämpferische Stimmung verbreiteten, sondern auch die überzeugenden Reden der geladenen Gäste: Insbesondere die Ansprache von Christa Stewens, Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, sowie das Grußwort ihres CSU-Kollegen MdB Wolfgang Zöller, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit im Bundestag, sorgten trotz der unerfreulichen politischen Vorzeichen für eine gewisse Portion Optimismus, der im Übrigen die ganze sehr gelungene Veranstaltung prägte.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Nationaler Mukoviszidose-Tag: Politiker knüpfen erste Knoten eines Freundschaft
BERLIN (ks). Am 22. Mai, dem Nationalen Mukoviszidose Tag, startete die "Aktion Freundschaftsnetz", mit der Bürger und Bürgerinnen aufgefordert werden, sich der Anliegen von Mukoviszidose-Patienten unterstützend anzunehmen. Zusammen mit der Christiane Herzog Stiftung wies der Bundesverband Mukoviszidose e.V. an diesem Tag auf die Gefährdung der angemessenen medizinischen Versorgung der von dieser unheilbaren Krankheit Betroffenen hin.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Neues Therapieprinzip bei Morbus Bechterew: TNF-alpha-Blocker Infliximab
Ankylosierende Spondylitis heißt die Rheumakrankheit, die im Laufe des Lebens die Wirbelsäule verknöchert und verkrümmt. Antirheumatische Basistherapeutika richten wenig aus, gegen die entzündlich bedingten Schmerzen bekommen die Patienten Diclofenac und andere nichtsteroidale Antirheumatika. Mit der Zulassung des TNF-alpha-Inhibitors Infliximab bei Morbus Bechterew wird eine neue, offenbar gut wirksame Therapie eingeführt. In der Zulassungsstudie erzielten über 50% der Patienten eine 50%-ige Besserung der Schmerzen und der Morgensteifigkeit. Infliximab, das als Remicade® zur Behandlung des Morbus Crohn und zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis (in Kombination mit Methotrexat) zugelassen ist, erhält in diesen Tagen die Zulassung für die ankylosierende Spondylitis.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Hemmung von Adhäsionsmolekülen: Efalizumab bei Psoriasis
Adhäsionsmoleküle spielen bei vielen chronisch-entzündlichen Autoimmunkrankheiten eine wichtige Rolle, weil sie für das Eindringen von aktivierten T-Lymphozyten in die entzündeten Gewebe verantwortlich sind. Jetzt steht mit Efalizumab (vorgesehener Handelsname Raptiva®) ein neuer Wirkstoff zur Behandlung der Psoriasis zur Verfügung, der über eine Hemmung dieser Adhäsionsmoleküle wirkt.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
Indikationserweiterung: Fluvastatin senkt kardiales Risiko
Der Lipidsenker Fluvastatin-Natrium (Locol®) ist nach einer Information von Novartis seit Anfang Mai 2003 zur Sekundärprävention schwerwiegender kardialer Ereignisse nach einer Herzkatheter-Therapie zugelassen, weil unter der Therapie mit Fluvastatin das kardiale Risiko bei diesen Patienten entscheidend reduziert wird.Show more25.05.2003, 15:51 Uhr
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