Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Hoher Blutdruck trotz Behandlung
Etwa 1,4 Milliarden Menschen weltweit litten im Jahr 2024 an Bluthochdruck. Betroffen sind vor allem Einwohner von Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, nur etwa jeder fünfte erhält eine adäquate Behandlung. In Deutschland sind rund 20 Millionen Erwachsene zwischen 30 und 79 Jahren von Bluthochdruck betroffen, bei nur etwa der Hälfte davon ist die Erkrankung unter Kontrolle. Welche Ursachen gibt es für eine resistente Hypertonie und was kann man dagegen tun?Show morepharmazie
Therapieresistente Hypertonie
15.05.2026, 15:50 Uhr
Stellungnahme pro familia: Für eine rezeptfreie Zulassung der „Pille danach“
Pro familia setzt sich seit den 70er Jahren dafür ein, dass Frauen und Mädchen Zugang zu Nachverhütungsmethoden haben. Die hormonelle Nachverhütung durch die "Pille danach" stellt derzeit neben der Einlage einer Spirale die einzige Möglichkeit dar, auf relativ sichere und nebenwirkungsarme Art nach ungeschütztem bzw. unzureichend geschütztem Geschlechtsverkehr eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern.Show more14.05.2006, 16:17 Uhr
Erstes inhalatives Insulin: Ein Atemzug Insulin vor dem Essen
Die stehende Insulinwolke zum Einatmen anstelle der Spritze Ų seit 15. Mai 2006 kann die neue Option Diabetikern mit Spritzenangst den Einstieg in die Insulintherapie erleichtern. Das inhalative Insulin (Exubera®) wirkt etwas schneller als subkutanes Normalinsulin und erzielt eine vergleichbare Blutzuckerkontrolle. Der Hauptvorteil ist für eine begrenzte Anzahl Patienten der höhere Behandlungskomfort. Diabetiker, die inhalieren wollen, müssen die richtige Inhalationstechnik ebenso wie das Spritzen üben Ų eine Aufgabe auch für die Apotheke.Show more14.05.2006, 16:17 Uhr
Asthma und COPD: Patientenfreundliches Pulver-Inhalationssystem
Einfach zu handhabende Applikationssysteme können die Compliance bei Asthma- und COPD-Patienten verbessern und damit die Effizienz der Behandlung erhöhen. Ein neues Pulver-Inhalationssystem mit dem Wirkstoff Budesonid (Pulmax®), das auf der so genannten X-ACTTM-Technologie basiert, wurde kürzlich eingeführt.Show more14.05.2006, 16:17 Uhr
Mittelmeerdiät: Essen gegen das Vergessen
Bei der Mittelmeerdiät handelt es sich weniger um den Verzicht auf Gaumenfreuden als vielmehr um eine gesunde Ernährungsweise mit viel Gemüse, Olivenöl und frischem Fisch. Sie ist erwiesenermaßen gut für Herz und Kreislauf. Dass die mediterrane Kost auch das Risiko von Demenzerkrankungen verringert, schließen amerikanische Wissenschaftler aus den Ergebnissen einer umfangreichen Studie.Show more07.05.2006, 16:17 Uhr
Obstipation: Laxanzien nur bei klarer Indikation
Änderungen des Lebensstils helfen nicht bei allen Formen der Obstipation. Bei klarer Indikation kann die Einnahme von Laxanzien auch über einen längeren Zeitraum hinweg angezeigt sein.Zuverlässige Daten liegen hauptsächlich für Senna, Bisacodyl und Polyethelenglygole vor.
Show more07.05.2006, 16:17 Uhr
Hepatitis B: Tenofovir als therapeutische Alternative
Der nicht-nukleosidische Reverse-Transkriptase-Hemmstoff Tenofovir (Viread®) könnte eine therapeutische Alternative für Patienten mit Hepatitis B sein, die auf die herkömmliche Therapie nicht ansprechen. Bisher wurde Adefovir (Hepsera®) gegen Hepatitis B eingesetzt. Jedoch reichen schon minimale Mutationen aus, um das Hepatitis-B-Virus gegen Adefovir resistent zu machen.Show more07.05.2006, 16:17 Uhr
Algen: Gemüse der Zukunft?
Was in Südostasien zum täglichen Speiseplan gehört, ist vielen Europäern noch fremd: Algen als Gemüse. Um dies zu ändern und neue Nahrungsressourcen zu erschließen, untersuchten nun Wissenschaftler auf Sylt die Nahrungstauglichkeit und möglichen Anbauformen von Nordseealgen.Show more07.05.2006, 16:17 Uhr
Anästhesie und Notfallmedizin: Im Notfall den Blutdruck schnell erhöhen
Mit Akrinor®, der Kombination aus Theodrenalin und Cafedrin, steht bei hypotonem Kreislaufversagen und intraoperativen Blutdruckabfällen in vielen Bereichen der Anästhesie und Intensivmedizin sowie in der Notfallmedizin ein intravenös applizierbares Arzneimittel zur Verfügung, das zu einem zuverlässigen und lang anhaltenden Blutdruckanstieg bei praktisch unverändertem peripherem Widerstand und mäßig reduzierter Herzfrequenz führt.Show more07.05.2006, 16:17 Uhr
Cannabinoid-Rezeptor-Antagonist: Rimonabant senkt kardiometabolisches Risiko
Der Endocannabinoid-Rezeptoren-Blocker Rimonabant, erster Vertreter einer neuen Wirkstoffklasse, kann zur Normalisierung von kardiovaskulären und metabolischen Stoffwechselparametern beitragen. Das dokumentieren die Ergebnisse zweier Studien, in denen Typ-2-Diabetiker bzw. adipöse Dyslipidämie-Patienten mit Rimonabant behandelt wurden.Show more07.05.2006, 16:17 Uhr
Tumordiagnostik: Fluoreszenz verrät Krebs in der Mundhöhle
Eine kanadische Pilotstudie brachte es ans Licht: Tiefblaues Licht hilft Zahnärzten, drohenden Mundhöhlenkrebs zu erkennen. Potenziell gefährliche Veränderungen werden durch das kurzwellige Licht zum Leuchten angeregt und fallen durch eine anormale Fluoreszenz auf.Show more07.05.2006, 16:17 Uhr
Migränekopfschmerzen: Das spricht für ASS
Schon 109 Jahre alt und immer noch Gegenstand intensiver klinischer und pharmakologischer Forschung: Acetylsalicylsäure (ASS) schneidet nicht nur bezüglich Wirksamkeit und Kosteneffektivität günstig ab; sie zeigt auch hinsichtlich der Magenverträglichkeit Vorteile. Eine Erklärung dafür liefern neue Erkenntnisse über die ASS-induzierte Bildung von zytoprotektivem NO.Show more07.05.2006, 16:17 Uhr
M. Heldmaier, E. Stahl-Biskup Extraktion mit Olivenöl – Was und wie viel
Pflanzliche Ölauszüge werden in der anthroposophischen Medizin für Einreibungen und Öldispersionsbäder verwendet [1, 2]. In der Phytotherapie werden sie als Wirkstoffe in Salben, Cremes und Lotionen eingearbeitet [3], und in der Kosmetik kommen sie als Massage- oder Körperöle oder als Bestandteile anderer Kosmetika zum Einsatz [4, 5]. Um mögliche Wirkungen und Nebenwirkungen pflanzlicher Ölauszüge abschätzen zu können, ist die Kenntnis ihrer Zusammensetzung erforderlich [6]. Sind alle re–levanten Inhaltsstoffe der Pflanzendroge auch im Ölauszug zu finden? Gibt es quantitative Unterschiede? Die Autoren sind diesen Fragen nachgegangen und haben exemplarisch die Übergangsraten von Pflanzenstoffen aus der Droge in das Öl untersucht, nämlich: die Sesquiterpenlactone der Arnikablüten, das ätherische Öl und die phenolischen Inhaltsstoffe der Kamillenblüten, die Anthocyane der Stockrosenblüten und die Carotinoide der Ringel–blumenblüten.Show more07.05.2006, 16:17 Uhr
Hopfen als Antibiotikaersatz in der Hähnchenmast
Hopfen hat nicht nur im Brauereiwesen eine große Bedeutung, sondern wird aufgrund seiner antimikrobiellen Wirkung auch therapeutisch geschätzt. Parker Waldroup und sein Forscherteam von der University of Arkansas, Fayetteville, stellten darüber hinaus nun fest, dass eine Hopfenzugabe im Futter junger Hähnchen mastbeschleunigende Wirkungen zeigt.Show more07.05.2006, 16:17 Uhr
Basiswissen Ernährung (Folge 1): Nahrungsenergie - die Bilanz muss stimmen
Basiswissen Ernährung Ų unter dieser Überschrift wollen wir Ihnen künftig einmal im Monat einen ausgewählten Bestandteil unserer Nahrung näher vorstellen. Wofür braucht man den Nährstoff im Organismus? Wie viel davon sollte man aufnehmen und wie viel wird tatsächlich zugeführt? Welche Lebensmittel enthalten besonders viel des Nahrungsinhaltsstoffes und was sind die Folgen eines Überschusses bzw. eines Mangels? Das sind die Fragen, die wir in unserer Serie beantworten wollen. Den Start macht in dieser Ausgabe die Nahrungsenergie.Show more30.04.2006, 16:17 Uhr
SAM-Inhibitor: Natalizumab bei Morbus Crohn
Natalizumab (Tysabri®, früher Antegren®) ist ein monoklonaler Antikörper gegen das selektive Adhäsionsmolekül Alpha-4-Integrin auf Leukozyten. Bei Morbus-Crohn-Patienten, deren Krankheitsaktivität sich nach drei Infusionen mit 300 mg Natalizumab im Abstand von vier Wochen gebessert hatte, wurden klinisches Ansprechen und Remission mit fortgesetzten Natalizumab-Infusionen besser aufrecht erhalten als mit Placebo. Ein Patient starb nach der Behandlung an einer progressiven multifokalen Leukoenzephalopathie.Show more30.04.2006, 16:17 Uhr
Mammakarzinom: Aromatasehemmer statt Tamoxifen
Der langjährige Goldstandard bei der adjuvanten Therapie postmenopausaler Brustkrebs-Patientinnen war "fünf Jahre Tamoxifen". Das gilt so heute nicht mehr. Aromatasehemmer gewinnen bei Hormonrezeptor-positiven Patientinnen nach der Menopause an Bedeutung. Ihr Nachteil: Während es von Tamoxifen zahlreiche Generika gibt, sind Aromatasehemmer heute noch sehr teuer. Doch es gibt zahlreiche Argumente dafür, dass sich ihr Einsatz lohnt.Show more30.04.2006, 16:17 Uhr
Schlaganfall: Risikoreduktion durch Obst und Gemüse
Der reichhaltige Verzehr von Obst und Gemüse kann das Risiko für einen Schlaganfall senken. Die Risikoreduktion geht mit der Häufigkeit des Verzehrs einher, und fünf Portionen Obst oder Gemüse haben einen ausgeprägteren Effekt als drei Portionen. So das Fazit einer englischen Studie.Show more30.04.2006, 16:17 Uhr
Aus der Forschung: Tocilizumab bei juveniler chronischer Arthritis
Ein neuer humanisierter monoklonaler Antikörper, der gegen den humanen Interleukin-6(IL-6)-Rezeptor gerichtet ist, konnte in Studien die Mobilität von Kindern mit systemischer juveniler idiopathischer Arthritis verbessern, wie Roche und Chugai mitteilten.Show more30.04.2006, 16:17 Uhr
Hämorrhagisches Fieber: Impfmöglichkeit nach einer Infektion mit Marburg-Virus
Ein Impfstoff konnte im Tiermodell hämorrhagisches Fieber nach der Exposition mit dem tödlichen Marburg-Virus verhindern. Bei dem Marburg-Virus handelt es sich wie beim Ebola-Virus um ein Filovirus, das multiple innere Blutungen verursacht. Beide Viren werden als potenzielle Gefahr im Hinblick auf Bioterrorismus-Attacken angesehen. Im Moment gibt es keine wirksamen Medikamente gegen das Marburg-Virus, eine Behandlung der Symptome dieser Erkrankung ist nur selten effektiv.Show more30.04.2006, 16:17 Uhr
USA: Natalizumab wieder in Therapiestudien
Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA will den Einsatz von Natalizumab (Tysabri®) im Rahmen klinischer Studien wieder zulassen. Das Mittel war in den USA vor einem Jahr vom Hersteller vom Markt genommen worden, nachdem zwei Patienten an einer seltenen virusbedingten Hirnerkrankung gestorben waren. Die klinischen Studien sollen jetzt unter verstärkten Sicherheitsmaßnahmen fortgesetzt werden.Show more30.04.2006, 16:17 Uhr
F. Waimer, StumpfQualität quantifizierter Pflanzene
Angesichts der Vielzahl und Vielfalt pflanzlicher Arzneimittel benötigen Verbraucher, Ärzte und Apotheker Qualitätskriterien zur Orientierung. Eine wichtige Grundlage dafür stellt die Monographie "Extrakte" des Europäischen Arzneibuchs dar. Mit dieser im Jahr 2002 neu gefassten Rahmenmonographie verschob das Arzneibuch den Schwerpunkt von der allgemeinen Beschreibung der Herstellungsverfahren auf die Definition des Extraktes [1, 2, 16]. Das Arzneibuch unterscheidet seither drei Extrakttypen, denen die einzelnen Extraktmonographien zuzuordnen sind. Der folgende Beitrag geht insbesondere auf die Anforderungen an quanti–fizierte Extrakte ein.Show more23.04.2006, 16:17 Uhr
Kopf-Hals-Tumoren: Europaweite Zulassung für Cetuximab
Seit Anfang April dieses Jahres ist Cetuximab (Erbitux®) europaweit in Kombination mit einer Strahlentherapie für die Behandlung bei Patienten mit lokal fortgeschrittenen Plattenepithel-karzinomen des Kopfes und des Halses (SCCHN) zugelassen. Die Zulassung basiert auf einer großen Phase-III-Studie, in der gezeigt wurde, dass Cetuximab die mediane Überlebensdauer von Patienten mit lokal fortgeschrittenem SCCHN signifikant um mehr als anderthalb Jahre verlängert.Show more23.04.2006, 16:17 Uhr
Phytopharmaka: Thymianextrakt wirkt über Beta-2-Rezeptoren
Die auswurffördernden Eigenschaften von Thymianöl und anderer Expektoranzien erklärt man sich durch eine Besserung sowohl der Obstruktion als auch der beeinträchtigten Sekretomotorik. Welche Wirkmechanismen dem zugrunde liegen, wurde nun untersucht. Wirkstoffe eines Thymiankraut-Dickextraktes interagieren offenbar mit Beta-2-Rezeptoren, deren Aktivierung zur Bronchospasmolyse führt. Im Tierexperiment wurde zudem nachgewiesen, dass der Extrakt die Zilientätigkeit verbessert.Show more23.04.2006, 16:17 Uhr
Prostatakarzinom: Chemotherapie im fortgeschrittenen Stadium
Die Therapie eines Prostatakarzinoms richtet sich nach dem Stadium der Erkrankung. Zu Beginn werden operative und strahlentherapeutische Maßnahmen eingesetzt, bei Fortschreiten der Erkrankung erfolgt eine Hormontherapie. Bei Versagen endokriner Maßnahmen kann als letzte Möglichkeit eine Chemotherapie durchgeführt werden, die zu einer weiteren Verlängerung des Gesamtüberlebens führen kann.Show more23.04.2006, 16:17 Uhr
Tee und seine Sorten (Folge 1): Grüntee schützt vor Radikalen
Schwarztee, Grüntee, Früchtetee, Kräutertee, aromatisiert oder nicht aromatisiert, in Beuteln abgepackt oder als lose Ware Ų wer heute in den Laden geht und einfach nur "Tee" kaufen möchte, hat die Qual der Wahl. Die zunehmende Fülle an Teesorten und speziellen Teeläden zeigt, dass Teetrinken auch in Deutschland inzwischen eine große Anhängerschar gewonnen hat. Wir wollen dies zum Anlass nehmen, in einer kleinen Serie die verschiedenen Teesorten ein wenig näher zu beleuchten. Den Anfang macht der Grüntee.Show more23.04.2006, 16:17 Uhr
Hüftfrakturen: Calcium plus Vitamin D schützt Frauen wenig
Die Calcium-plus-Vitamin-D-Studie der Womens Health Initiative erfasste über 36.000 gesunde Frauen zwischen 50 und 79 Jahren. Eine tägliche Einnahme von 1000 mg Calcium und 400 I. E. Vitamin D über sieben Jahre senkte die Hüftfraktur-Rate nicht signifikant. Eine Knochendichte-Messung bei rund 2400 Frauen ergab einen Anstieg der Knochendichte an der Hüfte um 1%.Show more23.04.2006, 16:17 Uhr
Interview: Durchimpfungsrate in Deutschland ist ungenügend!
Epidemieartige Ausbrüche von Masern an Rhein und Ruhr sowie im Großraum Stuttgart geben Anlass zur Sorge. Wir haben Dr. Regina Allwinn, Oberärztin am Institut für Medizinische Virologie in Frankfurt, um eine Bewertung gebeten.Show more23.04.2006, 16:17 Uhr
Masernerkrankungen: Masern breiten sich aus
Masern zählen zu den ansteckendsten Infektionskrankheiten überhaupt. Sie sind weltweit verbreitet und stellen insbesondere in Afrika immer noch ein großes Problem dar. In Deutschland ist es in den letzten Jahren dank einer wirksamen Vakzine nur vereinzelt zu lokalen Ausbrüchen gekommen. Doch seit Anfang dieses Jahres häufen sich die Meldungen. In Nordrhein-Westfalen sind mehrere hundert Menschen erkrankt. Auch in anderen Ländern wie in Dänemark, England, Wales, Schweden und Spanien gibt es zurzeit ungewöhnlich viele Masernerkrankungen. Mit einer weiteren Ausbreitung wird gerechnet. Betroffen sind vor allem Kinder und Jugendliche.Show more23.04.2006, 16:17 Uhr
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