Pharmazie
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Hepatitis A: Gefahr auf dem Teller, Schutz im Arm
Zahlreiche Hepatitis-A-Fälle in Deutschland sind im Ausland erworben. Der Bezeichnung Reisehepatitis wird der Erkrankung aber nur bedingt gerecht, denn mehr als die Hälfte der gemeldeten Fälle stecken sich hierzulande an. Unter den gefährdeten Personen haben Ältere und jene mit vorgeschädigter Leber ein besonders hohes Risiko für schwere Verläufe. Der beste Schutz vor Hepatitis A ist die Impfung. Sie ist für Risikogruppen mit erhöhtem Expositions-, Erkrankungs- oder Komplikationsrisiko oder zum Schutz Dritter empfohlen.Show moreberatung-pharmazie
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Sich vor Viren wappnen
23.07.2026, 15:30 Uhr
Wenn Milch zum Problem wird
Bereits im Säuglingsalter ist Milchzucker bzw. Lactose ein wichtiger Bestandteil der Ernährung: Er ist energiereich und seine Fermentation fördert im Kolon den Aufbau der physiologischen Darmflora. Auch in vielen Lebensmitteln ist das Disaccharid enthalten und für die Ernährung nach der Stillperiode von Bedeutung. Doch Lactose ist neben Fructose auch einer der häufigsten Auslöser einer Malabsorption bei Kindern. Dabei wird zwischen verschiedenen Formen unterschieden, die wir hier näher betrachten wollen.Show moreBasiswissen Kinderernährung (Folge 15)
20.01.2010, 23:00 Uhr
Kann Ginkgo den kognitiven Abbau doch nicht aufhalten?
Die Einnahme von Ginkgo-biloba-Extrakten scheint den altersbedingten kognitiven Abbau des Gehirn nicht aufhalten zu können. Zu diesem Ergebnis kommt eine randomisierte placebokontrollierte Studie. Allerdings sind die jetzt publizierten Ergebnisse nur eine nachträglichen Auswertung der 2008 veröffentlichten großen Studie mit dem Ginkgo-biloba-Extrakt EGb 761®. Der Hersteller kritisiert das Fazit der Autoren und weist auf methodische Mängel im Studiendesign hin.Show moreGinkgo-biloba-Extrakt
13.01.2010, 23:00 Uhr
Energy Shots nur einen am Tag
Hinter dem Begriff Energy Shots verbirgt sich ein neuartiger Typ flüssiger coffein- und taurinhaltiger Lebensmittel, die damit werben, die Konzentration und Leistungsfähigkeit oder die sportliche Leistung zu steigern. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) weist darauf hin, dass Energy Shots bei bestimmungsgemäßem Verzehr kein Risiko darstellen. Es geht jedoch davon aus, dass viele Konsumenten die Empfehlung überschreiten werden – und dadurch ihre Gesundheit riskieren.Show moreBfR-Warnung
13.01.2010, 23:00 Uhr
Calciumkanäle haben Geschmack
Calcium kommt einem beim Thema Geschmack nicht unbedingt als Erstes in den Sinn. Wie japanische Wissenschaftler nun herausgefunden haben, spielen Calciumkanäle auf der Zunge jedoch eine wichtige Rolle bei der Geschmackswahrnehmung.Show moreGeschmackswahrnehmung
13.01.2010, 23:00 Uhr
Standardisiertes Lavendelöl gegen Unruhe bei Angst
Mit dem neuen Phyto-Anxiolytikum Silexan (Lasea®), einem hochkonzentrierten, standardisierten Lavendelölextrakt, steht ab 1. Februar 2010 ein innovatives Präparat auch für die Selbstmedikation zu Verfügung, das Angst löst und gleichzeitig gut verträglich ist. Vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ist das Phytopharmakon zugelassen für die Behandlung von Unruhezuständen bei ängstlicher Verstimmung im Erwachsenenalter.Show moreNeues Phyto-Anxiolytikum
13.01.2010, 23:00 Uhr
IgG-Tests bei Lebensmittelunverträglichkeit ungeeignet
Die Europäische Akademie für Allergologie und Klinische Immunologie (EAACI) hat ein aktuelles Positionspapier zum Stellenwert von IgG- oder IgG4-Tests zur Feststellung von Lebensmittelunverträglichkeiten verfasst, das von den fünf deutschsprachigen Allergiegesellschaften in ihre Leitlinie übernommen wurde. Darin wird die Diagnostik von Lebensmittelunverträglichkeiten mittels IgG-Antikörpertests als ungeeignet eingestuft und strikt abgelehnt.Show moreLebensmittelallergien
06.01.2010, 23:00 Uhr
Nicht nur Karies kann man mit der Ernährung vorbeugen
Folge 13 unserer Reihe "Basiswissen Kinderernährung" setzte sich mit Karies im Kindes- und Jugendalter auseinander sowie der Möglichkeit, durch eine zahngesunde Ernährung der Karies vorzubeugen. Neben Karies können jedoch, wenn auch wesentlich seltener, nicht kariöse Erkrankungen, die partiell in Zusammenhang mit der Ernährung stehen, auftreten. Sie sind das Thema dieses Beitrags.Show moreBasiswissen Kinderernährung (Folge 14)
16.12.2009, 23:00 Uhr
Die Top-Five für Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse
Ihre Beratungstätigkeit – zumal während der kalorienreichen Festtage – führt Sie zum Themenbereich der Verdauungsorgane Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse. Dabei geht es verständlicherweise um die Anregung der Exkretion, was bei einer längerfristigen Behandlung zu einer Organstabilisierung wie auch zu einer Anregung der Organfunktion führt. Einmal mehr ist der Hinweis notwendig, dass die Homöopathie immer auch eine kausal-kurative Wirkung hat.Show moreHomöopathie
16.12.2009, 23:00 Uhr
Mit den richtigen Aminosäuren lebt man länger
Durch eine sorgfältige Anpassung der Aminosäuren-Zusammensetzung in der Nahrung konnten Forscher des Max-Planck-Instituts für Biologie des Alterns die Lebensdauer von Fruchtfliegen verlängern. Die neue Studie könnte helfen, den positiven Effekt von kalorienarmer und sorgfältig zusammengesetzter Ernährung auf die Gesundheit besser zu verstehen.Show moreErnährung und Altern
09.12.2009, 23:00 Uhr
Ginkgo reduziert Alterungsproteine
Es existieren mehrere Hypothesen dafür, warum eine Zelle altert. Eine wichtige Theorie beruht auf der Annahme, dass eine Anhäufung von gealterten und defekten Proteinen mit Einschränkungen der Zellfunktion bis hin zum Zelltod einhergeht. Aktuelle Untersuchungsergebnisse deuten darauf hin, dass der Ginkgo-Spezialextrakt EGb 761® körpereigene Zellen unterstützt, die Proteinlast deutlich zu reduzieren.Show morePhytotherapie
09.12.2009, 23:00 Uhr
Zwischenmahlzeiten machen träge
Am Morgen wie ein Kaiser, am Mittag wie ein König, am Abend wie ein Bettelmann. Nichts dazwischen, kein Snack, nichts Süßes, auch nichts Gesundes. Denn um gesund zu bleiben, braucht der Körper Fastenzeiten zwischen den Mahlzeiten. Das zeigte jetzt eine Studie der ETH Zürich, in der ein molekularer Mechanismus für diesen Zusammenhang identifiziert wurde.Show moreErnährungsverhalten
09.12.2009, 23:00 Uhr
Warum braunes Fett Fettpolster schmelzen lässt
Forscher der Universität Bonn haben einen neuen Signalweg gefunden, der die Produktion und Funktion brauner Fettzellen anregt. Sie schlagen vor, dieses natürliche Heizaggregat zu nutzen, um unerwünschte Fettpölsterchen einfach zu "verbrennen".Show moreStoffwechsel
09.12.2009, 23:00 Uhr
„Homöopathie ist learning by hearing“
Die Aufgabe: In prägnanter Weise und betont beispielhaft die Möglichkeiten der Homöopathie in der Selbstmedikation zu zeigen. Die Lösung: Ein Facharzt für Homöopathie und Apotheker vermittelt vor dem Hintergrund seiner langjährigen Erfahrung und praktischen Tätigkeit in der öffentlichen Apotheke die Realität am HV-Tisch. Entstanden ist ein Hörbuch mit Dr. med. Markus Wiesenauer, das authentische Szenen aus der Apotheke wie auch pro Indikation eine Synopse von homöopathischen Arzneimitteln mit den relevanten Leitsymptomen enthält.Show moreHörbücher für die Apotheke
09.12.2009, 23:00 Uhr
Wieder befreit durchatmen
Die Erkältungssaison ist eingeläutet und damit auch die Hustenzeit. Als eines der ersten Symptome bei einem banalen Infekt der oberen Luftwege oder in Kombination mit anderen Erkältungssymptomen tritt häufig ein trockener Reizhusten auf. Im Laufe der Erkältung wird dann mit einem produktiven Husten das sich bildende Bronchialsekret aus der Lunge befördert. Ein normaler Erkältungshusten ist in der Regel selbstlimitierend, aber mit geeigneten Hustenmitteln können die quälenden Symptome gelindert und ihre Dauer verkürzt werden.Show moreHusten
02.12.2009, 23:00 Uhr
Nicht mehr als fünf Gramm Salz
Ist ein hoher Salzkonsum schädlich? Diese Frage wird seit Langem kontrovers diskutiert. Eine nun im "British Medical Journal" veröffentlichte Metastudie spricht gegen Salz. Ihr zufolge ist ein hoher Salzverzehr mit einem erhöhten Risiko für Schlaganfall und kardiovaskuläre Erkrankungen verbunden.Show moreSchlaganfall-Prävention
02.12.2009, 23:00 Uhr
Wie wichtig sind Vitamin D und Calcium?
Die Kombination aus Calcium und Vitamin D gilt als Basis in der Prävention und Therapie der Osteoporose. Wie Prof. Dr. Werner O. Richter, Leiter des Instituts für Fettstoffwechselstörungen und Hämorheologie, Windach, im Rahmen einer vom WIPIG-Netzwerk Ernährung durchgeführten Fortbildung am 21. November in Nürnberg anhand verschiedener Studien darstellte, ist der Benefit, der sich mit den beiden Mikronährstoffen erzielen lässt, jedoch begrenzt.Show moreOsteoporose
02.12.2009, 23:00 Uhr
Regelmäßig, aber sehr mäßig
Dass übermäßiger Alkoholkonsum eine Gefahr für die Gesundheit darstellt, ist unbestritten. Kontrovers diskutiert wird dagegen immer wieder, ob Alkohol in kleineren Mengen auch gesundheitsfördernde Eigenschaften besitzt. Ein absolutes Nein äußerte dazu Prof. Dr. Werner O. Richter, Leiter des Instituts für Fettstoffwechselstörungen und Hämorheologie, Windach, der das Thema im Rahmen einer vom WIPIG-Netzwerk Ernährung durchgeführten Fortbildung am 21. November in Nürnberg beleuchtete, nicht. Allerdings machte er deutlich, dass ein positiver Effekt nur bei einer sehr regelmäßigen und gleichzeitig äußerst mäßigen Alkoholzufuhr zu erwarten ist.Show moreAlkohol zur Prävention
25.11.2009, 23:00 Uhr
Vitamin B2 zur Prophylaxevon Migräneattacken
Viele Patienten mit Migräne fragen in der Apotheke nach natürlichen Alternativen zu den gängigen Migräneprophylaktika. Die Ergebnisse aktueller Studien an Patienten mit Migräne belegen, dass auch Mikronährstoffe, die in den mitochondrialen Energiestoffwechsel eingreifen, in der Lage sind, die Dauer, Schwere und Häufigkeit von Migräneattacken zu reduzieren. Dazu zählt neben Coenzym Q10 und Magnesium das Vitamin B2 (Riboflavin) [1, 2].Show moreAktuell und kompakt
25.11.2009, 23:00 Uhr
Doppeltes MS-Risiko bei jugendlicher Adipositas
Jugendliche, die im Pubertätsalter an Fettsucht leiden, besitzen ein besonders hohes Risiko als Erwachsene an multipler Sklerose zu erkranken. Eine im Magazin "Neurology" veröffentlichte Studie macht den Zusammenhang zwischen dem Body-Mass-Index von Teenagern und einem späteren Auftreten der Autoimmunerkrankung deutlich.Show morePubertät
25.11.2009, 23:00 Uhr
Die Top-Five für Magen und Darm
Akute sowie akut rezidivierende Beschwerden im Gastrointestinaltrakt sind meistens auf eine nicht angemessene Ernährungsweise oder auf einen viralen Infekt zurückzuführen. Die Beschwerden verursachen typischerweise krampfartige Schmerzen und allgemeines Unwohlsein. Erfahrungsgemäß lässt sich sagen, dass die homöopathischen Arzneimittel sich durch einen raschen Wirkungseintritt auszeichnen und längerfristig nicht nur einen symptomatisch-palliativen Effekt haben.Show moreHomöopathie
18.11.2009, 23:00 Uhr
Gute Hautpflege hilft symptomfreie Zeit zu verlängern
Da es nach wie vor keine Kausaltherapie gibt, steht im Mittelpunkt der Betreuung von Neurodermitispatienten die stadienbezogene Basispflege. Etwa 80% der Patienten haben leichte Verlaufsformen und sind damit der Selbstmedikation und sich selbst überlassen, wie Dr. Kathrin Büke vom Arbeitskreis "Pharmazeutische Hautberatung" im Rahmen der Scheele-Tagung ausführte. Da die chronische Erkrankung mit einem hohen Leidensdruck einhergeht, sollte versucht werden, die symptomfreie Zeit zu verlängern.Show moreNeurodermitis
18.11.2009, 23:00 Uhr
„Er hat gar nicht gebohrt “
Karies kann bereits im frühen Kindesalter beobachtet werden. In den vergangenen Jahren konnte durch die zahnmedizinische Prophylaxe und zahnärztliche Versorgung ein Rückgang der Kariesprävalenz in Deutschland erreicht werden. Trotz dieser Erfolge ist Karies bei Kindern und Jugendlichen nach wie vor ein Thema [1]. In dieser Reihe Basiswissen Kinderernährung soll die Prophylaxe und Zahngesundheit im Kindesalter mit Focus auf Karies beleuchtet werden.Show moreBasiswissen Kinderernährung (Folge 13)
18.11.2009, 23:00 Uhr
Probiotika nur bei bestimmten Erkrankungen sinnvoll
Die Probiotikastämme Lactobazillus casei defensis und Lactobazillus casei Shirota wirken sich positiv bei Antibiotika-assoziierten Durchfallerkrankungen aus. In manchen Fällen können die Keime jedoch mehr schaden als nützen.Show moreErnährungsmedizin
11.11.2009, 23:00 Uhr
Warum Wein und Muscheln sich beißen können
Zu Meeresfrüchten sollte man Weißwein trinken, lautet eine weit verbreitete Regel. Dass diese Regel hinsichtlich möglicher geschmacklicher Disharmonien allerdings nur wenig hilft, haben japanische Chemiker nun herausgefunden.Show moreAromastoffe
11.11.2009, 23:00 Uhr
Je langsamer, desto satter
"Iss langsam, schling nicht so, es isst Dir niemand weg." Solche Ermahnungen müssen sich viele Kinder von ihren Eltern anhören. Dass langsames Essen nicht nur aus Gründen der Esskultur besser ist, sondern auch Übergewicht vorbeugen kann, belegt eine aktuelle Studie. Danach können Sättigungssignale aus dem Darm umso besser ins Gehirn gelangen, je gemächlicher die Speisenzufuhr erfolgt.Show moreEssverhalten
11.11.2009, 23:00 Uhr
Was der Verbraucher von Biokost erwarten kann
In den Städten öffnen immer mehr Biomärkte ihre Pforten. Jeder fünfte Verbraucher gibt an, lieber Bioprodukte zu kaufen. Zweistelliges Wachstum des Branchenumsatzes auf jetzt 5,8 Milliarden Euro pro Jahr lockt selbst die Discounter auf diesen Markt. Dennoch wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Ökologisch erzeugte Artikel haben derzeit einen Anteil von 3,1% an den Gesamtausgaben für Lebensmittel. Wir haben den Markt der Bioprodukte unter die Lupe genommen und untersucht, was der Verbraucher von Biokost erwartet und was er warten kann.Show moreLebensmittelkunde
04.11.2009, 23:00 Uhr
Antioxidanzien während Chemo- und Strahlentherapie?
Nutzen oder schaden Antioxidanzien während der Chemo- oder Strahlentherapie? Dieser Diskurs wird seit vielen Jahren geführt, und es gibt Studien, die eine Linderung der Nebenwirkungen durch die Gabe von Antioxidanzien zeigen, es gibt aber auch Untersuchungen, die auf einen Schutz der Tumorzelle durch die Antioxidanzien hinweisen. Einer Publikation des Journal of the National Cancer Institute zufolge ist angesichts des unklaren Nutzens und des möglichen Schadens von der Anwendung der Antioxidanzien während der Therapie abzuraten.Show moreOnkologie
28.10.2009, 23:00 Uhr
Die Top-Five beim Husten
Die Nachfrage nach einem Husten-Präparat ist eine gängige Situation in der Offizin. Und gar nicht so selten gibt Ihnen der Patient sofort den Hinweis "Ich hätte gerne etwas Natürliches". Dabei bleibt es zunächst unerheblich, ob Sie ein Arzneimittel der Phytotherapie, Homöopathie oder der anthroposophisch erweiterten Medizin empfehlen. Allen genannten Therapierichtungen gemeinsam ist, dass sie quasi eine Lokalwirkung in Bezug auf die Atemwege haben und darüber hinaus eine systemische Wirkung auf das Immunsystem.Show moreHomöopathie
21.10.2009, 22:00 Uhr
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