ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Reizthema Krankenhausversorgung - Aktuelle rechtliche Fragen
Bekanntlich fordert der Bundesverband Deutscher Krankenhausapotheker (ADKA) nach wie vor die Abschaffung der Arzneimittelversorgung von Krankenhäusern durch öffentliche Apotheken. Aus rechtlicher Sicht stehen einem solchen Vorhaben unter anderem sowohl Artikel 12 als auch Artikel 14 des Grundgesetzes und damit die gesetzlichen Regelungen für Berufsfreiheit und Eigentumsgarantie entgegen. Rechtsanwalt Dr. Peter Altenburger, Düsseldorf, geht im folgenden nicht nur auf rechtliche Fragen zu dieser Diskussion ein. Er beschäftigt sich auch mit der Sicherung des dualen Vertriebwegs, der Abgabe von Arzneimitteln durch Krankenhausapotheken an Ambulanzen, der Einrichtung von Satellitenapotheken, der Privatisierung von Krankenhausapotheken und mit den Aktivitäten pharmazeutischer Beratungsgesellschaften.Show more10.01.1999, 16:22 Uhr
Chronisches Müdigkeitssyndrom: Glucocorticoide zur Therapie?
Hydrocortison verbessert einige Beschwerden des chronischen Müdigkeitssyndroms (chronic fatigue syndrom, CFS). Da aber unter der Therapie häufig eine adrenale Suppression eintritt, erscheint es zur Behandlung des chronischen Müdigkeitssyndroms ungeeignet.Show more10.01.1999, 16:22 Uhr
Das Humangenomprojekt - Die Analyse des menschlichen Genoms
Das genetische Gedächtnis der Menschheit wird entschlüsselt. Die USA stießen das Projekt an, trieben es voran und werden davon am meisten profitieren. Sprachen einige Experten zu Beginn begeistert vom Apolloprojekt der Biologie, hielten andere das Vorhaben für absolut undurchführbar. Die USA starteten das Humangenomprojekt (HGP) zunächst allein. Heute teilen sich mehr als 40 Staaten in die Aufgabe. HUGO - althochdeutsch für Gedächtnis - steht heute für Humangenomorganisation. Diese Einrichtung koordiniert die Aktivitäten der beteiligten staatlichen und privaten Institute und Arbeitsgruppen. In der Pilotphase des HGP bis 1999 werden ein Dutzend große Sequenzierungszentren in den USA, England, Frankreich, Japan und Deutschland zunächst die Chromosomen 1, 6, 7, 21, 22 und X analysieren. Anschließend sollen die restlichen 2,3 Mrd. der insgesamt 3 Mrd. Basenpaare der Desoxyribonucleinsäure (DNA) des Menschen gelesen werden. Deutschland beteiligt sich seit 1996 mit einem nationalen Projekt. In den großen Genzentren in Jena, Berlin, Heidelberg und München werden große Abschnitte der Chromosomen 21 und X bearbeitet. Viele kleinere Institute und Arbeitsgruppen leisten ebenfalls wichtige Beiträge.Show more10.01.1999, 16:22 Uhr
50 Jahre Löwen-Apotheke in Preetz: Mit Netzwerken in die Zukunft
PREETZ (tmb). Netzwerke sind ein ideales Instrument, um Einzelunternehmen in schwierigen Wettbewerbssituationen eine aussichtsreiche Zukunftsperspektive zu bieten. Dies kann sich gerade für Apotheken als interessantes Zukunftskonzept erweisen. Diese Überlegungen erläuterte Prof. Dr. Burkhard Strobel, Worms, in seiner Festrede aus Anlaß des 50jährigen Bestehens der Löwen-Apotheke im holsteinischen Preetz.Show more10.01.1999, 16:22 Uhr
DPhG Hamburg: Mikroflora des Dickdarms ermöglicht neue „intelligente“ Arzneif
Eine gezielte Wirkstoff-Freisetzung im Dickdarm mag auf den ersten Blick kaum realisierbar und zudem wenig brauchbar erscheinen. Doch ist dies durchaus praktikabel und eröffnet möglicherweise sogar Lösungen für einige klassische galenische Probleme. Die denkbaren Anwendungen gehen über die lokale Arzneistoffwirkung hinaus und betreffen sowohl Retardformulierungen als auch oral applizierbare Peptide.Show more10.01.1999, 16:22 Uhr
Antigestagen Mifepriston: Abtreibungspille demnächst auch in Deutschland?
15 Jahre nach ihrer Entwicklung soll nun die Abtreibungspille Mifepriston (RU 486) europaweit zugelassen und dann auch in Deutschland eingeführt werden. Dafür machen sich jetzt zahlreiche Politiker stark. Viele Frauen begrüßen das neue Arzneimittel als schonende Alternative zur chirurgischen Abtreibung. Konservative Kreise befürchten, daß die moralischen Schranken für eine Abtreibung auf diese Weise herabgesetzt wurden. Die Pille entscheide jedoch nicht über das Ob, sondern das Wie des Abbruchs, so die Befürworter. Die Rechtslage ändert sich nicht.Show more10.01.1999, 16:22 Uhr
Zigarettenrauch: Passivrauchen erhöht das Risiko für Lungenkrebs und Herzinf
Zahlreiche Untersuchungen haben bislang die Gefahren des Passivrauchens bestätigt. In zwei neuen Studien wird das relative Risiko eines Lungentumors durch Passivrauchen auf 1,24, das Risiko für eine ischämische Herzkrankheit auf 1,3 beziffert.Show more10.01.1999, 16:22 Uhr
Entstehungsgeschichte eines neuen Arzneimittels: Nur wenige erreichen das Prü
Der durchschnittlich acht bis zu zehn Jahre dauernde Weg eines Wirkstoffes zum Medikament verläuft in Form eines Kreises: Während Forschung und Entwicklung zunächst die Grundlagen für die Substanz schaffen, kümmert sich die Produktion um deren Herstellung; das Marketing informiert Öffentlichkeit und Kunden, und die Verkaufsorganisation erwirtschaftet den Ertrag, mit dem insbesondere Forschung und Entwicklung rückfinanziert werden sollen. Allein dafür muß heute eine Summe von etwa 500 bis 700Millionen DM veranschlagt werden. Können erwarteter Nutzen, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit jedoch nicht deutlich nachgewiesen werden, kommt es schon vorher zu einem Abbruch der Entwicklungsarbeiten an dem Arzneimittel.Show more10.01.1999, 16:22 Uhr
Die Bank an der Strippe
Bankgeschäfte online zu erledigen hat zweifellos jede Menge Vorteile. Im folgenden Beitrag möchten wir Ihnen gerne erläutern, was Online-Banking ist, wie die Erledigung von Bankgeschäften via Datenleitung funktioniert, welche Vorteile Online-Banking bietet und wie es mit Datenschutz und Datensicherheit aussieht.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Diabetikerherzen in Gefahr
Zuckerkranke sollten besonders auf eine "herzgesunde" Lebensweise achten. Der Grund: Sie haben ein extrem hohes Herzinfarktrisiko. Laut einer US-Studie ist es genauso groß wie das Risiko von Menschen, die bereits einmal einen Herzinfarkt erlitten haben.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Ausstellung: Natur und Kunst - Bilder von Gerhard Franz
Am 4. Dezember 1998 eröffnete Prof. Dr. H. Altner, Rektor der Universität Regensburg, eine eindrucksvolle Kunstausstellung in der Universitätsbibliothek. Unter dem Motto "uni pro arte: Kunst aus der Universität Regensburg" präsentieren die Hochschullehrer Prof. Dr. Gerhard Franz, Prof. Dr. Hermann Leber und Prof. Dr. Jörg Traeger bis zum 14. Januar eine Auswahl ihres künstlerischen Schaffens. In den Bildern von Franz, Inhaber des Lehrstuhls für Pharmazeutische Biologie an der Universität Regensburg, wird deutlich, dass die Natur als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Kunst fungieren kann.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Der Weg zur lernenden Organisation
LÜBECK (tmb). Unter diesem Titel stand das 4. Lübecker Symposium für das Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen, das die Fachhochschule Lübeck in Zusammenarbeit mit der dortigen Medizinischen Universität am 27. und 28. November 1998 veranstaltete. Die Tagung umfaßte ein breites Spektrum verschiedenster Aspekte des Qualitätsmanagements, wobei Anwendungsbeispiele und individuelle Erfahrungen bei der Umsetzung spezieller Methoden und Projekte im Mittelpunkt standen.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Produkt- und Prozeßinnovationen - Hand in Hand für den Fortschritt
BONN (vfa). Forschende Arzneimittelhersteller entwickeln Produkt- und Prozeßinnovationen. Die Vernetzung dieser Innovationen hat positive Effekte auf Qualität und Kosten einer Behandlung. Eine vom Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. bei der Boston Consulting Group in Auftrag gegebenen Studie "Innovationskraft: Forschende Arzneimittelhersteller am Standort Deutschland" hat diese Effekte anhand einer Reihe von Indikationen untersucht und quantifiziert. In diesem Beitrag sollen diese positiven Effekte am Beispiel der Indikationen Diabetes und Asthma erläutert werden.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Ohne Schwärzungen
BONN (im). Ärzte verordnen zunehmend teure Arzneimittel in größeren Packungen. Dies führt zu Mehrausgaben in der gesetzlichen Krankenversicherung, obwohl die Zahl der Verordnungen sinkt. Auf dieses Phänomen, die sogenannte Strukturkomponente, hat der Heidelberger Pharmakologe Professor Ulrich Schwabe bei der Vorstellung des Arzneiverordnungsreports 98 am 17. Dezember in Bonn hingewiesen. Nachdem der Report 1997 wegen einstweiliger Verfügungen von pharmazeutischen Herstellern an vielen Stellen nur geschwärzt veröffentlicht werden durfte, ist die Ausgabe 1998 modifiziert in einem neuen Verlag erschienen.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
Die Apotheker müssen ihren Mehrwert verdeutlichen
BONN (im). Der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbands bemängelt die jetzige Fassung zum Arzneibudget im Gesetz, wonach als Budget für 1999 das 96er Budget, erhöht um 7,5 Prozent, festgelegt wird. Da habe sich das Ministerium verrechnet, meinte Dr. Hans Jürgen Ahrens im Gespräch mit der DAZ. Die Ortskrankenkassen befürworten zwar das Vorschaltgesetz, das seit wenigen Tagen gilt. Allerdings halten sie die Gegenfinanzierung für die reduzierten Zuzahlungen der Patienten nicht hundertprozentig für gesichert. Ahrens erläuterte darüber hinaus, warum der Marktführer in der gesetzlichen Krankenversicherung - 28,8 Millionen Deutsche sind bei den Ortskrankenkassen versichert - mit einer Positivliste liebäugelt. Zudem sagte er, die Apotheker sollten Pläne wie Pharmaceutical Care bei der anstehenden Debatte um eine große Strukturreform einbringen. Mit Dr. Ahrens sprach Susanne Imhoff-Hasse, Korrespondentin der DAZ in Bonn.Show more03.01.1999, 16:22 Uhr
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