ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Endothelin-Antagonist: Bosentan erweitert Gefäße
Bosentan ist ein Endothelin-Antagonist, hemmt also den Angriff von vasokonstriktorisch wirksamem Endothelin auf die Rezeptoren an den Blutgefäßen. Die Folge ist eine direkte Vasodilatation in der Peripherie. Bosentan könnte somit zur Blutdrucksenkung und auch bei chronischer Herzinsuffizienz eingesetzt werden. Die Zulassung für die Indikation pulmonale Hypertonie wird in den USA für Oktober nächsten Jahres erwartet, so die Herstellerfirma Hoffmann-La Roche.Show more05.11.2000, 16:30 Uhr
Cholesterinwerte als Frühwarnsignal
Diabetes ist weiterhin auf dem Vormarsch. Nach aktuellen Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO wird sich die Zahl der Patienten in den kommenden 25 Jahren mehr als verdoppeln. Der Prognose zufolge werden dann weltweit rund 300 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt sein.Show more05.11.2000, 16:30 Uhr
Pharmazeutische Betreuung des Diabetikers
Die Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft setzte sich unter ihrem Altpräsidenten Prof. Dr. H. P. T. Ammon intensiv für die Einbindung des Apothekers in die Betreuung des Diabetikers ein. Zusammen mit der Deutschen Diabetesgesellschaft, der Deutschen Diabetes Union und der Bundesapothekerkammer wurde in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe neben einem Curriculum eine Schrift erarbeitet, die Möglichkeiten und Grenzen des Apothekers in der pharmazeutischen Betreuung des Diabetikers festlegt. Nachfolgend eine Stellungnahme von Professor Ammon zur pharmazeutischen Betreuung des Diabetikers als gemeinsame Aufgabe mit Ärzten, Diabetikerberatern und -beraterinnen, Diabetesassistenten/innen und Diätassistenten/innen. Er sieht darin ein Musterbeispiel für die Bündelung der Kräfte zum Wohle des Patienten.Show more05.11.2000, 16:30 Uhr
Arzneimittel-Richtlinien bleiben gestoppt
BONN (im). Das hanseatische Oberlandesgericht Hamburg hat den Stopp der Arzneimittel-Richtlinien des Bundesausschusses Ärzte/Krankenkassen bestätigt. Die Richtlinien können damit weiter nicht in Kraft treten, teilte der Vorsitzende des Bundesausschusses Karl Jung am 6. November in Köln mit. Er forderte Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer dringend zum Handeln auf.Show more05.11.2000, 16:30 Uhr
Blutzuckermessung: Schau mir in die Augen
Die Blutzuckerbestimmung könnte in Zukunft ganz einfach werden. Wissenschaftler der Universität Würzburg sind dabei, eine schmerzlose und unblutige Methode zu entwickeln, die Diabetikern, die sich bislang mehrmals täglich in den Finger stechen müssen, das Leben erleichtern soll: Ein Blick ins Auge soll künftig genügen, um den Blutzucker zu bestimmen.Show more05.11.2000, 16:30 Uhr
Neue Strukturen: Ärzte wollen Nachfragemacht bündeln
BONN (im). Ärzte schließen sich immer mehr in privatwirtschaftlichen Organisationen zusammen. Parallel zu den Kassenärztlichen Vereinigungen (Körperschaften öffentlichen Rechts, denen die Niedergelassenen als Zwangsmitglieder angehören) entstehen verstärkt zum Beispiel die Medi-Verbünde. In diesen Arztnetzen geht es unter anderem um die Bündelung der Nachfragemacht etwa bei Praxisbedarf. Doch auch die Arzneimittelversorgung kann davon tangiert sein, ist einem Artikel im Deutschen Ärzteblatt vom 3. November zu entnehmen.Show more05.11.2000, 16:30 Uhr
Insulinsensitivität mit dem QUICKI messen
Der Goldstandard bei der Messung der Insulinsensitivität ist derzeit der so genannte Clamp. Nachteile: Die Messung dauert lange und ist nicht für alle Patienten geeignet. Der von A. Katz und Kollegen entwickelte QUICKI soll hier Abhilfe schaffen.Show more05.11.2000, 16:30 Uhr
Antiogenese-Hemmung: Den Tumor stilllegen
Der neue Angiogenese-Hemmer SU5416 verhindert die Neubildung kapillärer Blutgefäße. Ohne dieses Netz aus Blutgefäßen kann der Tumor nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden. Er ist dadurch in seinem Wachstum behindert und breitet sich nicht weiter aus - er "steht still". Der Einsatz von Angiogenese-Hemmern könnte den Krebs also weg von einer tödlichen, hin zu einer chronischen Krankheit verschieben.Show more05.11.2000, 16:30 Uhr
Gesetzliche Krankenversicherung: Harter Wettbewerb der Kassen
BONN (im). Ersatz-, Orts- und Innungskrankenkassen kritisieren den aus ihrer Sicht "ruinösen Wettbewerb" der gesetzlichen Krankenkassen untereinander und fordern schnelle Änderungen beim kassenartenübergreifenden Finanzausgleich (Risikostrukturausgleich).Show more05.11.2000, 16:30 Uhr
Pravastatin in der Sekundärprävention: Gleich nach dem Infarkt beginnen lohn
Mit den vorhandenen Mitteln könnte die Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen heute sehr viel wirksamer gestaltet werden, wenn diese Mittel auch genutzt würden. Besonders wichtig ist der frühzeitige Einsatz eines CSE-Hemmers. Eine Reduktion der kardiovaskulären Morbidität und Mortalität konnte umfassend für den CSE-Hemmer Pravastatin belegt werden, sowohl in der Sekundär- als auch in der Primärprävention. Inzwischen häufen sich die Hinweise darauf, dass Pravastatin schon in der Frühphase akuter koronarer Syndrome Nutzen bringt, wie nach einem Bericht von Bristol-Myers Squibb auf dem Europäischen Kardiologenkongress in Amsterdam zu hören war.Show more29.10.2000, 16:30 Uhr
Arzneimittel in der Stillzeit: Gefahr für das Kind?
Die meisten Arzneimittel, die von stillenden Müttern eingenommen werden, gehen auch in die Muttermilch über. Dennoch ist das Risiko für die Kinder im Allgemeinen gering. Ausnahmen sind Arzneistoffe, die hoch konzentriert mit der Muttermilch aufgenommen werden, sowie solche mit bekannten Nebenwirkungen auf das Kind.Show more29.10.2000, 16:30 Uhr
Bundesrechnungshof: Verschwendung auch im BMG
BONN (im). Dem Bund entgeht viel Geld durch unwirtschaftliches Handeln mit Steuermitteln oder Verschwendung. Durch sparsameres Agieren der Behörden könnten jedes Jahr mehr als zehn Milliarden Mark eingespart werden, sagte die Präsidentin des Bundesrechnungshofes Dr. Hedda von Wedel am 24. Oktober in Berlin.Show more29.10.2000, 16:30 Uhr
Öffentlichkeitsarbeit: 7. Vorsorge-Aktion von ABDA und ZDF
ESCHBORN (kk). Seit 1994 führen die ABDA, das ZDF-Gesundheitsmagazin Praxis, die AOK und die Bundesärztekammer gemeinsam mit der Bayer AG jährliche Gesundheitsvorsorge-Aktionen durch. Daran beteiligten sich bis jetzt mehr als 16 Millionen Menschen. Dabei ging es u. a. um die Themen Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Im letzten Jahr wurde unter dem Titel "Top im Kopf 2000" das Thema Gehirn-Fitness behandelt. In diesem Jahr stehen zum zweiten Mal nach 1995 die Nieren im Mittelpunkt der Aktion.Show more29.10.2000, 16:30 Uhr
CMV-Retinitis bei AIDS: Zulassungsgesuch für Valganciclovir in den USA einger
Roche hat bekannt gegeben, dass die Firma das Zulassungsgesuch für Valganciclovir - ein Medikament zur Behandlung der Netzhautentzündung durch das Zytomegalievirus (CMV-Retinitis) bei AIDS-Patienten - bei der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA eingereicht hat. Valganciclovir ist ein Prodrug des bereits eingeführten Roche-Präparats Cymevene (Ganciclovir) gegen CMV-Infektionen und weist gegenüber diesem zusätzlich die Aminosäure Valin auf.Show more29.10.2000, 16:30 Uhr
ABDA-Öffentlichkeitsarbeit: Bundesweite Impfaktion ab 6. November
ESCHBORN (kk). Zur ersten Impfung bringen noch fast alle Eltern ihr Neugeborenes - doch schon zwei Jahre später haben rund 30 Prozent der Kinder keinen vollständigen Impfschutz. Aber auch bei vielen Erwachsenen lässt der Impfschutz viel zu wünschen übrig. Die Gründe hierfür sind zum einen mangelnde Impfdisziplin, zum anderen unbegründete Ängste der Eltern und eine starre Haltung der sog. Impfgegner.Show more29.10.2000, 16:30 Uhr
USA und Großbritannien: Ramipril zur Reduktion kardiovaskulärer Ereignisse bei
Aufgrund der Ergebnisse der HOPE-Studie wurde nach einer Mitteilung von Aventis Pharma in den USA und Großbritannien die Indikation des ACE-Hemmers Ramipril (in Deutschland Delix® protect 10 mg) erweitert.Show more29.10.2000, 16:30 Uhr
Robert-Koch-Stiftung: Preise für Arbeit an Virulenzfaktoren und Infektionsabw
BONN (im). Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer hat den Preis und die Auszeichnung der Robert-Koch-Stiftung am 30. Oktober an zwei Wissenschaftler in der Bonner Universität verliehen. Den mit 120 000 DM dotierten Robert-Koch-Preis erhielt Prof. Dr. Stanley Falkow, Stanford University, Kalifornien. Mit der Robert-Koch-Medaille in Gold wurde Prof. Dr. Marco Baggiolini von der Universität Bern geehrt.Show more29.10.2000, 16:30 Uhr
Bisphosphonate: Weniger Magenulzera mit Risedronat
Beim diesjährigen Kongress der American Society for Bone and Mineral Research (ASBMR) in Toronto wurden nach einer Information von Aventis erstmals zwei Studien präsentiert, in denen die gastrointestinale Verträglichkeit der Bisphosphonate Risedronat (Actonel) und Alendronat (Fosamax) evaluiert wurde. Dabei zeigte sich, dass unter der Therapie mit Risedronat die Inzidenz von Magengeschwüren bei gesunden postmenopausalen Frauen deutlich niedriger war als unter der Therapie mit Alendronat. Patientinnen, die zuvor eine Alendronat-Therapie aufgrund von Nebenwirkungen im oberen Gastrointestinaltrakt abbrechen mussten, vertrugen Risedronat genauso gut wie eine Plazebomedikation.Show more29.10.2000, 16:30 Uhr
Leukotrien-Antagonisten: FDA hat Montelukast 4 mg für 2- bis 5-Jährige zugelas
Montelukast (Singulair junior 5 mg) ist in der Altersklasse ab sechs Jahren seit zwei Jahren verfügbar. Im März dieses Jahres wurde in den USA die Zulassung für Singulair 4 mg zur Therapie von Asthma bronchiale für Kinder von 2 bis 5 Jahren von der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA erteilt, wie MSD jetzt mitteilte. In Europa ist ein entsprechender Antrag auf Zulassungs- erweiterung für diese Altersgruppe gestellt, sodass diese Therapieoption auch in Deutschland in absehbarer Zeit zur Verfügung stehen könnte.Show more29.10.2000, 16:30 Uhr
Galavit gegen Krebs: Russisches Wundermittel aus der Weltraumforschung
Derzeit geistert wieder einmal die Nachfrage nach einem neuen "Wundermittel" gegen Krebs durch die Arztpraxen: nach Galavit, einem Präparat, das aus der russischen Raumfahrtforschung stammen soll. Diese Therapie ist bei uns weder zugelassen noch besonders preisgünstig: Sie kostet zwischen 6000 und 20000 DM.Show more29.10.2000, 16:30 Uhr
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