ABDA droht schwerer Imageschaden
Spionage im BMG - ABDA: nichts damit zu tun – Im Fokus: Verbindung zu Apotheke adhoc
Berlin (lk). Der Spionagefall im Bundesgesundheitsministerium (BMG) erschüttert die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA). Ein "Lobbyist der Apothekerschaft" soll sich gegen Bezahlung mithilfe eines IT-Spezialisten auf illegale Weise geheime Unterlagen beschafft haben. Medien spekulieren, dass es sich dabei um den früheren ABDA-Pressesprecher Thomas Bellartz handelt. Die ABDA beteuert, von den Vorgängen nichts gewusst zu haben. In den Fokus geraten nun aber die Verbindungen der ABDA zum von Bellartz mitgegründeten Branchendienst Apotheke adhoc. Der Standesvertretung der Apothekerschaft droht ein schwerer Imageschaden.