Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wie sieht die Zukunft unserer Apotheken aus?
In Zeiten technologischen Fortschritts und neuer Prioritäten verändern sich auch die Aufgaben der Apotheken. In einigen Jahren könnte sich die „Apotheke der Zukunft“ zwar von KI-Systemen Prozesse abnehmen lassen, sie muss zugleich aber dezentral, menschennah und freiberuflich präsent sein, schreibt Autor Franz Stadler in seinem Meinungsbeitrag.Show moregesundheitspolitik
politik
Meinungsbeitrag
15.07.2026, 03:55 Uhr
Was ist ein „Lagerraum“ für die Heimversorgung?
BERLIN (ks) | Ein Lagerraum für die Klinik- oder Heimversorgung im Sinne des § 4 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 ApBetrO, für den das Prinzip der Raumeinheit nicht gilt, darf auch für über die reine Lagerung hinausgehende heimversorgende Tätigkeiten genutzt werden. Das gilt insbesondere für Tätigkeiten, die mit der Lagerung verbunden sind, aber zum Beispiel auch für Informations- und Beratungstätigkeiten oder die Erstellung von Medikationsplänen. Das hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) Nordrhein-Westfalen in einem jetzt veröffentlichten, aber noch nicht rechtskräftigen Urteil entschieden. (OVG NRW, Urteil vom 29. April 2015, Az.: 13 A 2551/13)Show more20.09.2015, 22:00 Uhr
Vorgaben für Klinik-Rezepte
BERLIN (jz) | Im Rahmen des Entlassmanagements dürfen Krankenhäuser zukünftig Arzneimittel verordnen – so gibt es das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz vor. Die Regelung der konkreten Ausgestaltung dieses Verordnungsrechts wurde dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) übertragen. Am 8. September hat dessen Unterausschuss Arzneimittel einen Entwurf beschlossen.Show more20.09.2015, 22:00 Uhr
Die Pfunde sollen purzeln, die Preise aber nicht
BERLIN (jz) | Die Almased Wellness GmbH darf auf Apotheken keinen Preisdruck ausüben: Ein einmaliges Aktionsangebot, bei dem Almased-vertreibende Apotheken einen Barrabatt von 30 Prozent auf den Einkaufspreis erhielten, wenn sie den Verkaufspreis von 15,95 Euro gegenüber den Verbrauchern nicht unterschreiten, erklärte das Landgericht Hannover für kartellrechtswidrig. Die Entscheidung vom 25. August (Az. 18 O 91/15) ist nicht rechtskräftig. Show more20.09.2015, 22:00 Uhr

ABDA lehnt Lieferengpass-Verzeichnis ab
Angesichts anhaltender und immer wieder neuer Lieferengpässe wollten die Delegierten des Deutschen Apothekertages 2014 das Bundesgesundheitsministerium zum Handeln animieren: In einem Antrag forderten sie das Ministerium auf, eine rechtliche Grundlage für die verbindliche Meldung von Arzeimittel-Lieferengpässen durch Hersteller zu schaffen. Bis dahin sollte ein eigenes elektronisches Verzeichnis eingerichtet werden, in das die Apotheken Lieferengpässe selbst eintragen können. Dieser Antrag wird von der ABDA nicht weiterverfolgt. Das geht aus dem Fortschreibungsbericht der ABDA zur Behandlung der DAT-Anträge hervor.Show moreFortschreibungsbericht zu DAT-Anträgen 2014
18.09.2015, 12:40 Uhr

Govi-Newsletter für evidenzbasierte OTC-Beratung
Statt einer Datenbank mit evidenzbasierten Ergebnissen zu Nutzen und Schaden der am häufigsten abgegebenen OTC-Arzneimittel, könnte es künftig einen Newsletter geben, der Übersichts- und Originalarbeiten zum Thema für die Apothekenpraxis aufbereitet. Der geschäftsführende Vorstand der ABDA hat entschieden, den Govi-Verlag zu bitten, eine entsprechende Aufwand-Nutzen-Analyse zu erarbeiten, wie aus der Fortschreibung des Berichtes über die Behandlung der angenommenen Anträge des Deutschen Apothekertags 2014 hervorgeht.Show moreDAT-Antrag 2014
18.09.2015, 10:15 Uhr

Frauen haben Schlüsselrolle im Gesundheitswesen
Nicht nur in Apotheken arbeiten immer mehr Frauen. Ganz grundsätzlich nimmt die Bedeutung von Frauen bei der Gesundheitsversorgung zu, wie die parlamentarische Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz (CDU) beim G7-Dialogforum für Frauen in Berlin betonte. „Sie kümmern sich um die Gesundheit in der Familie, sie sind in der Mehrheit die pflegenden Familienangehörigen und sie stellen als Arbeitnehmerinnen einen großen Teil der Arbeitskräfte im Gesundheitssektor“, erklärte sie laut einer Mitteilung des Bundesgesundheitsministeriums. Show moreG7-Dialogforum
18.09.2015, 08:45 Uhr

Anhörung zum E-Health-Gesetz beschlossen
Der Gesundheitsausschuss des Bundestages hat in seiner heutigen Sitzung eine Anhörung zum E-Health-Gesetz beschlossen. Diese soll voraussichtlich am 4. November stattfinden. Dort könnte dann auch die ABDA ihre Forderung nach gleichberechtigter Einbindung in den neuen Medikationsplan vortragen. Show moreGesundheitsausschuss
17.09.2015, 15:05 Uhr

Regierung will Apotheken nicht einbinden
Die Bundesregierung hält nichts von dem Vorschlag der Länder, den Patienten wählen zu lassen, ob er seinen Anspruch auf einen Medikationsplan in Papierform dem Arzt oder dem Apotheker gegenüber geltend macht. Das geht aus der Gegenäußerung der Bundesregierung zu den Empfehlungen des Bundesrats zum Entwurf eines Gesetzes für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen – dem sogenannten E-Health-Gesetz – hervor. Die ABDA reagiert verständnislos. Show moreErstellung des Medikationsplans
17.09.2015, 14:10 Uhr

Höhere Strafen bei Gesundheitsgefährdung
Das sich in der parlamentarischen Beratung befindliche Antikorruptionsgesetz soll nicht nur die Kostenträger im Gesundheitswesen vor finanziellen Nachteilen schützen, sondern insbesondere die unmittelbar von korruptem Verhalten Betroffenen vor Gesundheitsschäden. Das sollte noch deutlicher herausgestellt werden, findet der Gesundheitsausschuss des Bundesrats – und empfiehlt dem Plenum in seiner Empfehlung daher, einen weiteren strafschärfenden Tatbestand ins Gesetz aufzunehmen. Show moreAntikorruptionsgesetz
17.09.2015, 12:25 Uhr

Schmidt setzt auf Einigkeit beim DAT
ABDA-Präsident Friedemann Schmidt ist zuversichtlich, dass der anstehende Deutsche Apothekertag in Düsseldorf „eine große Einigkeit ausstrahlen wird“. Der Berufsstand müsse sich nicht mehr selbstvergewissern, er habe Entscheidungen getroffen – nun erwarte man von der Politik Antworten. Im Interview mit der DAZ erklärt Schmidt, dass die Digitalisierung im Gesundheitswesen ein inhaltlicher Schwerpunkt in Düsseldorf sein werde. Die Diskussion und Antragsberatung sowie der politische Teil würden aber „sicher sehr stark von den wirtschaftlichen Fragen dominiert“. Show moreDAZ-Interview mit Friedemann Schmidt
17.09.2015, 11:00 Uhr

Plan B in der Diskussion
In der ABDA wird offenbar über einen „Plan B“ für die Apothekenhonorierung diskutiert. Falls keine akzeptable Methodik für die Erhöhung des Festzuschlags gefunden wird, sollten neue Strukturkomponenten eingeführt werden, die sich am Versorgungszeitraum für die Versicherten orientieren könnten. Dies kam bei einer Diskussion während der gestrigen Kammerversammlung der Apothekerkammer Schleswig-Holstein in Kiel zur Sprache. Show moreApothekenhonorierung
17.09.2015, 09:25 Uhr

DAT und FIP werfen ihre Schatten
BERLIN (ks/jz) | Nur zu besonderen Anlässen veröffentlicht die ABDA Videobeiträge. Ein solcher ist der nahende Deutsche Apothekertag (DAT) in Düsseldorf – er wird in zweifacher Hinsicht ein besonderer, erklärt ABDA-Präsident Friedemann Schmidt in einem aktuellen Video. Denn parallel findet der Weltkongress der Apotheker statt: „Wir haben die pharmazeutische Welt bei uns zu Gast.“ Auf dem DAT werde es derweil insbesondere um die Digitalisierung der Gesundheitsversorgung sowie die Fortschreibung des Perspektivpapiers gehen.Show moreDAZ aktuell
17.09.2015, 00:00 Uhr

„Apothekertag wird Einigkeit ausstrahlen!“
BERLIN (diz/wes) | Die Honorierung der Apotheker, die Herausforderungen der Digitalisierung, die Etablierung neuer Angebote wie das Medikationsmanagement und die leidige Retax-Problematik: Es sind schwierige Themen, welche die Berufsvertretung beschäftigen. DAZ-Herausgeber Peter Ditzel und Chefredakteur Benjamin Wessinger sprachen mit ABDA-Präsident Friedemann Schmidt über den bevorstehenden Apothekertag und die Aufgaben der kommenden Monate.Show more
17.09.2015, 00:00 Uhr
„Ich bin das Kind eines Flüchtlings“
STUTTGART (daz) | Die Hilfsorganisation Apotheker ohne Grenzen (AoG) hat eine Foto-Kampagne zur Flüchtlingshilfe gestartet. Sie soll die Menschen in Deutschland daran erinnern, dass sie selbst zum Großteil von Flüchtlingen, Einwanderern oder Vertriebenen abstammen.Show more16.09.2015, 22:00 Uhr
Rabattverträge und Festbeträge sind für Patienten ein Problem
BERLIN (ks) | Mehr als 80.000 Beratungsgespräche hat die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) zwischen April 2014 und März 2015 durchgeführt – im Mittelpunkt standen dabei vor allem die Leistungen der Krankenkassen, Patientenrechte und Geldforderungen von Kassen und Ärzten. Dies geht aus dem kürzlich veröffentlichten dritten Jahresbericht der UPD hervor. Im Arzneimittelbereich waren es vor allem Probleme rund um Rabattverträge und Festbeträge, die die Patienten den Beratern vortrugen. Show more16.09.2015, 22:00 Uhr
Sogar das eigene Haus als Sicherheit für Hochpreiser
BERLIN (ks) | Apotheken haben seit einiger Zeit zunehmend Probleme mit der Finanzierung von Hochpreisern. Um diese Probleme besser einschätzen zu können, hatte der Offenbacher Apotheker Hans Rudolf Diefenbach Kolleginnen und Kollegen vor Kurzem aufgefordert, ihm von ihren Erfahrungen zu berichten. Nun hat der frühere Vize-Vorsitzende des Hessischen Apothekerverbands die ersten Rückläufe ausgewertet.Show more16.09.2015, 22:00 Uhr
Wird B-Victoria zum Problem?
BERLIN (jz) | In der vergangenen Saison wirkte der Grippeimpfstoff in Deutschland nur eingeschränkt – das könnte sich in diesem Jahr wiederholen: In Australien, wo derzeit Winter ist, fällt die aktuelle Grippewelle besonders heftig aus. Man hatte sich bei der Impfung dort auf die üblichen Influenza-A-Stämme und ein weiteres Virus-Familienmitglied, den Influenza-B-Erreger Yamagata, eingestellt. Yamagata kam jedoch in Begleitung des Schwesterstamms B-Victoria, wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) berichtet – mit der Folge, dass der Impfstoff kaum wirkt. Ein solcher „Mismatch“, eine Nichtübereinstimmung, könnte nun Deutschland bevorstehen.Show more16.09.2015, 22:00 Uhr
Gelungene Zusammenarbeit
STUTTGART (bk/ral) | Der Verein Armut und Gesundheit in Deutschland e. V. setzt sich für die medizinische Versorgung von Menschen ohne Krankenversicherung ein und engagiert sich in zunehmendem Umfang auch für Flüchtlinge. Die Apotheker ohne Grenzen unterstützen die Arbeit des Vereins.Show more16.09.2015, 22:00 Uhr
Sprachbarrieren überwinden
BERLIN (ks) | Die medizinische Versorgung von Flüchtlingen ist eine Herausforderung. Dank vieler Freiwilliger und Mut zur Improvisation funktioniert jedoch erstaunlich vieles gut. Ein Haken ist oft die Kommunikation, Übersetzer sind dringend gesucht. Nicht zuletzt solche, die zugleich qualifizierte Ansprechpartner sind. Apothekerkammer und Apothekerverband Nordrhein riefen daher letzte Woche dazu auf, Fremdsprachenkenntnisse von Apothekenmitarbeitern zu melden. Show more16.09.2015, 22:00 Uhr

Arbeitsgruppe lotet eGK für Flüchtlinge aus
In Rheinland-Pfalz kommt man einer elektronischen Gesundheitskarte (eGK) für Flüchtlinge näher. Heute trafen sich auf Einladung der Landesozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) Vertreter der Landkreise und kreisfreien Städte, der gesetzlichen Krankenkassen sowie der Heilberufskammern und der Kassenärztlichen Vereinigungen, um das Thema zu erörtern. Die Ministerin zeigte sich im Anschluss zufrieden.Show moreAsylsuchende
16.09.2015, 15:10 Uhr

G-BA regelt Entlassmanagement
Im Rahmen des Entlassmanagements dürfen Krankenhäuser zukünftig Arzneimittel verordnen – so gibt es das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG) vor. Die Regelung der konkreten Ausgestaltung dieses Verordnungsrechts wurde dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) übertragen. Zu seinem inzwischen vorliegenden und am 8. September beschlossenen Entwurf können die Vertreter aus medizinischer und pharmazeutischer Wissenschaft und Praxis sowie den wirtschaftlichen Organisationen – unter anderem die ABDA – nun Stellung nehmen. Show moreArzneimittel-Richtlinie
15.09.2015, 14:00 Uhr

Junge Menschen konsumieren mehr Cannabis
Immer mehr junge Menschen in Deutschland greifen zum Joint. Das zeigen neue Studienergebnisse der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Danach haben 17,7 Prozent der jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 25 Jahren in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal Cannabis konsumiert. Im Jahr 2008 waren es noch 11,6 Prozent. Der Anteil derer, die regelmäßig konsumieren (mehr als zehnmal in den letzten zwölf Monaten), ist in dieser Altersgruppe von 3,1 Prozent im Jahr 2008 auf aktuell 4,6 Prozent angestiegen. Show moreBZgA-Studie
15.09.2015, 10:40 Uhr

Glaeske plädiert für Beratungshonorar
Auf lange Sicht sollten Apotheker nicht mehr für den Verkauf eines Präparats, sondern für die Beratung honoriert werden – damit sie wirklich unabhängig be- und im Zweifel auch vom Kauf eines Produkts abraten können. So sieht es Professor Gerd Glaeske von der Universität Bremen in einem Radiobeitrag des rbb-Ratgebers „rbb PRAXIS“, der sich mit dem Dilemma der Apotheker – Ethik oder Monetik? – befasst. Er wurde am gestrigen Montag ausgestrahlt. Show moreApotheker-Dilemma im Radio
15.09.2015, 08:30 Uhr

WHO sagt Unterstützung zu
Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat den europäischen Staaten Hilfe bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise zugesagt. Die WHO werde den Staaten mit medizinischen Hilfsgütern sowie Beratung bei der Notfallplanung und Schulungen von Grenzpersonal zur Seite stehen, teilte das WHO-Regionalkomitee für Europa am Montag mit.Show moreVersorgung von Flüchtlingen
15.09.2015, 07:30 Uhr
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