Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Studierende laden zum Fertigarzneimittelseminar ein
Am 27. Mai 2026 laden die Studierenden des 8. Pharmaziesemesters der Goethe-Universität Frankfurt zum Fertigarzneimittelseminar (FAS) ein. In diesem Jahr dreht sich dabei alles um das Thema Reisen und Impfungen.Show morearzneimittel-und-therapie
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Goethe-Universität Frankfurt
06.05.2026, 14:00 Uhr
Mammakarzinom: Letrozol ist effektiver als Tamoxifen
In der neoadjuvanten Therapie des Mammakarzinoms hat sich der Aromatasehemmer Letrozol (Femara) um rund 50 Prozent effektiver als Tamoxifen bei Patientinnen mit positivem Östrogen- oder Progesteron-Rezeptorstatus erwiesen, so die Firma Novartis. Auch lassen sich nach Vorbehandlung mit Letrozol mehr Operationen brusterhaltend durchführen. Dies belegt eine Studie von Ellis et al., die im September im Journal of Clinical Oncology veröffentlicht wurde.Show more18.11.2001, 16:38 Uhr
Prostatavorsorge: Kontroverse Diskussion um den Schnelltest
Das Prostata-spezifische Antigen (PSA) ist ein Glykoprotein, das von Zellen der Prostata produziert wird. Jede Erkrankung der Prostata, ob gutartig oder bösartig, kann zu einer Erhöhung des PSA-Wertes im Blut führen. Daher kann der Blutwert wertvolle Hinweise auf das Vorliegen einer bösartigen Prostataerkrankung liefern. In Deutschland werden in den Laboren mit nasschemischen Methoden die PSA-Werte bestimmt. Zusätzlich dazu werden seit kurzem in den Apotheken so genannte Schnelltests angeboten, die jedoch kontrovers diskutiert werden, wie aus einer Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. hervorgeht.Show more18.11.2001, 16:38 Uhr
Zulassung für Kava-Kava-Präparate: Leberschäden durch Kava-Kava- und Kavain-h
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) teilte mit, dass es beabsichtigt, die Zulassung für Kava-Kava-haltige und Kavain-haltige Arzneimittel einschließlich homöopathischer Arzneimittel zu widerrufen (DAZ 46/2001). Hintergrund sind 24 Spontanmeldungen über Verdachtsfälle unerwünschter Arzneimittelwirkungen mit Leberbeteiligung. Dass Kava-Kava-Präparate im Verdacht stehen, hepatotoxische Schäden zu verursachen ist schon seit längerer Zeit in der Diskussion (DAZ 29/2000). Zu den schon bekannten Fällen sind in der letzten Zeit weitere hinzu gekommen.Show more18.11.2001, 16:38 Uhr
Phytotherapie: Mönchspfefferextrakt als sinnvolle Therapie des prämenstruellen
Da die Ursachen des Prämenstruellen Syndroms nicht eindeutig geklärt und die Beschwerden vielfältig sind, ist eine kausale Therapie schwierig. Extrakte aus Mönchspfefferfrüchten erwiesen sich in einer prospektiven, randomisierten, plazebokontrollierten klinischen Studie als wirksam und linderten die Beschwerden der betroffenen Frauen erheblich.Show more11.11.2001, 16:37 Uhr
Milzbrand-Schnelltest: Testergebnisse bereits innerhalb einer Stunde
Roche Diagnostics will nach eigenen Angaben in den USA einen von der Mayo-Klinik entwickelten DNA-Test zur Verfügung stellen, der den raschen Nachweis des Milzbrand-Erregers (Anthrax) beim Menschen und in Umweltproben erlaubt.Show more11.11.2001, 16:37 Uhr
Schlaganfallprophylaxe: Perindopril plus Indapamid schützt vor erneutem Schla
Die Ergebnisse der PROGRESS-Studie liegen vor: Die Kombination aus dem ACE-Hemmer Perindopril (Coversum Cor®) und dem Diuretikum Indapamid (Natrilix®, Sicco®) senkte bei Patienten nach Schlaganfall oder transienter ischämischer Attacke das Risiko für einen weiteren Schlaganfall. Sowohl normotensive als auch hypertensive Patienten profitierten. Perindopril allein senkte das Schlaganfallrisiko nicht erkennbar.Show more11.11.2001, 16:37 Uhr
Analgetika: Parecoxib-Natrium, ein injizierbarer COX-2-Hemmer
COX-2-Hemmer könnten die Behandlung akuter postoperativer Schmerzen bereichern. Voraussetzung für die parenterale Gabe ist eine ausreichende Wasserlöslichkeit. Parecoxib-Natrium wird für diese Indikation geprüft.Show more11.11.2001, 16:37 Uhr
ELSA-Studie: Lacidipin bremst Progression der Arteriosklerose
Arteriosklerotische Gefäßveränderungen lassen sich im Rahmen einer antihypertensiven Therapie mit dem Calciumantagonisten Lacidipin (Motens®) signifikant stärker bremsen als unter dem Betablocker Atenolol. Dies hat die kürzlich veröffentlichte ELSA-Studie an über 2000 Patienten mit essenzieller Hypertonie gezeigt. Da beide Substanzen im beobachteten Zeitraum eine vergleichbare Blutdrucksenkung erzielten, wird die überlegene antiarteriosklerotische Wirkung von Lacidipin auf spezifische, blutdruckunabhängige pharmakologische Eigenschaften zurückgeführt.Show more11.11.2001, 16:37 Uhr
Analgetika/Antiphlogistika: Haben COX-2-Hemmer kardiovaskuläre Nebenwirkungen
Nichtsteroidale Antirheumatika haben analgetische, antientzündliche und antithrombotische Wirkungen, aber auch eine schädigende Wirkung auf den Magen. Selektive Hemmstoffe der Cylooxygenase 2 (COX-2) wurden mit dem Ziel besser verträglicher Analgetika und Antiphlogistika entwickelt. Dieses Ziel haben sie im Hinblick auf die Magenverträglichkeit wohl erreicht. Allerdings gibt es Hinweise darauf, dass die beiden COX-2-Hemmer auf dem Markt - Rofecoxib (Vioxx®) und Celecoxib (Celebrex®) - das Risiko kardiovaskulärer Ereignisse erhöhen könnten.Show more11.11.2001, 16:37 Uhr
Milzbrand: FDA erweitert die Indikation für Doxycyclin
Die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA hat für das Tetracyclin-Antibiotikum Doxycyclin die Indikation um Milzbrand erweitert. Es wird für die Behandlung von allen Formen des Milzbrands (Haut-, Lungen- und Darm-Milzbrand) zugelassen.Show more11.11.2001, 16:37 Uhr
Atemwegserkrankungen: Erste Zulassung für Tiotropium in den Niederlanden
Boehringer Ingelheim erhielt nach eigenen Angaben vom Prüfausschuss für Medizinprodukte (Medicinal Evaluation Board) in Den Haag, Niederlande, die Zulassung für sein COPD-Medikament Tiotropium (Spiriva).Show more04.11.2001, 16:37 Uhr
Non-Hodgkin-Lymphom: EU-Arzneimittelausschuss empfiehlt die Zulassung von Ritu
Der europäische Ausschuss für Arzneimittelspezialitäten (CPMP) der Europäischen Agentur für die Beurteilung von Arzneimitteln (EMEA) hat eine positive Stellungnahme für das Zytostatikum Rituximab (Mabthera®) zur Behandlung des aggressiven Non-Hodgkin-Lymphoms (NHL) abgegeben und empfiehlt dessen Zulassung für diese Indikation, wie die Firma Hoffmann-La Roche mitteilte.Show more04.11.2001, 16:37 Uhr
Antibiotika: Indikation für Ciprofloxacin um Milzbrand erweitert
Wegen des großen öffentlichen Interesses teilt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) mit, dass es dem Antrag der Firma Bayer stattgegeben hat, die Anwendungsgebiete für das Arzneimittel Ciprobay um die Indikation Milzbrand (Erreger Bacillus anthracis, native und modifizierte Formen) zu erweitern. Die Zustimmung zu dieser Indikationserweiterung erfolgte gemäß § 29 Abs. 2 a, Ziffer 1, AMG in Verbindung § 28 Abs. 3 AMG.Show more04.11.2001, 16:37 Uhr
Therapie der Psoriasis: Selektiver Immunmodulator bietet neue Option
Die mittelschwer bis schwer verlaufende Psoriasis ist eine Indikation für die systemische Therapie. Eine neue Option bietet nach Firmenangaben das von Biogen entwickelte rekombinante Fusionsprotein Alefacept. Es ist der erste Repräsentant einer neuen Substanzklasse, die selektiv in die Immunpathogenese der Psoriasis eingreifen. Alefacept wird über einen Zeitraum von zwölf Wochen lediglich einmal wöchentlich intravenös oder intramuskulär appliziert und erreicht eine signifikant bessere klinische Wirksamkeit als Plazebo. Darüber hinaus kommt es zu einem spürbaren Zugewinn an Lebensqualität.Show more04.11.2001, 16:37 Uhr
Virustatikum: 20 Jahre Aciclovir
Das Virustatikum Aciclovir wurde 1981 erstmals unter dem Markennamen Zovirax als Arzneimittel gegen Herpesinfektionen zugelassen. Die amerikanischen Forscher Gertrude B. Elion und George H. Hitchings, die Entdecker von Aciclovir, wurden 1988 mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet. Seit 20 Jahren ist Aciclovir das Mittel der Wahl bei Lippenherpes, wie Boehringer Ingelheim berichtete.Show more04.11.2001, 16:37 Uhr
Hormonersatztherapie: Estradiol zum Einatmen
Frauen in der Menopause, die sich für eine Hormonersatztherapie entscheiden, hatten bislang schon die Wahl zwischen verschiedenen Arzneiformen. Zu Tabletten, Pflastern und Gelen gesellt sich nun ein Nasenspray. Mit der neuen Applikationsform verknüpft ist aber auch ein innovatives Therapiekonzept: die gepulste Östrogentherapie.Show more04.11.2001, 16:37 Uhr
Gastroenterologie: Protonenpumpenblocker auf dem pharmakologischen Prüfstand
Wenn fünf Protonenpumpenblocker auf dem Markt sind, die von der chemischen Struktur sehr ähnlich und vom Wirkprinzip her identisch sind, drängt sich die Frage auf, ob und bei welchen Parametern Unterschiede existieren. Weiterhin ist von Interesse, welche Praxisrelevanz diese haben, da heute unbestritten ist, dass sie auf mg-Basis äquieffektiv sind. Ein nicht zu vernachlässigender Aspekt bei solchen Überlegungen ist natürlich auch der Preis.Show more04.11.2001, 16:37 Uhr
FDA: Positiver Bescheid für Drotrecogin alfa (aktiviert)
Das Unternehmen Lilly hat nach eigenen Angaben von der amerikanischen Arzneimittelbehörde (Food and Drug Administration, FDA) einen positiven Bescheid (approvable letter) für das neue Medikament Drotrecogin alfa (aktiviert) erhalten. Die Zulassung wurde für Drotrecogin alfa (aktiviert) zur Behandlung der schweren Sepsis (Sepsis mit mindestens einer Organdysfunktion) beantragt.Show more04.11.2001, 16:37 Uhr
Morbus Parkinson: Neue Einsatzmöglichkeiten für Amantadin
Amantadinsulfat ist ein altes Medikament, welches durch Erkenntnis moderner Wirkprinzipien neue Einsatzmöglichkeiten erhalten hat. Seit 1978 wird es vorzugsweise in der Früh- und Langzeitbehandlung von Parkinson-Patienten eingesetzt. Eine Behandlung mit dem N-Methyl-D-Aspartat (NMDA)-Rezeptor-Antagonisten Amantadin hat sich nicht nur im Frühstadium gegen die Bradykinese und Rigor sowie im Rahmen akinetischer Krisen als besonders günstig erwiesen. Amantadin ist auch in der Lage, Levodopa-induzierte Dyskinesien signifikant zu reduzieren. Darüber hinaus gibt es Hinweise auf eine neuroprotektive Wirkung. Weiterhin wird es zur Behandlung von Vigilanz- und Antriebsstörungen bei komatösen Patienten oder bei posttraumatischen Zuständen verwendet.Show more04.11.2001, 16:37 Uhr
Leukotrienantagonisten: Montelukast hilft nicht bei persistierendem Asthma
Etwa 5% aller Patienten mit Asthma bronchiale haben trotz hoher Dosen an topischen und systemischen Glucocorticoiden und Behandlung mit Bronchodilatatoren persistierende Asthmasymptome und eine eingeschränkte Lungenfunktion. Kontrollierte Studien haben gezeigt, dass Leukotrienantagonisten die Lungenfunktion und Symptome besonders bei anstrengungsinduziertem Asthma verbessern. Von Interesse ist deshalb die Wirkung von Leukotrienantagonisten bei schwer behandelbaren Patienten mit persistierenden Asthmasymptomen unter ausgebauter Therapie. Die zusätzliche Anwendung von Montelukast (Singulair®) bei dieser Patientengruppe ergab jedoch keine signifikante Verbesserung der Lungenfunktion und Asthmasymptomatik, so das Ergebnis einer randomisierten, doppelblinden, plazebokontrollierten Cross-over-Studie.Show more28.10.2001, 16:37 Uhr
Angiotensin-II-Rezeptorenblocker: Valsartan – ein Fortschritt bei Herzin
Angiotensin-Rezeptorenblocker gehören zu einer neuen Klasse von Arzneimitteln mit hohem Potenzial in der Behandlung des Bluthochdrucks und der Herzinsuffizienz. Sie werden in den letzten Jahren vermehrt zur Therapie der Hypertonie eingesetzt, zahlreiche Befunde sprechen aber dafür, dass sie auch in der Therapie der Herzinsuffizienz effektiv sind. Insbesondere profitieren Patienten, die einen ACE-Hemmer oder einen Betablocker nicht vertragen. Valsartan (Provas®) ist ein spezifischer AT1-Rezeptorenblocker, von dem man eine verbesserte Wirkung sowie geringe Nebenwirkungen erwartet und dessen zunehmender Einsatz bei der Therapie der chronischen Herzinsuffizienz diskutiert wird.Show more28.10.2001, 16:37 Uhr
Leukotrienantagonisten: Montelukast senkt Steroidbedarf langfristig
Bei Asthmatikern, die unter einer Therapie mit inhalativen Steroiden stehen, ermöglicht die zusätzliche Behandlung mit dem Leukotrien-Rezeptorantagonisten Montelukast (Singulair®) eine signifikante Reduktion der Steroiddosis. Bei einem Teil der Patienten können Steroide sogar ohne Einbußen des Gesamtbefindens weitgehend reduziert werden, wie die Ergebnisse einer über zwölf Wochen durchgeführten randomisierten, plazebokontrollierten Doppelblindstudie zeigen. Aktuelle Daten aus einer auf die Bedürfnisse der täglichen Praxis zugeschnittenen über 48 Wochen laufenden klinischen Langzeitstudie weisen nach Information der MSD Sharp & Dohme GmbH nun zudem darauf hin, dass die zusätzliche Therapie mit Montelukast (Singulair) die zuvor benötigte Steroiddosis auch langfristig senken kann.Show more28.10.2001, 16:37 Uhr
Diabetes mellitus: Starken Blutzuckeranstieg nach den Mahlzeiten vermeiden
Anlässlich des XVI. Internationalen Donausymposiums (FID-Symposium), Wiesbaden, fand am 11. Oktober 2001 ein Satellitensymposium zu Nateglinid (Starlix®) als neuer therapeutischer Option in der Diabetes-Therapie statt. Wichtigste Botschaft war die Erkenntnis, dass die Beherrschung der Glucoseausschüttung bei Nahrungsaufnahme ein wirksames Mittel gegen die makroangiologischen Schäden des Diabetesgeschehens ist.Show more28.10.2001, 16:37 Uhr
Diabetische Nephropathie: Losartan wirkt nephroprotektiv bei hypertensiven Typ-
Der Angiotensin-II-Antagonist Losartan (Lorzaar®) hat einen über die Blutdrucksenkung hinausgehenden nephroprotektiven Effekt. Das ist nach Angabe den MSD Sharp & Dohme GmbH das Ergebnis der RENAAL-Studie, die jetzt im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde.Show more28.10.2001, 16:37 Uhr
Typ-2-Diabetes: Repaglinid steigert die erste Phase der Insulinsekretion
Im Rahmen der 37. Jahrestagung der European Association for the Study of Diabetes (EASD) im September dieses Jahres wurden neueste Studienergebnisse vorgestellt, die zeigen, wie wirkungsvoll Repaglinid (NovoNorm®) den Blutzuckerspiegel bei Patienten mit Typ-2-Diabetes senkt, wie die Firma Novo Nordisk Pharma mitteilte. Gerade die wichtige erste Phase der Insulinsekretion unmittelbar nach der Nahrungsaufnahme, die bei Typ-2-Diabetikern fehlt, wird durch Repaglinid wiederhergestellt. Dadurch kann eine physiologische Blutzuckereinstellung über den gesamten Tag erzielt werden.Show more28.10.2001, 16:37 Uhr
RS-Virusinfektionen: Palivizumab schützt Neu- und Frühgeborene
Signifikant gestiegen ist in den vergangenen Jahren die Inzidenz der regelmäßig im Winterhalbjahr auftretenden Infektionen mit dem RS-Virus (Respiratory Syncytial Virus) bei frühgeborenen und immungeschwächten Babys, wie die Firma Abbott berichtete. Die Folgen dieser Infektion sind schwere, stationär behandlungsbedürftige Erkrankungen der unteren Atemwege wie Bronchiolitis und Pneumonie. Studien belegen ein hohes Risiko, innerhalb von zehn Jahren nach RSV-Infektion an Asthma zu erkranken.Show more21.10.2001, 15:37 Uhr
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