Pharmazie
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Arzneimittelinduzierte Ödeme
Arzneistoffe können die Flüssigkeitshomöostase stören - die Folge ist ein arzneimittelinduziertes Ödem. Vier Formen werden unterschieden. Welche Wirkstoffe sind betroffen? Und wie wird therapiert?Show morearzneimittel-und-therapie
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"Wasserschaden" auf Rezept?
01.07.2026, 22:01 Uhr
Primäre Osteoporose: Neue Empfehlungen zu Prophylaxe und Therapie
Frakturen verhindern und die Lebensqualität und Funktionsfähigkeit der Betroffenen erhalten Ų so das Ziel der Leitlinien des Dachverbandes Osteologie. Während die alte Version der Leitlinie das Frakturrisiko jüngerer Personen eher überbewertet hat, betont die jetzt vorliegende neue Version vor allem den hohen Nutzen von Prophylaxe, Diagnostik und Therapie im höheren Lebensalter, der bisher unterschätzt wurde.Show more13.08.2006, 16:19 Uhr
Vierfachimpfstoff: Erster MMRV-Impfstoff zugelassen
Schon seit zwei Jahren wird die Impfung gegen Varizellen von der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) generell für alle Kinder empfohlen. Deren Akzeptanz ist allerdings bislang eher gering. Nun ist der erste Vierfachimpfstoff gegen Masern, Mumps, Röteln und Varizellen (Priorix-Tetra®) für Kinder in Deutschland zugelassen. Er soll es Pädiatern einfacher machen, die Vorgaben der STIKO umzusetzen.Show more13.08.2006, 16:19 Uhr
Aus der Forschung: Neue Option bei Nierenzell- und Bronchialkarzinom
Das fortgeschrittene Nierenzellkarzinom gilt als schwer zu behandelnde Tumorentität, für die es keine effektive Chemotherapie gibt. Seit Anfang des Jahres ist der Tyrosinkinase- und Angiogeneseinhibitor Sunitinib (Sutent®) von der FDA bereits als Zweit-Linien-Therapie bei fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom und bei gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) nach Versagen einer Imatinib-Therapie zugelassen.Show more13.08.2006, 16:19 Uhr
Mammakarzinom: Prognostische und prädiktive Faktoren
Prognostische und prädiktive Faktoren gewinnen bei der individualisierten Therapie des Mammakarzinoms zunehmend an Bedeutung. Prognostische Faktoren geben Auskünfte über den zu erwartenden individuellen Krankheitsverlauf; prädiktive Faktoren weisen auf geeignete therapeutische Maßnahmen hin.Show more13.08.2006, 16:19 Uhr
Keimbesiedelung: Bei Mischsalaten auf Frische achten
Für alle, die gerne Salat essen, aber wenig Zeit zum Verlesen und Zubereiten der Blätter haben, bietet der Handel Mischsalate als Halbfertigerzeugnisse in Beuteln oder Schalen an. Es gibt sie in vielen verschiedenen Sorten. Häufige Bestandteile sind Frisee, Eisbergsalat, Endivie, Lollo Rosso und Möhren. Ein praktischer Genuss, der allerdings nicht immer unbedenklich ist.Show more13.08.2006, 16:19 Uhr
Renaissance eines Naturheilmittels: Honig heilt fast alle Wunden
Viele Wunden lassen sich nicht mehr mit konventionellen Methoden heilen. Besonders im Klinikbereich erschweren multi–resistente Keime die Behandlung. In dieser Situation erlebt ein altes Naturheilmittel eine Renaissance. Mit Honig sollen sich mit unterschiedlichsten Wundbakterien infizierte Problemwunden erfolgreich behandeln lassen, selbst Methicillin-resistente Staphylokokken (MRSA) werden abgetötet.Show more13.08.2006, 16:19 Uhr
Depressionen: Schneller aus dem Stimmungstief
Die zur Zeit zur Verfügung stehenden Antidepressiva haben einen gravierenden Nachteil. Bis sie wirken, vergehen oft mehrere Tage bis Wochen. Dann kann es für Suizid-gefährdete Patienten schon zu spät sein. Mit Hochdruck werden daher neue Therapieansätze verfolgt. Erste positive Ergebnisse machen Hoffnung. So soll beispielsweise eine Injektion von Ketamin schwer depressive Patienten innerhalb weniger Stunden aus ihrem Stimmungstief holen.Show more13.08.2006, 16:19 Uhr
Kontrolle des Essverhaltens: Kleine Sünden sind in Ordnung
Was ist dran am Klischee der unkontrollierten, zügel- und hemmungslosen Übergewichtigen? Nicht viel, sagen Ernährungswissenschaftler. Dicke sind im Gegenteil oft sehr streng zu sich selbst und versuchen sich stark zu kontrollieren. Das funktioniert allerdings nur kurzfristig und bewirkt oft das Gegenteil.Show more13.08.2006, 16:19 Uhr
Kontra: Nur der Arzt kann entscheiden
In Deutschland sind zurzeit sieben verschiedene Triptane (Frovatriptan, Eletriptan, Almotriptan, Zolmitriptan, Sumatriptan, Rizatriptan und Naratriptan) unter Rezeptpflicht gestellt. Seit dem 1. Juni 2006 ist das Migränemittel Naratriptan unter dem Namen Formigran® rezeptfrei in Apotheken erhältlich in einer Packungsgröße mit zwei Tabletten. Größere Packungen mit beispeilsweise sechs Tabletten, sollen weiterhin rezeptpflichtig sein ...Show more06.08.2006, 16:19 Uhr
Pädiatrie: Neue Therapieoption für Schulkinder mit ADHS
Die Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) belastet die betroffenen Kinder in erster Linie während der Schulzeit. Deshalb wurde eine spezielle Darreichungsform des Wirkstoffs Methylphenidat (Equasym® retard) entwickelt, die bei einmal täglicher Gabe eine gute klinische Wirksamkeit über den gesamten Schultag gewährleistet, wie die UCB GmbH mitteilte.Show more06.08.2006, 16:19 Uhr
Pro: Vorteile der leichteren Verfügbarkeit überwiegen
Die Migräne ist eine außerordentlich häufige Krankheit und etwa die Hälfte aller Patienten kann die Attacken nicht ausreichend mit Analgetika behandeln. Daher war es ein großer Fortschritt, als vor mehr als 15 Jahren die Triptane in Deutschland eingeführt wurden. In der Zwischenzeit gibt es sieben Triptane in vier verschiedenen Applikationsformen ...Show more06.08.2006, 16:19 Uhr
Fragen an Apotheker Dr. Wolfgang Kircher: Strukturiert beraten mit Frageschemata
06.08.2006, 16:19 Uhr
Informationen zum Mammakarzinom: Neue europäische Leitlinie zur Früherkennung
Zur Früherkennung, Diagnostik und Therapie des Mammakarzinoms existieren mehrere nationale und internationale Leitlinien. Eine wichtige deutsche Leitlinie zur Früherkennung ist die Evidenz-basierte Stufe-3-Leitlinie "Brustkrebs-Früherkennung in Deutschland". Parallel dazu wurden auf Europaebene weitere Leitlinien zur Früherkennung von Brustkrebs entwickelt. Die vierte Auflage einer europäischen Leitlinie liegt seit April dieses Jahres vor.Show more06.08.2006, 16:19 Uhr
Alzheimer-Demenz: Rivastigmin als transdermales Pflaster
Eine sechsmonatige Studie mit 1195 Patienten mit Alzheimer-Krankheit zeigte, dass ein Transdermalpflaster mit dem Cholin–esterasehemmer Rivastigmin (Exelon®) sich positiv auf die Symptome auswirkte und zugleich gut verträglich war, wie die Novartis Pharma GmbH mitteilte. Ein Zulassungsantrag für das Rivastigmin-Transdermalpflaster soll bei den Behörden Ende 2006 eingereicht werden.Show more06.08.2006, 16:19 Uhr
Naratriptan – das erste Triptan in der Selbstmedikation
Naratriptan steht seit dem 1. Juni 2006 als Formigran® rezeptfrei für die Migränebehandlung zur Verfügung. Die Entlassung eines Triptan-Vertreters aus der Verschreibungspflicht hat zu heftigen Diskussionen in Medizinerkreisen geführt. Während Befürworter Naratriptan bei den Apothekern in guten Händen sehen, glauben Gegner nicht, dass in der Apotheke das nötige Know how für eine sichere Abgabe von Triptanen vorhanden ist. Doch mit Hilfe einer strukturierten Beratung wird jede Apothekerin und jeder Apotheker in der Lage sein, Naratriptan richtig einzusetzen.Show more06.08.2006, 16:19 Uhr
Mammakarzinom: Effektive Prävention mit Tamoxifen und Raloxifen
Bei Risikopatientinnen senken Tamoxifen und Raloxifen in gleichem Umfang das Brustkrebsrisiko. Da die beiden Wirkstoffe ein unterschiedliches Nebenwirkungsprofil aufweisen, können bei der Therapiewahl das Risikoprofil und individuelle Patientenwünsche berücksichtigt werden.Show more06.08.2006, 16:19 Uhr
Rheumatoide Arthritis: Antikörper Rituximab als neue Therapieoption zugelassen
Rituximab (MabThera®), ein monoklonaler Antikörper, der spezifisch an B-Lymphozyten bindet, hat jetzt europaweit die Zulassung zur Therapie einer rheumatoiden Arthritis, die auf Basistherapeutika und TNF-α-Blocker nicht ausreichend anspricht, bekommen. Der Wirkstoff wird bereits seit Jahren zur Behandlung hämatologischer Tumore eingesetzt und erweitert nunmehr die Therapie–optionen bei Patienten mit schwerer rheumatoider Arthritis.Show more06.08.2006, 16:19 Uhr
Neue Impfempfehlungen: Kinder gegen Pneumokokken und Meningokokken impfen!
Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) hat den Katalog der empfohlenen Standardimpfungen um Impfungen gegen Pneumokokken und Meningokokken Typ C erweitert. Sie empfiehlt, alle Säuglinge gegen Pneumokokken und unter Zweijährige nach Vollendung des zwölften Lebensmonats gegen Meningokokken zu impfen.Show more06.08.2006, 16:19 Uhr
Non-Hodgkin-Lymphom: Rituximab wirkt in allen Phasen des follikulären Lymphoms
Der B-Zell-gerichtete Antikörper Rituximab (MabThera®) ist nun auch für die Erhaltungstherapie beim rezidivierenden, follikulären Non-Hodgkin-Lymphom bei Patienten zugelassen, die zuvor auf eine mit Rituximab kombinierte Chemotherapie angesprochen haben.Show more06.08.2006, 16:19 Uhr
Tee und seine Sorten (Folge 6): Kräutertee – Gesundes aus der Schatzkamme
Die alten Kräuterweiberl gibt es kaum noch, vorbei ist die Zeit, in der Kräuter mühsam selbst gesammelt wurden. Kräutertees gibt es heute überall zu kaufen, so dass keine großen Kenntnisse vor dem Aufbrühen mehr erforderlich sind. Der Verbraucher kann aus einer Vielzahl von Produkten auswählen, die alle in irgendeiner Form dem Wohlbefinden dienen, aber zum Teil auch sehr spezifische Wirkungen entfalten können. Deshalb setzen wir unsere Teeserie nun mit der Vorstellung diverser Kräutertees fort.Show more06.08.2006, 16:19 Uhr
Neues aus der Lernforschung: Kann man lernen, leichter zu lernen?
Lernen und die Fähigkeit, sich bis ins hohe Alter Neues anzueignen, sind heute von enormer Bedeutung Ų Lernen ist das Schlüsselwort für Erfolg, Anerkennung und Lebensqualität. Der Neurotransmitter Dopamin soll beim Lernen eine entscheidende Rolle spielen. Eine neue Studie des Schwedischen Karolinska-Instituts konnte belegen, dass sich der Dopaminspiegel mit Hilfe des Ginkgo-Spezialextraktes EGb 761® steigern lässt.Show more30.07.2006, 16:19 Uhr
Aus der Forschung: mTOR als neues Ziel in der Onkologie
mTOR ist die Abkürzung der englischen Bezeichnung "mammalian target of rapamycin" (Ziel des Rapamycins im Säugetier). Dieses Protein wurde bei der Untersuchung, an welche Proteine Rapamycin bindet, entdeckt. mTOR ist eine Kinase, die das Zellwachstum und die Angiogenese reguliert. Die Hemmung von mTOR führt zu einer Blockade von mehreren spezifischen Signaltransduktionspfaden. Mit Temsirolimus und Everolimus machten jetzt zwei weitere mTOR-Inhibitoren auf sich aufmerksam.Show more30.07.2006, 16:19 Uhr
Vogelgrippe: Fortschritt in der Impfstoffentwicklung
GlaxoSmithKline vermeldet erste Erfolge bei der Entwicklung eines Impfstoffs gegen den Vogelgrippeerreger H5N1. Der getestete Impfstoff habe in einer klinischen Studie bei gesunden Erwachsenen in 80% der Fälle eine ausreichend hohe Immunantwort erzeugt.Show more30.07.2006, 16:19 Uhr
Zimt bei Diabetes mellitus
Zimtprodukte, die als Nahrungsergänzungsmittel auf dem Markt sind und von der Industrie zur diätetischen Unterstützung bei der Behandlung des Diabetes mellitus empfohlen werden, finden bei etablierten Diabetologen wenig Resonanz, wie verschiedene Beiträge zeigten. Nachfolgend ein Meinungsbeitrag, der die Seite der Befürworter von Zimtprodukten darstellen möchte.Show more30.07.2006, 16:19 Uhr
Ch. Weber: Hyperhidrosis – wenn der Schweiß ausbricht
Schwitzen ist zur Thermoregulation des Körpers lebensnotwendig. Bei hochsommerlichen Temperaturen, körperlicher Aktivität oder psychischem Stress sind feuchte Hände und Schweißperlen auf der Stirn also ganz normal. Öffnen die Schweißdrüsen dagegen schon beim kleinsten Anlass ihre Schleusen, liegt ein pathologisches Geschehen vor. Für die Betroffenen ist der Leidensdruck dann oft groß, das Schweigen darüber meist ebenso. Auch wenn die Anti-Schwitz-Wunderpille noch nicht erfunden ist, können in der individuellen Beratung dennoch einige Erfolg versprechende Präparate bzw. Kosmetika empfohlen und nützliche Tipps gegeben werden.Show more30.07.2006, 16:19 Uhr
Basiswissen Ernährung (Folge 4): Prima Proteine
Proteine sind neben Kohlenhydraten und Fetten die wichtigsten Nährstoffe für den menschlichen Körper. Ohne die Zufuhr von Proteinen bzw. die darin enthaltenen essenziellen Aminosäuren, ist der Körper nicht in der Lage, körpereigene Eiweiße und die –davon abgeleiteten Strukturen in ausreichender Menge zu bilden. Muskulatur, Enzyme, Hormone, Schutz-, Speicher- und Transportmechanismen Ų sie alle basieren auf Aminosäuren. Eine Unterversorgung mit Proteinen hat somit fatale Folgen, aber auch eine Überversorgung oder die falsche Auswahl an Proteinen kann dem Körper schaden. Das Wichtigste zum Thema "Proteine" haben wir im folgenden Artikel für Sie zusammengefasst.Show more30.07.2006, 16:19 Uhr
Vitamin-D-Versorgung: Schwangere beeinflussen die Knochendichte ihrer Kinder
Ein Mangel an Vitamin D während der Schwangerschaft führt zu einer verminderten Knochendichte beim Kind. Dieses Defizit –besteht auch noch Jahre später und kann das Osteoporoserisiko des Kindes in späteren Jahren beeinflussen. So das Resümee einer englischen Studie.Show more30.07.2006, 16:19 Uhr
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