Pharmazie
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Therapie optimieren und Eigenverantwortung stärken
Nach einem Herzinfarkt ist häufig eine komplexe Medikation erforderlich, um Komplikationen zu verhindern und einem Folgeanfall vorzubeugen. Die Betroffenen und ihre Angehörigen sind oft verunsichert und kommen mit vielen Fragen in die Apotheke. Mit diesem Beitrag möchten wir Sie in die Lage versetzen, Therapieentscheidungen nachzuvollziehen und erklären zu können, Ihre Patienten in einer optimierten Arzneimitteltherapie zu begleiten, ihre Adhärenz zu fördern und Ihr pharmakotherapeutisches Wissen zu aktualisieren.Show morepharmazie
Ein Patient nach Myokardinfarkt
06.07.2026, 03:55 Uhr
Bieten orale Kontrazeptiva Schutz vor Krebs?
Erhöht die Pille das Krebsrisiko oder nicht? Folgt man den Schlagzeilen der letzten Wochen, so scheinen orale Kontrazeptiva sogar vor Krebs zu schützen. Doch die Studie, auf die sich die Veröffentlichungen berufen, wurde schon 1968 begonnen. Die Ergebnisse erlauben daher nur Rückschlüsse auf Kontrazeptiva der ersten Generation.Show morePille und Krebsrisiko
18.09.2007, 22:00 Uhr
Senkung der Mortalität durch medikamentöse Maßnahmen?
Eine umfassende Langzeitstudie hat ihr Ziel, den Nachweis einer statistisch signifikanten Reduktion der Mortalität durch eine Therapie der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung mit Salmeterol und Fluticason, knapp verfehlt. Bei sekundären Parametern konnte ein deutlicher Benefit für die Kombinationstherapie aufgezeigt werden.Show moreChronisch obstruktive Lungenerkrankung
18.09.2007, 22:00 Uhr
Frühtherapie ist heute Standard
Beta-Interferone (Avonex® , Betaferon® , Rebif®) und Glatirameracetat (Copaxone®) sind seit rund zehn Jahren in der Basistherapie der multiplen Sklerose etabliert. Sie senken die Schubrate um etwa 30%, bei längerer Anwendung sogar noch stärker. Werden sie möglichst früh eingesetzt, können sie den Verlauf der Erkrankung wirkungsvoll hemmen, wie auf dem diesjährigen Neurologenkongress deutlich wurde, der vom 12. bis zum 15. September in Berlin stattfand.Show moreMultiple Sklerose
18.09.2007, 22:00 Uhr
Tumorzellen unterlaufen Chemotherapie
Die Tumorbekämpfung erfordert hochwirksame Behandlungsstrategien, denn für einen Rückfall brauchen nur wenige der teilungsfreudigen Zellen zu überleben, und diese können durch Entwicklung von Resistenzen gegen die eingesetzte Chemotherapie besonders gefährlich werden. Wissenschaftler der Universität Heidelberg erklären jetzt, wie Myelomzellen im Verlauf einer Behandlung mit Bortezomib (Velcade®) ihren Eiweißstoffwechsel derart umstellen, dass sie auch hochdosierter Chemotherapie und Bestrahlung widerstehen.Show moreOnkologie
18.09.2007, 22:00 Uhr
Warnung vor falschem Einsatz
Die Firma Cephalon hat in den USA vor dem falschen Einsatz Fentanyl-haltiger Buccaltabletten gewarnt. Schwere Nebenwirkungen und Todesfälle können die Folge sein. Das unter dem Handelsnamen Fentora® vertriebene Präparat steht in den USA zur Behandlung von Durchbruchschmerzen zur Verfügung. Fentora® ist keine generische Form der auch bei uns im Handel befindlichen Fentanyl-haltigen Lutschtablette Actiq® • Die besondere galenische Zubereitung von Fentora® erlaubt keine Substitution auf Basis der enthaltenen Wirkstoffmenge.Show moreFentanyl-haltige Buccaltablette
18.09.2007, 22:00 Uhr
6. Nachtrag zum Europäischen Arzneibuch
Am 1. September 2007 trat in Deutschland der 6. Nachtrag der 5. Ausgabe des Europäischen Arzneibuchs (Ph. Eur. 5.6) in Kraft. Er enthält 44 neue Texte (35 Monographien und neun allgemeine Methoden), 80 revidierte Texte (64 Monographien, zehn allgemeine Methoden und sechs allgemeine Texte) sowie 42 korrigierte Texte (37 Monographien und fünf allgemeine Methoden). Im Folgenden werden insbesondere die Änderungen in den revidierten Texten anhand von Beispielen vorgestellt.
Show more12.09.2007, 22:00 Uhr

Das Geheimnis der Bitterkeit
Warum schmeckt Kaffee bitter? Weil er Coffein enthält – so die bislang gängige Antwort auf die Frage. Münchner Wissenschaftler halten sie allerdings für falsch. Wie sie vor Kurzem auf dem Jahrestreffen der American Chemical Society berichteten, wird der bittere Geschmack von Kaffee nur zu etwa 15 Prozent von Coffein bestimmt. Der weitaus größere Rest entfällt auf Verbindungen, die erst bei der Verarbeitung der Kaffeebohnen gebildet werden.Show moreKaffeegeschmack
12.09.2007, 22:00 Uhr
Hormonsensitives Prostatakarzinom
Zur Therapie des hormonsensitiven Prostatakarzinoms wird der Testosteronspiegel gesenkt. Während früher dies per chirurgischer Kastration geschah, hat sich inzwischen die medikamentöse Suppression der Testosteronproduktion mit LHRH-Analoga wie Leuprorelin durchgesetzt. Nun steht das erste Leuprorelin-Depotpräparat (Leuprone® Hexal) in fester Implantatform zur Verfügung.Show moreHormonsensitives Prostatakarzinom
12.09.2007, 22:00 Uhr
Interaktionsprüfungen für Phytopharmaka?
In den Fachkreisen wird in den letzten Jahren vermehrt über pflanzliche Arzneimittel (Phytopharmaka) diskutiert, die aufgrund ihrer langjährigen Anwendung und/oder pharmakologischen und klinischen Studien als wirksam und relativ risikoarm von Patienten, Apothekern und Ärzten akzeptiert worden sind. Solche Diskussionen und Verunsicherungen entstehen häufig dann, wenn in Literaturberichten vorschnell und unkritisch Stellung zur Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Phytopharmaka genommen wird. Solche Berichte schaden dem guten Ruf der Phytopharmaka, belasten die Hersteller und verunsichern Anwender, Verbraucher und Patienten.
Show more05.09.2007, 22:00 Uhr
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