Pharmazie
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Arzneimittelinduzierte Ödeme
Arzneistoffe können die Flüssigkeitshomöostase stören - die Folge ist ein arzneimittelinduziertes Ödem. Vier Formen werden unterschieden. Welche Wirkstoffe sind betroffen? Und wie wird therapiert?Show morearzneimittel-und-therapie
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"Wasserschaden" auf Rezept?
01.07.2026, 22:01 Uhr
Welche Dosierungen bei Rosazea?
Welche Medikamenten-Dosierungen sind bei einer Rosazea sinnvoll und wie hoch sind die Erfolgschancen unter einer professionellen Therapie? Dazu befragten wir den Dermatologen Prof. Dr. med. Martin Schaller von der Uniklinik in Tübingen. In dem Interview äußert sich der Experte außerdem zu den häufigsten Fehlern bei der Rosazea-Therapie und den Behandlungsmöglichkeiten der glandulär-hyperplastischen Rosazea.Show moreNachgefragt
30.07.2008, 22:00 Uhr
Hydrophiles Metronidazol-Gesichtsgel richtig hergestellt
Kürzlich hat die Stiftung Warentest in 20 Berliner Apotheken unter Vorlage eines Rezeptes mit sieben Substanzen die Rezepturherstellung eines Hydrogels mit dem Wirkstoff Metronidazol zur Behandlung der Gesichtshaut bei Rosazea überprüfen lassen. Nicht unbedeutend ist die Tatsache, dass die Herstellung mehrfach von Apotheken abgelehnt wurde, die Rezeptur öfter nicht gelungen war, das heißt anstelle eines Gels eine Flüssigkeit abgegeben wurde oder das Behältnis falsch bzw. unzureichend beschriftet wurde. Insgesamt konnten weniger als 20% der getesteten Apotheken ein Metronidazol-Gel 0,75% in der erforderlichen Qualität abgeben.Show moreIndividualrezeptur
30.07.2008, 22:00 Uhr
Anwendungseinschränkung für Moxifloxacin empfohlen
Das Komitee für Humanarzneimittel (CHMP) hat ein Risikoverfahren mit dem Ziel durchgeführt, die Gebrauchsund Fachinformation von oralen Moxifloxacin-haltigen Arzneimitteln an den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand anzupassen. Das CHMP kam zu dem Ergebnis, dass die Vorteile zwar für Patienten weiterhin größer seien, als die Risiken. Aufgrund eines möglichen Risikos von Leberschädigungen wird aber empfohlen, den Einsatz der oralen Moxifloxacin-Formulierungen deutlich einzuschränken. Für das ältere Norfloxacin wird das Nutzen-Risiko-Verhältnis als negativ eingeschätzt.Show moreStufenplanverfahren
30.07.2008, 22:00 Uhr
Im Sommer ist gut Kirschen essen
Dank ihrer leuchtenden Farbe fast unübersehbar sind sie derzeit wieder in aller Munde – Kirschen – die wohl knackigsten Früchte des Sommers. Selbst junge Obstmuffel kommen an der roten prallen Frucht nicht vorbei. Außen weich und innen hart, präsentiert die Kirsche eine gesunde Palette wertvoller Pflanzeninhaltsstoffe. Ob süß oder sauer ist dabei nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern auch des Erntezeitpunkts. Folge 7 unserer Lebensmittelkunde Obst pflückt die wichtigsten Fakten rund um die pralle Frucht und klärt nebenbei eine Sti(e)lfrage.Show moreLebensmittelkunde Obst (Folge 7)
23.07.2008, 22:00 Uhr
Odanacatib verlangsamt Knochenabbau
Der neue selektive Kathepsin-K-Hemmer Odanacatib kann bei Frauen mit Brustkrebs und Knochenmetastasen die Marker für den Knochenumsatz reduzieren, also den Knochenabbau aufhalten. Das zeigten nach Angaben der Firma MSD die Ergebnisse einer Phase-II-Studie, die kürzlich auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) vorgestellt wurde.Show moreHemmung von Kathepsin K
23.07.2008, 22:00 Uhr
Zytostatikum Vorinostat in Phase III
Jetzt kommt das Zytostatikum Vorinostat bei Patienten mit fortgeschrittenem malignem Pleuramesotheliom, die bereits eine systemische Chemotherapie erhalten haben, in die Phase III der klinischen Entwicklung, wie das Unternehmen MSD Sharp & Dohme mitteilte.Show morePleuramesotheliom
23.07.2008, 22:00 Uhr
Viele Interaktionen bei der Chemotherapie
Mit Arzneimittelwechselwirkungen und Interaktionen zwischen einzelnen Wirkstoffen und den physiologischen, durch die Krankheit bedingten Veränderungen muss immer gerechnet werden, besonders während einer zytostatischen Chemotherapie. Besonders eine hohe Eiweißbindung der Zytostatika sowie Wechselwirkungen mit dem Cytochrom P450-System für Interaktionen verantwortlich.Show moreZytostatika
23.07.2008, 22:00 Uhr
Magnesium und das Herz-Kreislauf-System
Magnesium ist ein Aktivator von mehr als 300 Enzymsystemen und ist an allen ATP-abhängigen Prozessen beteiligt. Über die Interaktion mit Phospholipiden stabilisiert es die Zellmembran. Als Cofaktor der Na+ /K+ -ATPase reguliert es die Erregungsleitung in Nerven- und Muskelzellen. Dies betrifft insbesondere den Herzmuskel. Magnesium ökonomisiert die kardiale Bioenergetik, es wirkt antiarrhythmisch und kardioprotektiv.Show moreAktuell und kompakt
23.07.2008, 22:00 Uhr
Neue Hoffnung bei Nierenzellkarzinom
Während in den letzen zehn Jahren immer mehr Tumoren wirkungsvoll therapiert wurden, konnte das Nierenzellkarzinom bis vor wenigen Jahren nur mit Interferon alfa und Interleukinen mehr recht als schlecht behandelt werden. In einer neuen Studie konnte gezeigt werden, dass die Hemmung von mTOR eine effektive Option in der Behandlung von metastasiertem Nierenkrebs ist.Show moreKrebskongress
23.07.2008, 22:00 Uhr
Methylnaltrexon blockiert Darmrezeptoren
Die Obstipation zählt zu den häufigsten und unangenehmsten Nebenwirkungen einer Opioidtherapie. Für Palliativpatienten mit einer fortgeschrittenen Erkrankung wie unheilbarem Krebs oder AIDS, die unzureichend auf die üblicherweise verabreichten Laxanzien ansprechen, steht jetzt mit Methylnaltrexon (Relistor®) eine neue Therapieoption zur Verfügung.Show moreOpioidinduzierte Obstipation
23.07.2008, 22:00 Uhr
Casopitant zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen
Der Neurokinin-1-(NK-1-)-Rezeptor-Antagonist Casopitant wurde jetzt zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen bei einer Chemotherapie bei der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) und der European Medicines Agency (EMEA) zur Zulassung eingereicht, wie GlaxoSmithKline berichtete. Die vorgesehenen Handelsnamen sind Rezonic in den USA und Zunrisa® in der EU.Show moreChemotherapie
16.07.2008, 22:00 Uhr
Die Schnitzerkost setzt auf Körner und Früchte
Der deutsche Zahnarzt Dr. Johann Georg Schnitzer (*1930) entwickelte eine Ernährungsweise, mit der er Gebissschäden und Zivilisationskrankheiten vorbeugen wollte. Ausschlaggebend war dabei die von ihm beobachtete mangelnde Zahngesundheit seiner Patienten. Nach Meinung Schnitzers sind viele Krankheiten eine Folge der Abkehr von der "Urnahrung", der menschliche Verdauungstrakt sei genetisch nicht für tierische Nahrung oder durch Erhitzen denaturierte Lebensmittel ausgelegt. Schnitzer meint außerdem, dass Menschen auf Grund ihrer Gebisskonstruktion nicht zu den Allesfressern, sondern zu den Frugivoren, den Früchteessern gehören.Show moreAlternative Ernährungsformen (Folge 4)
16.07.2008, 22:00 Uhr
Ambrisentan gegen Lungenhochdruck
Der neue Endothelin-Rezeptorantagonist Ambrisentan (Volibris®) ist zur Behandlung von Patienten mit pulmonal arterieller Hypertonie (PAH) der WHO-Funktionsklassen II und III indiziert, um die körperliche Belastbarkeit zu verbessern. Bei dieser Erkrankung ist der Blutdruck im Lungenkreislauf erhöht.Show moreEndothelin-Rezeptorantagonist
16.07.2008, 22:00 Uhr
Golimumab bei entzündlichen Erkrankungen
Der neue monoklonale Antikörper Golimumab hemmt den Tumornekrosefaktor alpha (TNF-alpha) und soll bei entzündlichen Erkrankungen eingesetzt werden. Dazu gehören die rheumatoide Arthritis, Psoriasis-Arthritis und ankylosierende Spondylitis (Morbus Bechterew). Die europäische Zulassung von Golimumab wurde im März 2008 beantragt. Auf der Jahrestagung der European League Against Rheumatism (EULAR) in Paris wurden jetzt fünf zulassungsrelevante Phase-III-Studien vorgestellt.Show moreTNF-alpha-Antikörper
16.07.2008, 22:00 Uhr
Diskussion um sichere Paracetamol-Dosierung
Paracetamol ist ein wichtiges Arzneimittel zur Fiebersenkung und zur Behandlung von leichten bis mittelstarken Schmerzen. Seit Jahrzehnten in der klinischen Anwendung besticht es durch seine zuverlässige Wirksamkeit und das hohe Maß an Sicherheit. Obwohl das positive Nutzen-Risiko-Profil von Paracetamol lange bekannt ist, gibt es immer wieder Diskussionen um den Wirkstoff, die mit dem Risiko von Leberschäden bei Überdosierung, versehentlich oder gewollt in suizidaler Absicht, begründet werden. Gegenwärtig ist eine solche Auseinandersetzung in Deutschland im Gange, die auf zwei Schauplätzen ausgetragen wird, zum einen, weil in jüngster Zeit Packungsgrößen mit mehr als 10 g Paracetamol unter die Rezeptpflicht gestellt worden sind, zum anderen, weil die Dosierungsempfehlungen noch weiter nach unten korrigiert werden sollen. Dieser Beitrag soll dazu dienen, einige der Diskussionspunkte aufzugreifen und hinsichtlich ihrer klinischen Relevanz zu bewerten.Show more16.07.2008, 22:00 Uhr
Ustekinumab bessert anhaltend den Hautzustand
In den nächsten Monaten wird mit einem Zulassungsentscheid der amerikanischen und europäischen Zulassungsbehörden für den monoklonalen Antikörper Ustekinumab gerechnet. Er richtet sich gegen die Interleukine 12 und 23, die eine wichtige Rolle bei der Pathogenese der Psoriasis spielen. Die Ergebnisse von zwei Phase-II-Studien mit fast 2000 Patienten lieferten überzeugende Ergebnisse bezüglich der Verbesserung des PASI-Scores und der Verträglichkeit der Therapie.Show morePsoriasis-Therapie
16.07.2008, 22:00 Uhr
Magnesium kann sinnvoll sein
Fluorchinolone haben bindegewebstoxische Eigenschaften, was sich in einem verstärkten Auftreten von Sehnenentzündungen und -rupturen beispielsweise der Achillessehne äußert. Obwohl diese Nebenwirkungen seit langem bekannt sind, werden sie wohl zu wenig beachtet, so dass die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA für alle Fluorchinolone eine deutlich hervorgehobene Warnung (boxed warning) verfügt hat. Durch eine Magnesium-Substitution lassen sich diese Nebenwirkungen möglicherweise vermeiden.Show moreSehnenschäden durch Chinolone
16.07.2008, 22:00 Uhr
Gleichwertigkeit oraler und parenteraler Therapie
Die Behandlung einer schweren Lungenentzündung im Kindesalter ist mit zu Hause verabreichten oralen Antibiotika ebenso sicher und wirksam wie eine Behandlung im Krankenhaus, so das Fazit einer aktuellen Studie. Nach Ansicht eines Kommentators sollte dieses Vorgehen in die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO übernommen werden, um eine Alternative zur oftmals risikoreichen oder nicht durchführbaren stationären Therapie aufzuzeigen.Show morePneumonien im Kindesalter
16.07.2008, 22:00 Uhr
Fördert das „Glückshormon“ Serotonin Dickdarmkrebs?
Serotonin, ein Neurotransmitter mit zahlreichen Funktionen im zentralen Nervensystem und offensichtlich auch für die Steuerung unterschiedlicher biologischer Prozesse in peripheren Organsystemen verantwortlich, könnte die Entstehung von Dickdarmkrebs fördern. In einer experimentellen Studie mit einem spezifischen Mausmodell zeigte eine Forschergruppe aus Zürich und Berlin, dass Serotonin über eine Wechselwirkung mit den in den Tumoren enthaltenen Makrophagen die Gefäßneubildung in den Tumoren stimuliert.Show moreAus der Forschung
09.07.2008, 22:00 Uhr
Verbesserte Behandlungsmöglichkeit für Kinder mit HIV
Das Kombinationspräparat Combivir ® (Zidovudin und Lamivudin) hat von der Europäischen Zulassungsbehörde die erweiterte Zulassung zur Anwendung bei Kindern unter zwölf Jahren, die mehr als 14 Kilogramm wiegen, erhalten, wie GlaxoSmithKline mitteilte. Schätzungen gehen davon aus, dass 2007 weltweit 2,5 Millionen Kinder HIV-positiv waren.Show moreZulassungserweiterung
09.07.2008, 22:00 Uhr
Hilft eine adjuvante Chemotherapie in frühen Stadien?
Der Nutzen einer Chemotherapie bei fortgeschrittenen kolorektalen Tumoren konnte in den vergangenen Jahren eindrücklich gezeigt werden – unklar war aber bislang, ob eine zytotoxische Behandlung auch in einem frühen Tumorstadium sinnvoll ist. In einer der größten Studien zur adjuvanten Therapie des frühen kolorektalen Karzinoms konnte ein Benefit der Chemotherapie aufgezeigt werden.Show moreDarmkrebs
09.07.2008, 22:00 Uhr
Cannabisrauchen schädigt das Zahnfleisch
Bekannt ist, dass Tabakkonsum das Risiko für Zahnfleischerkrankungen erhöht. In einer kürzlich veröffentlichten neuseeländischen Studie fand man auch bei jungen Erwachsenen, die gelegentlich oder regelmäßig Cannabis rauchen, eine erhöhte Inzidenz und Prävalenz von Parodontitis.Show moreParodontitis
09.07.2008, 22:00 Uhr
Oraler Faktor-Xa-Inhibitor zeigt hohe Wirksamkeit
Die subkutane Injektion, die routinemäßige Gerinnungskontrolle und die gewichtsadaptierte Dosierung sind Limitationen der Thromboseprophylaxe, die möglicherweise bald der Vergangenheit angehören. Denn der orale Faktor-Xa-Inhibitor Rivaroxaban (vorgesehener Handelsname Xarelto®) hat in der Record-4-Studie erneut seine Überlegenheit in der Wirksamkeit gegenüber Enoxaparin unter Beweis gestellt. Das Antikoagulans, das in Europa bereits zur Zulassung eingereicht wurde, hat damit ein Studienprogramm bei mehr als 12.500 Patienten im orthopädischen Bereich erfolgreich absolviert.Show moreThromboseprophylaxe
09.07.2008, 22:00 Uhr
Rechtliches
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