Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Das Schwitzen bleibt
Im Format „Aus der Lupe gelernt“ greifen wir einen Teilaspekt des Patientenfalles aus dem Webinar „Medikation unter der Lupe“ auf. Die Patientin in Fall Nr. 34 war gestürzt. Ein Blick auf die Laborparameter legt eine Hypoglykämie als Sturzursache nahe. Zusätzlich kann die Medikation der Patientin die Symptome einer Unterzuckerung maskieren. Hätten Sie gewusst, welche Arzneimittel hier kritisch sind?Show moreberatung-pharmazie
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Aus der „Lupe“ gelernt
11.05.2026, 11:00 Uhr
Wie sollte Bluthochdruck heute behandelt werden?
Die Diskussion um eine geeignete antihypertensive Therapie wird zunehmend von politischen und ökonomischen Faktoren geprägt. Die primären Ziele – eine effektive Blutdrucksenkung und eine zuverlässige Patientencompliance – geraten dabei oft ins Hintertreffen. Therapieentscheidungen, die diese Aspekte nicht berücksichtigen, erscheinen fragwürdig und werden kaum zum gewünschten dauerhaften Erfolg führen.Show moreHypertoniebehandlung
26.11.2008, 23:00 Uhr
IQWiG bewertet Nutzen ginkgohaltiger Präparate
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) sollte den Nutzen einer langfristigen Behandlung mit ginkgohaltigen Präparaten bei Alzheimer-Demenz im Vergleich zu einer Placebogabe bewerten. Das Fazit des Abschlussberichts: Patienten mit Alzheimer-Demenz können von ginkgohaltigen Präparaten profitieren, sofern sie diese in einer hohen Dosierung einnehmen. Es gibt aber auch Studien, in denen kein Nutzen durch Ginkgo nachweisbar war, sodass letztlich unklar bleibt, wie groß der Effekt ist.Show morePhytotherapie
26.11.2008, 23:00 Uhr
Äpfel haben immer Saison
Kein anderes einheimisches Obst ist als Frischvariante über so viele Monate im Jahr verfügbar wie der Apfel. Von Natur aus umweltfreundlich verpackt, findet sich direkt unter der Schale ein umfangreiches Angebot an wertvollen Inhaltsstoffen. Traubenzucker liefert schnelle Energie, sekundäre Pflanzenstoffe sorgen für einen hohen gesundheitlichen Wert. Ob knackig, weich, säuerlich oder süß – ein Apfel taugt immer als kalorienarme Zwischenmahlzeit und bietet aufgrund der enormen Sortenvielfalt für jeden einen persönlichen Favoriten. Folge 11 der Lebensmittelkunde Obst sammelt Interessantes rund um die Frucht und stellt die beliebtesten Apfelsorten vor.Show moreLebensmittelkunde Obst (Folge 11)
26.11.2008, 23:00 Uhr
Zeit läuft: time is brain
Bereits eine Stunde nach einem Schlaganfall sind etwa 120 Millionen Nervenzellen zerstört – so viele wie sonst in 3,6 Jahren. Mit jeder weiteren Stunde steigt das Ausmaß irreversibler Schäden. Durch eine sofortige und effektive thrombolytische Therapie in Schlaganfall-Einheiten können Folgeschäden verhindert oder zumindest verringert werden.Show moreSchlaganfallbehandlung
26.11.2008, 23:00 Uhr
Das Yin und Yang der makrobiotischen Ernährung
Die makrobiotische Lebens- und Ernährungsweise (griech.: langes Leben) wurde ursprünglich von dem japanischen Philosophen George Ohsawa (1892 –1966) begründet und mittlerweile von den amerikanischen Ernährungswissenschaftlern Mishio Kushi und Steven Acuff weiterentwickelt. Sie basiert auf dem Daoismus, einer vor über 5000 Jahren in China entstandenen philosophischen und religiösen Lehre, in deren Mittelpunkt das Prinzip der beiden entgegengesetzten, sich aber ergänzenden Kräfte Yin und Yang steht.Show moreAlternative Ernährungsformen (Folge 8)
19.11.2008, 23:00 Uhr
Nicotin inhalieren – neue Möglichkeit zur Entwöhnung
Rauchverbot, Nichtraucherschutz und Raucherentwöhnung sind mehr denn je in der Diskussion, und das kontrovers und leidenschaftlich. Nachdem ein Großteil der Raucher das Rauchen gerne aufgeben möchte, es aber oft nicht schafft, steht auch die Nicotinersatztherapie im Mittelpunkt des Interesses. Nun macht mit dem Nicotininhaler eine neue Darreichungsform auf sich aufmerksam, die vor allem auch die Beachtung des beratenden Apothekers verdient. Die DAZ sprach hierzu mit Prof. Dr. Michael Kunze, Vorstand des Instituts für Sozialmedizin der Medizinischen Universität Wien.Show moreInterview
19.11.2008, 23:00 Uhr
Nicotin inhalieren – neue Möglichkeit zur Entwöhnung
Nachdem Nicotin als geeignetes Mittel zur Raucherentwöhnung erkannt wurde, kamen eine Reihe von Produkten auf den Markt, zunächst Kaugummis, später Pflaster, Nasalsprays und Sublingual- und Lutschtabletten. Nun werden die Anwendungsmöglichkeiten mit einem Nicotininhaler erweitert, der als Nicorette® Inhaler ab Dezember 2008 in den Apotheken zur Verfügung stehen soll.Show moreNicotinersatztherapie
19.11.2008, 23:00 Uhr
5-HT4-Agonist Prucaloprid steigert die Darmmotilität
In einer klinischen Studie führte der 5-HT4-Agonist Prucaloprid bei Patienten mit schwerer Obstipation zu einer deutlichen Verbesserung der Beschwerden. Diese Studie wurde 1998 durchgeführt, aber erst 2008 veröffentlicht. Ein Kommentator weist kritisch auf den langen Zeitintervall zwischen der Untersuchung vor knapp zehn Jahren und der heutigen Publikation der Daten hin und fordert weitere Studien, um Wirksamkeit und Sicherheit des Arzneistoffs aktuell einschätzen zu können. Show moreSchwere Obstipation
19.11.2008, 23:00 Uhr
Leukämiepatient überwindet HIV-Infektion
Ein Leukämiepatient der Berliner Charité scheint dank einer Knochenmarktransplantation mit HIV-resistenten Stammzellen von seiner HIV-Infektion geheilt zu sein. Dieser Fall erregte großes Aufsehen in den Medien. Doch die Berliner Wissenschaftler warnen vor zu großen Hoffnungen.Show moreAids
19.11.2008, 23:00 Uhr
Wenn Clopidogrel das Herz nicht schützen kann
Protonenpumpenblocker wie Omeprazol, Pantoprazol und Lansoprazol werden über das Cytochrom-P450-2C19-Enzym metabolisiert. Dieses Enzym benötigt auch der Thrombozytenaggregationshemmer Clopidogrel, um in seine aktive Form überführt zu werden. Die gleichzeitige Behandlung mit diesen Arzneistoffen scheint bei Patienten nach Stentoperation oder Ballondilatation das kardiovaskuläre Risiko zu erhöhen.Show moreProtonenpumpenblocker
19.11.2008, 23:00 Uhr
Interferon dirigiert natürliche Killerzellen ins Krebsgewebe
Natürliche Killerzellen sind in der Lage, abnorme Zellen wie Tumorzellen oder virusinfizierte Zellen abzutöten. Im Gegensatz zu den T-Zellen des Immunsystems müssen sie dabei keine spezifischen Zielstrukturen erkennen: Sie töten gezielt solche Körperzellen ab, die ihren "molekularen Pass", bestimmte Proteinkomplexe auf der Zelloberfläche, im Verlauf einer Virusinfektion oder Krebsentartung verloren haben. Jetzt konnte im Tierversuch gezeigt werden, dass Interferon γ und eine weitere Signalsubstanz (CXCL10) Killerzellen zum Tumor locken können [1].Show moreAus der Forschung
19.11.2008, 23:00 Uhr
Sugammadex hebt Wirkung von Muskelrelaxanzien auf
Sugammadex (Bridion®) ist ein Gamma-Cyclodextrin, das selektiv Muskelrelaxanzien einschließt und bindet. Es wird in der Anästhesie eingesetzt, um die Blockaden aufzuheben, die durch die Muskelrelaxanzien Rocuronium oder Vecuronium induziert werden.Show moreAnästhesie
19.11.2008, 23:00 Uhr
Vom Husten und Schnupfen zum sinubronchialen Syndrom
Unter einer banalen Erkältung leiden jährlich sechs Millionen Menschen: Rhino-, Corona-, Influenza- und andere Viren verursachen eine Entzündung der Nasennebenhöhlen (akute Sinusitis), die Schleimhäute schwellen an, die Nase wird dicht, die Atmung fällt schwer. Nicht selten gesellt sich Husten zum Atemwegsinfekt hinzu, der bald nach wenigen Tagen mit Schleimbildung einhergeht – ein deutliches Zeichen dafür, dass die Erkältungsviren bis in die Bronchien vorgedrungen sind. Aus der banalen Erkältung wurde eine akute Bronchitis. Wenn nun entzündliches Sekret von der hinteren Nase den Rachen hinunterfließt, kann sich die Erkrankung auf die gesamten Atemwege ausweiten: man spricht dann von einem sinubronchialen Syndrom.Show moreErkältungskrankheiten
19.11.2008, 23:00 Uhr
Demethylierende Wirkstoffe bei Blutkrankheiten
Das Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMEA) hat jetzt die Zulassung von 5-Azacytidin (Vidaza®) zur Therapie myelodysplastischer Syndrome empfohlen. In den USA ist 5-Azacytidin für diese Indikation bereits seit Mai 2004 zugelassen.Show moreArzneistoffe in der Entwicklung
19.11.2008, 23:00 Uhr
Aktuelle Behandlungsstrategien bei Crohn und Colitis
Die Colitis ulcerosa ist neben dem Morbus Crohn die wichtigste chronisch entzündliche Darmerkrankung. Der Verlauf und die Ausdehnung der beiden Erkrankungen sind sehr variabel. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit einer komplexen Diagnostik und abgestuften Therapie in der klinischen Praxis. Zwar gibt es keine kausale Therapie, aber es stehen antientzündliche und immunsuppressive Wirkstoffe zur Verfügung, die das Entzündungsgeschehen positiv beeinflussen können.Show moreEntzündliche Darmerkrankungen
12.11.2008, 23:00 Uhr
Ungetrübtes Glück für ältere Frauen?
Eine Testosteronsubstitution ohne Estrogen kann prinzipiell älteren Frauen auch im Alter befriedigende sexuelle Erlebnisse ermöglichen. Allerdings müssen sie einen unerwünschten Haarwuchs akzeptieren. Zudem ist nicht ausgeschlossen, dass Testosteron das Brustkrebsrisiko erhöht.Show moreLibidosteigerung mit Testosteron
12.11.2008, 23:00 Uhr
IQWiG sieht immer noch keinen Zusatznutzen
Schon im Jahr 2007 sah das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in einer Nutzenbewertung keine Vorteile für eine fixe Kombination von lang wirksamen Beta-2-Agonisten und Corticoiden. Auch in einer soeben veröffentlichten erweiterten Nutzenbewertung kommt das IQWiG zu keinem anderen Schluss.Show moreAsthma bronchiale – Fixkombinationen
12.11.2008, 23:00 Uhr
Diclofenacpflaster gegen den Schmerz
Jetzt kommt in Deutschland das Flector-Schmerzpflaster neu auf den Markt. Es enthält wie das Voltaren-Schmerzpflaster in jedem Pflaster als Wirkstoff 180 mg Diclofenac als Epolaminsalz, was 140 mg Diclofenac entspricht. Mit diesen Pflastern werden im schmerzenden Gewebe höhere Wirkstoffkonzentrationen erreicht als bei der Einnahme einer Tablette.Show moreAnalgetika
12.11.2008, 23:00 Uhr
Interleukin-5-Hemmer Mepolizumab
In einer Phase-III-Studie konnte durch den monoklonalen Antikörper Mepolizumab (BosatriaTM) das hypereosinophile Syndrom signifikant besser kontrolliert werden als unter einer Placebogabe. Darüber hinaus wurde in vielen Fällen der Corticoidbedarf der Patienten gesenkt. Mepolizumab hat in Europa und in den USA den Orphan-drug-Status erhalten. Der Zulassungsantrag für diesen Wirkstoff soll in Europa bis Ende 2008 bei den Behörden eingereicht werden.Show moreHypereosinophiles Syndrom
12.11.2008, 23:00 Uhr
Ginkgohaltige Teeprodukte nicht ohne Risiko
Zu viel Ginkgosäuren im AufgussVon Meike Krzywon, Mona Tawab und Manfred Schubert-Zsilavecz
Besonders in der kalten Jahreszeit greifen viele Verbraucher gerne zu diversen Teeprodukten. Neuerdings werden dabei in zunehmendem Maße Teemischungen angeboten, denen in unterschiedlichen Mengen Ginkgoblätter zugesetzt sind. In diesem Zusammenhang wird den Verbrauchern suggeriert, dass Ginkgoblätter in Teemischungen, ähnlich wie Ginkgoextrakt-haltige Arzneimittel, positive Wirkungen auf die mentale Leistungsfähigkeit haben. Untersuchungen des Zentrallaboratoriums Deutscher Apotheker (ZL) zeigen jedoch, dass das Trinken von Ginkgoblätter enthaltenden Tees mit Gesundheitsrisiken verbunden sein kann.
Show more12.11.2008, 23:00 Uhr
Eradikation verhindert Rezidive beim Magenkarzinom
In den westlichen Industrieländern hat die Magenkarzinom-Inzidenz in den letzten Jahren stark abgenommen. Dieser weltweit zu beobachtende Rückgang der Magenkrebserkrankungen wird vorwiegend auf das Erkennen und Vermeiden von Risikofaktoren zurückgeführt, zu denen auch eine Infektion mit Helicobacter pylori zählt. Eine aktuelle japanische Studie zeigte jetzt, dass die Eradikation von Helicobacter pylori nach einer Magenkrebsoperation ein erneutes Auftreten des Tumors weitgehend verhindern kann.Show moreHelicobacter pylori
12.11.2008, 23:00 Uhr
Erfolge in der Entwicklung von therapeutischen Impfstoffen
Sowohl gegen das West-Nil-Virus (WNV) als auch das Hepatitis-C-Virus (HCV) gibt es bislang keine Impfstoffe. Wissenschaftler vom Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie in Leipzig haben jetzt auf DNA-Basis einen Impfstoff gegen das West-Nil-Virus entwickelt, der auch therapeutisch, also nach Ausbruch der Krankheit, wirkt. Fast gleichzeitig gelang es einer Forschergruppe aus den USA mit einer gentechnisch veränderten Bäckerhefe die Viruslast bei Patienten mit chronischer Hepatitis C deutlich zu senken.Show moreAus der Forschung
12.11.2008, 23:00 Uhr
Studie mit Vitamin E und Selen abgebrochen
Vieles sprach dafür, dass eine Supplementation von Vitamin E und Selen vor einem Prostatakarzinom schützen kann. In der Selenium and Vitamin E Cancer Study (Select-Studie) sollte ein entsprechender Nachweis geführt werden. Jetzt wurde die Studie vorzeitig gestoppt. In einer Zwischenanalyse waren nicht nur keine Anzeichen für eine Risikoreduktion zu erkennen. Es ist auch nicht auszuschließen, dass Vitamin E das Prostatakarzinomrisiko erhöht. Unter Selen wurden geringfügig vermehrt Diabeteserkrankungen registriert.Show moreProstatakarzinomprävention
05.11.2008, 23:00 Uhr
6. Ausgabe des Europäischen Arzneibuchs
Allgemeines (Kapitel 1.1 der Allgemeinen Vorschriften)Show more05.11.2008, 23:00 Uhr
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