Pharmazie
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wichtige Mitteilungen
Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) veröffentlicht regelmäßig pharmakovigilanzrelevante Informationen von Institutionen, Behörden und Herstellern.Show moreamk
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08.07.2026, 09:40 Uhr
Bluthochdruck wirkungsvoll senken
Ein erhöhter Blutdruck erhöht das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen wie Schlaganfall und Herzinfarkt. Als hyperton und damit behandlungsbedürftig gelten heute Blutdruckwerte von über 140/90 mmHg, die mehrfach in Ruhe gemessen wurden. Heute stehen eine Vielzahl von Wirkstoffen und Therapieprinzipien zur Verfügung. Die meisten Patienten benötigen für eine effektive Blutdruckkontrolle eine individuell abgestimmte, komplexe Kombinationstherapie.Show moreRisikofaktoren
17.02.2010, 23:00 Uhr
Rasches Handeln ist nötig
Ein akuter Herzinfarkt erfordert rasches Handeln. Wenn die verstopften Herzkranzgefäße schnell wieder durchgängig gemacht werden, können Gewebeschäden verhindert werden. Ziel ist es, durch den möglichst frühen Einsatz kathetergestützter Interventionen und den Einsatz von Thrombozytenaggregationshemmern das Ausmaß der Myokardschäden zu reduzieren und die Restenoseraten deutlich zu senken.Show moreAkuter Herzinfarkt
17.02.2010, 23:00 Uhr
Atherosklerose: besiegbar, aber nicht besiegt
Auf dem diesjährigen Pharmacon Davos sorgten die Vorträge zur Atherosklerose-Entstehung und zur Bedeutung der Risikofaktoren für Diskussionsstoff. Seit Jahren vertritt Prof. Dr Sucharit Bhakdi die Hypothese, dass die Entstehung der Atherosklerose nur eine Ursache hat: eine Überlastung des Abtransports von Cholesterin aus der Gefäßwand. Danach werden Risikofaktoren wie Rauchen oder Diabetes mellitus erst dann gefährlich, wenn zuviel LDL in die Gefäßwand eindringt und nicht mehr über HDL entsorgt werden kann (DAZ 2010, Nr. 5, S. 98).Show moreMainzer Hypothese
17.02.2010, 23:00 Uhr
Paroxetin lässt Brustkrebssterblichkeit steigen
Werden Brustkrebspatientinnen mit Tamoxifen und parallel dazu mit dem Antidepressivum Paroxetin behandelt, wird die Umwandlung von Tamoxifen in seine aktiven Metaboliten eingeschränkt. Als Folge dieser Wechselwirkung steigt die Brustkrebssterblichkeit bei den betroffenen Patientinnen. Das hat eine im British Medical Journal veröffentlichte Kohortenstudie gezeigt.Show moreWechselwirkung mit Tamoxifen
17.02.2010, 23:00 Uhr
Zöliakie – Aus für Brot und Brötchen
Bei Patienten mit einer gluteninduzierten Enteropathie kommt es aufgrund einer immunologischen Reaktion des intestinalen Immunsystems auf den Getreidebestandteil Gluten zu einer Malabsorption. Sie beruht auf einer schweren Architekturveränderung der Dünndarmmukosa [1]. Folge 16 unserer Serie "Basiswissen Kinderernährung" setzt sich mit der Erkrankung im Kindesalter auseinander und zeigt Therapiemöglichkeiten auf.Show moreBasiswissen Kinderernährung (Folge 16)
17.02.2010, 23:00 Uhr
Vorsicht beim Austausch retardierter Arzneistoffe
Durch eine Retardierung können viele Therapieziele besser erreicht werden: die Wirksamkeit kann erhöht und das zu schnelle Anfluten von Antihypertensiva vermieden werden. Doch gerade bei retardierten Arzneistoffen sollten Einnahmehinweise beachtet und die Austauschbarkeit immer wieder hinterfragt werden.Show moreEinnahmehinweise beachten
17.02.2010, 23:00 Uhr
Den Herzrhythmus wieder herstellen
Vorhofflimmern ist vor allem eine Erkrankung älterer Menschen. So muss jeder vierte heute 40-jährige damit rechnen, eines Tages daran zu erkranken. Die größte Gefahr des Vorhofflimmerns ist der Schlaganfall. Eine weitere Folge ist die Herzinsuffizienz.Show moreVorhofflimmern
17.02.2010, 23:00 Uhr
Darusentan bei therapierefraktärer Hypertonie?
Bereits die Definition der Deutschen Hochdruckliga einer therapieresistenten Hypertonie wirft die Frage auf, ob drei verwendete Antihypertensiva als Grenze zur Therapieresistenz noch zeitgemäß sind? Eine angemessene Behandlung des Bluthochdrucks ist schwierig. Der sich in der Entwicklung befindliche selektive Endothelin-Typ-A-Antagonist Darusentan könnte das therapeutische Arsenal sinnvoll erweitern. Von Bedeutung ist dabei die notwendige begleitende Diuretikatherapie, da das Risiko einer Flüssigkeitsretention unter Darusentan erhöht wird.Show moreEndothelin-Blockade
10.02.2010, 23:00 Uhr
Nur Nichtraucher profitieren von Isoflavonen
Isoflavone wurden bereits in Fall-Kontroll-Studien mit einem verminderten Lungenkrebsrisiko in Verbindung gebracht. Allerdings fehlen bislang Daten aus prospektiven Kohortenstudien. Japanische Wissenschaftler haben nun untersucht, ob ein Zusammenhang zwischen der Isoflavon-Aufnahme mit der Nahrung und der Lungenkrebs-Inzidenz besteht.Show moreSekundäre Pflanzenstoffe
10.02.2010, 23:00 Uhr
DHA für Frühchen in der Diskussion
Beeinflusst die vermehrte Aufnahme der Fettsäure Docosahexaensäure (DHA) bei frühgeborenen Kindern die Sprach- und Verhaltensentwicklung? Dieser Frage gingen australische Wissenschaftler nach. Laut früheren Forschungsergebnissen verbessert die Omega-3-Fettsäure die geistige Entwicklung und das Sehvermögen von Frühchen. Die aktuelle Studie konnte dies nicht bestätigen.Show moreOmega-3-Fettsäuren
10.02.2010, 23:00 Uhr
Abatacept für Kinder mit polyartikulärer Arthritis
Der selektive Kostimulationsmodulator zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis Abatacept (Orencia®) hat von den europäischen Behörden eine Zulassungserweiterung erhalten und ist nun in Kombination mit Methotrexat für die Behandlung von mäßiger bis schwerer aktiver polyartikulärer juveniler idiopathischer Arthritis (pJIA) bei Kindern ab sechs Jahren zugelassen, wenn diese unzureichend auf andere DMARDS (Disease modifying antirheumatic drugs), inklusive mindestens eines TNF-Inhibitors angesprochen haben.Show moreZulassungserweiterung
10.02.2010, 23:00 Uhr
Arzneibuch-Kommentar startet ins digitale Zeitalter
Von Rainer Mohr
Ende 2009 ist die 33. Aktualisierungslieferung 2009 des Arzneibuch-Kommentars – Wissenschaftliche Erläuterungen zum Europäischen Arzneibuch (Ph. Eur.) und zum Deutschen Arzneibuch (DAB) – erschienen (Fortsetzungswerk, Loseblatt in zehn Ringordnern, aktueller Stand: Ph. Eur. 6.3 sowie DAB 2009). Gleichzeitig ist erstmals auch die auf PC installierbare elektronische Version des Arzneibuch-Kommentar-Gesamtwerks einschließlich der 33. Akt.-Lfg. herausgekommen. Viele Nutzer des Arzneibuch-Kommentars haben mit Spannung auf die elektronische Version gewartet. Ihre Recherchemöglichkeiten und ihr Komfort werden sicher alte und neue Nutzer überzeugen.
10.02.2010, 23:00 Uhr
Erythropoietin hilft Frühchen mit Hirnblutung
Das körpereigene Hormon Erythropoietin (EPO) hat als verbotenes Dopingmittel eher einen schlechten Ruf. Das Mittel wird aber auch erfolgreich vorwiegend zur Behandlung verschiedener Formen der Anämie eingesetzt. Ein weiteres positives Ergebnis für den Einsatz von EPO zeigte jetzt eine niedersächsische Langzeitstudie mit Frühgeborenen, die nach einer Hirnblutung mit dem Mittel behandelt wurden. Zehn Jahre später zeigten deutlich mehr Kinder eine normale Entwicklung als solche, die nicht mit dem Medikament behandelt worden waren.Show moreWachstumsfaktor
10.02.2010, 23:00 Uhr
Ältere Krebspatienten oft untertherapiert
Aufgrund demografischer Veränderungen und einer steigenden Lebenserwartung werden onkologische Erkrankungen bei betagten Menschen zunehmen und innerhalb eines Jahrzehnts die Mortalitätsstatistik dieser Altersgruppe anführen, so Prof. Dr. Gerald Kolb beim 18. NZW in Hamburg. Dennoch wird den Tumorerkrankungen alter Menschen noch immer zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt und manche Vorurteile verhindern eine effektive oder zumindest lindernde Therapie.Show moreGeriatrische Onkologie
10.02.2010, 23:00 Uhr
Serotonin-Rezeptoragonist Prucaloprid aktiviert den Darm
Prucaloprid (Resolor®) ist ein Serotonin(5-HT4 -)-Rezeptoragonist, der die Motilität des Darms erhöht und zur Behandlung der Obstipation eingesetzt wird. Prucaloprid führt zu einer Steigerung der Darmmotilität und verstärkt die motorische Aktivität des Darms. Als Folge kommt es zu einem physiologischen peristaltischen Reflex und einer beschleunigten Darmpassage, die Bewegung des Darminhalts im Dickdarm und dessen Entleerung werden gefördert.Show moreNeues Laxans
10.02.2010, 23:00 Uhr
Säuglingsmilchnahrung bald noch näher am „Original“
Die beste Ernährungsweise für Kinder in den ersten sechs Lebensmonaten ist Muttermilch. Für Kinder, die nicht gestillt werden können, gibt es heute eine breite Palette an Muttermilchersatznahrung. Sie kommt allerdings nur annähernd an das "Original" heran. So fehlten bislang in der Muttermilch enthaltene Oligosaccharide, da diese sich nur schwer nachbauen lassen. Nun ist es jedoch gelungen, zumindest das anteilmäßig wichtigste Oligosaccharid im großen Stil herzustellen.Show moreSäuglingsernährung
10.02.2010, 23:00 Uhr
Krebspatienten informieren und motivieren
Die Motivation eines Patienten kann fünf Verhaltensmustern, sogenannten Motivationstypen zugeordnet werden. Jeder Typ hat unterschiedliche Bedürfnisse und erfordert eine individuelle Führung, um das Verhältnis zwischen Arzt und Patient und die Mitarbeit des Betroffenen tragfähig zu gestalten. Das Zuordnen des Gegenübers zu einem bestimmten Typus erleichtert die Kommunikation und kann zur Lösung von Konflikten herangezogen werden.Show moreOnkologie
10.02.2010, 23:00 Uhr
The Lancet zieht impfkritische Studie zurück
Das Fachblatt The Lancet hat am 2. Februar 2010 eine zwölf Jahre lang umstrittene Studie zu Gesundheitsschäden durch die Masern-Mumps-Röteln-Impfung offiziell zurückgezogen. Der ungewöhnliche Schritt folgte einem Bericht der britischen Ärztekammer, die dem Hauptautor der Studie, Andrew Wakefield, "unethische Forschungsmethoden" und eine "unverantwortliche Darstellung seiner Forschungsergebnisse attestiert hatte. Die Thesen Wakefields, dass die MMR-Impfung Autismus und Darmkrankheiten auslöse, hatten die Masern-Prävention um Jahre zurückgeworfen.Show moreForschungsskandal
10.02.2010, 23:00 Uhr
Die Depression - Die Pharmakotherapie affektiver Störungen
Unipolare Depression, bipolare affektive Störungen und unipolar manische Störungen erfordern unterschiedliche Pharmakotherapien. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Einsatz der Antidepressiva. Die Pharmakotherapie bewegt sich zwischen Non-Response und Nebenwirkungen.Show more03.02.2010, 23:00 Uhr
Zu viel Cadmium in edler Schokolade?
Das toxische Schwermetall Cadmium ist in einigen pflanzlichen Nahrungsmitteln enthalten, so auch in Kakao und Schokolade. Dabei schwanken die Cadmium-Konzentrationen erheblich. Leider sind sie in der Regel umso höher, je edler der Kakao ist. Da edle Schokoladesorten einen immer größeren Anteil am Markt gewinnen, geht von ihnen ein gewisses Gesundheitsrisiko aus.Show moreRisikobewertung
03.02.2010, 23:00 Uhr
Können Ginkgozubereitungen Krampfanfälle fördern?
Extrakte aus Ginkgo werden seit mehr als 20 Jahren in Deutschland und vielen anderen Ländern zur Behandlung von Hirnleistungsstörungen und Demenzerkrankungen eingesetzt. Die Ginkgo-haltigen Arzneimittel unterliegen einer strengen Kontrolle hinsichtlich Qualität und Quantität der Inhaltsstoffe der Ginkgoblätter. Vor allem im Ginkgosamen findet sich aber auch Methylpyridoxin, das – in großen Mengen aufgenommen – zu epileptiformen Krämpfen führen kann. Eine Studie versuchte, den Mechanismus dieser unerwünschten Wirkung aufzuklären.Show morePhytopharmaka
03.02.2010, 23:00 Uhr
Die Depression - Wichtige Arzneimittelinteraktionen
Es gibt kaum eine andere Gruppe von Wirkstoffen, deren Einsatz so von unerwünschten Wirkungen geprägt ist wie die der Antidepressiva. Sie können das Wirkungsprofil vieler anderer Arzneistoffe verändern oder von diesen auch beeinflusst werden und so die Symptome der psychiatrischen Komorbiditäten und anderer Krankheiten verstärken.Show more03.02.2010, 23:00 Uhr

Die Depression - Von der Unerträglichkeit des Seins
Affektive Störungen gehören zu den häufigsten Krankheiten überhaupt. Mit einer Prävalenz von 5,6% der Bevölkerung zwischen dem 18. und 65. Lebensjahr leiden 3,1 Millionen Deutsche an einer behandlungsbedürftigen Depression, Frauen doppelt so oft wie Männer. Die Unfähigkeit, sein Leben in den depressiven Phasen zu meistern sowie die große Gefahr der Suizidalität erfordern sofortige therapeutische Hilfe. Die Pharmakotherapie ist eine wesentliche Grundlage der Behandlung und so wirksam wie nicht-medikamentöse Therapieformen. | Von Prof. Dr. med. Thomas HerdegenShow more
03.02.2010, 23:00 Uhr
Neue Perspektiven beim frühen und metastasierten Mamma-Ca
Während des San Antonio Breast Cancer Symposiums (SABCS) 2009, das als der bedeutendste Kongress zu Brustkrebs weltweit gilt, wurden zwar Ergebnisse präsentiert, die die tägliche Praxis beeinflussen könnten. Zur Enttäuschung der Fachwelt konnte aber kein Durchbruch der Biologicals verzeichnet werden.Show morePost San Antonio Breast Cancer Symposium
03.02.2010, 23:00 Uhr
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