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Young cancer patient standing in front of hospital window.

Deutscher Apotheker Verlag - PROD

Hilft Methylphenidat gegen Fatigue bei Krebskranken?

Die Einnahme von Methylphenidat kann eine Tumorbedingte Fatigue abmildern. Der eher moderate, aber konsistente Benefit tritt allerdings erst nach mehrwöchiger Einnahme auf.Show more
arzneimittel-und-therapie
pharmazie
In Metaanalyse untersucht
09.07.2026, 09:00 Uhr

ADHS: Auffälligen Kindern mit Homöopathie helfen

Wenn Kinder an einem Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) leiden, muss nicht immer direkt zu einer einschneidenden medikamentösen Therapie gegriffen werden. Sehr oft lassen sich die Konzentrationsstörungen wie auch die Hyperaktivität durch eine vermehrte körperliche Aktivität und durch eine homöopathische Behandlung lindern, wobei sich die Gabe eines homöopathischen Komplexmittels anbietet.Show more
21.05.2006, 16:18 Uhr
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Neues Antibiotikum: Daptomycin gegen grampositive Infektionen

Daptomycin (Cubicin®) ist ein neues Antibiotikum zur Behandlung von schweren grampositiven Infektionen der Haut und der Weichgewebe. Es zeichnet sich durch eine bakterizide Wirkung auch gegen multiresistente Keime sowie das Fehlen von Kreuzresistenzen zu anderen Antibiotika aus. Es wird einmal täglich intravenös infundiert.Show more
21.05.2006, 16:18 Uhr

Aus der Forschung: Tumoren brauchen Makrophagen

Tumorwachstum und Metastasenbildung sind auf Faktoren des umgebenden Milieus angewiesen, wie die Angiogenese und die von Makrophagen kontrollierte Umgestaltung des Bindegewebes. Die Steuerung dieser Prozesse spezifisch zu hemmen und so maligne Tumoren medikamentös zu bekämpfen, ist das Ziel der aktuellen angewandten Forschung.Show more
14.05.2006, 16:17 Uhr
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"Pille danach": Unbefriedigende Versorgungslage

Seit Jahren wird die problematische Versorgung mit Levonorgestrelhaltigen Notfallkontrazeptiva in Deutschland angeprangert. Im Gegensatz zu vielen europäischen Ländern ist die "Pille danach" in Deutschland nach wie vor nur gegen Rezept zu erhalten. Der zuständige Sachverständigenausschuss des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat sich schon 2003 für eine Entlassung von Levonorgestrel-haltigen Präparaten zur Notfallkontrazeption aus der Verschreibungspflicht ausgesprochen.Show more
14.05.2006, 16:17 Uhr

Altersabhängige Makuladegeneration: Pegaptanib erhält das Sehvermögen

Pegaptanib (Macugen®) ist ein Oligonukleotid, das mit hoher –Affinität an die Isoform 165 des extrazellulären vaskulären endothelialen Wachstumsfaktors (VEGF) bindet und dessen Wirkung hemmt. Es wird zur Behandlung der feuchten Form der –altersabhängigen Makuladegeneration eingesetzt.Show more
14.05.2006, 16:17 Uhr
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Onkologie: Beurteilung von Mistelpräparaten

Mistelpräparate werden seit vielen Jahren ergänzend zur onkologischen Basisbehandlung eingesetzt und sind ein wichtiger Bestandteil der Komplementärmedizin. Von schulmedizinischer Seite aus wird ihr Nutzen teilweise in Frage gestellt. Nach welchen Kriterien ist der Einsatz von Mistelpräparaten nun zu beurteilen? Reichen die Bewertungsmaßstäbe einer Evidenz-basierten Medizin aus, um die Vielschichtigkeit komplementärmedizinischer Maßnahmen zu beurteilen?Show more
14.05.2006, 16:17 Uhr

Stellungnahme pro familia: Für eine rezeptfreie Zulassung der „Pille danach“

Pro familia setzt sich seit den 70er Jahren dafür ein, dass Frauen und Mädchen Zugang zu Nachverhütungsmethoden haben. Die hormonelle Nachverhütung durch die "Pille danach" stellt derzeit neben der Einlage einer Spirale die einzige Möglichkeit dar, auf relativ sichere und nebenwirkungsarme Art nach ungeschütztem bzw. unzureichend geschütztem Geschlechtsverkehr eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern.Show more
14.05.2006, 16:17 Uhr

Erstes inhalatives Insulin: Ein Atemzug Insulin vor dem Essen

Die stehende Insulinwolke zum Einatmen anstelle der Spritze Ų seit 15. Mai 2006 kann die neue Option Diabetikern mit Spritzenangst den Einstieg in die Insulintherapie erleichtern. Das inhalative Insulin (Exubera®) wirkt etwas schneller als subkutanes Normalinsulin und erzielt eine vergleichbare Blutzuckerkontrolle. Der Hauptvorteil ist für eine begrenzte Anzahl Patienten der höhere Behandlungskomfort. Diabetiker, die inhalieren wollen, müssen die richtige Inhalationstechnik ebenso wie das Spritzen üben Ų eine Aufgabe auch für die Apotheke.Show more
14.05.2006, 16:17 Uhr

Asthma und COPD: Patientenfreundliches Pulver-Inhalationssystem

Einfach zu handhabende Applikationssysteme können die Compliance bei Asthma- und COPD-Patienten verbessern und damit die Effizienz der Behandlung erhöhen. Ein neues Pulver-Inhalationssystem mit dem Wirkstoff Budesonid (Pulmax®), das auf der so genannten X-ACTTM-Technologie basiert, wurde kürzlich eingeführt.Show more
14.05.2006, 16:17 Uhr

Obstipation: Laxanzien nur bei klarer Indikation

Änderungen des Lebensstils helfen nicht bei allen Formen der Obstipation. Bei klarer Indikation kann die Einnahme von Laxanzien auch über einen längeren Zeitraum hinweg angezeigt sein.

Zuverlässige Daten liegen hauptsächlich für Senna, Bisacodyl und Polyethelenglygole vor.

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07.05.2006, 16:17 Uhr

Hepatitis B: Tenofovir als therapeutische Alternative

Der nicht-nukleosidische Reverse-Transkriptase-Hemmstoff Tenofovir (Viread®) könnte eine therapeutische Alternative für Patienten mit Hepatitis B sein, die auf die herkömmliche Therapie nicht ansprechen. Bisher wurde Adefovir (Hepsera®) gegen Hepatitis B eingesetzt. Jedoch reichen schon minimale Mutationen aus, um das Hepatitis-B-Virus gegen Adefovir resistent zu machen.Show more
07.05.2006, 16:17 Uhr

Anästhesie und Notfallmedizin: Im Notfall den Blutdruck schnell erhöhen

Mit Akrinor®, der Kombination aus Theodrenalin und Cafedrin, steht bei hypotonem Kreislaufversagen und intraoperativen Blutdruckabfällen in vielen Bereichen der Anästhesie und Intensivmedizin sowie in der Notfallmedizin ein intravenös applizierbares Arzneimittel zur Verfügung, das zu einem zuverlässigen und lang anhaltenden Blutdruckanstieg bei praktisch unverändertem peripherem Widerstand und mäßig reduzierter Herzfrequenz führt.Show more
07.05.2006, 16:17 Uhr

Cannabinoid-Rezeptor-Antagonist: Rimonabant senkt kardiometabolisches Risiko

Der Endocannabinoid-Rezeptoren-Blocker Rimonabant, erster Vertreter einer neuen Wirkstoffklasse, kann zur Normalisierung von kardiovaskulären und metabolischen Stoffwechselparametern beitragen. Das dokumentieren die Ergebnisse zweier Studien, in denen Typ-2-Diabetiker bzw. adipöse Dyslipidämie-Patienten mit Rimonabant behandelt wurden.Show more
07.05.2006, 16:17 Uhr

Tumordiagnostik: Fluoreszenz verrät Krebs in der Mundhöhle

Eine kanadische Pilotstudie brachte es ans Licht: Tiefblaues Licht hilft Zahnärzten, drohenden Mundhöhlenkrebs zu erkennen. Potenziell gefährliche Veränderungen werden durch das kurzwellige Licht zum Leuchten angeregt und fallen durch eine anormale Fluoreszenz auf.Show more
07.05.2006, 16:17 Uhr

Migränekopfschmerzen: Das spricht für ASS

Schon 109 Jahre alt und immer noch Gegenstand intensiver klinischer und pharmakologischer Forschung: Acetylsalicylsäure (ASS) schneidet nicht nur bezüglich Wirksamkeit und Kosteneffektivität günstig ab; sie zeigt auch hinsichtlich der Magenverträglichkeit Vorteile. Eine Erklärung dafür liefern neue Erkenntnisse über die ASS-induzierte Bildung von zytoprotektivem NO.Show more
07.05.2006, 16:17 Uhr

SAM-Inhibitor: Natalizumab bei Morbus Crohn

Natalizumab (Tysabri®, früher Antegren®) ist ein monoklonaler Antikörper gegen das selektive Adhäsionsmolekül Alpha-4-Integrin auf Leukozyten. Bei Morbus-Crohn-Patienten, deren Krankheitsaktivität sich nach drei Infusionen mit 300 mg Natalizumab im Abstand von vier Wochen gebessert hatte, wurden klinisches Ansprechen und Remission mit fortgesetzten Natalizumab-Infusionen besser aufrecht erhalten als mit Placebo. Ein Patient starb nach der Behandlung an einer progressiven multifokalen Leukoenzephalopathie.Show more
30.04.2006, 16:17 Uhr

Mammakarzinom: Aromatasehemmer statt Tamoxifen

Der langjährige Goldstandard bei der adjuvanten Therapie postmenopausaler Brustkrebs-Patientinnen war "fünf Jahre Tamoxifen". Das gilt so heute nicht mehr. Aromatasehemmer gewinnen bei Hormonrezeptor-positiven Patientinnen nach der Menopause an Bedeutung. Ihr Nachteil: Während es von Tamoxifen zahlreiche Generika gibt, sind Aromatasehemmer heute noch sehr teuer. Doch es gibt zahlreiche Argumente dafür, dass sich ihr Einsatz lohnt.Show more
30.04.2006, 16:17 Uhr

Schlaganfall: Risikoreduktion durch Obst und Gemüse

Der reichhaltige Verzehr von Obst und Gemüse kann das Risiko für einen Schlaganfall senken. Die Risikoreduktion geht mit der Häufigkeit des Verzehrs einher, und fünf Portionen Obst oder Gemüse haben einen ausgeprägteren Effekt als drei Portionen. So das Fazit einer englischen Studie.Show more
30.04.2006, 16:17 Uhr

Aus der Forschung: Tocilizumab bei juveniler chronischer Arthritis

Ein neuer humanisierter monoklonaler Antikörper, der gegen den humanen Interleukin-6(IL-6)-Rezeptor gerichtet ist, konnte in Studien die Mobilität von Kindern mit systemischer juveniler idiopathischer Arthritis verbessern, wie Roche und Chugai mitteilten.Show more
30.04.2006, 16:17 Uhr

Hämorrhagisches Fieber: Impfmöglichkeit nach einer Infektion mit Marburg-Virus

Ein Impfstoff konnte im Tiermodell hämorrhagisches Fieber nach der Exposition mit dem tödlichen Marburg-Virus verhindern. Bei dem Marburg-Virus handelt es sich wie beim Ebola-Virus um ein Filovirus, das multiple innere Blutungen verursacht. Beide Viren werden als potenzielle Gefahr im Hinblick auf Bioterrorismus-Attacken angesehen. Im Moment gibt es keine wirksamen Medikamente gegen das Marburg-Virus, eine Behandlung der Symptome dieser Erkrankung ist nur selten effektiv.Show more
30.04.2006, 16:17 Uhr

USA: Natalizumab wieder in Therapiestudien

Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA will den Einsatz von Natalizumab (Tysabri®) im Rahmen klinischer Studien wieder zulassen. Das Mittel war in den USA vor einem Jahr vom Hersteller vom Markt genommen worden, nachdem zwei Patienten an einer seltenen virusbedingten Hirnerkrankung gestorben waren. Die klinischen Studien sollen jetzt unter verstärkten Sicherheitsmaßnahmen fortgesetzt werden.Show more
30.04.2006, 16:17 Uhr

F. Waimer, StumpfQualität quantifizierter Pflanzene

Angesichts der Vielzahl und Vielfalt pflanzlicher Arzneimittel benötigen Verbraucher, Ärzte und Apotheker Qualitätskriterien zur Orientierung. Eine wichtige Grundlage dafür stellt die Monographie "Extrakte" des Europäischen Arzneibuchs dar. Mit dieser im Jahr 2002 neu gefassten Rahmenmonographie verschob das Arzneibuch den Schwerpunkt von der allgemeinen Beschreibung der Herstellungsverfahren auf die Definition des Extraktes [1, 2, 16]. Das Arzneibuch unterscheidet seither drei Extrakttypen, denen die einzelnen Extraktmonographien zuzuordnen sind. Der folgende Beitrag geht insbesondere auf die Anforderungen an quanti–fizierte Extrakte ein.Show more
23.04.2006, 16:17 Uhr

Kopf-Hals-Tumoren: Europaweite Zulassung für Cetuximab

Seit Anfang April dieses Jahres ist Cetuximab (Erbitux®) europaweit in Kombination mit einer Strahlentherapie für die Behandlung bei Patienten mit lokal fortgeschrittenen Plattenepithel-karzinomen des Kopfes und des Halses (SCCHN) zugelassen. Die Zulassung basiert auf einer großen Phase-III-Studie, in der gezeigt wurde, dass Cetuximab die mediane Überlebensdauer von Patienten mit lokal fortgeschrittenem SCCHN signifikant um mehr als anderthalb Jahre verlängert.Show more
23.04.2006, 16:17 Uhr

Phytopharmaka: Thymianextrakt wirkt über Beta-2-Rezeptoren

Die auswurffördernden Eigenschaften von Thymianöl und anderer Expektoranzien erklärt man sich durch eine Besserung sowohl der Obstruktion als auch der beeinträchtigten Sekretomotorik. Welche Wirkmechanismen dem zugrunde liegen, wurde nun untersucht. Wirkstoffe eines Thymiankraut-Dickextraktes interagieren offenbar mit Beta-2-Rezeptoren, deren Aktivierung zur Bronchospasmolyse führt. Im Tierexperiment wurde zudem nachgewiesen, dass der Extrakt die Zilientätigkeit verbessert.Show more
23.04.2006, 16:17 Uhr

Prostatakarzinom: Chemotherapie im fortgeschrittenen Stadium

Die Therapie eines Prostatakarzinoms richtet sich nach dem Stadium der Erkrankung. Zu Beginn werden operative und strahlentherapeutische Maßnahmen eingesetzt, bei Fortschreiten der Erkrankung erfolgt eine Hormontherapie. Bei Versagen endokriner Maßnahmen kann als letzte Möglichkeit eine Chemotherapie durchgeführt werden, die zu einer weiteren Verlängerung des Gesamtüberlebens führen kann.Show more
23.04.2006, 16:17 Uhr

Hüftfrakturen: Calcium plus Vitamin D schützt Frauen wenig

Die Calcium-plus-Vitamin-D-Studie der Womens Health Initiative erfasste über 36.000 gesunde Frauen zwischen 50 und 79 Jahren. Eine tägliche Einnahme von 1000 mg Calcium und 400 I. E. Vitamin D über sieben Jahre senkte die Hüftfraktur-Rate nicht signifikant. Eine Knochendichte-Messung bei rund 2400 Frauen ergab einen Anstieg der Knochendichte an der Hüfte um 1%.Show more
23.04.2006, 16:17 Uhr

Interview: Durchimpfungsrate in Deutschland ist ungenügend!

Epidemieartige Ausbrüche von Masern an Rhein und Ruhr sowie im Großraum Stuttgart geben Anlass zur Sorge. Wir haben Dr. Regina Allwinn, Oberärztin am Institut für Medizinische Virologie in Frankfurt, um eine Bewertung gebeten.Show more
23.04.2006, 16:17 Uhr

Masernerkrankungen: Masern breiten sich aus

Masern zählen zu den ansteckendsten Infektionskrankheiten überhaupt. Sie sind weltweit verbreitet und stellen insbesondere in Afrika immer noch ein großes Problem dar. In Deutschland ist es in den letzten Jahren dank einer wirksamen Vakzine nur vereinzelt zu lokalen Ausbrüchen gekommen. Doch seit Anfang dieses Jahres häufen sich die Meldungen. In Nordrhein-Westfalen sind mehrere hundert Menschen erkrankt. Auch in anderen Ländern wie in Dänemark, England, Wales, Schweden und Spanien gibt es zurzeit ungewöhnlich viele Masernerkrankungen. Mit einer weiteren Ausbreitung wird gerechnet. Betroffen sind vor allem Kinder und Jugendliche.Show more
23.04.2006, 16:17 Uhr

Metaanalyse: ASS-Primärprävention schützt Frauen anders

In einer Metaanalyse wurden geschlechtsspezifische Wirkungen niedrig dosierter Acetylsalicylsäure in der kardiovaskulären Primärprävention untersucht. Die Gesamtrate kardiovaskulärer Ereignisse war bei Frauen und Männern signifikant verringert, indem bei Frauen ischämische Schlaganfälle und bei Männern Herzinfarkte abnahmen. Bei beiden Geschlechtern stieg das Blutungsrisiko.Show more
16.04.2006, 16:17 Uhr
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