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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Molecular Modeling von G-Proteinen
Am 9. Januar sprach Prof. Dr. Hans-Dieter Höltje, Institut für Pharmazeutische Chemie der Universität Düsseldorf, im Pharma- zeutischen Kolloquium in Greifswald über "Molecular Modeling Untersuchungen zum Verständnis der Wirkungsmechanismen von Arzneistoffen".Show more11.02.2001, 16:39 Uhr
Kolik beim Säugling: Weil die stillende Mutter sich falsch ernährt?
Stillenden Müttern, deren Kinder an Koliken leiden, wird oft geraten, auf alle blähenden Lebensmittel zu verzichten. Richtig ist, dass der Verzehr von Zwiebeln, Kohl und Hülsenfrüchten zwar bei den Konsumentinnen durchaus Blähungen hervorrufen kann. Dass diese Verdauungsgase allerdings auch in die Muttermilch übergehen und somit für die Koliken bei den gestillten Säuglingen verantwortlich sind, ist wissenschaftlich nicht überzeugend belegt.Show more11.02.2001, 16:39 Uhr
Kompressionsstrümpfe dürfen in der Apotheke abgegeben werden
Medizinische Kompressionsstrümpfe und Kompressionsstrumpfhosen dürfen als Mittel zur Krankenpflege im Sinne des §25 Nr. 2 Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) in der Apotheke in den Verkehr gebracht werden. Sie dürfen allerdings nur in einem Umfang angeboten und feilgehalten werden, der den ordnungsgemäßen Betrieb der Apotheke und den Vorrang des Arzneimittelversorgungsauftrags nicht beeinträchtigt (§2 Abs. 4 ApBetrO). Mit diesem Leitsatz hat der Bundesgerichtshof ein gegenteiliges Urteil des Oberlandesgerichts Köln (vgl. AZ Nr.6 /1999, S. 1) aufgehoben und Versuche von Sanitätshäusern, Apotheken auf dem Rechtsweg den Vertrieb von Kompressionsstrümpfen zu untersagen, endgültig vereitelt. (Urteil des Bundesgerichtshofs vom 21. September 2000, Az.: I ZR 216/98)Show more11.02.2001, 16:39 Uhr
American Heart Association: Essen für ein geringes Schlaganfallrisiko
Die American Heart Association (AHA) hat ihre Ernährungsempfehlungen zur Vorbeugung von Herzinfarkt und Schlaganfall überarbeitet. Fazit: Täglich fünf Portionen Obst und Gemüse, sechsmal täglich Vollkornprodukte, viel ungesättigte pflanzliche Fette und nicht mehr als sechs Gramm Salz pro Tag sind die ideale Ernährungsweise für ein gesundes Herz.Show more11.02.2001, 16:39 Uhr
P. Jungmayr, T. Müller-BohnDie onkologische Pharmaz
Vom 26. bis 28. Januar 2001 fand in Hamburg-Harburg der 9. Norddeutsche Zytostatika Workshop (NZW) statt. Dort trafen onkologisch tätige Pharmazeuten aus ganz Deutschland und zahlreichen Ländern Europas zusammen, aus räumlichen Gründen war die Teilnehmerzahl auf 500 begrenzt. Die Referenten der 14 Seminare, über 30 Vorträge und Diskussionen kamen nicht nur aus Europa, sondern auch aus den USA, Kanada und Malaysia. Das inhaltliche Spektrum reichte von der Pharmakologie über den Arbeitsschutz und das Qualitätsmanagement bis hin zu ökonomischen und strategischen Fragen des Apothekenwesens. Über einige Inhalte berichtete die DAZ bereits (siehe DAZ 5, S. 25 f.), eine breitere Übersicht über die Tagung soll hier vermittelt werden.Show more11.02.2001, 16:39 Uhr
Ausstellung: Safran – eine alte Kulturpflanze
"Safran - eine alte Kulturpflanze" ist das Thema einer Sonderausstellung, die noch bis zum 25. Februar 2001 im Naturkundemuseum Leipzig zu sehen ist. Gezeigt werden mannigfaltige Exponate, die Wissenswertes über Crocus sativus sowie die Geschichte und Gewinnung des teuersten Gewürzes der Welt, seine Verwendungsmöglichkeiten und Verfälschungen vermitteln.Show more11.02.2001, 16:39 Uhr
Ernährungsbericht 2000: Häufig Defizite an Folsäure und Jod
Trotz ansonsten üppiger Kost sind noch immer etliche Nährstoffe im Mangel. Teilweise nur bei einigen Personengruppen, teilweise aber auch beim Gros der Bevölkerung. Zu diesem Schluss kommt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung in ihrem Ernährungsbericht 2000.Show more11.02.2001, 16:39 Uhr
M. SchmidtNabelschnurblut als Quelle von Stammzellen
Stammzellen sind noch undifferenzierte Vorläuferzellen für die Gewebe des menschlichen Körpers. Aufgrund bestimmter Differenzierungssignale entwickeln sie sich zu spezialisierten Zellen, beispielsweise des Blutes, der Nerven, Muskeln, Knorpel oder Knochen. Für die Medizin sind sie von besonderem Interesse, versprechen sie doch bei einer Vielzahl schwerster Erkrankungen Abhilfe. So stellt die Transplantation von Stammzellen des Blutes bereits heute ein etabliertes Verfahren zur Behandlung verschiedener Krebsarten dar. Der bereits seit vielen Jahren praktizierten Knochenmarktransplantation gesellt sich nun eine einfache, effektive und schonende Methode der Gewinnung von Stammzellen hinzu: die Sammlung und Einlagerung von Nabelschnurblut.Show more11.02.2001, 16:39 Uhr
Interpharm Hamburg: Homöopathie bei Allergie und Atemwegserkrankungen?
Auf der diesjährigen Interpharm in Hamburg (16. bis 18.März) befassen sich unter dem Vorzeichen "komplementäre Therapieformen" vier Vorträge mit Allergien und Atemwegserkrankungen. Die Sicht der Homöopathie wird dabei Dr. Markus Wiesenauer, Weinstadt, nahe bringen. Zu Einstimmung auf den Vortrag unterhielten wir uns mit dem homöopathisch tätigen Arzt über Möglichkeiten und Grenzen der Homöopathie auf diesem Gebiet.Show more11.02.2001, 16:39 Uhr
Prionenerkrankungen: BSE-Forschungszentrum in München geplant
MÜNCHEN (cae). Bayern will in den nächsten beiden Jahren außerplanmäßig 20 Millionen DM für die BSE-Forschung ausgeben. Ein großer Teil dieser Gelder soll in den Ausbau von Instituten der Universität München fließen. Dies sagte der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst Hans Zehetmair in seinem Bericht zum Stand der BSE-Forschung in Bayern, den er am 7. Februar vor dem Ausschuss für Hochschule, Forschung und Kultur des Bayerischen Landtags erstattete.Show more11.02.2001, 16:39 Uhr
Morphin: Lieber sprühen als spritzen
Ein Knochenbruch ist eine schmerzhafte Angelegenheit. Die Linderung der Schmerzen gehört daher auch zu den Sofortmaßnahmen, die ein Arzt vornimmt. Derzeit werden schmerzstillende Arzneistoffe dabei in der Regel gespritzt. Künftig könnte der Patient statt dessen möglicherweise eine Dosis Nasenspray verpasst bekommen.Show more11.02.2001, 16:39 Uhr
Erkrankungen der Motoneurone: Englische Gesundheitsbehörde befürwortet erstatt
Das Britische "National Institute for Clinical Excellence" (NICE) hat nach einer Mitteilung von Aventis am 19. Januar 2001 eine Empfehlung verabschiedet, die den Einsatz von Riluzol (Rilutek) bei der Behandlung der amyotrophen Lateralsklerose (ALS) befürwortet.Show more11.02.2001, 16:39 Uhr
Klinische Pharmazie: Das neue Fach muss sich entwickeln dürfen
Die pharmakologischen Hochschullehrer an pharmazeutisch-naturwissenschaftlichen Fachbereichen haben sich in der letzten Zeit intensive Gedanken über die praktische Umsetzung und die Ausrichtung des neuen Faches Klinische Pharmazie gemacht. Nachfolgende Stellungnahme der pharmakologischen Hochschullehrer an pharmazeutisch-naturwissenschaftlichen Fachbereichen zum Fach Klinische Pharmazie möchte zur Versachlichung der Diskussion beitragen. Die Pharmakologen an pharmazeutischen Einrichtungen bestätigen uneingeschränkt die große Bedeutung des Faches Klinische Pharmazie in der Hochschulausbildung und für die Berufsausübung von Apothekern.Show more11.02.2001, 16:39 Uhr
Blutdrucksenkung: Gute Compliance mit Irbesartan
Neue Forschungsergebnisse haben belegt, dass sich die Therapiewahl stark darauf auswirken kann, wie lange eine Behandlung von den Patienten beibehalten wird. Bei der Studie mit der Bezeichnung ICE handelt es sich um die erste multinationale Datenbankanalyse zur Bewertung der Persistenz zwischen verschiedenen Klassen blutdrucksenkender Mittel.Show more11.02.2001, 16:39 Uhr
Disput um Festbeträge
BONN (im). Das Hin und Her bei der umstrittenen Festsetzung von Festbeträgen für Arzneimittel geht weiter. Verschärft hatte sich die Problematik, als vor kurzem auch das Bundeskartellamt Bedenken angemeldet hatte (die DAZ berichtete). Die gesetzlichen Krankenkassen sehen sich allerdings durch jüngste Äußerungen des Präsidenten des Bundeskartellamts in ihrer Argumentation bestätigt.Show more11.02.2001, 16:39 Uhr
Bundesforschungsministerium: Genomforschungsgesetz im Aufbau
BERLIN (bmb/diz). Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn hat am 12. Februar anlässlich der Veröffentlichung der "Sequenz des menschlichen Genoms" mit Wissenschaftlern des deutschen Humangenomprojekts in Berlin das nationale Genomforschungsnetz vorgestellt, das sich In Deutschland zur Zeit im Aufbau befindet. Sie kündigte an, dass noch in diesem Jahr das im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogramms der Bundesregierung ein nationales Genomforschungsnetz in Deutschland etabliert werde. Dafür würden in den kommenden drei Jahren zusätzlich 350 Millionen Mark investiert werden.Show more11.02.2001, 16:39 Uhr
Organspendebereitschaft der Bevölkerung steigt
BONN (bzga/diz). Trotz bestehender Defizite bei der Organspende in deutschen Krankenhäusern - die Organspendebereitschaft der Deutschen steigt. Das zeigen die Ergebnisse der jüngsten Repräsentativbefragung (n=1000, ab 14 Jahre) zur Organspendebereitschaft der Bürger(innen) in der Bundesrepublik Deutschland, die im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) von forsa im November 2000 durchgeführt wurde. Eine Vergleichserhebung fand bereits im November 1999 statt.Show more11.02.2001, 16:39 Uhr
Immunologie: Bewährte und neue Immunsuppressiva bei Organtransplantationen
Mit der Immunsuppression bei Organtransplantationen sollen Immunreaktionen des Empfängers gegen das fremde Transplantat geschwächt werden. Gleichzeitig muss genügend Abwehrkraft gegen opportunistische Infektionen und bösartige Tumoren erhalten bleiben. Bewährte Immunsuppressiva werden häufig kombiniert eingesetzt. Viele neue Immunsuppressiva greifen spezifisch an Rezeptoren oder Enzymen der Lymphozyten an. Das Ziel ist letztlich die Transplantations-Toleranz, also eine spezifische Hemmung der gegen den Spender gerichteten Immunabwehr, die alle übrigen adaptiven Immunfunktionen intakt lässt. Sie könnte eine chronische Gabe von Immunsuppressiva überflüssig machen.Show more11.02.2001, 16:39 Uhr
Neues Antibiotikum: Linezolid in Großbritannien auf dem Markt
Wie Pharmacia bekannt gegeben hat, wurde Linezolid (Zyvox Tabletten und Infusionslösungen), das erste Antibiotikum mit einem neuartigen Wirkmechanismus gegen grampositive Infektionen im Krankenhausumfeld, nun auf dem britischen Markt eingeführt. In Deutschland wird die Einführung für Ende 2001 erwartet.Show more11.02.2001, 16:39 Uhr
ABDA geht mit interaktiver Website online
ESCHBORN (abda/diz). Am 15. Februar ist es soweit. Der neue Webauftritt der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) geht mit völlig neuem Design und neuen Inhalten online. Das Angebot auf www.abda.de richtet sich an Apotheker und Journalisten sowie an alle, die sich für das Thema Apotheken und Arzneimittel interessieren. Das Besondere an der Site, so die ABDA-Pressemittelung dazu: Der Nutzer kann selbst Checklisten erstellen und mit Hilfe eines Zuzahlungsrechners herausfinden, wann er von der Zuzahlung befreit wird.Show more11.02.2001, 16:39 Uhr
Pharmagroßhandel: ANZAG auf Wachstumskurs mit neuen Leistungen
FRANKFURT/MAIN (aal). Die Andreae-Noris Zahn AG (ANZAG) hat im Geschäftsjahr 1999/2000 ihren Umsatz um 2,4% auf 4,905 Mrd. DM gesteigert. Der Gewinn aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erhöhte sich um 5,5% auf 86,5 Mio. DM. Ein neuer Umsatzschub, der sich jetzt schon abzeichnet, ist auf die verstärkt marktorientierte Strategie zurückzuführen, deren neue Dienstleistungen das Hauptthema der Bilanzpressekonferenz am 8. Februar 2001 in Frankfurt/Main darstellten.Show more11.02.2001, 16:39 Uhr
Neue Therapieansätze bei HIV
Die zunehmenden Erkenntnisse im Bereich der Pathogenese der HIV-Infektion eröffnen zahlreiche neue Ansatzpunkte für die gezielte Entwicklung von Medikamenten. Einige davon wurden vor kurzem auf der 8. Retroviruskonferenz in Chicago vorgestellt.Show more11.02.2001, 16:39 Uhr
Infektionen schleichen sich durch die Nase ein
Immer wieder erkranken Patienten während eines Krankenhausaufenthalts an lebensgefährlichen bakteriellen Infektionen. Die Erreger, Staphylokokken, stammen oft aus der Nase der Patienten und gelangen von dort in die Blutbahn.Show more11.02.2001, 16:39 Uhr
Unverbrauchte Arzneimittel: FDP für „sinnvolle Weiterverwendung“
BERLIN (fdp/diz). Auf Initiative des Obmanns der FDP-Bundestagsfraktion im Gesundheitsausschuss, Detlef Parr, fand in Berlin zwischen dem Spitzenverband der Apotheker (ABDA) und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) ein Meinungsaustausch über das Problem der kostenlosen Weitergabe unverbrauchter Arzneimittel durch niedergelassene Ärzte statt. Show more11.02.2001, 16:39 Uhr
Alle Organe haben eine innere Uhr
Fliegt der Mensch über mehrere Zeitzonen hinweg in fremde Länder, setzt er sich einer Zeitverschiebung aus, die die "innere Uhr" ganz schön aus der Reihe bringen kann. Der zirkadiane Rhythmus wird gestört, die Folgen sind Müdigkeit am Tag, schlaflose Nächte, Appetitlosigkeit und Verdauungsprobleme. Bis sich der "innere Zeitmesser" wieder angepasst hat, dauert es meist ein paar Tage.Show more11.02.2001, 16:39 Uhr
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