ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Hamburger Apothekerverein: Arzneikurierkonzept endgültig als rechtswidrig erkan
HAMBURG (tmb). Der Rechtsstreit mit der Ärztegenossenschaft Hamburg über einen aufwändig beworbenen Arzneimittelkurierdienst ist mit einem vollständigen Sieg für die Position der Apotheker beendet worden. Die unterlegene Ärztegenossenschaft hat ihre Berufung gegen eine einstweilige Verfügung des Landgerichts Hamburg zurückgezogen und die Urteilsgründe akzeptiert. Daraufhin erließ das Gericht am 13. Juli ein Anerkenntnisurteil.Show more01.08.2004, 16:01 Uhr
Bundesregierung legt ersten Stammzellbericht vor
BERLIN (ks). Das Stammzellgesetz zur Forschung mit menschlichen embryonalen Stammzellen hat sich nach Ansicht von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn (beide SPD) bewährt. Das Verfahren sichere hohe ethische Standards und schaffe sichere Bedingungen für die Forschung, erklärten die Ministerinnen anlässlich der Verabschiedung des ersten Stammzellberichts durch das Bundeskabinett am 28. Juli in Berlin.Show more01.08.2004, 16:01 Uhr
Integrierte Versorgung: Kommunikationsprobleme noch ungelöst
Frankfurt (ri). Offensichtlich spielen Apotheken beim Thema Integrierte Versorgung derzeit kaum eine bzw. eine eher untergeordnete Rolle. Dieser Eindruck wurde zumindest bei der Veranstaltung "Integrierte Versorgung - von der Strategie zur Praxis" der Conference Company Euroforum am 14./15. Juli in Frankfurt vermittelt. Mit Ausnahme des Vortrags von Dr. Peter Froese, Apothekerverband Schleswig-Holstein, der Problemstellungen bei einer möglichen Einbindung der Apotheken in Modelle der Integrierten Versorgung behandelte, wurde die Apotheke in den Ausführungen der Referenten so gut wie gar nicht erwähnt.Show more26.07.2004, 15:57 Uhr
Verfassungsbeschwerden zu Risikostrukturausgleich: Nicht zur Entscheidung angeno
Karlsruhe (ks). Die Verfassungsbeschwerden zweier Betriebskrankenkassen, die sich gegen Zahlungen im Rahmen des Risikostrukturausgleichs (RSA) wandten, sind vom Bundesverfassungsgericht (BVerfG) nicht zur Entscheidung angenommen worden. Den Krankenkassen, so die Richter, mangele es bereits an der für eine Beschwerde notwendigen Grundrechtsfähigkeit. (Beschluss des BVerfG vom 9. Juni 2004, Az.: 2 BvR 1248/03 und 2 BvR 1249/03)Show more26.07.2004, 15:57 Uhr
Gemeinsamer Bundesausschuss: Festbetragsgruppe für Statine beschlossen
Berlin (ks). Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Bildung einer weiteren Festbetragsgruppe beschlossen: Nach den Sartanen, Triptanen und Protonenpumpenhemmern wurde am 20. Juni auch für HMG-CoA-Reduktasehemmer eine Festbetragsgruppe geschaffen. Die Gruppe umfasst sowohl patentgeschützte Präparate als auch Generika. Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) kritisierte, dass sich der G-BA einem Dialog mit der Industrie verweigert habe.Show more26.07.2004, 15:57 Uhr
Bayerische Landesapothekerkammer siegt: Weitere Klage auf ABDA-Austritt abgewies
München (hvj). Das Verwaltungsgericht München hat die Klage des Apothekers Thomas Hieble gegen die Bayerische Landesapothekerkammer (LAK) auf Austritt aus der ABDA abgewiesen. Dies verkündete der Vorsitzende Richter Günter Heise am 22. Juli, einen Tag nach der knapp zweistündigen mündlichen Verhandlung.Show more26.07.2004, 15:57 Uhr
Umfrage: Mehrheit für Bonusprogramme
Bonn (im). Zwei Drittel der Bundesbürger halten Bonusprogramme von Krankenkassen für sinnvoll, wenn diese die Versicherten durch Prämien zu einem gesundheitsbewussten Verhalten motivieren. Das hat eine repräsentative Umfrage der Techniker Krankenkasse (TK) unter 2 000 Bundesbürgern ergeben.Show more26.07.2004, 15:57 Uhr
Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit: Nutzenbewertung von Arzneimittel
Bonn (im). Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, das per Gesetz den Nutzen von Arzneimitteln bewerten soll, ist jetzt gegründet worden. Wie der Gemeinsame Bundesausschuss am 22. Juli in Siegburg offiziell bekanntgab, ist Professor Peter T. Sawicki vom St. Franziskus-Hospital in Köln der neue Leiter.Show more26.07.2004, 15:57 Uhr
Gesetzliche Krankenversicherung: Bundesgesundheitsministerium erweitert Informat
Berlin (ks). Das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS) hat einen "Ratgeber zur gesetzlichen Krankenversicherung" veröffentlicht. Die 120-seitige Broschüre soll für einen besseren Durchblick im Gesundheitssystem sorgen. Auch das Internetportal des BMGS zur Gesundheitsreform wurde erweitert.Show more26.07.2004, 15:57 Uhr
Versandhandel: DocMorris hat eigenen Großhändler
Die niederländische Versandapotheke DocMorris erhält ihre Arzneimittel für die Belieferung der deutschen Patienten von einem eigenen Großhändler. Mit "Centropharm" im nordrhein-westfälischen Würselen umgeht die Versandapotheke die Schwierigkeiten, die ihr aus der Nichtbelieferung durch deutsche pharmazeutische Großhändler entstehen.Show more26.07.2004, 15:57 Uhr
KidFit von Diäko – Empfehlung für übergewichtige Kinder?
Mit Diäko zur Traumfigur: ein modernes Ernährungsprogramm, leicht, lecker und voller Abwechslung! mit diesem Slogan präsentiert die gleichnamige Firma ihre Diätprodukte. Vor dem Hintergrund, dass die Zahl übergewichtiger und adipöser Kinder und Jugendlicher in Deutschland immer mehr zunimmt, gibt es seit kurzem auch ein speziell für Kinder konzipiertes Diäko-Programm. Wir haben uns näher damit beschäftigt und außerdem eine 15-jährige Anwenderin befragt.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Neues atypisches Neuroleptikum: Aripiprazol bessert schizophrene Symptome
Aripiprazol (Abilify®) ist ein neues atypisches Antipsychotikum zur Therapie der Schizophrenie bei Erwachsenen. Es ähnelt in seiner Struktur den atypischen Neuroleptika Risperidon und Ziprasidon, hat aber einen anderen Wirkansatz. Als partieller Dopamin-D2-Agonist blockiert Aripiprazol die postsynaptischen Dopamin-D2-Rezeptoren, während es gleichzeitig die präsynaptischen Autorezeptoren stimuliert. Aripiprazol hemmt das dopaminerge System überwiegend dort, wo es überaktiv ist und zum Beispiel Wahnsymptome verursacht, und aktiviert es in Bereichen zu geringer Aktivität. Die häufigsten Nebenwirkungen sind Benommenheit, Schläfrigkeit, Akathisie, Tremor, verschwommenes Sehen, Kopfschmerzen und gastrointestinale Symptome. Der Wirkstoff wird intensiv in der Leber über die Cytochrom-Enzyme CYP3A4 und 2D6 verstoffwechselt. Daraus ergibt sich ein erhebliches Wechselwirkungspotenzial.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
V. Ulrich, T. Müller-BohnInnovationen messen, aber
Einer der Hauptstreitpunkte in der politischen Diskussion über den Arzneimittelmarkt sind die Arzneimittelinnovationen. Umstritten ist, was als Innovation gelten und welcher Finanzbedarf den Innovationen zugestanden werden soll. Um die Probleme zu lösen, sind neben politischen Argumenten wissenschaftliche Methoden gefragt. Einen konstruktiven Beitrag hierzu stellt das Konzept einer Innovationskomponente von Wille, Erbsland und Ulrich dar, das bereits in DAZ 8/2001 vorgestellt wurde [5]. Daran anknüpfend sollen hier die zwischenzeitliche Entwicklung des Innovationsbegriffes und neue Daten zur vorgeschlagenen Innovationskomponente vorgestellt werden1.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Basistherapie rheumatoider Arthritis: Frühzeitig alle Möglichkeiten ausschöpf
Wurde früher langsam eskalierend therapiert, wird heute der frühzeitige und aggressive Einsatz von Basistherapeutika bei rheumatoider Arthritis angemahnt. Als Standardmedikation gilt dann Methotrexat. Versagt die Therapie, wird frühzeitig kombiniert. Und seit einiger Zeit haben die Rheumatologen noch einen weiteren Trumpf im Ärmel: die TNF-alpha-Blockade.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
K. FeidenBologna-Erklärung und Apothekerausbildung
Um einen europäischen Hochschulraum zu verwirklichen, wollen auch die deutschen Hochschulen die Diplom-, Magister- und Staatsexamenstudiengänge bis auf begründete Ausnahmefälleügig durch Bachelor- und Masterstudiengänge ersetzen. Die Diskussion darüber, ob die Pharmazie einen solchen Ausnahmefall darstellt oder ob auch hier Bachelor- und Masterstudiengänge eingeführt werden sollten, hat begonnen. Immerhin gibt es Besonderheiten der Ausbildung zu den Heilberufen, zu denen der Apothekerberuf zählt. Die folgenden Ausführungen wollen mehr Fragen zur Bereicherung einer ausführlichen Diskussion stellen als vorschnell Antworten finden. Zugleich wollen sie auf mögliche weitreichende Folgen für das Berufsbild und die Berufsausübung des Apothekers aufmerksam machen.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Dialysepatienten: Cinacalcet senkt Parathormon-Spiegel
Das Calcimimetikum Cinacalcet greift am Calciumionen-Sensor an, der die Ausschüttung von Parathormon reguliert. In zwei Studien mit 741 Dialysepatienten senkte Cinacalcet den Parathormon-Plasmaspiegel und erhöhte so den Anteil der Patienten mit gut kontrolliertem sekundärem Hyperparathyreoidismus.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
DPhG: Wissenschaftlicher Nachwuchs stellt sich vor
Traditionsgemäß fördert die Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft (DPhG) den wissenschaftlichen Nachwuchs. Am 5. Juli 2004 hatte die Landesgruppe Berlin-Brandenburg zu der alle zwei Jahre und in diesem Jahr zum vierten Mal stattfindenden Veranstaltung Der wissenschaftliche Nachwuchs stellt sich vor eingeladen.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Apothekenbetriebsordnung
Verordnung zur Änderung der ApothekenbetriebsordnungShow more25.07.2004, 16:01 Uhr
Aus der Forschung: Tumorvakzine auf RNA-Basis
An immuntherapeutischen Verfahren gegen Tumoren wird derzeit intensiv gearbeitet. Die Tübinger CureVac GmbH präsentiert einen neuen Ansatz auf der Basis von stabilisierter Ribonukleinsäure (RNA). RNActive™ wird derzeit bereits in klinischen Studien an der Universitätsklinik Tübingen erprobt.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
C. GlöklerGroßhandelstätigkeit von Apotheken (Aus
Die 12. AMG-Novelle kommt - und mit ihr kommen neue Regelungen zur Erlaubnispflichtigkeit des Arzneimittelgroßhandels und eine Festlegung der zulässigen Vertriebswege für Medikamente. Von den Änderungen sind unter anderem Geschäftsbeziehungen von Apotheken betroffen, die den Großhandel mit Medikamenten beliefern: Für das Betreiben eines Großhandels wird - möglicherweise auch für die Apotheke - die neu eingeführte Großhandelserlaubnis nötig sein; des weiteren werden Großhändler Arzneimittel nur noch aus definierten Quellen beziehen dürfen - beispielsweise vom Hersteller oder von anderen Inhabern einer Großhandelserlaubnis. Für die dem Arzneimittelgroßhandel zuliefernde Apotheke stellt sich also die Frage, ob zur Weiterführung der Zuliefertätigkeit zukünftig eine Großhandelserlaubnis nötig sein wird, und ob es sich lohnt, noch auf der Grundlage des derzeit geltenden Rechts eine Großhandelstätigkeit anzuzeigen, um von Übergangsvorschriften zu profitieren.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Rheumatoide Arthritis: Mit Infliximab gegen die Gelenkzerstörung
Infliximab (Remicade®) ist ab sofort zur First-line-Therapie der frühen rheumatoiden Arthritis in Kombination mit Methotrexat zugelassen, wie essex pharma mitteilte. Infliximab plus Methotrexat ist bei Patienten mit schwerer, aktiver und fortschreitender rheumatoider Arthritis nun auch bereits dann indiziert, wenn noch keine Behandlung mit Methotrexat oder anderen krankheitsmodifizierenden Medikamenten (DMARDs) vorangegangen ist.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Besonderheiten biotechnisch hergestellter Arzneistoffe
Biotechnisch hergestellte Arzneimittel, zu denen auch die DNA-rekombinationstechnisch hergestellten Arzneistoffe gehören, spielen heute eine wichtige Rolle in der Pharmazie und Medizin. Sie unterscheiden sich in der Produktion und in der Analytik von anderen Arzneistoffen. Das Europäische Arzneibuch trägt diesen Besonderheiten durch zwei Monographien (Fermentationsprodukte und DNA-rekombinationstechnisch hergestellte Produkte) Rechnung.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Impfempfehlungen aktualisiert: Windpockenimpfung für alle Kinder empfohlen
Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) hat ihre Impfempfehlungen aktualisiert. Die wesentlichen Veränderungen betreffen die Windpockenimpfung, die jetzt für alle Kinder empfohlen wird, die Keuchhustenimpfung, die nun allen Frauen mit Kinderwunsch sowie vor der Geburt eines Kindes allen engen Kontaktpersonen geraten wird, und Präzisierungen für die Impfung chronisch Kranker.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Kopfschmerzen: Akupunktur besser als Medikamente
In einer großen englischen Studie wurde gezeigt, dass Akupunktur die Beschwerden von Migränepatienten besser lindert als eine herkömmliche Therapie. Der Erfolg hält lange an und eine dreimonatige Behandlung wirkt noch nach einem Jahr. Die erhöhten Therapiekosten sind im Vergleich mit anderen Aufwendungen gering.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
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