IQWiG-Methodenentwurf für die Kosten-Nutzen-Bewertung
Eine kritische Analyse
Von Thomas Müller-Bohn
Eine kritische Analyse
Von Thomas Müller-Bohn
(hps). Vormals herrschte Panik vor weiteren Kursverlusten. Jetzt haben viele Profis Angst, bei der vermeintlichen Wende zum Besseren nur als Zuschauer zurückzubleiben. Viele springen auf den fahrenden Zug auf – auch auf die Gefahr hin, dass sich die Lokomotive als führerlos erweist. Man kauft, weil die anderen kaufen – und scheint dabei die Fundamentaldaten aus den Augen verloren zu haben.
Show more(hps). Nun steht sie schon fast vor der Tür – die Insolvenz des ehemaligen Autogiganten General Motors. Ein Konkurrent weniger, scheinen sich die Japaner und Deutschen gedacht zu haben, denn die Börsen in Frankfurt und Tokio drehten daraufhin mithilfe der Automobilwerte kräftig ins Plus. Konjunktursensible Aktien sind wieder "in". Die Börsianer feiern, die Unternehmen schweigen dazu.
Show more(hps). Eine Billion von der amerikanischen Notenbank zum Aufkauf von Anleihen, eine Billion zum Erwerb von Schrottpapieren zur Entlastung der Banken. Regierung und Notenbank der USA sind offensichtlich zum "Alles oder Nichts Prinzip" übergegangen. Damit dürften die Amerikaner jetzt alle Optionen zur Krisenbewältigung ausgeschöpft haben.
Show more(awd/az). In welches Unternehmen würden Sie Ihr Geld lieber investieren: in ein Kohlekraftwerk mit Unmengen an Kohlendioxidausstoß oder in einen Windpark, der "saubere" Energie erzeugt? Die Antwort dürfte leichtfallen, sofern beide Investitionen eine gleiche oder kaum abweichende Rendite erzielen. Für Anleger bieten sich immer mehr Möglichkeiten, ihr Erspartes in "nachhaltige" Produkte zu investieren. Aufgrund der seit rund drei Jahren enorm steigenden Nachfrage stehen in diesem Bereich aktuell fast 200 Fonds zur Auswahl, während es Anfang 2007 gemäß des Branchendienstes ECOreporter.de erst 111 Fonds waren, die ökologische und ethische Kriterien berücksichtigen.
Show more(hps). Wer den Zinssatz fast bis auf Null absenkt, besitzt am Ende nicht mehr allzu viele Pfründe, mit denen man noch wuchern könnte. Nun also sollen es noch einmal 1 Billion Dollar sein, die die US-Notenbank zur Stützung des Finanzsystems in den Markt pumpt. Aber macht nichts, mögen sich die Amerikaner sagen – ist ja letztlich überwiegend das Geld der Chinesen.
Show moreWie sich die Zeiten ändern: Gestern noch wurde der Gesundheitsmarkt als die Wachstumsbranche schlechthin verkauft. Als ausgesprochen krisenresistent galt der Markt bisher, was wohl auch daran lag, dass es wirkliche Krisen in den letzten Jahrzehnten schlicht nicht gab. Gemessen an dem finanziellen Hurrikan, der momentan quer über den Erdball läuft, waren vergangene Rezessionen nur kleine Wölkchen am Horizont, welche die Schönwetterkapitäne am Steuer der Wirtschaftsnationen vor keine größeren Probleme stellten. Der gebetsmühlenartig zitierte, demografische Wandel und der steigende medizinische Fortschritt sollten quasi Garanten für immer weiter sprudelnde, kräftige Erlöse im Gesundheitswesen sein. Wer ein wenig nachdachte, den musste schon immer eine gesunde Skepsis angesichts solcher Aussagen überkommen.
Show moreTechnische Erholung beim DAX / Nagelprobe bei 3600 Punkten steht noch aus
(hps). Finanzwerte im Aufwind, Versorgeraktien im freien Fall. Die Investoren werten damit die Finanzkrise als nunmehr in der Realwirtschaft angekommen. Und die Frage nach der Nachhaltigkeit des Kursaufschwungs ist damit eigentlich auch schon beantwortet. Show more(hps). Kaum hat der DAX ein paar bescheidene Gewinne aufzuweisen, setzen schon Gewinnmitnahmen ein. Warum sollte man auch Aktien kaufen, wenn selbst die US-Notenbank die US-Wirtschaft immer tiefer in die Krise schlittern sieht? Und manchem Investor mag der DAX inzwischen sogar überbewertet erscheinen.
Show more(awd/az). Bausparverträge gehören zu den beliebtesten Vorsorgeprodukten. Sicherheit, Flexibilität und die staatlichen Fördermöglichkeiten überzeugen jedes Jahr Millionen von Bundesbürgern. Bisher konnten Bausparer nach einer siebenjährigen Sperrfrist ihr Guthaben samt Staatszuschüssen frei verwenden – ob für ein neues Auto, den nächsten Urlaub oder die eigenen vier Wände. Doch ab 2009 trat eine gesetzliche Neuregelung in Kraft und setzt der großen Freiheit ein Ende.
Show moreDAX bricht durch die 4000er Marke – Rückgang vollzieht sich noch zu langsam
(hps). Lange lag es in der Luft, nun ist es passiert. Von der ersten Ausgabe der Apotheker Zeitung dieses Jahres an wurde vor einem Einbruch unter die 4000er Marke gewarnt. Jetzt streichen die Optimisten die Segel. Doch von der erhofften Ausverkaufsstimmung, die dann letztlich die Trendwende zum Besseren einläuten könnte, ist bislang noch wenig zu spüren.Show moreVermieter dürfen keine Verwaltungskosten einbauen
(bü). Die "zweite Miete" – korrekter mit "Betriebskosten" bezeichnet – steigt von Jahr zu Jahr; Strom- und Gaslieferanten sei Dank. Unabhängig davon: Viele verstehen das Fachchinesisch ihrer Betriebskostenabrechnung nicht mehr, was naturgemäß immer öfter Streit mit den Vermietern zur Folge hat. Die Juristen der örtlichen Mietvereine gehen nach den ihnen vorgelegten Abrechnungen davon aus, dass jede zweite Abrechnung von den Mietern unzutreffende Beträge verlangt.Show moreAusbruchsversuch beim DAX scheitert / Wall Street misstrauisch gegenüber Rettungspaket
(hps). Gewinneinbrüche, Massenentlassungen und ein Rettungspaket, das auf immer mehr Skepsis stößt. Vor diesem Hintergrund war es schon bemerkenswert, wie lange sich der DAX gegen die schlechte Nachrichtenlage stemmen konnte. Die Mär von der Abkoppelung des Frankfurter Parketts vom großen Bruder in New York machte bereits die Runde, da sind die Optimisten aufgewacht.Show moreBis zu 18 Monatsgehälter als finanzielles Trostpflaster
(bü). Nicht erst seit wenigen Wochen – vielmehr seit Langem Tag für Tag Realität: Ein Unternehmer kündigt Mitarbeitern. Die dann häufig gestellte Frage lautet: Muss der Arbeitgeber eine Abfindung zahlen, wenn das Arbeitsverhältnis endet? Vielfach wird angenommen, ein solcher Anspruch bestehe aufgrund einer langen Betriebszugehörigkeit. Das stimmt aber nicht. Das Gesetz sieht lediglich drei Möglichkeiten vor, eine Abfindung für den verlorenen Arbeitsplatz beanspruchen zu können.
Show morePrivatvorsorge wird immer wichtiger
(awd/az). "Guten Tag Vater, wie geht es dir heute?" "Wer sind Sie?" Erschreckend und emotional belastend für Verwandte, wenn Demenz das Erinnerungsvermögen eines Familienmitglieds raubt und zum Pflegefall macht. Alzheimer ist eine der häufigsten Ursachen, die zu Pflegebedürftigkeit führen. Neben geistigen Krankheiten sind es meist Stürze mit solch schwerwiegenden Folgen, dass eine Selbstversorgung nicht mehr möglich ist.Show moreWerden die Hersteller apothekenuntreu?
(diz). Die Fälle häufen sich: Apothekenexklusive Ware wird in den Regalen von Drogeriemärkten und Discountern entdeckt. Erst in dieser Woche schickte uns eine Leserin den Hinweis, dass in einem Drogeriemarkt der Kette Müller apothekenexklusive Produkte wie Biolectra Magnesium, Baldriparan, Priorin oder Femibion zum Verkauf angeboten werden.Show moreAnleger erhoffen sich von Obama Wunder. Der aber kocht nur mit Wasser. Und selbst das ist nicht mehr ganz frisch.
(hps). Angekündigt wurde die Rede als "das entscheidendes Ereignis des Jahres". Von dem Bankenrettungspaket von Finanzminister Geithner versprach sich die Börse den Königsweg aus der Kreditkrise, leicht und einfach zu begehen. Doch was Geithner dann anzubieten hatte, klang unausgegoren – und ein bisschen hoffnungslos.Show moreOptimisten testen ihre Grenzen aus – Rahmenbedingungen unverändert schlecht
(hps). Gute Quartalsberichte, vor allem aus dem Pharmabereich, sorgten zuletzt für eine Aufhellung der Anlegerstimmung und überlagerten den Eindruck der Hilflosigkeit, den die Regierungen im Umgang mit der Finanzkrise bei den Investoren immer noch hinterlassen. Hinter der Kurserholung stecken indes keine Überzeugungstäter. Sie ist rein technisch bedingt.Show moreUnternehmensausblicke lassen wenig Raum für eine nachhaltige Erholung der Aktien
(hps). Die Berichtssaison läuft jetzt auf vollen Touren. Aber obwohl bislang kaum ein Unternehmen für das laufende Quartal einen Lichtblick anzubieten hatte, konnte sich der DAX ein wenig von der magischen 4000er Linie entfernen. Doch die Realität dürfte das Parkett bald wieder einholen.Show more200.000 Euro der Zumwinkel-Auflage an "Gemeinnützige"
(bü). Ob sich Klaus Zumwinkel "freigekauft" hat oder ob er genau so behandelt wurde wie jeder andere in gleicher Situation, ist zweitrangig: Im Regelfall bringen solche damit verbundenen Geldauflagen gemeinnützigen Einrichtungen Freude. Denn ein Teil dieser Auflagen, die die Gegenleistung für eine Vergünstigung sind – nämlich der Haftverschonung – verschwindet nicht in der Staatskasse, sondern wird (noch) Sinnvollerem zugeführt.Show moreDer Hoffnungsträger ist als Präsident vereidigt – und die Börsen brechen ein
(hps). Neue Aussagen zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise suchte man in Obamas Antrittsrede vergeblich. Vor dem Hintergrund der akuten Probleme im Finanzsektor hätten sich die Investoren da schon mehr gewünscht, als nur ein paar hoffnungsfrohe Floskeln. Vorschusslorbeeren hatte die Börse ja bereits verteilt. Nun wartet man auf Fakten.Show moreDie Deutsche Bank patzt – und der DAX bricht ein
(hps). Wenn Analysten erst einmal anfangen, optimistisch zu werden, ist für den Privatanleger Vorsicht angebracht. So lautete an dieser Stelle der Tenor der letzten Woche. Und in der Tat – die Reaktion der Börse ließ nicht lange auf sich warten. Von der Euphorie zu Jahresbeginn ist nichts mehr übrig.Show moreVierfach höhere Steuerersparnis für „gemeinnützige“ Spenden
(bü). Manche glauben es immer noch nicht, es ist aber Tatsache: Private Wohltäter können ihre Spenden an Vereine und karitative Organisationen bis zu viermal großzügiger ansetzen als noch vor zwei Jahren. Und das Finanzamt belohnt sie mit einer entsprechend höheren Steuerersparnis.Show moreDAX greift nach der 5000 Punkte-Marke, aber Charttechnik verschlechtert sich
(hps). Ein gelungener Jahresauftakt für den DAX. Gleich zu Beginn nahm das Börsenbarometer die 5000 Punkte-Marke in Angriff. Auch bei den Analysten hellen sich die Minen ein wenig auf. Grund genug, sich als Anleger langsam Sorgen zu machen.Show more© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung