
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Warum leidet mehr als ein Drittel der Deutschen an Schlafstörungen?
Das Robert Koch-Institut veröffentlichte am gestrigen Mittwoch eine Studie, die die Häufigkeit von Ein- und Durchschlafstörungen in Deutschland untersucht. Laut den Autoren waren die Probleme so häufig wie nie zuvor. Dafür könnte es mehrere Gründe geben.Show moremedizin
spektrum
Auswertung des Robert Koch-Instituts
04.06.2026, 12:00 Uhr
Wesentlich weniger Brüche
Osteoporose wurde bisher als Erkrankung der postmenopausalen Frau eingestuft. Inzwischen ist bekannt, dass etwa 20% der Osteoporosepatienten männlich sind. Die Hauptrisikofaktoren sind ähnlich denen der weiblichen Erkrankten, doch hinsichtlich Ursachen, Frakturraten und auftretenden Osteoporoseformen gibt es Unterschiede.Show more27.03.2005, 16:08 Uhr
Die Stütze des Körpers: Stabil und trotzdem flexibel
Unsere Knochen sollen optimal auf Druck-, Zug- und Biegebeanspruchungen reagieren. Solch ein stabiles und doch flexibles Stützgewebe kann nur durch ein empfindliches Gleichgewicht zwischen Auf- und Abbau des Knochens gewährleistet werden. Ist es gestört, so kann es zur Abnahme der Knochenmasse bis hin zu strukturellen und funktionellen Veränderungen im Skelett und zu Knochenbrüchen kommen – das typische Kennzeichen einer Osteoporose.Show more27.03.2005, 16:08 Uhr
Frakturen möglichst vorbeugen
Die Osteoporose gilt mittlerweile als Volkskrankheit: nach Schätzungen leiden in Deutschland vier bis sechs Millionen Menschen (80% davon Frauen) an Osteoporose. Man nimmt an, dass etwa 40% aller 50-jährigen Frauen und 13% aller 50-jährigen Männer im Laufe ihres weiteren Lebens einen osteoporose-bedingten Knochenbruch erleiden werden. Schwerpunkte des folgenden Beitrages sind Risikofaktoren, Präventions- und Therapiemöglichkeiten.Show more27.03.2005, 16:08 Uhr
Das Mammakarzinom, 3. Teil: Komplementäronkologie
Von Petra Jungmayr | Ein sehr hoher Prozentsatz der an Krebs erkrankten Patienten hat den Wunsch und das Bedürfnis nach einer zusätzlichen, ergänzenden Therapie. Dieser Wunsch resultiert aus einem menschlichen Grundbedürfnis, sich gegen eine Bedrohung – in diesem Fall Krebs – aktiv zu wehren [23]. Hinzu kommt, dass der Patient in der Alternativmedizin einen Ausweg aus der desillusionierenden Prognose der rationalen Medizin sucht.Show more28.11.2004, 17:04 Uhr
Das Mammakarzinom, 2. Teil: Medikamentöse Therapie
Von Petra Jungmayr | Die medikamentöse Therapie eines Mammakarzinoms richtet sich nach mehreren Fragestellungen (Abb. 1, Tab. 1): Kann die Patientin wahrscheinlich geheilt werden, oder ist nur noch eine palliative Behandlung möglich? Kann eine endokrine Therapie erfolgen, oder ist eine Chemotherapie angezeigt? Befindet sich die Patientin in der Menopause oder nicht? Generell darf die Therapie nicht ohne das Einverständnis der Patientin erfolgen. Das optimale Vorgehen wird in den Leitlinien der Deutschen Krebsgesellschaft und der St. Galler Konsensuskonferenz zusammengefasst.Show more21.11.2004, 17:04 Uhr
Das Mammakarzinom, 1. Teil: Epidemiologie, Prävention und Diagnose
Von Petra Jungmayr | Brustkrebs ist nach wie vor die häufigste Krebserkrankung der Frau. Die Diagnose Krebs ist per se niederschmetternd, die Diagnose Brustkrebs ist es in einem weiteren Maße, da ein Mammakarzinom unmittelbar die weibliche Identität betrifft. Dennoch sollten Frauen die Angst vor Krebs abbauen, denn viele kleine medizinische Fortschritte, eine angemessene gesellschaftliche und politische Wahrnehmung der Erkrankung, Kampagnen gegen Brustkrebs und effektivere hormonelle und chemotherapeutische Behandlungen haben dazu geführt, dass ein früh erkanntes Mammakarzinom meist heilbar ist und Lebensdauer und Lebensqualität auch bei fortgeschrittener Erkrankung gestiegen sind. Die folgenden vier Beiträge befassen sich mit Epidemiologie, Prävention und Diagnose, gehen auf die medikamentöse Therapie ein, streifen die Komplementäronkologie und geben einen Überblick zu Informations- und Beratungsmöglichkeiten.Show more14.11.2004, 17:04 Uhr
Aktueller Stand der Krebstherapie
Von Petra Jungmayr | Am 10. und 11. September 2004 veranstalteten das Institut für Angewandte Gesundheitswissenschaften (IFAHS) und die Deutsche Gesellschaft für Onkologische Pharmazie (DGOP) den dritten Norddeutschen Zytostatika Workshop Süd (NZW-Süd) in Ravensburg. Der Fachkongress, der traditionsgemäß die wichtigsten Ergebnisse des vorangegangenen amerikanischen Krebskongresses präsentiert, dient sowohl der Fortbildung als auch der kollegialen und interdisziplinären Zusammenarbeit, ohne die eine optimale Betreuung des Krebspatienten nicht möglich ist. Wie Klaus Meier, Vorsitzender der GDOP, forderte, soll aus dem "todsicheren" Team "unwissender Ärzte und besserwissender Apotheker" eine Allianz entstehen, die gemeinsam die fachlichen, gesundheitspolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Zeit angeht. Dass dies bereits ansatzweise funktioniert, zeigen zum Beispiel gemeinsam erarbeitete Leitlinien und Standards.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
G. Meyer-ChlondTinnitus – wenn Ohrgeräusche d
Für die Behandlung des akuten Tinnitus existieren mehrere Therapieoptionen. Dennoch gibt es bislang kein medikamentöses Verfahren, welches das unangenehme Ohrgeräusch bei jedem Patienten zuverlässig dauerhaft vertreibt. Ein Übergang des akuten in einen chronischen Tinnitus ist für etwa drei Millionen Betroffene in Deutschland Realität, mit der sie sich abfinden müssen. Es bestehen aber Möglichkeiten, den lästigen Dauerton mit modernen Verfahren deutlich zu lindern.Show more26.10.2003, 16:54 Uhr
M. Medinger, J. DrevsAnti-Angiogenese gegen Krebs &n
Die Einsprossung von Kapillaren in das Tumorgewebe ist Voraussetzung für das Wachstum und die Metastasierung von soliden Tumoren. Neben Zytokinen und Metalloproteinasen sind insbesondere Wachstumsfaktoren (Tab. 1) für die Regulierung der Angiogenese oder Gefäßbildung verantwortlich. Der Einsatz von Angiogenese-Inhibitoren, die sich selektiv auf das Tumorgewebe richten, stellt einen innovativen Ansatz der Krebstherapie dar. Wichtige Angriffspunkte für anti-angiogene Substanzen sind der für das Gefäßendothel spezifische Wachstumsfaktor VEGF und seine Rezeptoren. Zahlreiche Substanzen, die die VEGF-vermittelte Angiogenese bei malignen Erkrankungen hemmen, werden derzeit klinisch geprüft.Show more29.12.2002, 16:49 Uhr
M. Schubert-Zsilavecz, K. NemecDas Reizdarmsyndrom -
Die Kombination verschiedener Symptome des unteren Gastrointestinaltrakts wird heute, wenn sich keine organische Ursache feststellen lässt, als "Reizdarmsyndrom (RDS)" oder "Irritable Bowel Syndrom (IBS)" bezeichnet. Das Reizdarmsyndrom ist die wahrscheinlich häufigste funktionelle Störung des Gastrointestinaltrakts. Es kann alle Abschnitte des Darms betreffen - nicht nur das Kolon, wie die alte Bezeichnung Colon irritabile vermuten lässt - und darüber hinaus auch in anderen Organen Beschwerden hervorrufen.Show more18.08.2002, 15:44 Uhr
P. JungmayrPraxis der Chemotherapie – Nebenwir
Zu den häufigsten unerwünschten Wirkungen einer Chemotherapie gehören Emesis, Alopezie, Mukositis, Diarrhöen, dermatologische Veränderungen und Myelosuppression. Diese Nebenwirkungen betreffen rasch proliferierendes, normales Gewebe und treten in der Regel früh nach Therapiebeginn auf. Ausmaß und Häufigkeit hängen von der verwendeten Substanz, der Dosis und patientenindividuellen Faktoren ab. Des Weiteren können antineoplastische Substanzen Organe (z.B. Niere, Leber, Herz, Lunge) oder Nervengewebe schädigen und akute, subchronische und chronische Beschwerden hervorrufen. Durch entsprechende Supportivmaßnahmen können die für den Patienten äußerst belastenden Nebenwirkungen teilweise vermieden oder zumindest abgeschwächt werden.Show more11.08.2002, 15:44 Uhr
J. Hein et al.Absinth – neue Mode, alte Proble
Das Syndrom des chronischen Absinthmissbrauchs ist aus historischen Beschreibungen bekannt. Absinth war in Deutschland 75 Jahre lang verboten. Seit 1998 ist er wieder zugelassen und entwickelt sich zum Modegetränk, das über das Internet und in Bars erhältlich ist. Aktuell steht die Einführung einer Vielzahl von als "Absinth" deklarierten Getränken in Deutschland bevor. Neuere Veröffentlichungen weisen auf eine neuro-, nephro- und gastrotoxische Wirksamkeit des im Absinth enthaltenen Thujons hin. Mit der Renaissance des Absinths in Deutschland sind daher künftig auch gesellschaftliche und gesundheitspolitische Probleme zu erwarten.Show more02.12.2001, 16:38 Uhr
U. SchulteB-Waffen – Bedrohung durch Mikroben
Die Bedrohung unserer Bevölkerung durch biologische Waffen wird in den letzten Wochen und Monaten stark diskutiert. Seit den Flugzeugattentaten des 11. September 2001 in New York und Washington sind Anschläge mit krankmachenden biologischen Agenzien ein dominierendes Thema in den politischen Nachrichten und Kommentaren. An solchen B-Waffen wird in einigen Ländern trotz weltweiter Ächtung immer noch geforscht.Show more14.10.2001, 15:37 Uhr
F. Moll, A. Koggel, M. MollVergiftung mit Goldregen
Die Einnahme mehrerer Goldregenhülsen durch zwei Kinder verlief im Einzelfall glücklicherweise ohne ernste Folgen. Die Untersuchung der Kinetik des toxischen Alkaloids Cytisin in reifenden Früchten über mehrere Monate hinweg ergab, dass die Cytisingehalte bei sehr jungen Hülsen mit hohem Wassergehalt zunächst relativ niedrig sind, dass sie aber in den folgenden Wochen deutlich ansteigen. Die alljährliche Warnung vor Goldregenvergiftungen ist daher unverändert angebracht.Show more27.05.2001, 15:34 Uhr
M. SchmidtNabelschnurblut als Quelle von Stammzellen
Stammzellen sind noch undifferenzierte Vorläuferzellen für die Gewebe des menschlichen Körpers. Aufgrund bestimmter Differenzierungssignale entwickeln sie sich zu spezialisierten Zellen, beispielsweise des Blutes, der Nerven, Muskeln, Knorpel oder Knochen. Für die Medizin sind sie von besonderem Interesse, versprechen sie doch bei einer Vielzahl schwerster Erkrankungen Abhilfe. So stellt die Transplantation von Stammzellen des Blutes bereits heute ein etabliertes Verfahren zur Behandlung verschiedener Krebsarten dar. Der bereits seit vielen Jahren praktizierten Knochenmarktransplantation gesellt sich nun eine einfache, effektive und schonende Methode der Gewinnung von Stammzellen hinzu: die Sammlung und Einlagerung von Nabelschnurblut.Show more11.02.2001, 16:39 Uhr
J. Reichling et al.Ätherische Öle im HET-CAM-Test
Die Hersteller von Kosmetika erproben derzeit verschiedene In-vitro-Methoden, die für die Prüfung von Substanzen auf haut- und schleimhautreizende Eigenschaften geeignet sind und den Draize-Test am Kaninchenauge als den international vorgeschriebenen Tierversuch ersetzen könnten. Zu den Ersatzmethoden zählt auch der HET-CAM-Test an der Chorioallantoismembran von befruchteten bebrüteten HühnereiShow more08.10.2000, 15:29 Uhr
S. Wasielewski:Gene als Impfstoffe
Gegen viele Infektionskrankheiten, darunter AIDS, Malaria und Hepatitis C, gibt es noch keine wirksamen Impfstoffe. Herkömmliche Immunisierungsmethoden versagen hier oder bergen unannehmbare Risiken. Diese Lücke könnte in Zukunft durch maßgeschneiderte DNA-Impfstoffe geschlossen werden.Show more13.02.2000, 16:31 Uhr
U. Grimm, G. Giers, R. BaldFetale Alloimmune Thrombo
Bei der fetalen Alloimmunthrombozytopenie (FAIT) handelt es sich um eine seltene Erkrankung des Fetus, die durch eine Unverträglichkeitsreaktion zwischen den Thrombozyten des Fetus und der Mutter hervorgerufen wird: Durch fetale, von väterlicher Seite vererbte Thrombozytenantigene, die der Mutter fehlen, wird die mütterliche Immunisierung gegen diese Antigene evoziert. Die mütterlichen Antikörper passieren die Plazenta und führen im Blutkreislauf des Fetus zur Thrombozytopenie und den damit verbundenen Folgeerscheinungen, unter Umständen zum intrauterinen Fruchttod. Die Problematik dieser Erkrankung liegt darin, dass sie aufgrund der Seltenheit von einem Fall auf 1000 Schwangerschaften sowie der relativen Unbekanntheit oft nicht erkannt wird und somit nicht therapiert wird.Show more05.12.1999, 16:24 Uhr
G.-M. Lackmann et alRauchen während der Schwangersc
Mütterliches Rauchen während der Schwangerschaft beeinflusst den Fetus und das neugeborene Kind negativ. Als gesichert gilt heute ein erhöhtes Risiko spontaner Aborte, vorzeitiger Plazentalösungen und einer intrauterinen Dystrophie. Der Zusammenhang zwischen mütterlichem Rauchen und der Entwicklung kindlicher Krebserkrankungen wird hingegen noch immer kontrovers diskutiert. Neue Erkenntnisse haben diesbezüglich jedoch einen wissenschaftlichen Durchbruch erbracht, der eine neue Bewertung mütterlichen Rauchens notwendig macht. Wir geben eine Übersicht neuer Erkenntnisse, wobei insbesondere der Nachweis tabakspezifischer Karzinogene im Urin von Neugeborenen rauchender Mütter Beachtung findet. Damit ist es nämlich gelungen, das biologisch-toxikologische Bindeglied zu neuesten Entdeckungen aus dem vergangenen Jahr herzustellen, die charakteristische Mutationen im HPRT-Gen von T-Lymphozyten bei Neugeborenen passivrauchender Mütter haben nachweisen können. Die pränatale Aufnahme relevanter Mengen erwiesenermaßen transplazentar wirksamer Karzinogene lässt erhebliche toxikologische Konsequenzen erwarten.Show more10.10.1999, 15:23 Uhr
Der frühe Tod des starken Geschlechts
In Deutschland leben Frauen im Durchschnitt mehr als sechs Jahre länger als Männer. Die Unterschiede im Gesundheitszustand werden zwar erst im Alter deutlich. Die Ursachen liegen jedoch viel weiter zurück. Unter anderem ist die Erfüllung der typisch männlichen Rolle mit hohen gesundheitlichen Kosten verbunden.Show more23.08.1998, 15:19 Uhr
Klinische Pharmazie: Definition, Ziele, internationaler Vergleich
Probleme in der Arzneimitteltherapie, die vor 30 Jahren in den USA systematisch untersucht wurden, gaben Anstoß zu Überlegungen, wie ein sicherer und rationaler Einsatz von Arzneimitteln zu gewährleisten sei. In diesem Zusammenhang wurde auch der Begriff "Klinische Pharmazie" geprägt, der seither diskutiert und inhaltlich weiterentwickelt wird.Show more12.07.1998, 15:18 Uhr
Neue DAZ-Serie: Vorwort der Herausgeber
Neben den traditionellen, auf das Arzneimittel ausgerichteten Tätigkeiten hat sich in den letzten Jahren der Blickwinkel des Apothekers auf den Patienten erweitert. Die Klinische Pharmazie setzt neue Maßstäbe und entwikkelt sich derzeit neben Pharmazeutischer Chemie, Pharmazeutischer Biologie, Pharmazeutischer Technologie und Pharmakologie zu einer neuen pharmazeutischen Fachdisziplin (Abb. 1). Die DAZ-Serie Klinische Pharmazie soll all denen, die mit dem Begriff Klinische Pharmazie bisher wenig verbinden konnten, einen Einstieg in das sich entwickelnde Fach bieten.Show more12.07.1998, 15:18 Uhr
Alzheimer-Krankheit: Perspektiven ihrer Therapie
90 Jahre nach der klinischen und neuropathologischen Charakterisierung der Alzheimer-Krankheit (engl. Alzheimers Disease, kurz AD) ist weder die Ätiologie noch die genaue Pathogenese dieser Erkrankung geklärt. Ebensowenig gibt es eine spezifische pharmakologische Behandlung der AD. Dennoch haben die Ergebnisse der molekularbiologischen, neuropathologischen, neurochemischen sowie der genetischen Forschung ausreichend Anhaltspunkte für die Erarbeitung von Therapiekonzepten geliefert. Die forschende Pharmaindustrie ist aufgefordert, diese Konzepte aufzugreifen und sie zur Herstellung von Arzneimitteln in Betracht zu ziehen. Im nachfolgenden Beitrag werden die künftigen möglichen Therapieansätze summarisch dargestellt. Show more07.06.1998, 15:17 Uhr
Ischämischer Insult: Primär- und Sekundärprävention des Schlaganfalls
Die Behandlung des ischämischen Hirninfarktes im Akutstadium ist bisher nur in beschränktem Maße möglich. Deshalb ist die Primär- und Sekundärprävention des Schlaganfalls besonders wichtig. Wichtigster Faktor der Primärprävention ist die Behandlung von Risikofaktoren, insbesondere der Hypertonie. Bei Patienten mit absoluter Arrhythmie und kardialer Erkrankung reduziert eine "lowdose"-Antikoagulation das Schlaganfallrisiko um bis zu 70 Prozent. Thrombozytenfunktionshemmer wie Acetylsalicylsäure, Ticlopidin, Clopidogrel und Dipyridamol führen in der Sekundärprophylaxe zu einer Risikoreduktion bezüglich Schlaganfall zwischen 20 und 40 Prozent. Bei Patienten mit symptomatischen Karotisstenosen über 70 Prozent ist die Karotisendarterektomie prophylaktisch wirksam, wenn sie in einem Zentrum vorgenommen wird, das eine niedrige Komplikationsrate aufweist. Show more31.05.1998, 15:17 Uhr
Pathophysiologie des Fettgewebes
Fettgewebe reagiert auf übermäßige Nahrungszufuhr nicht nur passiv mit Massenzunahme. Es ähnelt vielmehr einem endokrinen Organ, wobei die von ihm in die Zirkulation abgegebenen humoralen Faktoren Energiehaushalt und Fettmasse regulieren. Im einzelnen handelt es sich um Östrogene, Leptin, TNFalpha, Angiotensinogen und Bestandteile des Komplementsystems.Show more24.05.1998, 15:17 Uhr
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