Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Mein liebes Tagebuch
Spahn und sein Mann wünschten sich nichts sehnlicher als ein Kind: Eine gut bezahlte Leihmutter schenkte es ihnen – und unser Land bekam ein Stühlerücken in den oberen Regierungsetagen der CDU. Und wir Apothekers bekommen einen Bundesgesundheitsminister, der eigentlich nie Bundesgesundheitsminister werden wollte. So spielt das Leben. Was draus wird, ist offen. Und die Apothekerschaft wartet noch immer auf Godot – in Form vom letzten, aber einem wichtigen Teil der Apothekenreform. Zeit für unseren Abda-Chef Preis, um gegen die Praktiken der EU-Versender zu kämpfen, die auf die Zuzahlung bei Arzneimittel verzichten und damit Kunden locken. Preis wandte sich deswegen in einem Brief an Warken – da sollte doch eine Kopie umgehend an Linnemann gehen, Vermerk „dringend!“ Sogar die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hat mitbekommen, dass es ohne Vor-Ort-Apotheken nicht geht und die Versender nicht nur gut sind.Show moregesundheitspolitik
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Die Woche vom 20. bis 24. Juli 2026
26.07.2026, 05:15 Uhr
Expertengespräch: Phytopharmaka und Festbeträge - ein lösbares Problem?
KÖLN. Ab 1.Januar 1998 sollten Festbeträge für Johanniskraut-Präparate gelten. Sie wurden allerdings nicht eingeführt. Die Gründe, die in diesem Fall dafür ausschlaggebend waren, sind nachrangig gegenüber den dahinter stehenden Grundsatzfragen: Nach welchen Kriterien sollen überhaupt Phytopharmaka bewertet werden, auf welcher Basis ist ein rationaler Vergleich möglich, welche Gesichtspunkte müßten vernünftigerweise beachtet werden, wenn man Phytopharmaka zu Festbetragsgruppen zusammenfaßt? Die Deutsche Apotheker Zeitung lud Experten u.a. von Pharmaverbänden, Hochschulen und Krankenkassen zu einem Gespräch nach Köln ein, um diese Frage zu diskutieren und den Stand des Wissens zusammenzutragen.Show more01.02.1998, 16:21 Uhr
10.Betäubungsmittelrecht-Änderungsverordnung: Die wichtigsten Änderungen auf
BERLIN (bos). Am 1.Februar 1998 trat die 10.Verordnung zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften in Kraft. In unserer letzten Ausgabe veröffentlichten wir den Gesetzestext (DAZ Nr.5, S.107) und einige kurzgefaßte Anmerkungen hierzu (DAZ Nr.5, S.21). Hier noch einmal die wichtigsten Änderungen dieser Verordnung auf einen Blick, die uns von der Bundesopiumstelle, Berlin, übersandt wurden. Show more01.02.1998, 16:21 Uhr
BtMrechts-Änderungsverordnung: Umsetzungserleichterungen in Nordrhein-Westfalen
DÜSSELDORF (daz). Im Hinblick auf den kurzfristigen Inkrafttretungstermin der 10.Betäubungsmittelrechtsänderungsverordnung am 1.Februar 1998 gibt der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen an die Bezirksregierungen folgende Hinweise zur Umsetzung der Verordnung:Show more01.02.1998, 16:21 Uhr
Betäubungsmittelrecht: Kritik der Grünen
Als "faktisches Verbot der Codeinverschreibung" hat Monika Knoche von Bündnis 90/Die Grünen die jüngsten Änderungen im Betäubungsmittelrecht kritisiert. Mit den seit 1. Februar geltenden Regelungen und deren "hastiger Einführung" verschärfe sich der ideologische Kampf der Regierung gegen Heroinabhängige, erklärte die gesundheitspolitische Sprecherin ihrer Partei in Bonn. Show more01.02.1998, 16:21 Uhr
Verbraucherschutzinstitut: Beta-Carotin-haltige Präparate - nichts für Raucher
Das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) in Berlin empfiehlt in seinem jüngsten Pressedienst Rauchern, auf Beta-Carotin-haltige Präparate zu verzichten, da die Häufigkeit von Lungenkrebs nach Einnahme solcher Präparate bei Rauchern Untersuchungen zufolge erhöht war.Show more01.02.1998, 16:21 Uhr
Arzneimittelpreisverordnung: Zusatzinfos verlangt
Die Änderung der Arzneimittelpreisverordnung steht entgegen früherer Planungen nicht auf der Tagesordnung des Bundesratsplenum am 6. Februar, die Entscheidung darüber wurde vertagt. Der zuständige Ausschuß der Länderkammer hatte zuvor das Fehlen gesicherter Zahlen über die Kompensation moniert und den Bundeswirtschaftsminister um die entsprechenden Informationen gebeten.Show more01.02.1998, 16:21 Uhr
Arznei-Liefervertrag: LAV Niedersachsen und Kassen unterzeichneten Ergänzungsve
Der Landesapothekerverband Niedersachsen, Hannover, und Verbände der Krankenkassen haben die Ergänzungsvereinbarung über die Auswahl preisgünstiger Arzneimittel zum Arznei-Liefervertrag nach § 129 Abs. 5 SGBV unterzeichnet. Show more01.02.1998, 16:21 Uhr
Gesundheitspolitik: Grüne: Für Demokratisierung des Gesundheitswesens
BONN (daz). Wir haben die Gesundheitsexperten der einzelnen Bundestagsfraktionen um Statements gebeten, wie sie sich das künftige Gesundheitswesen vorstellen. Den Auftakt hatte in der vergangenen Woche Klaus Kirschner von der SPD gemacht. In dieser Ausgabe erläutert Marina Steindor, gesundheitspolitische Sprecherin von Bündnis 90/die Grünen, ihre Vorstellungen von einer Demokratisierung des Systems. Ihrer Ansicht nach sind grundlegende Reformen nötig, wobei es allerdings bei dem Solidar- und Sachleistungsprinzip bleiben solle. Zuzahlungen und mehr Eigenbeteiligungen der Bürger lehnt sie ab, da sie die Eigenverantwortung nicht förderten. Vielmehr sollten die Patienten vermehrt in Planung und Kontrolle des Systems einbezogen werden. Konkret spricht sich Steindor für eine Positivliste sowie eine Liste für naturheilkundliche Präparate aus. Show more25.01.1998, 16:21 Uhr
Bundesverband Homecare e.V.: Pflege zu Hause muß umfassender werden
FRANKFURT (aal). Am 20.November 1997 wurde der Bundesverband Homecare e.V. von 28 Firmen aus dem Gesundheitswesen gegründet. Seine Mitglieder gehören bisher alle der Industrie oder dem Handel an, da diese von allen Pflegebeteiligten gebraucht werden, ohne in die Therapie selbst einzugreifen. Das Ziel des Vereins: die Förderung einer qualifizierten und umfassenden Versorgung der Patienten im häuslichen Bereich. In einer Pressekonferenz am 22.Januar 1998 in Frankfurt/Main stellte der Verband seine Arbeit vor.Show more25.01.1998, 16:21 Uhr
Neues Betäubungsmittelrecht ab 1. Februar 1998: Was ändert sich?
(kk/bk). Die am 1. Februar 1998 in Kraft tretende Betäubungsmittelrechtsänderung wird für das Verschreiben von Betäubungsmitteln, insbesondere für die Schmerztherapie, weitergehende Vereinfachungen bringen. So muß der Arzt beispielsweise eine Ausnahmeverschreibung nicht mehr der Landesbehörde anzeigen. Die Anlage III des Betäubungsmittelgesetzes besteht nur noch aus einem Teil. Codein und Dihydrocodein sind jetzt darin zu finden. Das Verschreiben zur Substitution wurde nach einem einheitlichen Standard geregelt. Die Apotheke kann jetzt erstmalig als Vergabestelle von Substitutionsmitteln eingesetzt werden. Nachfolgend die für die Apotheke wichtigsten Regelungen (diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit). Show more25.01.1998, 16:21 Uhr
Bundesverband Homecare e.V.: Pflege zu Hause muß umfassender werden
Am 20.November 1997 wurde der Bundesverband Homecare e.V. von 28 Firmen aus dem Gesundheitswesen gegründet. Das Ziel des Vereins: die Förderung einer qualifizierten und umfassenden Versorgung der Patienten im häuslichen Bereich. Show more25.01.1998, 16:21 Uhr
Bundesregierung: Arzneimittel via Internet: Kontrolle ist Ländersache
BONN (im). Die Bundesregierung hat bekräftigt, daß sie in Bestellungen von verschreibungs- und apothekenpflichtigen Arzneimitteln per Computernetz Internet eine Gefahr für den Verbraucher sieht. Allerdings seien die Bundesländer für die Überwachung des Arzneiverkehrs zuständig, so ihre Antwort auf eine kleine Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion. Eine Maßnahme zur Abwehr von Gefahren sei die fortlaufende Information der Öffentlichkeit. Weitere innerstaatliche Aktionen gibt die Regierung nicht an. Show more25.01.1998, 16:21 Uhr
Arzneimittelzulassung: Verstößt deutsche Nachzulassung gegen EU-Recht?
BONN (hst). Die Kommission der Europäischen Union hat ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland wegen der Nachzulassung der vor 1978 bereits in Verkehr befindlichen Arzneimittel eingeleitet. In einem Schreiben an die Bundesregierung bemängelt die Kommission, daß mit den sogenannten 2004-Produkten Päparate vertrieben werden dürfen, die nicht auf ihre Wirksamkeit und Unbedenklichkeit überprüft wurden, daß die im EG-Recht vorgesehenen Fristen nicht eingehalten wurden und daß für die zur Nachzulassung anstehenden Produkte keine Nachweise zur Wirksamkeit und Unbedenklichkeit erbracht werden müssen.Show more25.01.1998, 16:21 Uhr
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