Deutscher Apotheker Verlag - PROD
AAppO: Die unendliche Geschichte einer Novellierung
Das Pharmaziestudium basiert inhaltlich auf der Approbationsordnung (AAppO). Diese ist inzwischen mehr als ein Vierteljahrhundert alt. Der Versuch ihrer Novellierung ähnelt inzwischen einer unendlichen Geschichte, findet DAZ-Chefredakteur Benjamin Wessinger.Show morepolitik
Das Editorial aus DAZ Nr. 33
12.08.2026, 14:00 Uhr
IGSF-Stiftung: Mehr Geld oder weniger Leistung im Gesundheitswesen?
KIEL (tmb). Die mittlerweile traditionsreiche gesundheitspolitische Diskussionsveranstaltung des Fritz-Beske-Instituts für Gesundheits-System-Forschung (IGSF-Stiftung) am Vorabend der Kieler Woche befasste sich in diesem Jahr mit der künftigen Entwicklung der Krankenkassenbeiträge und des Leistungskataloges. Unter der Moderation von Prof. Dr. Fritz Beske, Kiel, diskutierten am 18. Juni Gesundheitspolitiker mit Repräsentanten der Ärzteschaft und der Krankenkassen, ob mehr Geld oder weniger Leistungen die Probleme der Krankenversicherungen lösen können.Show more20.06.2004, 16:00 Uhr
BPI zur Gesundheitsreform: Abwanderung der Pharmabranche droht
BERLIN (ks). Für den pharmazeutischen Mittelstand bringt die Gesundheitsreform starke Umsatzeinbußen mit sich. Hoffnung setzen die Unternehmen nun auf das Ausland Ų ob als Forschungsstandort oder als Absatzmarkt. Dies erklärten die stellvertretenden Vorsitzenden des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI) Günther G. Sauerbrey (Merz Pharma) und Prof. Dr. Michael A. Popp (Bionorica) anlässlich der diesjährigen BPI-Hauptversammlung am 15. Juni in Berlin. Im Rahmen einer Diskussionsrunde zum "Jahr Eins GMG" diskutierten sie gemeinsam mit Vertretern der Kassen, Verbraucherschützern und Leistungsanbietern über die Auswirkungen der Reform. Show more20.06.2004, 16:00 Uhr
Bürgerversicherung: SPD-Pläne für zwei Beitragsbemessungsgrenzen
BERLIN (ks). Die Einführung einer Bürgerversicherung könnte für Besserverdiener und Vermögende teuer werden. Die vom SPD-Parteivorstand eingesetzte Arbeitsgruppe zur Bürgerversicherung will die Krankenkassenbeiträge für wohlhabende Bürger annähernd verdoppeln. Dies meldete am 21. Juni die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf Mitglieder des Gremiums.Show more20.06.2004, 16:00 Uhr
GKV: Krankenkassen haben sechs Milliarden Euro Schulden
BERLIN (ks). Der Schuldenstand der gesetzlichen Krankenkassen beläuft sich nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums auf rund sechs Mrd. Euro. Dies gehe aus den Jahresabschlussrechnungen der Kassen für das Jahr 2003 hervor, die sein Haus Anfang Juni erhalten habe, erklärte Ministeriumssprecher Klaus Vater am 21. Juni in Berlin. Show more20.06.2004, 16:00 Uhr
Arzneimittelausgaben: KBV rechnet nicht mit großen Einsparungen
BERLIN (ks). Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) bezweifelt, dass die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) in diesem Jahr erhebliche Einsparungen im Arzneimittelbereich wird verbuchen können. Dr. Leonhard Hansen, Zweiter Vorsitzender der KBV, widersprach damit den Prognosen der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), die Anfang Mai mit einer Einsparung von 4,35 Mrd. Euro für 2004 rechnete. Show more20.06.2004, 16:00 Uhr
GKV-Finanzreform: CSU will keinen Systemwechsel
BERLIN/MÜNCHEN (ks). Der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber hat die bayerische Sozialministerin Christa Stewens (CSU) beauftragt, eine Modellrechnung zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) vorzulegen. Auch die Idee eines einkommensabhängigen Stufentarifs wird parteiintern diskutiert. Bei ersten Beratungen von Gesundheitsexperten der CSU zu diesem Thema am 21. Juni in München sind allerdings noch keine Festlegungen getroffen worden. Show more20.06.2004, 16:00 Uhr
Hauptamtlicher Vorstand führt ab 2005 niedergelassene Ärzte
BONN (im). Während in der Apothekerschaft die Diskussion um die Struktur der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände als Dach für Kammern und Verbände schwelt, ändern die niedergelassenen Ärzte die Führung in ihrer Wirtschaftsorganisation, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Sie setzen ab 2005 erstmals auf hauptamtliche Vorstände in der KBV anstelle der bisher ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder.Show more13.06.2004, 16:00 Uhr
Weitere Ausnahmen für Nicotin von Rezeptpflicht
BONN (im). Die bisher apothekenpflichtigen Wirkstoffe Kaliumbromid (systemisch angewendet), Salze der Folinsäure und Aminomethylbenzoesäure werden ab Juli 2004 verschreibungspflichtig. Dagegen wird der Arzneistoff Flurbiprofen als Lutschtablette unter bestimmten Voraussetzungen aus der Rezeptpflicht entlassen und steht für die Selbstmedikation zur Verfügung. Für Nicotin in oralen Zubereitungen gelten ab dem kommenden Monat zusätzliche Ausnahmen von der Verschreibungspflicht. Das sieht die 52. Änderungsverordnung zur Rezeptpflicht vor, der der Bundesrat am 11. Juni in Berlin zugestimmt hat.Show more13.06.2004, 16:00 Uhr
Neue Festbetragsgruppen: Auch Patentgeschützte betroffen
BONN (im). Für Protonenpumpenhemmer (zur Therapie von Magenerkrankungen), Sartane (zur Behandlung des Bluthochdrucks) und Triptane (zur Akutbehandlung von Migräneanfällen) hat der zuständige Gemeinsame Bundesausschuss am 15. Juni in Berlin neue Festbetragsgruppen beschlossen. Dabei wurden erstmals seit 1996 wieder patentgeschützte Arzneimittel einbezogen.Show more13.06.2004, 16:00 Uhr
Arzneibestellungen via Internet: Bereitschaft ist da, doch kaum einer macht es
BERLIN (BKK/ks). Fast jeder dritte Berliner plant, in Zukunft Arzneimittel über das Internet zu bestellen. Doch bislang nutzen nur vier Prozent der gesetzlich Krankenversicherten in der Hauptstadt tatsächlich das Web, um Medikamente zu ordern. Vermutlich nicht zuletzt deshalb, weil sie mit ihren Apotheken vor Ort sehr zufrieden sind. Dies ergab eine Bevölkerungsumfrage des Forsa-Instituts unter 2 000 gesetzlich Versicherten in Berlin und den neuen Bundesländern, die der BKK-Landesverband Ost im April in Auftrag gegeben hat. Show more13.06.2004, 16:00 Uhr
Informationsbroschüre: „Schutz vor Krebs“
(dkfz/daz). Soeben ist die Broschüre "Schutz vor Krebs" des Deutschen Krebsforschungszentrums in kompletter Neubearbeitung erschienen. Die Botschaften: Vorbeugen ist besser, auch im Hinblick auf Krebserkrankungen, und Vorbeugen ist jedem Einzelnen möglich.Show more13.06.2004, 16:00 Uhr
GEK-Arzneimittelreport: Der Wohnort entscheidet über die Arzneimittelversorgung
BERLIN (ks). Die Menge, die Ausgaben und die Qualität verordneter Arzneimittel variieren je nach Region ganz erheblich Ų dies ist einer der auffälligsten Befunde des Arzneimittel-Reports 2004 der Gmünder Ersatzkasse (GEK). Der Bremer Pharmakologe und Sachverständigenratsmitglied Prof. Dr. Gerd Glaeske, bekanntester Mit-Autor des in diesem Jahr zum vierten Mal erschienenen Reports, erklärte bei dessen Vorstellung am 9. Juni in Berlin, ihm werde "ganz schwindelig über die Abweichungen".Show more13.06.2004, 16:00 Uhr
Erstes Quartal 2004: 33 800 Schwangerschaftsabbrüche
WIESBADEN (sb/daz). Im ersten Quartal 2004 wurden in Deutschland rund 33 800 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet und damit etwa 400 (Ų 1,3%) weniger als im ersten Quartal 2003 (34 200). Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, war die Hälfte der Frauen zum Zeitpunkt des Eingriffs ledig, verheiratet waren 44%.Show more13.06.2004, 16:00 Uhr
dm-Managerin Petra Schäfer: „Sinnvolle Ergänzung zu unserer Kernkompetenz“
(diz). Welche Intention verfolgt die Drogeriemarkt-Kette dm mit dem Einstieg in die Kooperation mit der Europa-Apotheek in Venlo? Wir sprachen mit Frau Petra Schäfer, Geschäftsführerin der dm-drogerie markt GmbH & Co KG mit Sitz in Karlsruhe.Show more13.06.2004, 16:00 Uhr
Initiative für eine neue Ernährungsbewegung in Deutschland
BERLIN (ks). Der Anteil übergewichtiger Menschen nimmt in Deutschland ständig zu. Auch Kinder und Jugendliche sind immer häufiger betroffen. Nun will die Bundesregierung eine "Initiative für eine neue Ernährungsbewegung in Deutschland" starten. Bundesverbraucherministerin Renate Künast (Grüne) stellte diese dem Bundeskabinett am 9. Juni vor. Die Initiative sieht verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Ernährungsaufklärung von Kindern und Jugendlichen vor.Show more13.06.2004, 16:00 Uhr
Bundesrat stimmt zu: AiP fällt zum 1. Oktober 2004
BERLIN (ks). Der Bundesrat hat am 11. Juni 2004 einer Gesetzesinitiative der Bundesregierung zugestimmt, die Arzt-im-Praktikum-Phase (AiP) abzuschaffen. Der Bundestag hatte dies bereits am 6. Mai durch eine Änderung der Bundesärzteordnung beschlossen.Show more13.06.2004, 16:00 Uhr
dm-Drogeriemarkt: Rezeptsammelstelle für die Europa-Apotheek?
}(diz). Die niederländische Europa-Apotheek in Venlo und die Drogeriemarkt-Kette dm mit Sitz in Karlsruhe testen einen neuen Weg im Versandhandelsgeschäft mit Arzneimitteln. Der Kunde bringt seine Rezepte in die Drogeriemarktfiliale, die sie an die Europa-Apotheek weiterreicht. Der Kunde holt dann nach einigen Tagen seine Arzneimittel im Drogeriemarkt ab. Nach ersten Einschätzungen von Juristen entpuppt sich dieser Mittelweg zwischen Versandapotheke und stationärem Geschäft als nicht genehmigte Rezeptsammelstelle.Show more13.06.2004, 16:00 Uhr
Bundesverfassungsgericht billigt Ladenschluss an Samstagen und Sonntagen
KARLSRUHE (ks). Das grundsätzliche Verbot der Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen ist mit dem Grundgesetz vereinbar. Dies entschied der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) am 9. Juni. Auch die Regelung zum Ladenschluss der Verkaufsstellen am Samstag verstößt dem Urteil zufolge nicht gegen das Grundgesetz. (Urteil des BVerfG vom 9. Juni 2004, Az.: 1 BvR 636/02)Show more13.06.2004, 16:00 Uhr
AV Nordrhein zur dm-Aktivität: Rechtliche Schritte zwingend notwendig!
(diz). In acht Testfilialen von Nordrhein-Westfalen übt sich die dm-Drogeriemarktkette in einer Zusammenarbeit mit der Europa-Apotheek Venlo (siehe unsere Berichte hierzu). Wir sprachen mit Thomas Preis, Vorsitzender des Apothekerverbands Nordrhein, wie sich diese Kooperation von Drogeriemärkten mit einer Versandapotheke aus seiner Sicht darstellt.Show more13.06.2004, 16:00 Uhr
Schicksal von Folinsäure in adjuvanter Therapie wird geprüft
BONN (im). Nach den neuen Arzneimittel-Richtlinien dürfen Ärzte rezeptfreie Folinate nur bei Therapie mit Folsäureantagonisten (zum Beispiel Methothrexat) sowie zur Palliativbehandlung bei kolorektalem Karzinom in Kombination mit Fluorouracil auf Kosten der Krankenkassen (GKV) verschreiben. Damit ist die adjuvante Therapie von Kolonkarzinomen mittels Folinsäure auf Kassenrezept ausgeschlossen. Die Unions-Abgeordnete Antje Blumenthal befragte die Bundesregierung zu negativen Folgen für diejenigen Patienten, die pflichtversichert in der GKV sind und die Kosten der adjuvanten Folinsäure-Behandlung nicht selbst bezahlen können.Show more13.06.2004, 16:00 Uhr
GKV-Finanzreform: Neue Modellrechnungen bei der CDU
BERLIN (ks). Die CDU-Spitze stellt weitere Berechnungen an, auf welche Weise Gesundheitsprämien finanziert werden könnten. Der "Spiegel" meldet in seiner aktuellen Ausgabe, CDU-Chefin Angela Merkel setze nun auf ein neues Konzept, das gegenüber dem Leipziger Parteitagsbeschluss wesentlich veränderte Eckpunkte aufweise. Merkel entgegnete, es handle sich lediglich um eine "Modellrechnung". Der CSU-Gesundheitsexperte Horst Seehofer Ų von jeher ein Kritiker der Kopfpauschale Ų zweifelt auch an dieser Rechnung.Show more13.06.2004, 16:00 Uhr
Schweiz: Gesundheitsbehörde blockiert Arzneimittelimporte
(aal). Arzneimittelimporte sind in hochpreisigen Industrieländern eine willkommene Maßnahme zur Einsparung von Arzneimittelkosten. Nach und nach scheint sich diese Erkenntnis überall in der Gesundheitspolitik durchzusetzen. Doch wie ein Blick über die Grenze zu unserem Nachbarland Schweiz zeigt, kann die Durchführung von Importen durchaus ihre Tücken haben.Show more06.06.2004, 16:00 Uhr
Apothekerverein Hamburg: 15.000 Euro Ordnungsgeld gegen „Arznei-Haus 24“
HAMBURG (tmb). In seinen Bemühungen gegen die unzulässigen Formen des Versandhandels kann der Apothekerverein Hamburg einen weiteren gerichtlichen Erfolg verbuchen. Das Landgericht Hamburg verurteilte die Firma "Arznei-Haus 24" am 10. Mai 2004 wegen des Verstoßes gegen eine im vorigen Jahr erlassene einstweilige Verfügung zu einem Ordnungsgeld in Höhe von 15 000 Euro.Show more06.06.2004, 16:00 Uhr
Versorgungswerke: Kritik am Vermittlungsverfahren zum Alterseinkünftegesetz
BONN (im). Die Versorgungswerke kritisieren das Ergebnis des Vermittlungsverfahrens zwischen Bundestag und Bundesrat zum Alterseinkünftegesetz. Es sei unzureichend und vermeide nicht in allen Fällen Doppelbesteuerung bei Selbstständigen. Die Versorgungswerke erwägen sogar Verfassungsbeschwerden.Show more06.06.2004, 16:00 Uhr
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