Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wer zahlt die Mehrkosten bei Fampyra?
Die Fampridin-Generika sind weg, der Festbetrag dennoch niedrig: MS-Patient*innen, die Fampyra® brauchen, zahlen pro Vier-Wochen-Packung über 80 Euro. Oder übernehmen die Krankenkassen in diesem Ausnahmefall die Mehrkosten? Die DAZ hat recherchiert.Show morepharmazie
Patient oder Krankenkasse
13.05.2026, 13:00 Uhr
Cannabisrauchen schädigt das Zahnfleisch
Bekannt ist, dass Tabakkonsum das Risiko für Zahnfleischerkrankungen erhöht. In einer kürzlich veröffentlichten neuseeländischen Studie fand man auch bei jungen Erwachsenen, die gelegentlich oder regelmäßig Cannabis rauchen, eine erhöhte Inzidenz und Prävalenz von Parodontitis.Show moreParodontitis
09.07.2008, 22:00 Uhr
Oraler Faktor-Xa-Inhibitor zeigt hohe Wirksamkeit
Die subkutane Injektion, die routinemäßige Gerinnungskontrolle und die gewichtsadaptierte Dosierung sind Limitationen der Thromboseprophylaxe, die möglicherweise bald der Vergangenheit angehören. Denn der orale Faktor-Xa-Inhibitor Rivaroxaban (vorgesehener Handelsname Xarelto®) hat in der Record-4-Studie erneut seine Überlegenheit in der Wirksamkeit gegenüber Enoxaparin unter Beweis gestellt. Das Antikoagulans, das in Europa bereits zur Zulassung eingereicht wurde, hat damit ein Studienprogramm bei mehr als 12.500 Patienten im orthopädischen Bereich erfolgreich absolviert.Show moreThromboseprophylaxe
09.07.2008, 22:00 Uhr
Pantothensäure bringt Energie
Die Pantothensäure gehört zur Gruppe der B-Vitamine und wird auch als Vitamin B5 bezeichnet. Als Baustein von Coenzym A ist das Vitamin für den gesamten Organismus von Bedeutung. Es ist unerlässlich für die Energiegewinnung, am Eiweiß- und Fettstoffwechsel beteiligt, notwendig für das Wachstum und das Nervensystem sowie für Wundheilung und Haarpigmentierung. Ein manifester Pantothensäuremangel ist selten, da Vitamin B5 in fast allen Lebensmitteln vorkommt. Frauen sind jedoch häufig latent unterversorgt, wie Sie hier lesen können.Show moreBasiswissen Ernährung (Folge 27)
09.07.2008, 22:00 Uhr
Zeitfenster für Mifepriston verlängert
Seit dem 1. Juli 2008 darf das Abortivum Mifepriston (Mifegyne®) zum Schwangerschaftsabbruch nicht mehr nur bis zum 49. Tag, sondern bis zum 63. Tag nach der letzten Regelblutung eingesetzt werden. Zugelassen ist der medikamentöse Abbruch mit Mifepriston nur zusammen mit einem Prostaglandin. Die Empfehlungen des Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMEA) zur Wahl des Prostaglandins stoßen jedoch auf Kritik.Show moreMedikamentöser Schwangerschaftsabbruch
09.07.2008, 22:00 Uhr
Neue Pneumokokkenimpfstoffe in der Pipeline
Die Einführung der Konjugatimpfstoffe hat die Inzidenz schwerer invasiver Pneumokokkenerkrankungen in wenigen Jahren halbiert. Die Schutzwirkung gegen die nicht bedrohlichen, aber ungleich häufigeren Schleimhautinfektionen wie Otitis media ist aber bislang gering. Einen Fortschritt erhofft man sich durch die Einbindung weiterer Pneumokokken-Serotypen in neue Vakzine.Show moreImpfschutz
09.07.2008, 22:00 Uhr
Wirkungsloser Ginkgo-Extrakt?
Ob Ginkgo-Extrakt bei Demenzkranken die Gedächtnisleistung verbessern kann, ist umstritten. Einer soeben veröffentlichten Studie von McCarney et al. zufolge ist Ginkgo-Extrakt nicht wirksamer als Placebo. Bei näherer Betrachtung der Studie kommen jedoch Zweifel an der Qualität und Aussagekraft auf. Wir haben Prof. Dr. Volker Schulz, Berlin, und die Firma Schwabe, Karlsruhe, gebeten, die Studie aus ihrer Sicht zu bewerten. Das Fazit: Die Studie weist gravierende methodische Mängel auf und ist nicht dazu geeignet, eine Aussage zur Wirksamkeit von Ginkgo-Extrakt zu treffen.Show moreDemenz
02.07.2008, 22:00 Uhr
Dendrimer-basiertes Vaginalgel zur HIV-Prävention
Schutzmaßnahmen zur Prävention von HIV-Infektionen, die Frauen selbst anwenden und kontrollieren können, tragen dazu bei, die weitere Ausbreitung von Aids einzudämmen. Die vaginale Applikation mikrobizider Wirkstoffe wäre eine solche Methode. Das Dendrimer-basierte Vaginalgel SPL7013 (VivaGelTM), dessen antivirale Aktivität in Studien an Tieren bewiesen wurde, gilt als ein möglicher Kandidat für ein solches Mikrobizid. Phase-I Studien an Menschen ergaben eine gute Verträglichkeit, die Wirksamkeit bei Menschen ist allerdings derzeit völlig unklar.Show moreAus der Forschung
02.07.2008, 22:00 Uhr
Energydrinks auf dem Prüfstand
Energydrinks erfreuen sich vor allem bei jungen Leuten großer Beliebtheit. Doch ihr Genuss scheint vor allem in Kombination mit starker körperlicher Aktivität oder Alkohol Gefahren zu bergen. Derzeit wird in der EU die Sicherheit solcher Getränke geprüft.Show moreGesundheitsrisiko
02.07.2008, 22:00 Uhr
Spezielle Diabetiker-Lebensmittel sind unnötig
Lange Zeit wurde Diabetikern eine strenge Diät verordnet. Das Zuckerverbot gehörte genauso dazu wie das Abzählen der Broteinheiten. Inzwischen weiß man jedoch, dass spezielle Diabetiker-Lebensmittel nicht notwendig sind. So empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) mittlerweile auch, dass sich Diabetiker lediglich an die allgemein gültigen Ernährungsempfehlungen halten sollten.Show moreErnährung bei Diabetes
02.07.2008, 22:00 Uhr
Exubera® nur noch bis September erhältlich
In einem aktuellen Rote-Hand-Brief informiert Pfizer über neue Erkenntnisse zum Lungenkrebsrisiko unter Gabe des inhalativen Insulins Exubera® und teilt mit, dass Exubera® ab September 2008 nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Pfizer hatte im Januar die Vermarktung des ersten inhalativen Insulins mit der Begründung eingestellt, dass das Präparat die Kundenbedürfnisse und die Umsatzerwartungen nicht erfüllt habe.Show moreRote-Hand-Brief
02.07.2008, 22:00 Uhr
CETP-Hemmung – ein neuer Therapieansatz
Bei der Therapie von Fettstoffwechselstörungen gewinnt neben der Senkung des LDL-Cholesterols die Anhebung des HDL-Cholesterol-Wertes immer mehr Bedeutung. Eine neue Klasse von Medikamenten zur Erhöhung der HDL-Werte sind Inhibitoren des Cholesteryl-Ester-Transfer-Proteins (CETP-Hemmer). Nachdem der erste Vertreter dieser Wirkstoffgruppe aufgrund unerwünschter Wirkungen nicht eingesetzt wird, zeigen anfängliche Untersuchungen mit dem Wirkstoff Anacetrapib vielversprechende Ergebnisse.Show moreFettstoffwechselstörungen
02.07.2008, 22:00 Uhr
Mit einem Pflaster gegen Reisediarrhö
In einer klinischen Studie haben US-Forscher die Wirksamkeit einer Impfung gegen Durchfallerkrankungen nachgewiesen. Sie verabreichten das häufig für Reisedurchfälle verantwortliche LT-Toxin aus der darmpathogenen Form von Escherichia coli mittels eines Pflaster. Das Toxin wirkt über die Haut als Antigen und löst eine Immunantwort aus. Der Hersteller Iomai aus Gaithersburg/Maryland bezeichnet dies als transkutane Immunisierung. Als Folge traten bei den Probanden deutlich weniger mittlere bis schwere Durchfallerkrankungen auf und ihre Dauer verringerte sich signifikant.Show moreMagen-Darm-Infektionen
02.07.2008, 22:00 Uhr
Verkürzte Behandlungsdauer zugelassen
Die Europäische Kommission hat einen verkürzten 16-wöchigen Behandlungszyklus mit Peginterferon alfa-2a (Pegasys®) plus Ribavirin (Copegus®) für Patienten mit chronischer Hepatitis C zugelassen, die durch die Virusstämme Genotyp 2 oder 3 verursacht wird, wie die Roche Pharma AG mitteilte.Show moreHepatitis C
02.07.2008, 22:00 Uhr
Colesevelam bindet Gallensäuren
Colesevelam (Cholestagel®) ist wie das ältere Colestyramin ein Anionenaustauscher, der zur Senkung erhöhter LDL-Werte eingesetzt wird. Es ist zusätzlich zu Statinen indiziert, wenn ein Statin den LDL-Spiegel nicht ausreichend senkt, oder zur Monotherapie, wenn ein Statin kontraindiziert ist oder nicht vertragen wird, jeweils adjuvant zu einer Diät.Show moreLDL-Senkung
02.07.2008, 22:00 Uhr
Erfahrungen aus dem Pharmakovigilanzzentrum der Niederlande
Wenn Patienten Nebenwirkungen direkt an das nationale Pharmakovigilanzzentrum melden können, ist dies eine sinnvolle Ergänzung der traditionellen Meldewege. So das Fazit einer Arbeitsgruppe aus dem niederländischen Pharmakovigilanzzentrum Lareb in s’Hertogenbosch nach drei Jahren Erfahrung mit "Patient Reporting" [1].Show moreArzneimittelsicherheit
02.07.2008, 22:00 Uhr
Atazanavir für therapienaive HIV-Patienten
Die Europäische Kommission hat die Zulassung für Atazanavir (Reyataz®) zusammen mit 100 mg Ritonavir in Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln für die Behandlung von mit dem Immundefizienzvirus 1 (HIV-1) infizierten Erwachsenen erteilt, die zuvor noch nicht antiretroviral behandelt worden waren, wie die Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA mitteilte. Atazanavir ist seit März 2004 auf dem Markt und war bisher nur für vorbehandelte Patienten zugelassen.Show moreZulassungserweiterung
02.07.2008, 22:00 Uhr
Vildagliptin bei Typ-2-Diabetes
Vildagliptin (Galvus®) ist nach Sitagliptin (Januvia®), das im April 2007 eingeführt wurde, der zweite Vertreter einer neuen Klasse oraler Medikamente zur Therapie des Typ-2-Diabetes, der DPP-4-(Dipeptidyl-Peptidase-4-)Inhibitoren. Vildagliptin wird in Kombination mit Metformin, einem Sulfonylharnstoff oder einem Thiazolidindion (Glitazon) zur Verbesserung der Blutzuckerkontrolle eingesetzt.Show moreDPP-4-Inhibitor
25.06.2008, 22:00 Uhr
Die lästigen Harnwegsinfektionen überwinden
Therapie der Harnwegsinfektion nach den
Leitlinien Deutscher Fachärztegesellschaften
Von Kirsten Lennecke
25.06.2008, 22:00 Uhr
Prädiktive Aussagekraft des HDL-Wertes
Die Post-hoc-Analyse einer großen amerikanischen Studie zeigt, dass HDL-Werte unter einer Statin-Therapie eine prädiktive Aussagekraft für das Auftreten kardiovaskulärer Ereignisse aufweisen. Diese Beziehung besteht auch bei Vorliegen sehr niedriger LDL-Werte.Show moreKardiovaskuläre Komplikationen
25.06.2008, 22:00 Uhr
Grün – Gelb – Rot
Um dem Verbraucher die Unterscheidung zwischen gesunden und ungesunden Lebensmitteln zu erleichtern, benötigt er eine klar verständliche Nährwertkennzeichnung. Hieran hapert es in Deutschland nach wie vor, trotz mehrfacher Vorstöße. In den letzten Wochen wurde das Thema wieder verstärkt diskutiert. Mittlerweile deutet einiges darauf hin, dass die sogenannte Ampellösung kommen wird.Show moreLebensmittelkennzeichnung
25.06.2008, 22:00 Uhr
Baclofen bei Patienten mit Leberzirrhose
Das zentral wirksame Muskelrelaxans Baclofen wurde im Rahmen einer klinischen Studie als Therapiemöglichkeit für Alkoholabhängige mit Leberschädigungen untersucht. Innerhalb des recht kleinen Patientenkollektivs zeigten sich sehr gute Ergebnisse in Bezug auf die Abstinenzrate sowie die Linderung der Entzugssymptomatik. Auch die Sicherheit und Verträglichkeit der Behandlung wurde positiv bewertet.Show moreBehandlung der Alkoholabhängigkeit
25.06.2008, 22:00 Uhr
Abatacept unterbindet die Aktivierung von T-Zellen
Einen bislang einzigartigen Wirkansatz verfolgt der Wirkstoff Abatacept (Orencia®) bei der rheumatoiden Arthritis. Er unterbindet die für die Aktivierung von T-Zellen notwendige Kostimulation und hemmt über diesen Weg die Progression der Gelenkdestruktion, wie aktuelle Studiendaten belegen.Show moreRheumatoide Arthritis
25.06.2008, 22:00 Uhr
Ist die Diabetologie am Wendepunkt?
Selten war es so spannend auf einem Jahreskongress der amerikanischen Diabetes-Gesellschaft wie in diesem Jahr. Denn präsentiert wurden gänzlich unerwartete Ergebnisse großer Endpunktstudien, die die derzeit geltenden Empfehlungen einer möglichst strengen Blutzuckerkontrolle in die Diskussion brachten: Advance und Accord zeigten, dass eine strenge Blutzuckerkontrolle das Risiko makrovaskulärer Ereignisse nicht reduziert, möglicherweise sogar die Mortalität erhöht. Besser ist es da, der Manifestation eines Diabetes vorzubeugen.Show moreTyp-2-Diabetes
25.06.2008, 22:00 Uhr
Zoledronsäure reduziert das Risiko von Krebsrezidiven
Bisherige Studien konnten zeigen, dass das Bisphosphonat Zoledronsäure den Knochenabbau während einer antitumoralen Therapie reduzieren kann. Beim Einsatz von Bisphosphonaten bei Knochenmetastasen kommt es zur Schmerzlinderung und teilweise sogar zur Resklerosierung. Während des amerikanischen Krebskongresses konnte eine Studie nun zeigen, dass Zoledronsäure auch die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls bei Brustkrebs verringert.Show moreMammakarzinom
25.06.2008, 22:00 Uhr
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