Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Malaria-Impfungen senken Kindersterblichkeit um 13%
Vorbeugende Impfungen können viele Leben retten - das zeigten Wissenschaftler in einer Analyse nun für Malaria bei Kindern. Forscher sehen sogar noch mehr Potenzial.Show morearzneimittel-und-therapie
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Analyse in afrikanischen Ländern
08.05.2026, 13:00 Uhr
„Ein einheitlicher Beratungsstandard ist mir wichtig“
Ohne Apotheker Hans Gerlach gäbe es "Leichter leben in Deutschland" nicht. Er hat das Programm nicht nur initiiert, sondern es über die Jahre hinweg auch kontinuierlich weiterentwickelt. Mittlerweile ist es für ihn zum zweiten beruflichen Standbein geworden. Wir haben nachgefragt, wo er seine Arbeitsschwerpunkte setzt, welche weiteren Ziele er für das Konzept und wie sich LliD im Details für Kunden und teilnehmende Apotheken darstellt.Show moreInterview mit LliD-Gründer Hans Gerlach
02.09.2009, 22:00 Uhr
Neues Inkretinmimetikum besser als sein Vorgänger?
Seit Juli 2009 ist mit Liraglutid (Victoza®) nach Exenatid ein zweites subkutan zu injizierendes Inkretinmimetikum in Deutschland verfügbar. Durch ihre agonistische Wirkung am Glucagon-like-Peptide-1(GLP1)-Rezeptor verstärken Inkretinmimetika die Insulinfreisetzung der Betazellen. In einer jüngst veröffentlichten Studie zur Add-on-Therapie bei Typ-2-Diabetikern wurden die beiden Wirkstoffe miteinander verglichen, wobei Liraglutid den HbA1c stärker senken konnte als sein Vorgänger Exenatid.Show moreDiabetes mellitus
02.09.2009, 22:00 Uhr
Erster oraler Vasopressinantagonist zugelassen
Die europäischen Behörden haben Tolvaptan (Samsca®) zur Behandlung einer Hyponatriämie beim Syndrom einer inadäquaten Sekretion von antidiuretischem Hormon erteilt. Der erste oral verfügbare nicht-peptidische Vasopressin-Rezeptorantagonist wirkt diuretisch, ohne die Nierenfunktion signifikant zu beeinflussen und könnte eine neue Therapieoption für hypervolämische oder ödematöse Erkrankungen darstellen, die mit konventionellen Diuretika nur unzureichend oder gar nicht behandelt werden konnten. Er soll demnächst zur Verfügung stehen.Show moreBehandlung der Hyponatriämie
02.09.2009, 22:00 Uhr
„Schweinegrippe“-Impfung stößt auf Ablehnung
Mitte Oktober soll der erste Impfstoff gegen die als Schweinegrippe bezeichnete Neue Grippe zur Verfügung stehen, mit Massenimpfungen kann dann begonnen werden. Doch die meisten Deutschen wollen sich nach einer repräsentativen Umfrage des Spiegel nicht gegen die Neue Grippe impfen lassen. Mitverantwortlich für die Zurückhaltung ist sicher auch die Angst vor Nebenwirkungen. Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Sicherheit der verwendeten Adjuvanzien und des neuen Zellkulturverfahrens der Firma Novartis. Das Paul-Ehrlich-Institut bemüht sich um Aufklärung.Show moreNeue Influenza
02.09.2009, 22:00 Uhr
Helfen Antihypertonika auch bei multipler Sklerose?
ACE-Hemmer und Angiotensinantagonisten können das Auftreten von Entzündungsherden bei Mäusen unterdrücken, die an einer der multiplen Sklerose vergleichbaren Autoimmunerkrankung leiden. Im experimentellen Modell, das viele Aspekte dieser chronisch entzündlichen Erkrankung des zentralen Nervensystems beim Menschen repräsentiert, konnte der Krankheitsverlauf mit den Wirkstoffen Aliskiren, Enalapril und Losartan eindeutig gelindert werden.Show moreAus der Forschung
02.09.2009, 22:00 Uhr
NICE setzt Grenzen für den Einsatz teurer Therapeutika
Das britische National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE) hat die Behandlungsmöglichkeiten von Patienten mit fortgeschrittenem und/oder metastasiertem Nierenzellkarzinom stark eingeschränkt. Der staatliche Gesundheitsdienst NHS wird Bevacizumab (Avastin®), Sorafenib (Nexavar®) und Temsirolimus (Torisel®) zur First-line-Behandlung sowie Sunitinib und Sorafenib zur Second-line-Therapie nicht mehr erstatten.Show moreNierenzellkarzinom
02.09.2009, 22:00 Uhr
Von der Aktion zur festen Instanz
Es begann im Jahr 2000 mit einer kleinen zeitlich und lokal begrenzten Aktion, heute ist das von Apotheken gestützte Abnehmkonzept "Leichter leben in Deutschland" (LliD) eine feste Größe in der Diätenlandschaft. Rund 1200 Apotheken tragen derzeit das LliD-Zeichen, über 400.000 Personen haben seit der ersten Aktion das Konzept zur Gewichtsreduktion genutzt. Wir haben diese Zahlen zum Anlass genommen, LliD ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen.Show moreLeichter leben in Deutschland
02.09.2009, 22:00 Uhr
„Es ist schön, apothekerlich etwas tun zu können“
Seit gut fünf Jahren kann man in der Johannes-Apotheke in Stuttgart nach dem LliD-Prinzip abnehmen. "Wir waren von Anfang an dabei und werden das Programm sicher auch künftig unseren Kunden anbieten", erklärt der Inhaber der Johannes-Apotheke, Hartmut Meisel, mit dem die DAZ über seine Erfahrungen mit dem Ernährungsprogramm gesprochen hat.Show moreLliD in der Johannes-Apotheke
02.09.2009, 22:00 Uhr
Neue Studien zum günstigsten Interventionszeitpunkt
Für Patienten mit akutem Koronarsyndrom stehen heute viele verschiedene medikamentöse und nichtmedikamentöse Therapieoptionen zur Verfügung. Unklarheit herrschte teilweise noch bezüglich des sinnvollsten Interventionszeitpunktes. Zwei kürzlich veröffentlichte großangelegte Studien haben nun gezeigt, dass bei Patienten ohne ST-Streckenhebung im EKG in den meisten Fällen nicht übereilt gehandelt werden muss.Show moreAkutes Koronarsyndrom
02.09.2009, 22:00 Uhr
Zulassungserweiterung für Sitagliptin
Für den DPP-4-Hemmer Sitagliptin (Januvia®, Xelevia®) haben die europäischen Behörden die Zulassung erweitert: Er ist nun auch indiziert für die Monotherapie bei Metforminunverträglichkeit oder -kontraindikationen sowie für die Dreifachtherapie mit Metformin und einem Glitazon. Bisher war es in einer oralen Zweifach-Kombinationstherapie mit Metformin, einem Sulfonylharnstoff bzw. mit einem Thiazolidindion zur Behandlung des Typ-2-Diabetes indiziert.Show moreDiabetes Typ 2
02.09.2009, 22:00 Uhr
Genetische Ausstattungbeeinflusst Clopidogrelwirkung
Der Thrombozytenaggregationshemmer Clopidogrel ist ein Prodrug, das erst nach einer Metabolisierung am Cytochrom P450-2C19 in seiner eigentlichen Wirkform als Thiolderivat vorliegt. Seit Längerem wurde beobachtet, dass individuelle Probleme im Zusammenhang mit Clopidogrel auftreten: Es wirkt nicht bei allen Patienten gleich gut. Jetzt wurde in einer Studie eine weit verbreitete Genvariante im P450-Enzymsystem mit einem erhöhten Komplikationsrisiko nach perkutaner koronarer Intervention assoziiert.Show moreThrombozytenaggregationshemmer
02.09.2009, 22:00 Uhr
Migränetherapie – Triptane im Vergleich
Triptane stellen eine sehr interessante Stoffgruppe in der Migränetherapie dar. In vielen umfangreichen Studien zeigten sich die oralen Triptane Placebo gegenüber überlegen. Mittlerweile stehen sieben Vertreter – zwei davon für die Selbstmedikation – mit ihren Vor- und Nachteilen zur Verfügung. Sie sind sehr gut wirksam, aber bei allen Triptanen wurden auch Paresen, Schwindel und Schläfrigkeit sowie thorakales Engegefühl als unerwünschte Arzneimittelwirkungen festgestellt.Show moreKopfschmerztherapie
26.08.2009, 22:00 Uhr
Die Top-Five für den Herbst
Wenn in der jetzt beginnenden Herbstzeit vermehrt Erkältungskrankheiten auftreten, stellt sich wieder die Frage: Was kann ich tun, damit ich nicht wie im vergangenen Jahr so häufig und vor allem so lange Zeit krank bin? Im Hinblick auf das Wirkprinzip der Naturstoffe als eine Immunmodulation bietet sich eine alleinige oder Add-on-Homöopathie an, ohne Gefahr einer Interaktion mit chemisch-synthetischen oder pflanzlichen Arzneimitteln. Im Folgenden haben wir Ihnen fünf Mittel zusammengestellt, die die beratungsaktive Apotheke in das Konzept der Selbstmedikation ohne großen Aufwand integrieren kann.Show moreHomöopathie
26.08.2009, 22:00 Uhr
Komplexe Zuckermoleküle hemmen Tumorentwicklung
Eine Basalmembran begrenzt die extrazelluläre Matrix (ECM) fast überall gegen Endothelien und Epithelien. Die Struktur dieser Membranen, die vielfach durch Glykoproteine bestimmt ist, und ihre Barrierefunktion sind dabei von entscheidender Bedeutung für zahlreiche physiologische, aber auch pathologische Prozesse. Amerikanische Wissenschaftler haben jetzt gezeigt, dass in dem komplexen Zusammenspiel unterschiedlicher Proteine Laminin-bindende Glykane, die wiederum an α-Dystroglykane gebunden sind, das Wachstum von Tumoren beeinflussen können.Show moreAus der Forschung
26.08.2009, 22:00 Uhr
Mobilisierungsfaktor zur Stammzelltransplantation
Die Europäische Kommission hat dem CXCR-4-Chemokin-Rezeptorantagonist Plerixafor (Mozobil®) die Zulassung erteilt. Plerixafor wird bei Patienten mit Lymphom und multiplem Myelom in Kombination mit dem Wachstumsfaktor G-CSF eingesetzt, um bei der autologen Stammzelltransplantation die Mobilisierung von hämatopoetischen Stammzellen in das periphere Blutsystem zu verstärken. So kann die Aussicht auf eine erfolgreiche autologe Stammzelltransplantation erhöht werden.Show moreOnkologie
26.08.2009, 22:00 Uhr
Orlistat: Auf Zeichen einer Leberschädigung achten!
Vor dem Hintergrund einer möglichen Leberschädigung durch das Antiadipositum Orlistat fordert die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA Orlistat-Anwender zu erhöhter Wachsamkeit auf. Sie sollen bei verdächtigen Symptomen umgehend ihren Arzt aufsuchen.Show moreFDA Ongoing Safety Review Orlistat
26.08.2009, 22:00 Uhr
Famotidin senkt effektiv Risiko von Ulcerationen
Acetylsalicylsäure gilt in der kardiovaskulären Primär- und Sekundärprotektion als Mittel der Wahl. Allerdings kann durch die Einnahme das Risiko für gastrointestinale Blutungen ansteigen. In einer Studie sollte das Potenzial des H2 -Antagonisten Famotidin untersucht werden, die Entwicklung peptidischer Ulcera bei gleichzeitiger Einnahme von ASS zu reduzieren. Das Ergebnis zeigt, dass Famotidin effektiv vor diesen Komplikationen schützt.Show moreKardiovaskuläre Erkrankungen
26.08.2009, 22:00 Uhr
Omalizumab für Kinder mit schwerem Asthma
Der monoklonale Antikörper Omalizumab (Xolair®) hat von der Europäischen Kommission die Zulassung für die Anwendung als Zusatztherapeutikum bei schwerem, anhaltendem allergischen Asthma auch bei sechs- bis elfjährigen Kindern erhalten. Bislang war er erst ab dem 12. Lebensjahr indiziert.Show moreZulassungserweiterung
26.08.2009, 22:00 Uhr
Früher Therapiebeginn kann Überlebenschance verbessern
Der optimale Zeitpunkt für den Beginn einer antiretroviralen Therapie bei asymptomatischen HIV-infizierten Patienten wird nach wie vor kontrovers diskutiert. Das liegt vor allem daran, dass es noch keine randomisierten Studien zu dieser Fragestellung gibt. Interessante Ergebnisse lieferte kürzlich eine Analyse von Beobachtungsstudien, die die Mortalitätsraten bei frühem und verzögertem Therapiebeginn miteinander verglichen hatte.Show moreAntiretrovirale HIV-Therapie
26.08.2009, 22:00 Uhr
Venlafaxin und Duloxetin sind Placebo überlegen
Patienten mit Depressionen können von selektiven Serotonin-und Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmern (SNRI) profitieren, so das Ergebnis des Abschlussberichts des IQWiG: Es sieht den Nutzen von Duloxetin und Venlafaxin in dieser Indikation gegenüber Placebo als belegt an. Die Patienten sprechen besser auf die Therapie an und leiden weniger unter den Beschwerden ihrer Depression. Außerdem gibt es Hinweise, dass beide Substanzen nicht nur die Symptome lindern, sondern auch vor Rückfällen schützen können.Show moreNutzenbewertung der Antidepressiva
26.08.2009, 22:00 Uhr
Enzymtherapie kann Chemotherapie unterstützen
Mithilfe komplementärer Therapien soll das Immunsystem onkologischer Patienten moduliert und gestärkt werden. Eine Möglichkeit hierzu ist der Einsatz von Enzymen, insbesondere von Proteasen. Ihr immunregulativer Effekt wird unter anderem mit einer Reduktion des Zytokins TGF β (transforming growth factor; transformierender Wachstumsfaktor) erklärt.Show moreKomplementäre Onkologie
19.08.2009, 22:00 Uhr
Wirksamkeit bei Kindern nicht überschätzen
Eine Metaanalyse zeigte, dass die Neuraminidasehemmer Oseltamivir (Tamiflu®) oder Zanamivir (Relenza®) bei Kindern im Alter von zwölf Jahren oder jünger mit vermuteter oder bestätigter saisonaler Influenza nur eine geringe Wirkung aufweisen. Die Krankheitsdauer wurde nur 0,5 bis 1,5 Tage reduziert. Auch unerwünschte Wirkungen wie Asthma traten nicht seltener auf. Risiko und Nutzen einer antiviralen Therapie bei Kindern sollten daher genau abgewogen werden. In Deutschland hat die Gesellschaft für pädiatrische Infektiologie ihre Empfehlung zur Therapie und Prophylaxe der Influenza aktualisiert.Show moreNeuraminidasehemmer
19.08.2009, 22:00 Uhr
Öko-Test bewertet OTC-Arzneimittel für Kinder
Die Zeitschrift "Öko-Test" hat in ihrer Augustausgabe 88 rezeptfreie Arzneimittel und Medizinprodukte, die für Säuglinge und Kleinkinder in unterschiedlichen Indikationsgebieten zugelassen sind, begutachtet. Besonderes Augenmerk galt neben der Wirksamkeit den enthaltenen Hilfsstoffen. Ergebnis: die Mehrzahl der Präparate erhielt gute Noten, lediglich die Läuse- und Durchfallmittel wurden nach einer pharmakologischen Beurteilung mit ungenügend bewertet.Show moreÖko-Test
19.08.2009, 22:00 Uhr
Je dicker, desto früher tot
Übergewicht ist eines der bedeutendsten Gesundheitsprobleme in den industrialisierten Staaten. Welche Bürde es für den einzelnen Betroffenen mit sich bringen kann, zeigt eine im "Lancet" veröffentlichte Meta-Analyse, die den Zusammenhang zwischen dem Body Mass Index und der Sterblichkeit untersucht hat. Allerdings ist auch Untergewicht mit einem erhöhten Sterberisiko verbunden. Rauchen erweist sich in jedem Fall als wesentlicher zusätzlicher Risikofaktor.Show moreEpidemiologie
19.08.2009, 22:00 Uhr
Auswertung aktueller Daten: STIKO empfiehlt HPV-Impfung
Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) hatte 2007 eine Empfehlung zur Impfung gegen humane Papillomviren (HPV) für alle zwölf bis 17 Jahre alten Mädchen ausgesprochen. Die Impfung ist aber hinsichtlich Nutzen, Risiko und Kosten nicht unumstritten. Nach aktueller Auswertung der zur Verfügung stehenden Literatur unter Einbeziehung neu veröffentlichter Daten hält die STIKO die HPV-Impfung für alle Mädchen im Alter von zwölf bis 17 Jahre unverändert für empfehlenswert.Show moreGebärmutterhalskrebs
19.08.2009, 22:00 Uhr
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