Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Malaria-Impfungen senken Kindersterblichkeit um 13%
Vorbeugende Impfungen können viele Leben retten - das zeigten Wissenschaftler in einer Analyse nun für Malaria bei Kindern. Forscher sehen sogar noch mehr Potenzial.Show morearzneimittel-und-therapie
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Analyse in afrikanischen Ländern
08.05.2026, 13:00 Uhr
Reif oder nicht reif – das sagt bald der Sensor
Reife kann man riechen. Und wenn es nach den Wissenschaftlern vom Fraunhofer Institut für Molekularbiologie und angewandte Ökologie in Schmallenberg geht, wird deswegen bald nur noch optimal ausgereifte Ananas ihren Weg in die Supermarktregale finden. Fade unreife oder faulige überreife Früchte gehören dann der Vergangenheit an. Die Forscher haben zusammen mit Freiburger Kollegen einen neuen Sensor entwickelt, der flüchtige Verbindungen nachweisen kann, wie sie reifes Obst absondert – und zwar vor Ort, direkt an der Frucht im Lagerhaus.Show moreLebensmittelprüfung
19.08.2009, 22:00 Uhr
Sicherheit von Metoclopramid in Kohortenstudie bestätigt
Eine retrospektive Kohortenstudie aus Israel kommt zum Schluss, dass eine mütterliche Metoclopramid-Einnahme während der ersten Schwangerschaftswochen keine negativen Auswirkungen auf den Fötus hat.Show moreSchwangerschaftserbrechen
19.08.2009, 22:00 Uhr
Orales Probiotikum für eine gesunde Vaginalflora
Mindestens einmal im Leben leiden Frauen an einer bakteriellen Vaginose. Das Scheidenmilieu ist gestört. Mit dem Nahrungsergänzungsmittel Femibion® Flor Intim steht nun das erste orale Probiotikum exklusiv in der Apotheke zur Verfügung, das eine gesunde Vaginalflora fördern und aufrechterhalten soll. Es enthält die beiden Laktobazillenstämme Lactobacillus rhamnosus GR-1 und L. reuteri RC-14, die nach aktueller Studienlage am besten dafür geeignet sind, die normale Vaginalflora wiederherzustellen und zu erhalten.Show moreWirksame Laktobazillenkombination
19.08.2009, 22:00 Uhr
STIKO begründet aktualisierte Impfempfehlungen
Um zu einer ausreichenden Impfbereitschaft beizutragen informiert die STIKO umfangreich über die aktuelle Datenlage hinsichtlich Nutzen und Risiken der Standardimpfungen und über die Neuerungen im Impfkalender 2009. Sie betreffen unter anderem die Pertussisimpfung im Erwachsenenalter, die Modifizierung der Varizellenimpfempfehlung sowie die postexpositionelle Meningokokken-Impfung.Show moreStändige Impfkommission
19.08.2009, 22:00 Uhr
Situationseinschätzung zur Neuen Influenza
Wer wird zuerst da sein, die Grippepandemie im Winter oder ein wirksamer Impfschutz? Eine Massenimpfung könnte vor einer Pandemie schützen. Bei der Impfung von Millionen können aber auch seltene Nebenwirkungen auftreten, die nur in großen Studien über einen längeren Zeitraum bemerkt werden können. Als Ausweg gelten Musterimpfstoffe, die für ein bestimmtes Grippevirus entwickelt wurden, jedoch schnell für die aktuellen Grippestämme abgewandelt werden können. Klinische Studien haben begonnen, mit ersten Ergebissen wird im Herbst gerechnet.Show moreNeue Grippe
12.08.2009, 22:00 Uhr
Vorsicht Essanfall
Über das zunehmende Problem von Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter haben wir im Rahmen unserer Serie "Basiswissen Kinderernährung" bereits ausführlich berichtet. Neuere Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass eine nicht zu unterschätzende Anzahl der Betroffenen eine Essstörung haben, bei der es zu Essanfällen kommt. Treten diese Anfälle regelmäßig auf, spricht man vom so genannten Binge Eating Syndrom, das wir in dieser Folge näher vorstellen werden.Show moreBasiswissen Kinderernährung (Folge 10)
12.08.2009, 22:00 Uhr
Neue Einheit für den HbA1c- Wert
Die HbA1c-Bestimmung ist elementarer Bestandteil einer Behandlung von Patienten mit Diabetes mellitus. Im Zuge der Umstellung des in Deutschland bisher gebräuchlichen Referenzstandards (NGSP) auf einen neuen international geltenden Referenzstandard (IFCC) wird der HbA1c -Wert zukünftig nicht mehr in der Einheit Prozent sondern in mmol/mol angegeben.Show moreDiabetes mellitus
12.08.2009, 22:00 Uhr
Mit Relaxin gegen Herzversagen
Akutes Herzversagen ist eine große klinische Herausforderung. Einer Zunahme von Morbidität und Mortalität stehen vergleichsweise wenige neue medikamentöse Therapieansätze gegenüber. Aufgrund vasodilatorischer Effekte auf systemische und koronare Blutgefäße wurde das natürliche Hormon Relaxin Gegenstand intensiver Forschung. In einer Studie konnte gezeigt werden, dass es bei schwerer Herzinsuffizienz und Bluthochdruck auch die kardiovaskuläre Sterblichkeit positiv beeinflusst.Show moreAus der Forschung
12.08.2009, 22:00 Uhr
Thalidomid unterdrückt Immunsystem
Thalidomid (Thalidomide® Celgene) wird jetzt bei uns zur Behandlung des multiplen Myeloms eingeführt. Wegen der Gefahr schwerer Missbildungen muss der Wirkstoff über das Thalidomide-Celgene-Schwangerschafts-Präventions-Programm verschrieben und abgegeben werden.Show moreMultiples Myelom
12.08.2009, 22:00 Uhr
Tyrosinkinase-Inhibitoren verbessern die Prognose
Mit der Einführung des Tyrosinkinase-Inhibitors Imatinib hat sich die Prognose fortgeschrittener gastrointestinaler Stromatumore (GIST) deutlich verbessert. Aktuelle Studien befassen sich mit der Verbesserung der adjuvanten Therapie und einer differenzierten Behandlung fortgeschrittener Tumore.Show moreGastrointestinale Stromatumore
12.08.2009, 22:00 Uhr
Erweitertes Empfehlungsspektrum bei Sodbrennen
Der Protonenpumpenhemmer Pantoprazol steht seit Kurzem als neue Option für die Selbstmedikation von Reflux zur Verfügung. Damit kann nun auch in der Apotheke eine schnell und anhaltend wirksame, zugleich aber auch sichere Therapie bei wiederkehrendem Sodbrennen und saurem Aufstoßen angeboten werden. Zugelassen ist Pantozol Control® für die kurzzeitige Behandlung von Refluxsymptomen bei Erwachsenen. Wichtig bei der Abgabe ist eine umfassende Beratung, damit die sehr seltenen schweren Krankheitsverläufe nicht übersehen werden.Show moreProtonenpumpenhemmer
12.08.2009, 22:00 Uhr
Bei Allergien an ein Vogelfeder-Ei-Syndrom denken
Rund jedes dritte Kind ist gegenüber mindestens einem Allergen sensibilisiert, das mit der Atemluft aufgenommen wird. In aller Regel liegen sogar multiple Sensibilisierungen gegen solche Aeroallergene vor. Zunehmend spielen dabei auch "exotische" Allergene und Kreuzreaktionen eine Rolle. Sie fungieren zum Teil als Wegbereiter für Nahrungsmittelallergien.Show moreNahrungsmittelallergien
05.08.2009, 22:00 Uhr
Verkürzung der Behandlungsdauer durch Moxifloxacin?
Die lange Therapiedauer ist der wichtigste Grund für einen Misserfolg der Tuberkulosetherapie, denn vielen Patienten fehlt die Geduld für die monatelange regelmäßige Einnahme der Medikamente. Ergebnisse einer jüngst veröffentlichen Studie deuten darauf hin, dass ein Ersatz des standardmäßig eingesetzten Tuberkulosetherapeutikums Ethambutol durch das Chinolonantibiotikum Moxifloxacin die notwendige Therapiedauer weiter verkürzen könnte.Show moreTuberkulose
05.08.2009, 22:00 Uhr
Senken Statine bei Dialysepatienten das Risiko?
Dialysepatienten weisen ein hohes kardiovaskuläres Risiko auf. Die Therapie mit Statinen senkt zwar die Lipidwerte, hat aber keinen Einfluss auf kardiovaskuläre Ereignisse, wie eine jüngst veröffentlichte Langzeitstudie mit Rosuvastatin zeigte. Der Grund hierfür ist wahrscheinlich in pathogenetischen Besonderheiten der renalen Gefäßverkalkung zu suchen.Show moreKardiovaskuläre Erkrankungen
05.08.2009, 22:00 Uhr
Vandetanib hemmt zwei Rezeptortypen gleichzeitig
Während der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology wurde eine neue, zielgerichtete Substanz vorgestellt, die sich in der Entwicklung befindet und die eine gute Wirksamkeit beim nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom (NSCLC) in der Zweit-Linien-Therapie aufweisen konnte: Es konnte gezeigt werden, dass Vandetanib (Zactima®), wenn es einer Docetaxel-Therapie hinzugefügt wird, das progressionsfreie Überleben von Patienten mit nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom verlängert.Show moreBronchialkarzinom
05.08.2009, 22:00 Uhr
Orlistat wegen Hepatotoxizität unter Beobachtung
Auf der Liste potenziell gefährlicher Medikamente der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA befindet sich auch das Diätmittel Orlistat (Xenical® , alli®). Besonderes Augenmerk wird auf eine mögliche Hepatotoxizität gelegt. In Deutschland kann das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte aus den Daten, wie sie derzeit vorliegen, keine steigende Zahl von Nebenwirkungsmeldungen erkennen.Show moreFDA
05.08.2009, 22:00 Uhr
Intranasales Fentanyl bei Durchbruchschmerzen
Als erstes Opioid mit schnellem Wirkeintritt wurde Fentanyl als Spray zur nasalen Anwendung (Instanyl®) von den europäischen Behörden zur Behandlung von Durchbruchschmerzen bei erwachsenen Tumorpatienten zugelassen, die wegen chronischer Schmerzen bereits eine Opioid-Basismedikation erhalten. Der Hersteller Nycomed beabsichtigt, Instanyl® im zweiten Halbjahr 2009 auf den Markt zu bringen.Show moreZulassung erteilt
05.08.2009, 22:00 Uhr
Herzerkrankungen und Psyche hängen zusammen
Dem Einfluss psychosozialer Faktoren auf die Entstehung und den Verlauf kardiovaskulärer Erkrankungen wird in den letzten Jahren verstärkt Bedeutung zugemessen. Zahlreiche Studien haben interessante Zusammenhänge aufgezeigt.Show moreKardiovaskuläre Risikofaktoren
05.08.2009, 22:00 Uhr
Gefitinib zur Behandlung des Lungenkarzinoms
Gefitinib (Iressa®) ist ein niedermolekularer selektiver Inhibitor der Tyrosinkinase des epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptors. Der neue Wirkstoff ist zur Erstlinientherapie von erwachsenen Patienten zugelassen, die an der lokal fortgeschrittenen oder metastasierenden Form des nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms leiden und bei denen aktivierende Mutationen dieser Tyrosinkinase nachgewiesen sind.Show moreTyrosinkinase-Hemmer
29.07.2009, 22:00 Uhr
Blutgerinnungsstörungen – Therapie der Thrombosen und Blutungsgefahr
Eine Gerinnungshemmung muss immer die zahlreichen Komorbiditäten im Auge behalten, die zu schweren Blutungen führen können. Deshalb werden sichere Alternativen immer wichtiger für die herkömmliche Therapie mit Heparinen und Cumarinen.Show more29.07.2009, 22:00 Uhr
Blutgerinnungsstörungen – Die Pharmakotherapie
Die Hemmung der Thrombozytenaggregation durch Acetylsalicylsäure und Clopidogrel und die Hemmung der plasmatischen Gerinnung durch Heparin, neuartige (oral verfügbare) Thrombin-Inhibitoren sowie durch Vitamin-K-Antagonisten gehören zu den häufigsten und wichtigsten Therapieprinzipien der modernen Medizin. Der Einsatz dieser Wirkstoffe erfordert die genaue Kenntnis der Wirkung, der Verordnungseinschränkungen und der Kontraindikationen, um das stets lauernde Risiko von Blutungen zu minimieren. Fibrinolytika werden unter intensivmedizinischen Bedingungen bei akuten Ereignissen wie Herzinfarkt und Schlaganfall eingesetzt, wenn auch unter sehr restriktiven Indikationskriterien.Show more29.07.2009, 22:00 Uhr
Esomeprazol kann Asthma-Beschwerden nicht lindern
Für Patienten mit schwer kontrollierbarem Asthma empfehlen ärztliche Leitlinien, nach Komorbiditäten zu fahnden, die für das Therapieversagen verantwortlich sein könnten. Dazu zählen beispielsweise gastroösophagealer Reflux, Übergewicht, obstruktive Schlafapnoe, Sinusitis oder Depression. Nicht immer führt eine Behandlung dieser Erkrankungen jedoch zu einer Verbesserung der Asthmabeschwerden, wie kürzlich eine großangelegte amerikanische Studie gezeigt hat.Show moreAsymptomatische Refluxkrankheit
29.07.2009, 22:00 Uhr
Blutgerinnungsstörungen – Die Pathophysiologie
Die Mehrzahl der Gerinnungsstörungen sind nicht die Folge von primären Krankheiten wie Defizienz von Protein C oder Protein S. Sie sind die Folge von chronischen Krankheiten wie dem metabolischen Syndrom, KHK oder Immobilität. Zum Verständnis der Pathogenese und der entsprechenden spezifischen Therapien soll eine Reihe von Krankheitsprozessen beschrieben werden, die zu Gerinnungsstörungen führen. Umgekehrt sind Krankheiten mit erhöhtem Blutungsrisiko wie z. B. Hämophilien oft auf (erbliche) Dysfunktionen oder Abwesenheit einzelner Gerinnungsfaktoren zurückzuführen.
Show more29.07.2009, 22:00 Uhr
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