Langkettige Omega-3-Fettsäuren: Bedeutung und Versorgungskonzept
Ein Konsensus-Statement des Arbeitskreis Omega-3 e.V.
Omega-3-Fettsäuren sind weltweit Gegenstand intensiver Forschung. Die biologisch aktiven langkettigen Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) entfalten in sämtlichen Lebensperioden gesundheitsfördernde Effekte. Sie sind bereits im Mutterleib für die Entwicklung des Gehirns sowie der Retinafunktion des Kindes wesentlich und wirken im Erwachsenenalter schützend gegenüber unterschiedlichen Erkrankungen. Unter präventivmedizinischen Aspekten ist deshalb eine ausreichende Versorgung mit ihnen bedeutsam. Bei bestimmten Personengruppen wie z. B. Schwangeren und Stillenden sowie Personen mit erhöhtem Risiko für verschiedene chronische Erkrankungen sollte eine Supplementierung mit langkettigen Omega-3-Fettsäuren erfolgen; spezielle Indikationen bestehen für ihren therapeutischen Einsatz.