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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Ein „Global Player“ an der Spitze
Seit dem 17. November 1998 wird die neue DaimlerChrysler-Aktie an der Börse gehandelt. Mit der Fusion von Daimler Benz und Chrysler zum drittgrößten Automobilhersteller weltweit will der größte deutsche Konzern für den Wettbewerb in einem globalen wirtschaftlichen Umfeld gerüstet sein.Show more22.11.1998, 16:20 Uhr
Knorpel stabilisieren, Nebenwirkungen reduzieren
Rheumakranke können hoffen, die Forschung der NSAR, der nichtsteroidalen Antirheumatika ist in Bewegung gekommen. Zum einen hoffen die Pharmakologen, die bei NSARs unerwünschten Wirkungen drastisch zu reduzieren, zum anderen werden neue Medikamente entwickelt, die den Knorpel in den Gelenken schützen.Show more22.11.1998, 16:20 Uhr
Aggressive Cholesterinsenkung nützt dem Herzen
Patienten mit stabiler koronarer Herzkrankheit haben einen signifikanten kardiovaskulären Nutzen durch eine aggressive LDL-Cholesterin-Senkung (LDL-C, auch als "schlechtes" Cholesterin bezeichnet) auf Werte unter 100 mg/dl (2,6 mmol/l). Die Ergebnisse der AVERT-Studie (Atorvastatin Versus Revascularisation Treatments) zeigen, daß 87% der in die Atorvastatin-Gruppe randomisierten Patienten keine kardiovaskulären Ereignisse erlitten, obwohl sie an Stelle der eigentlich empfohlenen Ballondilatation die medikamentöse Therapie für die Dauer der 18monatigen Studienzeit erhielten.Show more22.11.1998, 16:20 Uhr
Deutsche Nachzulassung weiter unter EU-Beschuß
BONN (whi). Die deutsche Nachzulassung ist nach Auffassung der EU-Kommission mit dem EU-Arzneimittelrecht nicht vereinbar. Die EU-Kommission hat daher ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland eingeleitet und die Bundesregierung mit einer begründeten Stellungnahme aufgefordert, die beiden beanstandeten Regelungen zur Nachzulassung im Arzneimittelgesetz binnen zwei Monaten zu ändern. Bereits Ende letzten Jahres hatte die EU-Kommission eine EU-konforme Nachzulassung angemahnt. Betroffen ist nach Meinung von Experten ein Arzneimittelumsatz von mehreren Milliarden DM.Show more22.11.1998, 16:20 Uhr
Efavirenz: HIV-Patienten profitieren von einmal täglicher Einnahme
Der nicht-nukleosidische Reverse-Transkriptase-Inhibitor (NNRTI) Efavirenz (DMP 266) ist das erste HIV-Therapeutikum, das nur einmal täglich eingenommen werden muß. Efavirenz wurde von der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) im September 1998 zugelassen; in Deutschland wird Efavirenz von DuPont Pharma, Bad Homburg, voraussichtlich im Frühjahr 1999 unter dem Warenzeichen Sustiva(r) in den Markt eingeführt.Show more22.11.1998, 16:20 Uhr
Entacapon: peripher wirksamer COMT-Hemmer
Nach Tolcapon, das jetzt vom Markt genommen wurde, ist Ende Oktober mit Entacapon (Comtess(r)) der zweite COMT-Hemmer zur Therapie des Morbus Parkinson eingeführt worden. Er zeichnet sich durch eine bessere Verträglichkeit aus. Insbesondere scheint die Häufigkeit gravierender Diarrhöen seltener zu sein. Schwere Leberschäden, wie sie unter Tolcapon beschrieben wurden, sind zumindest bislang noch nicht aufgetreten.Show more22.11.1998, 16:20 Uhr
ABDA: Arzneimittelbereich überproportional belastet
BONN (im). Der Arzneimittelbereich wird überproportional von dem neuen Vorschaltgesetz getroffen. Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände lehnt daher das Solidaritätsstärkungsgesetz in den zentralen Punkten ab. Vor der Anhörung zum Gesetzentwurf der Regierung am 25. November in Bonn warnte ABDA-Präsident Hans-Günter Friese vor einer absehbaren Rationierung in der Arzneiversorgung.Show more22.11.1998, 16:20 Uhr
Wie läßt sich unfreiwilliger Urinverlust verhindern?
Neben absorbierenden Einlagen, Beckenboden- und Toilettentraining stehen zahlreiche Pharmaka zur Behandlung von Harninkontinenz zur Verfügung. Der Erfolg einer Medikation hängt von Art und Ursache des unfreiwilligen Urinverlusts ab. Deshalb sollte zuvor möglichst eindeutig geklärt sein, um welche Form der Inkontinenz es sich handelt.Show more22.11.1998, 16:20 Uhr
Phoenix Pharmahandel expandiert nach Großbritannien
MANNHEIM (pag). Die Phoenix Pharmahandel Aktiengesellschaft & Co. hat am 20.November Verträge zur Übernahme der traditionsreichen britischen Pharmagroßhändler Philip Harris plc in Shenstone, England, und L.Rowland & Co. Ltd. in Wrexham, Wales, unterzeichnet. Die beiden Unternehmen haben im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Jahresumsatz von zusammen 600 Mio. DM erwirtschaftet.Show more22.11.1998, 16:20 Uhr
Sanacorp besorgt über die Zukunft des Gesundheitswesens
MÜNCHEN (ms). Die Vertreterversammlung der Sanacorp eG Pharmazeutische Großhandlung, Planegg, hat am 21. November 1998 in München einstimmig beschlossen, für das abgelaufene Geschäftsjahr 1997/98 (1. Juli bis 30. Juni) eine Bardividende an die Mitglieder in Höhe von 10,229 Millionen DM auszuschütten. Der Bilanzgewinn der Genossenschaft wurde mit 11,470 Millionen DM ausgewiesen. Die Dividende beträgt für die Pflichteinlage 5,6 Prozent plus 2,8 Prozent Bonus sowie 5,6 Prozent plus 1,4 Prozent Bonus für die freiwilligen Anteile. Das ergibt eine Rendite von jährlich 12 Prozent für die Pflichtanteile und 10 Prozent für die freiwilligen Anteile. Trotz des schwierigen Geschäftsjahres für die Sanacorp zeigte sich Dr. Jürgen Brink, Vorstandsvorsitzender der Sanacorp, mit dem erzielten Ergebnis zufrieden. Scharfe Kritik übte Brink an dem geplanten "Vorschaltgesetz" der neuen Bundesregierung, das negative Folgen für die Qualität der Arzneimittelversorgung bringen werde.Show more22.11.1998, 16:20 Uhr
Per Familienuntersuchung das persönliche Risiko abschätzen
Meist wissen wir, welche Krankheiten "in der Familie liegen", eine gezielte Analyse der persönlichen Konsequenzen aber erfolgt nicht. Das könnte sich nun ändern. Denn in Berlin-Buch wurde ein computergestütztes Programm zur Familienuntersuchung entwickelt, mit dem sich das persönliche Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen genauer bestimmen läßt.Show more15.11.1998, 16:20 Uhr
Fomivirsen in den USA zugelassen
Für AIDS-Patienten mit Retinitis, die durch das Cytomegalievirus (CMS) ausgelöst wird, hat die amerikanische Zulassungsbehörde FDA das Medikament Fomivirsen (Vitravene(tm)) zugelassen. Der Hersteller Ciba Vision strebt nun auch in Europa die Zulassung an. Fomivirsen ist das erste Antisense-Oligonukleotid-Medikament, das es bis zur Marktreife gebracht hat.Show more15.11.1998, 16:20 Uhr
Alles halb so schlimm... oder noch viel schlimmer?
POTSDAM (tmb). Das derzeit heiß diskutierte Vorschaltgesetz zur Reform der zurückliegenden Gesundheitsreform sieht eine Budgetkürzung mit katastrophalen Folgen für Apotheken und Arzneimittelmarkt vor. Doch falls auf dem Verhandlungsweg eine Einigung über ein Budget erzielt wird, muß es nicht zu einer solchen Kürzung kommen. Diese Feinheiten im Gesetzentwurf und weitere Hintergründe erläuterte der Staatssekretär im brandenburgischen Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Herwig Schirmer, auf einer Veranstaltung des Teltower Kreises am 14. November in Potsdam.Show more15.11.1998, 16:20 Uhr
Weihrauch jetzt auch gegen Asthma bronchiale
TÜBINGEN (diz). Die Therapie mit Inhaltsstoffen von Weihrauch, insbesondere den Boswelliasäuren, sorgte bereits mehrfach für Aufsehen. Nach dem erfolgreichen Einsatz von Weihrauchpräparaten gegen rheumatische Beschwerden, scheint Weihrauch auch gute Wirkungen gegen Asthma bronchiale zu haben. Wir sprachen hierüber mit dem Pharmakologen Prof. Dr. H. P. T. Ammon, Mitautor einer Studie, die Weihrauch bei Asthma bronchiale untersuchte.Show more15.11.1998, 16:20 Uhr
Der neue Ausschuß für Gesundheit
BONN (im). Der SPD-Gesundheitsexperte Klaus Kirschner ist neuer Vorsitzender des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestags. Am 13. November haben sich die 23 ständigen Ausschüsse in Bonn konstituiert. Hier eine Zusammenstellung, wer - nach dem großen Stühlerücken in der Stadt am Rhein - in welcher Position was macht.Show more15.11.1998, 16:20 Uhr
Infektionsgefahr bei Nierentransplantation
Wie eine Schweizer Arbeitsgruppe in einer der letzten Ausgaben der Fachzeitschrift New England Journal of Medicine berichtet, besteht bei einer Nierentransplantation die Gefahr einer gleichzeitigen Übertragung des humanen Herpesvirus Typ 8 (HHV-8) - und in der Folge ein erhöhtes Risiko für ein Kaposi-Sarkom.Show more15.11.1998, 16:20 Uhr
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