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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Genetischer Risikofaktor für Arteriosklerose entschlüsselt
Einem internationalen Team aus Wissenschaftlern und Ärzten ist es gelungen, einen genetischen Risikofaktor für die Arteriosklerose zu entschlüsseln. Die Forscher hoffen, auf der Basis dieses Wissens künftig eine kausale Therapie entwickeln zu können. Show more03.10.2004, 16:03 Uhr
BAH-Jahresversammlung: 2004 - das Jahr der Herausforderungen
Berlin (ks). Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) hat auf seiner 50. Jahresversammlung am 22. September in Berlin mit der Gesundheitsreform abgerechnet: "Im Arzneimittelbereich gibt es nur Verlierer und keine Gewinner", betonte der BAH-Vorsitzende Burges. Der Pharmastandort Deutschland sei nachhaltig geschädigt.Show more27.09.2004, 15:57 Uhr
Pharmabörse: Wenn Patienten Arzneien versteigern
(diz). Ein Beispiel dafür, dass die Überwachung des Arzneimittelverkehrs den Behörden immer mehr zu entgleiten droht und so anarchische Zustände um sich greifen, ist die Seite "pharmaboerse.com" im Internet: ein virtuelles "Pharma-Auktionshaus", in dem Patienten ihre Arzneimittel ver- und ersteigern können.Show more27.09.2004, 15:57 Uhr
Bei Rostock: Anzag baut Logistikzentrum
Bonn (im). Der pharmazeutische Großhändler Andreae-Noris Zahn AG (Anzag) baut in Mecklenburg-Vorpommern im Gewerbegebiet Kavelstorf bei Rostock ein neues Logistikzentrum auf. Vom Frühjahr 2005 an sollen Apotheken beliefert werden, teilte das Wirtschaftsministerium am 18. September in Schwerin mit. Show more27.09.2004, 15:57 Uhr
Gesundheitskarte: Selbstverwaltung findet Kompromiss
Berlin (ks). Krankenkassen, Apotheker und Ärzte haben einen Kompromiss im Streit um die elektronische Gesundheitskarte gefunden. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Horst Seehofer zeigten sich daraufhin zuversichtlich, dass die Karte zum 1. Januar 2006 flächendeckend verteilt werden kann - ihre Funktionen sollen allerdings erst "Schritt für Schritt" aktiviert werden.Show more27.09.2004, 15:57 Uhr
Wettbewerbsrecht: OLG Hamm: DocMorris darf Arzneimittelpreise unterbieten
Hamm (ks). Ausländische Internetapotheken, die Arzneimittel versenden, unterliegen nicht der Arzneimittelpreisverordnung. Daher ist es auch kein Wettbewerbsverstoß, wenn sie Medikamente preisgünstiger verkaufen, als es deutschen Apotheken aufgrund der hier geltenden Festpreise möglich ist. Auch auf die in Deutschland vorgeschriebenen Patientenzuzahlungen darf die EU-ausländische Internetapotheke verzichten. Dies entschied das Oberlandesgericht (OLG) Hamm am 21. September 2004 (Az.: 4 U 74/04).Show more27.09.2004, 15:57 Uhr
Wirtschaftsseminar des AV Mecklenburg-Vorpommern
tmb | Hinsichtlich des wirtschaftlichen Erfolges geht die Schere zwischen den Apotheken immer weiter auseinander. Die Umsatzeinbußen durch das GMG erscheinen bisher im Durchschnitt moderat, doch können sie für einzelne Apotheken existenzbedrohend sein. Durchschnittszahlen sagen immer weniger aus, weil sich die wirtschaftlichen Daten der Apotheken immer mehr unterscheiden. Hoffnungen der Apotheken richten sich u.a. auf die Umsetzung des Hausapothekenkonzeptes. Nachdem der Apothekerverband Mecklenburg-Vorpommern bereits zwei Hausapothekenverträge mit der IKK des Landes und der BKK Dräger Hanse geschlossen hat, liegt ein Vertrag bei der AOK Mecklenburg-Vorpommern zur Unterschrift bereit. Darüber wurde auf dem Wirtschaftsseminar des Apothekerverbandes Mecklenburg-Vorpommern am 22. September in Rostock-Warnemünde berichtet.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
Die neuen Möglichkeiten der Krankenhausapotheken
Von Christoph Glökler, München | Traditionell war die Abgabe von Arzneimitteln durch Krankenhausapotheken – von Ausnahmen abgesehen – auf stationär versorgte Patienten begrenzt. Im Rahmen der letzten Gesetzesänderungen ist jedoch eine Tendenz zu erkennen, den zulässigen Tätigkeitsbereich von Krankenhausapotheken sukzessive im ambulanten Bereich zu erweitern. Das GKV-Modernisierungsgesetz beispielsweise sieht einen Katalog von Erkrankungen vor, die im Krankenhaus ambulant behandelt werden dürfen – hier darf auch die Krankenhausapotheke Arzneimittel zur unmittelbaren Anwendung an den Patienten abgeben. Vielfach wurde – oft vorschnell – kritisiert, dass solche Regelungen die mittelständischen Offizinapotheken unzumutbarem Wettbewerbsdruck aussetzen. Wie der aktuelle Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes vom 17. August belegt, können sich Vertragsärzte durchaus erfolgreich gegen die Konkurrenz durch Krankenhäuser zur Wehr setzen. Es stellt sich die Frage: Wie müssen sich Apotheker auf die neuen Tätigkeitsbereiche des Krankenhauses einstellen?Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
Nahrungsmittelunverträglichkeit: Wenn's dem Immunsystem nicht schmeckt
Nicht an jeder Nahrungsmittelunverträglichkeit ist eine Allergie schuld, aber bei jeder unklaren Gastrointestinalerkrankung sollte auch an eine Nahrungsmittelallergie gedacht werden. Hinter Urtikaria, Asthma oder manchen anaphylaktischen Reaktionen kann ebenfalls eine allergische Immunantwort auf bestimmte Nahrungsmittel stecken. Dem molekularen Täterprofil der Allergene ist man in den vergangenen Jahren immer besser auf die Spur gekommen – eine Basis für verbesserte Strategien in Prävention, Diagnose und Therapie dieser allergischen Erkrankungen.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
Sozialpharmazie: Patienten besser betreuen
Der 13. International Social Pharmacy Workshop (ISPW) fand vom 19. bis 23. Juli in Malta statt. Fünf Mitglieder der Arbeitsgruppe Pharmakoepidemiologie an der Charité Berlin (Leitung Prof. Dr. M. Schaefer) berichteten dort über ihre sozialpharmazeutischen Forschungen.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
OLG Hamm: Preispolitik von DocMorris ist nicht wettbewerbswidrig
Die niederländische Apotheke DocMorris liefert Arzneimittel an den deutschen Endverbraucher. Sie unterbietet dabei oft die Preise, die deutsche Apotheken auf der Basis der Arzneimittelpreisverordnung verlangen müssen. Da seit dem 1. Januar 2004 auch deutsche Apotheken Versandhandel betreiben dürfen, ist es mittlerweile vor allem die Preispolitik von DocMorris, die im Zentrum juristischer Diskussion steht. Während Krankenkassen gerne ihre Versicherten zu vergünstigten Konditionen aus dem EU-Ausland versorgen lassen, wird von deutschen Apotheken der durch die Rabatte generierte Wettbewerbsvorteil vielfach als rechts- und wettbewerbswidrig empfunden. Die Richter des OLG Hamm haben entschieden: Mit Urteil vom 21. September 2004 wiesen sie eine Unterlassungsklage eines deutschen Apothekers ab – sie sahen in der Preispolitik von DocMorris weder einen Verstoß gegen die deutsche Arzneimittelpreisverordnung (AMpreisV) noch gegen die deutschen Zuzahlungsregelungen.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
Stellen Sie sich dem Preiswettbewerb!
Die Fragen stellten Peter Ditzel und Susanne Imhoff-Haase | Mit den Auswirkungen des GKV-Modernisierungsgesetzes ist Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt weitgehend zufrieden. In unserem Interview zog sie ein überwiegend positives Zwischenfazit. Sie ist der Auffassung, dass die Apotheken im GMG gut berücksichtigt wurden. Unzufrieden zeigt sie sich allerdings darüber, dass sich die Apotheker nicht dem Preiswettbewerb stellen und die Preise von OTC-Arzneimitteln deutlich senken. Dabei sieht Ulla Schmidt den besonderen Charakter des Arzneimittels und will auch an der Apothekenpflicht für die rezeptfreien Präparate festhalten, fordert aber eine gute Beratung der Patienten. Von Fremdbesitz hält sie nichts, einen Grund, dass der Mehrbesitz auf drei Filialen beschränkt ist, sieht sie allerdings auch nicht. Sie erhofft sich von den Apothekern, dass sie endlich ihren Platz als Berater der Bürger und als soziale Drehscheibe einnehmen. DAZ-Chefredakteur Peter Ditzel und DAZ-Korrespondentin Susanne Imhoff-Hasse sprachen mit der Bundesgesundheitsministerin in deren Wahlkreisbüro in Aachen.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
50 Jahre APV: Dem Arzneimittel und der Arzneimittelsicherheit verpflichtet
diz | Die Arbeitsgemeinschaft für Pharmazeutische Verfahrenstechnik e.V. (APV) feierte am 23. September 2004 im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz ihr 50-jähriges Bestehen. Gegründet als Verein von Arzneimittel herstellenden Offizinapothekern ist daraus eine internationale, unabhängige wissenschaftliche Fachgesellschaft mit hoher Reputation geworden, die sich in erster Linie technologischen Fragen bei der industriellen Arzneimittelherstellung widmet. Professor Dr. Peter Kleinebudde, Präsident der APV, konnte zahlreiche Gäste zur Veranstaltung begrüßen. Vertreter pharmazeutischer Organisationen überbrachten Grußworte. Der Pharmaziehistoriker Prof. Dr. Christoph Friedrich, Marburg, blickte in seinem Festvortrag auf 50 Jahre APV zurück.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
Aktueller Stand der Krebstherapie
Von Petra Jungmayr | Am 10. und 11. September 2004 veranstalteten das Institut für Angewandte Gesundheitswissenschaften (IFAHS) und die Deutsche Gesellschaft für Onkologische Pharmazie (DGOP) den dritten Norddeutschen Zytostatika Workshop Süd (NZW-Süd) in Ravensburg. Der Fachkongress, der traditionsgemäß die wichtigsten Ergebnisse des vorangegangenen amerikanischen Krebskongresses präsentiert, dient sowohl der Fortbildung als auch der kollegialen und interdisziplinären Zusammenarbeit, ohne die eine optimale Betreuung des Krebspatienten nicht möglich ist. Wie Klaus Meier, Vorsitzender der GDOP, forderte, soll aus dem "todsicheren" Team "unwissender Ärzte und besserwissender Apotheker" eine Allianz entstehen, die gemeinsam die fachlichen, gesundheitspolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Zeit angeht. Dass dies bereits ansatzweise funktioniert, zeigen zum Beispiel gemeinsam erarbeitete Leitlinien und Standards.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
Deutsche Einheit: Schmidt lobt Zentren als Nachfolger der Polikliniken
BERLIN (im). Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat die zentrale Rolle von Kranken- und Rentenversicherung seit der Wiedervereinigung gewürdigt. Im Gesundheitswesen seien dank GKV-Modernisierungsgesetz (GMG) medizinische Versorgungszentren ähnlich den Polikliniken der ehemaligen DDR bundesweit ermöglicht worden, hob Schmidt positiv hervor. Inzwischen hat sich das Versorgungsniveau der neuen Bundesländer dem in den alten Ländern "weitgehend angeglichen", hießt es in dem 173 Seiten starken Bericht der Bundesregierung.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
Gichtarthritis: Etoricoxib schnell und lang wirksam
Mit Etoricoxib (Arcoxia®) wurde ein weiterer selektiver Cyclooxygenase-2-Hemmer in Deutschland zugelassen. Seit Mitte September ist er auf dem Markt. Etoricoxib kann bei Arthrose, rheumatoider Arthritis und – neu für einen COX-2- Hemmer Ų bei akuter Gichtarthritis eingesetzt werden. Die Wirkung setzt rasch ein und hält lange an.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
Das Gesundheitssystem als Leuchtwürfel
Berlin (ks). Das Bundesgesundheitsministerium hat sich etwas Neues ausgedacht, um der Bevölkerung die Gesundheitsreformen nahe zu bringen: Am 22. September enthüllte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt auf dem Potsdamer Platz in Berlin den so genannten InfoKubus: Einen 4 x 4 x 4 Meter großen begehbaren Leuchtwürfel. In diesem sollen die Bürgerinnen und Bürger das Gesundheitssystem mit allen Sinnen erfahren.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
Westfalen-Lippe: 330 neue PTA-Schülerinnen
Bonn (im). 330 junge Frauen haben sich zum neuen Schuljahr in die fünf PTA-Lehranstalten des Apothekerverbandes Westfalen-Lippe neu eingeschrieben, um sich zur Pharmazeutisch Technischen Assistentin (PTA) ausbilden zu lassen. "PTA ist ein sehr beliebter Beruf", so Verbandsvorsitzender Dr. Horst Lothar Müller. Allein in Westfalen-Lippe sind 5300 PTA beschäftigt.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
Infektionskrankheit: Neue Bedrohung Melioidosis?
Die Melioidosis ist eine in Südostasien und Nordaustralien verbreitete Infektionskrankheit. Im Durchschnitt erkranken in Singapur pro Jahr 67 Menschen, 12 davon sterben. Dieses Jahr wurden jedoch bereits 23 Todesfälle registriert – ein Anstieg, für den es noch keine Erklärung gibt.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
BAH-Jahresversammlung: Auch der G-BA steht vor Herausforderungen
BERLIN (ks). Nicht nur die Arzneimittelhersteller haben in diesem Jahr mit den Folgen der Gesundheitsreform zu kämpfen – auch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) stellt das GKV-Modernisierungsgesetz (GMG) vor Herausforderungen. Dies betonte der Vorsitzende des G-BA, Rainer Hess, bei der Jahresversammlung des Bundesverbands der Arzneimittel-Hersteller (BAH) am 22. September in Berlin.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
Leukozyten-Apherese: Neue Therapieoption bei CED
Ursachen und Entstehung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen sind trotz zahlreicher neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse nach wie vor ungeklärt. Ein neuartiges Therapieprinzip besteht in der Leukozyten-Apherese. Diese gezielte Entfernung von Zellen der Immunabwehr aus dem Blut könnte eine nichtmedikamentöse Option bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen werden. In Japan konnten umfangreiche klinische Erfahrungen mit dem Zell-Apherese-System Adacolumn® bei Patienten mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa gesammelt werden, es liegen auch erste Ergebnisse einer europäischen Studie vor.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
Stiftung Warentest: Sparanleitung für den Arzneimittelkauf
(ral). "Parade der Preiswerten" – Unter dieser Überschrift steht ein mehrseitiger Artikel in der aktuellen Ausgabe der Stiftung Warentest (Nr. 10/2004), der eine Art Sparanleitung für den Kauf von Arzneimitteln in der Apotheke darstellt. "Wer Nachahmerpräparate wählt, kann beim Medikamentenkauf kräftig sparen. Bei rezeptpflichtigen Mitteln wird die Zuzahlung durch gezielte Arzneiauswahl gemindert", empfiehlt das Verbrauchermagazin.Show more26.09.2004, 16:03 Uhr
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