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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show moreErkältungswelle stützt Apothekenmarkt
Schwacher Start 2009Berlin (tw). Die Daten von IMS Health zur Entwicklung des Apothekenmarkts für die ersten zwei Monate 2009 zeigen insgesamt einen schwachen Start. Umsatz und Absatz der Apothekeneinkäufe bei Großhandel und Pharmafirmen liegen knapp unter dem Vorjahr. Der gleiche Trend zeigt sich bei der Abgabe in der Apotheke. Durch die positive Entwicklung bei OTC-Produkten – vor allem wegen der Erkältungswelle Anfang des Jahres – blieb ein Umsatzeinbruch aber aus.
Show moreNeuer Posten für Wasem
Gesundheitsökonom wacht über RSA-WeiterentwicklungBerlin (tw). Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat Prof. Dr. Jürgen Wasem zum Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats zur Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs beim Bundesversicherungsamt ernannt. Der Professor für Medizinmanagement an der Universität Duisburg-Essen wird diese Funktion für die kommenden drei Jahre ausüben.
Show moreIm Dickicht der Zuzahlungen
Gesundheitsforscher Fitz Beske fordert klarere RegelungenBerlin (ks). Viele gesetzlich Krankenversicherte klagen über Zuzahlungsregelungen, die sich beständig ausweiten und immer unübersichtlicher werden. Das Kieler Fritz Beske Institut für Gesundheitssystemforschung (IGSF) hat nun die deutschen Zuzahlungsregelungen unter die Lupe genommen und vergleichbaren Regeln im europäischen Ausland gegenübergestellt. Beskes Fazit: "Zuzahlungen gibt es in allen Industrienationen, aber gerade in Deutschland sind die Regelungen und ihre Auswirkungen nahezu unübersehbar". Er fordert daher modifizierte klare Regeln.
Show moreEuropäischer Gerichtshof hat kein Problem mit Preisstopps
Entscheidung zur Auslegung der Transparenzrichtlinie für Arzneimittelpreise
Berlin (ks). Ein EU-Mitgliedstaat kann Preisstopps oder andere Kostensenkungsmaßnahmen für Arzneimittel anordnen, wenn er dabei die Vorgaben der Transparenzrichtlinie für die Preisfestsetzung von Arzneimitteln (RL 89/105/EWG) einhält. Dann kann er sogar mehrmals im Jahr Preisstopps verfügen – vorausgesetzt er hat zuvor auf Basis objektiver und nachprüfbarer Daten eine Ausgabenschätzung vorgenommen, die dies rechtfertigt. Dies hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) mit Urteil vom 2. April entschieden
(Rs. C 352/07 u. a.).
Bundesrat: Keine Mehrheit für Anträge zu Versandhandel und Pick-up-Stellen
Empfehlungen des Gesundheitsausschusses zurückgewiesenBerlin (ks/diz). Der Bundesrat hat sich in seiner Plenarsitzung am 3. April mit dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften (15. AMG-Novelle) befasst. Die zuständigen Ausschüsse der Länderkammer hatten zuvor eine Reihe von Empfehlungen ausgesprochen, die der Bundesrat in seiner Stellungnahme zu dem nicht zustimmungspflichtigen Gesetzentwurf berücksichtigen sollte – darunter auch jene, den Arzneimittelversand auf OTC-Präparate zu beschränken. Schleswig-Holstein brachte dagegen am 1. April noch einen Antrag zur Regelung von Pick-up-Stellen ein. Beide Bemühungen blieben jedoch letztlich erfolglos.
Show moreHände weg von Ketten!
IfH-Studie zeigt: Kettenapotheken bringen keine nennenswerten betriebswirtschaftlichen VorteileHamburg (diz). Haben Ketten irgendwelche Vorteile für unser Apothekensystem oder ist die Zusammenarbeit von Apotheken in Kooperationen ausreichend? Nach Untersuchungen des Instituts für Handelsforschung (IfH), Köln, ergibt sich, dass den inhabergeführten Apotheken eine gute Effizienz und ein Höchstmaß an Effektivität bescheinigt werden kann. Ein deutlicher Vorteil zu Apothekenketten lässt sich nicht erkennen, im Gegenteil: Overheadkosten von Kettensystemen führen zu einer Verschlechterung der ökonomischen Situation. So riet Dr. Andreas Kaapke, Geschäftsführer des IfH, in seinem Vortrag auf der Interpharm: Hände weg von Ketten! Sie gefährden die Errungenschaften des heutigen Systems ohne wirkliche Vorteile zu bieten.
Show moreDAX: Feierlaune mit garantiertem Kater
Börse feiert ihre Widerstandsfähigkeit – US-Quartalszahlen stehen an(hps). Nun steht sie schon fast vor der Tür – die Insolvenz des ehemaligen Autogiganten General Motors. Ein Konkurrent weniger, scheinen sich die Japaner und Deutschen gedacht zu haben, denn die Börsen in Frankfurt und Tokio drehten daraufhin mithilfe der Automobilwerte kräftig ins Plus. Konjunktursensible Aktien sind wieder "in". Die Börsianer feiern, die Unternehmen schweigen dazu.
Show moreBürger erwarten weitere Reformen
Umfrage: Gesundheitspolitik bleibt TopthemaBerlin (ks). Auch in der aktuellen Wirtschaftskrise messen die Deutschen dem Gesundheitswesen und seiner Weiterentwicklung besondere Bedeutung bei: In einer Emnid-Umfrage antworteten 63 Prozent der Befragten, hier seien Reformen wichtig, um Deutschland zukunftsfähig zu machen. Damit messen die Bürger ihnen einen ebenso hohen Wert bei wie Reformen im Bereich "Banken- und Finanzsystem". Nur das Bildungswesen ist ihnen noch wichtiger. Jeder Zweite erwartet dennoch, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 alle anderen Themen verdrängen wird.
Show moreOmeprazol bleibt vorerst rezeptpflichtig
BERLIN (ks). Das Bundesgesundheitsministerium hat vergangene Woche seinen Entwurf zur Änderung der Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV) vorgelegt. Mit der Änderungsverordnung sollen insbesondere die Empfehlungen des Sachverständigenausschusses für Verschreibungspflicht aus dem vergangenen Januar umgesetzt werden. Nicht in den Entwurf aufgenommen wurde der Vorschlag, die Wirkstoffe Almotriptan, Omeprazol und Sumatriptan aus der Verschreibungspflicht zu entlassen.Show moreAb 27 lässt das Gehirn nach
Wer Puzzleweltmeister werden will, sollte seine Fähigkeiten auf diesem Gebiet bis Mitte 20 perfektioniert haben. Bereits ab dem 27. Geburtstag geht es nämlich bergab mit den geistigen Fähigkeiten – jedenfalls in einigen Bereichen, zu denen auch das Puzzeln gehört.Show moreNicotinersatztherapie sollte erstattet werden
BONN (hb). Die Nicotinersatztherapie (NET) sollte von den Krankenkassen erstattet werden. Das ist das Fazit einer Diskussionsveranstaltung, die die Initiative Raucherentwöhnung, ein Zusammenschluss der Anbieter von Präparaten zur NET, am 26. März 2009 in den Räumen des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller (BAH) in Bonn durchgeführt hat. Dort wurde eine neue gesundheitsökonomische Studie des Duisburger Gesundheitsökonomen Prof. Dr. Jürgen Wasem vorgestellt, die nach ersten validen Studienergebnissen aus 2007 weitere Daten zum Nutzen und zur Kosteneffektivität der NET bereitstellt.Show moreControlled Release Society
Am 19. und 20. März fand in Halle (Saale) das diesjährige Treffen der deutschen Landesgruppe der Controlled Release Society (CRS) statt. Der Einladung nach Halle waren 120 nationale und internationale Gäste von zahlreichen Universitäten sowie einige Vertreter aus der pharmazeutischen Industrie gefolgt.Show moreSauber substituieren: Was dürfen wir, was müssen wir?
Die Umsetzung der Rabattverträge und das "richtige Substituieren" wurde in einer Gesprächsrunde diskutiert. Einig wurde man sich, dass das Ziel nicht Sparen um jeden Preis sei kann. Zwar begrüßte der Vertreter der Barmer das "verantwortungsvolle Umgehen" der Apotheker mit der Möglichkeit, pharmazeutische Bedenken anzumelden: In den Apotheken wird relativ wenig von einem Austausch abgesehen. Die Vertreter der Apotheker machten dagegen deutlich, dass sie als Heilberufler durchaus die Verantwortung haben, vermehrt pharmazeutische Bedenken anzumelden.Show moreMehr Verbraucherschutz bei Kosmetika
BERLIN (ks). Das Europäische Parlament hat vergangene Woche die neue Kosmetik-Verordnung verabschiedet. Danach ist es künftig unter anderem Pflicht, die Verwendung von Nanomaterialien in Kosmetika deutlich zu kennzeichnen. Zudem sind derartige Kleinstpartikel in Kosmetika nur dann gestattet, wenn ihre Verwendung sicher ist.Show moreFleischverzicht – ja oder nein?
Pro und Contra einer fleischlosen Ernährung werden immer wieder wissenschaftlich diskutiert. Als positiver Aspekt galt bislang unter anderem, dass eine vegetarische Ernährung mit einem erniedrigten Darmkrebsrisiko einhergehen soll. Im Rahmen der europäischen EPIC-Studie konnten britische Wissenschaftler nun aber zeigen, dass Vegetarier zwar insgesamt seltener an Krebs erkranken, doch war der Fleischverzicht mit einer erhöhten Rate an Kolorektalkarzinomen assoziiert.Show moreRechtliches
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