Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Johnson & Johnson: Einführung innovativer Arzneimittel steht auf der Kippe
Der Pharmahersteller Johnson & Johnson will zukünftig genau prüfen, ob innovative Arzneimittel in Deutschland eingeführt werden. Grund dafür ist der aktuelle Sparkurs der Bundesregierung.Show moreMasern bleiben ein Problem in wohlhabenden Nationen
BERLIN (ks). Angesichts der wieder steigenden Zahl von Masernfällen hat das Robert-Koch-Institut (RKI) dringend dazu aufgefordert, die von den Kassen angebotenen Schutzimpfungen wahrzunehmen. Es gebe derzeit deutlich mehr Fälle als in den vergangenen Monaten, teilte das RKI am 2. März mit. Das WHORegionalbüro für Europa forderte bereits in der vergangenen Woche eine Aufstockung der nationalen Impfprogramme.Show more360 Grad: Apotheker als Gesundheitsmanager etablieren
BERLIN (ks). Die Apothekenlandschaft ist um eine Kooperation reicher. Zwar will sich der in Montabaur ansässige Dienstleister "360 Grad HealthCare" von bisherigen Kooperationen und Franchise-Systemen klar abgrenzen. Doch grundsätzlich setzt man auch hier auf die Vorteile eines schlagkräftigen Einkaufs- und Markenverbundes. Darüber hinaus ist es jedoch erklärtes Ziel, die lokale Gesundheitsversorgung mithilfe der selbstständigen Apotheker zu stärken und diese als Gesundheitsmanager zu etablieren.Show moreFestbetragsarzneimittel konstant günstig
BERLIN (ks). Festbetragsgeregelte Arzneimittel tragen in erheblichem Maße zur Dämpfung der Arzneimittelausgaben bei. Darauf hat die ABDA am 26. Februar hingewiesen. Nach Berechnungen des Deutschen Arzneiprüfungsinstituts (DAPI) sei die Differenz zu Arzneimitteln ohne Festbetrag 2008 auf 70,94 Euro pro durchschnittlich verordneter Packung gestiegen. 2007 waren es noch 62,08 Euro gewesen.Show moreGute Noten für Berliner Kindergesundheit
Untersuchungen offenbaren soziale Unterschiede
BERLIN (tw). Die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz hat die Daten der Einschulungsuntersuchungen von Berliner Kindern aus dem Jahr 2007 ausgewertet, um Hinweise zu erhalten, in welchem Bereich und für welche Zielgruppe möglicherweise verstärkte Anstrengungen zur Gesundheitsförderung und -prävention notwendig sind. Dabei zeigte sich eine insgesamt gute Kindergesundheit – aber auch ein deutliches soziales Gefälle.Show moreErweiterung der Rabattverträge gewünscht
Schmidt fordert Rabatte für patentgeschützte Arzneimittel
LEIPZIG (ral). Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat die Krankenkassen aufgefordert, mit Arzneimittelherstellern Rabattverträge für patentgeschützte Arzneimittel auszuhandeln. Show moreBDI will Gesundheitskarte
Die Patienten sollen profitieren – und die Industrie auch
BERLIN (tw). Auch der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) interessiert sich mittlerweile für die Gesundheitskarte und drängt auf ihre unverzügliche Einführung. Am Besten unmittelbar gefolgt von weiteren Angeboten wie der elektronischen Patientenakte. Die neuen Technologien würden den Patienten zugute kommen – und nicht zuletzt auch der Industrie, für die sich der Bundesverband positive Impulse verspricht.Show moreAOK schließt 2008 mit Überschuss ab
Leistungen für 2009 ohne Zusatzbeiträge sichergestellt
BERLIN (tw). Mit einem Überschuss von 811 Mio. Euro hat die AOK-Gemeinschaft das letzte Jahr abgeschlossen, teilte der Bundesverband vergangene Woche mit. In der AOK-Bilanz 2008 standen Ausgaben von rund 61,2 Mrd. Euro Einnahmen von rund 62 Mrd. Euro entgegen. Die zunehmend schwierigen Rahmenbedingungen durch die Wirtschaftskrise im vierten Quartal 2008 haben damit die Jahresergebnisse für das letzte Jahr vor dem Gesundheitsfonds nicht beeinträchtigt, stellte die AOK fest.Show moreAnabolika bei Razzia beschlagnahmt
Zollfahndern gelingt Schlag gegen illegalen Dopinghandel
Hamburg/Kiel (ral). Bei einer bundesweiten Durchsuchungsaktion konnten Zollfahnder insgesamt 225 Ampullen und hunderte Tabletten Anabolika beschlagnahmen. Gegen mindestens 15 Personen wird nun ermittelt. Ihnen werden Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz vorgeworfen. Show moreStudie zur elektronischen Gesundheitskarte vorgestellt
Relativ hohe Akzeptanz, aber auch Unwissen bei der Bevölkerung – Skepsis bei den Ärzten
BERLIN (tw). Knapp drei Viertel der Bevölkerung halten die elektronische Gesundheitskarte (eGK) für sinnvoll oder sehr sinnvoll. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Bei TK-Versicherten in den Testregionen lag die Akzeptanz der eGK sogar bei 87 Prozent. Positive Erwartungen haben insbesondere jüngere Befragte, während ältere den erweiterten Funktionen der Karte mit Unsicherheit begegnen. Deutlich kritischer als die Versicherten sehen die Ärzte die Karte: Nur 59 Prozent halten ihre Einführung für sinnvoll, die Mehrheit hat zudem Sicherheitsbedenken. Show moreSäumige Beitragszahler in der GKV
Gesundheitlich schlechter versorgt als Asylbewerber?
BERLIN (tw). In einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung verlangt die Fraktion "Die Linke" Auskünfte zum Ruhen der Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung bei säumigen Beitragszahlern und deren mitversicherten Angehörigen. Die Abgeordneten sehen zahlreiche Unklarheiten bezüglich der aktuellen Regelungen und deren Rechtsgrundlage. So ist z. B. unklar, ob den säumigen Versicherten und ihren Ehepartnern Präventionsmaßnahmen und Vorsorgeuntersuchungen finanziert werden. Die Antwort auf die Kleine Anfrage steht noch aus.Show moreStreit um Ärztehonorare
Bayern will Honorarreform stoppen
(ral). Die Honorarreform der Ärzte sorgt weiter für Unruhe. Nachdem die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KV) Anfang Februar bereits weitgehende Nachbesserungen gefordert hatte, schaltet sich nun auch Bayern ein. Über eine Bundesratsinitiative will Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) versuchen, die Honorarreform zu stoppen.Show moreUnion will SPD entgegenkommen
BERLIN (ks). Die Union will Schwerstopiatabhängigen nun doch unter staatlicher Aufsicht Zugang zu künstlichem Heroin gewähren – allerdings nur versuchsweise. Die Modellprojekte in sieben deutschen Städten sollen wieder Bundesmittel bekommen, neue Betroffene sollen aufgenommen werden können, ließ der CDU-Gesundheitspolitiker Jens Spahn vergangene Woche verlauten. Ein entsprechender Antrag solle nun in den Bundestag eingebracht werden.Show moreZweites Konjunkturpaket verabschiedet
BERLIN (ral). Am vergangenen Freitag hat der Bundesrat das zweite Konjunkturpaket verabschiedet (s. a. DAZ Nr. 5/2009, S. 17). Es ist mit 50 Mrd. Euro das bislang größte konjunkturpolitische Maßnahmenpaket der Bundesrepublik Deutschland. Gesundheitspolitisch ist vor allem die Absenkung des GKV-Beitragssatzes relevant.Show morePilotverfahren gegen „Ratiopharm-Ärzte“ geplant
ULM (ral). Im Jahr 2005 hatte das Magazin "Stern" erstmals über fragwürdige Marketing- und Vertriebsmethoden von Ratiopharm-Außendienstmitarbeitern berichtet. Der Fall gewinnt nun wieder an Aktualität. Wie der "Spiegel" mitteilt, bereitet die Staatsanwaltschaft Ulm derzeit für ein "Pilotverfahren" die Anklage gegen einen Arzt vor, der jahrelang von Ratiopharm Geld und Geschenke erhalten haben soll.Show moreSichere Arzneimittelversorgung
... gefährdet durch die Globalisierung?Vor wenigen Tagen erschien in der New York Times1 ein Artikel, der sich mit der sicheren Arzneimittelversorgung vor dem Hintergrund der Globalisierung beschäftigte und wohl auch deutsche Gesundheitspolitiker nachdenklich stimmen sollte. Er soll im Folgenden referiert und um einige deutsche Spezifika ergänzt werden.Show more
AOK-Rabattverträge sollen zum 1. Juni starten
(ral). Der 1. März als Stichtag für die neuen AOK-Rabattverträge ist endgültig passé. Laut einer Pressemitteilung vom 20. Februar geht die AOK mittlerweile davon aus, dass sie zum 1. Juni mit der Umsetzung der Arzneirabattverträge 2009/2010 beginnen kann. Die Arzneimittelhersteller wurden gebeten, ihre Angebote bis zum 2. Mai 2009 zu verlängern. Bis dahin seien alle anhängigen Verfahren entschieden, so die AOK.Show moreÄnderung der Rechtsvorschriften beschlossen
BERLIN (ral). Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung medizinprodukterechtlicher Vorschriften beschlossen. Der Gesetzentwurf dient unter anderem der Umsetzung europarechtlicher Vorgaben. Außerdem soll die Patientensicherheit bei der Anwendung von Medizinprodukten weiter optimiert werden.Show moreSachsen „kauft“ Medizinernachwuchs
BERLIN (tw). Um der medizinischen Unterversorgung in strukturschwachen Regionen entgegenzuwirken, wurde in Sachsen ein Programm zur "Studienbeihilfe" für Medizinstudenten an deutschen Universitäten entwickelt. Das Programm startet rückwirkend zum 1. Oktober 2008 und sieht eine finanzielle Förderung von bis zu 50 Studierenden vor, die sich im Gegenzug dazu verpflichten, für einen bestimmten Zeitraum als Hausarzt in strukturschwachen Gebieten zu arbeiten.Show moreMilliardenschäden durch Betrug im Gesundheitswesen
KKH deckt 2008 über 1000 Fälle auf
Hannover (ks). Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) sieht beim Kampf gegen Betrug und Manipulation im Gesundheitswesen weiterhin großen Handlungsbedarf. "Gerade auch angesichts steigender Kosten im Gesundheitswesen ist es alarmierend, dass die Krankenkassen jährlich um Milliarden Euro betrogen und dadurch ihre Versicherten unnötig belastet werden", sagte Vorstandschef Ingo Kailuweit am 18. Februar anlässlich einer KKH-Fachtagung zum Betrug im Gesundheitswesen in Hannover. Schätzungen zufolge führt kriminelles Fehlverhalten bei den Kassen zu jährlichen Schäden zwischen sechs und 20 Mrd. Euro.Show moreDas Warten auf die AOK-Rabattverträge
Der Ernst der neuen AOK-Rabattverträge beginnt für Apotheken voraussichtlich im Mai
Berlin (ks). Der 1. März rückt näher – doch dass die neuen AOK-Rabattverträge wie geplant zu diesem Stichtag sämtlich wirksam werden, ist mittlerweile ausgeschlossen. Das bestätigte Karl-Heinz Schönbach vom AOK-Bundesverband am 18. Februar in Berlin. Zugleich stellte er klar, dass die AOK um einen vertrauensvollen Umgang und einen kontinuierlichen Dialog mit allen Beteiligten – insbesondere den Apothekern – bemüht ist. Das ist auch nötig, denn auf die Apotheken kommt mit dem Start der Verträge erneut viel unbezahlte Erklärungsarbeit zu.Show moreCheckliste zur Kassenwahl
BMG und Verbraucherschützer wollen Wettbewerb anregen
Berlin (ks). Das Bundesgesundheitsministerium hat zusammen mit der Stiftung Warentest und dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) eine Informationskampagne zum Servicewettbewerb der Krankenkassen gestartet. Im Mittelpunkt steht dabei eine Karte im Format eines Personalausweises. Auf dieser finden sich aus Sicht der Initiatoren wichtige Kriterien zum Service- und Leistungswettbewerb der gesetzlichen Krankenkassen.Show moreAnzag behauptet sich
Großhändler zählt auf selbstständige Apotheken
Frankfurt (az). Die Andreae-Noris Zahn AG (Anzag) hat sich trotz Wirtschaftskrise und schwieriger Marktverhältnisse im Geschäftsjahr 2008 als einer der führenden Pharmagroßhändler in Deutschland behauptet. Dies erklärte der Anzag-Vorstandsvorsitzende Thomas Trümper auf der Hauptversammlung am 17. Februar in Frankfurt. Gegenüber dem Vorjahr habe das Unternehmen seinen Konzernumsatz um 3,5 Prozent auf 3,8 Mrd. Euro steigern können. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) ist allerdings von 30,9 Mio. Euro auf 10,9 Mio. Euro gesunken.
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