Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wer zahlt die Mehrkosten bei Fampyra?
Die Fampridin-Generika sind weg, der Festbetrag dennoch niedrig: MS-Patient*innen, die Fampyra® brauchen, zahlen pro Vier-Wochen-Packung über 80 Euro. Oder übernehmen die Krankenkassen in diesem Ausnahmefall die Mehrkosten? Die DAZ hat recherchiert.Show morepharmazie
Patient oder Krankenkasse
13.05.2026, 13:00 Uhr
Schmerzfrei und mobil per Doppelklick
Mit einer neuartigen Technik können postoperative Schmerzen im Krankenhaus einfacher und auch kostengünstiger behandelt werden als mit herkömmlichen etablierten Methoden. Die Schmerzmittelpumpe Ionsys® benötigt weder Schlauch und Kabel noch Kanülen. Der Wirkstoff Fentanyl wird aktiv über ein elektrisches Feld in die Blutbahn transportiert. Das transdermale System ist nicht größer als eine Scheckkarte und wird vom Patienten selbst bedient.Show morePostoperative Schmerzbehandlung
27.02.2008, 23:00 Uhr
Grapefruit – herbe Vitaminpower
In den Wintermonaten zählen Zitrusfrüchte aufgrund des eingeschränkten Angebots an heimischen Obstsorten zu den wichtigsten natürlichen Vitaminquellen. Eine der größten unter ihnen ist die Grapefruit, die – geschmacklich vielleicht nicht jedermanns Sache – mit wertvollen Inhaltsstoffen aufwartet. Immunabwehr, Verdauung und Herz-Kreislauf-System profitieren gleichermaßen von den enthaltenen Vitaminen und antioxidativen Substanzen. Interessante Fakten zu der leicht herben Frucht, auch aus pharmakokinetischem Blickwinkel, liefert der zweite Teil unserer Lebensmittelkunde Obst.Show moreLebensmittelkunde Obst (Folge 2)
27.02.2008, 23:00 Uhr
Anzahl der gemeldeten Krebsneuerkrankungen gestiegen
Das Robert Koch-Institut (RKI) und die Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e. V. haben aktuelle Daten zu Krebs in Deutschland für das Jahr 2004 veröffentlicht. Bei Männern traten im Vergleich zur vorangegangenen Schätzung etwa 12.000 Neuerkrankungen mehr auf, Prostatakrebs ist weiterhin die mit Abstand häufigste Tumorart bei Männern vor Darm- und Lungenkrebs. Bei den Frauen blieb die Zahl der Krebsneuerkrankungen stabil. Zu den häufigsten Tumorarten bei Frauen zählt weiterhin Brustkrebs vor Tumoren von Darm und Lunge.Show moreRobert Koch-Institut
27.02.2008, 23:00 Uhr
Mit Fett abnehmen
Weniger Fett, mehr Obst und Gemüse – darauf beruhen viele Diäten. Etwas überraschend ist daher ein Studienergebnis, das vor Kurzem in der Fachzeitschrift "Journal of the American Medical Association" veröffentlicht wurde: Im direkten Vergleich war die "Atkins-Diät", bei der nur die Aufnahme von Kohlenhydraten reduziert wird, nicht aber von Fett und Eiweiß, erfolgreicher als Diäten, bei denen weniger Fett aufgenommen wird.Show moreÜbergewicht
20.02.2008, 23:00 Uhr
Prädiktive Diagnostik mit Gentests
Bei einem Mammakarzinom im frühen, adjuvanten Stadium ist eine Chemotherapie in rund 70% aller Fälle überflüssig, das heißt, sieben von zehn Frauen erleiden nur Nebenwirkungen und keinen Nutzen der Therapie. Ob eine Chemotherapie sinnvoll ist oder nicht, hängt von verschiedenen prädiktiven Faktoren wie etwa dem Hormonrezeptor- und Menopausenstatus oder der Her2-Überexpression ab. Diese Faktoren werden auch bei der Therapieentscheidung herangezogen. Möglicherweise kann auch mithilfe von Gensignaturen der Krankheitsverlauf – und somit die Notwendigkeit oder Nutzlosigkeit einer Chemotherapie – eingeschätzt werden.Show moreMammakarzinom
20.02.2008, 23:00 Uhr
Schützt Folsäure vor Tumoren?
In einer langjährigen Präventionsstudie konnte der Benefit einer Folatgabe nicht bestätigt werden, und die Folatzufuhr führte sogar tendenziell zu schlechteren Ergebnissen. Ein Kommentator erklärt diese unerwarteten Resultate mit der komplexen Wirkung der Folate.Show moreKolorektale Adenome
20.02.2008, 23:00 Uhr
Mit den Fingern auf der Suche nach Kropf und Knoten
Drei von vier sonographisch bestätigten Vergrößerungen der Schilddrüse lassen sich allein schon durch Palpation aufdecken. Deshalb eignet sich der Tastbefund hervorragend als Screening-Instrument in der ärztlichen Praxis. Auch Ärzte, die sich nicht gerade tagein, tagaus mit der Schilddrüse beschäftigen, können mit der einfachen und kostengünstigen Methode viel zur Aufdeckung der hohen Dunkelziffer an Schilddrüsenanomalien beitragen. Dazu brauchen sie nur ihre Hände und müssen nicht einmal die apparative Diagnostik vorhalten.Show moreSchilddrüsenwoche
20.02.2008, 23:00 Uhr
Ballonkatheter verhindert Verengung der Beinarterien
Tübinger Wissenschaftlern ist es gelungen nachzuweisen, dass durch einen mit Paclitaxel beschichteten neuen Ballonkatheter verengte Gefäße in den Beinen so aufgedehnt werden können, dass sie sich anschließend nicht wieder verschließen. So könnten Amputationen verhindert werden. Dies ist für Patienten, die unter Durchblutungsstörungen der Beine leiden, ein wichtiger Therapiefortschritt.Show moreArterielle Verschlusskrankheit
20.02.2008, 23:00 Uhr
Möglicher Benefit einer Immuntherapie bei Leukämie
Die akute myeloische Leukämie (AML) entsteht auf der Ebene der hämatopoetischen Stammzellen. Hämatopoetische Tumoren sind besonders empfindlich gegenüber IL-2-stimulierten natürlichen Killerzellen (NK). Eingeschränkte NK-Aktivität tritt oft bei Patienten mit AML auf. In vitro konnte gezeigt werden, dass Interleukin 2 signifikant die Aktivität von natürlichen Killerzellen gegen Leukämiezellen erhöht. Hoch dosierte Interleukin-2-Regime können zwar bei rückfälliger AML eine Remission erreichen, sind aber unangemessen toxisch.Show moreAkute myeloische Leukämie
20.02.2008, 23:00 Uhr
Schwere Zwischenfälle bei Patienten mit akuter Pankreatitis
Der Einsatz von Probiotika bei Patienten mit einer akuten Pankreatitis hat in einer randomisierten kontrollierten Studie in den Niederlanden zu einer deutlich erhöhten Mortalität geführt. Als Todesursache wurde eine erhöhte Rate von Darm-Ischämien angegeben. Der genaue Pathomechanismus ist jedoch unbekannt. Probiotika könnten aber ein Risiko für Patienten mit geschwächtem Immunsystem oder schweren Grunderkrankungen darstellen.Show moreProbiotika
20.02.2008, 23:00 Uhr
Phase-III-Programm mit neuem Antiepileptikum gestartet
Für Brivaracetam sind Phase-III-Studien zur Zusatztherapie fokaler Epilepsien angelaufen, wie die UCB GmbH mitteilte. Brivaracetam ist wie Levetiracetam (Keppra®) ein Pyrrolidon-Derivat, dessen genauer Wirkmechanismus noch nicht geklärt ist. Erste Ergebnisse werden für das 3. Quartal 2009 erwartet.Show moreEpilepsie-Behandlung
13.02.2008, 23:00 Uhr
Rote-Beete-Saft senkt den Blutdruck
Wer jeden Tag 500 ml Rote-Beete-Saft trinkt, kann einer britischen Studie zufolge seinen Blutdruck deutlich senken. Verantwortlich für den Effekt scheint das in Rote Beete enthaltene Nitrat zu sein. Da es auch in grünen Blattgemüsen reichlich enthalten ist, könnten diese ebenfalls zur Blutdrucksenkung beitragen.Show moreNitratwirkung
13.02.2008, 23:00 Uhr
Läuse sicher und effektiv ohne Resistenzrisiko bekämpfen
Kopflausbefall muss konsequent behandelt werden. Aktuelle Untersuchungen dokumentieren eine sichere und effektive Behandlung mit einer Zwei-Komponenten-Dimeticonrezeptur. Die Dimeticonlösung bekämpft nicht nur hochwirksam Läuse und deren Eier. Darüberhinaus sind aufgrund des rein physikalischen Wirkprinzips keine Resistenzen zu erwarten.Show moreKopflausbehandlung
13.02.2008, 23:00 Uhr
Spezifische Therapie kann Brüche und Kosten reduzieren
Nur etwa jeder fünfte Osteoporose-Patient erhält eine spezifische Osteoporosetherapie, die dazu beiträgt, Knochenbrüche zu verhindern. Auf der anderen Seite ergab die Auswertung der Bone-Eva-Studie, dass 90% der Patienten ein Schmerzmittel erhalten. Dabei würde eine rechtzeitige und gezielte Osteoporosetherapie nicht nur Schmerzen vermeiden, sondern auch den größten Kostentreiber – Knochenbrüche – drastisch reduzieren.Show moreOsteoporosetherapie
13.02.2008, 23:00 Uhr
Zartbitterer Beigeschmack
Vor Kurzem noch ließ die Nachricht über den gesundheitlichen Benefit von dunkler Schokolade das Herz eines jeden Zartbitter-Liebhabers höher schlagen. Nun werden schon erste Zweifel laut, ob die kakaoreichen Tafeln auch halten, was die Forschung verspricht. Offensichtlich gilt es bei den Zubereitungen genauer hinzusehen, denn zartbitter scheint nicht gleich zartbitter zu sein.Show moreSchokolade und Herzgesundheit
13.02.2008, 23:00 Uhr
„Mikronährstoffberatung in der Apotheke leicht gemacht“
(daz). Das Interesse an Gesundheit und Wellness nimmt stetig zu. Ein langes Leben und Vitalität, frei von Krankheiten und Beschwerden, steht bei vielen Menschen an erster Stelle auf ihrer persönlichen Wunschliste. Immer größer wird deshalb auch das Interesse der Verbraucher und Patienten, in die eigene Gesundheit zu investieren. Bereits 40% der deutschen Frauen und etwa 30% der deutschen Männer nehmen regelmäßig Mikronährstoffpräparate ein. Wir sprachen mit Apotheker Uwe Gröber, Akademie für Mikronährstoffmedizin in Essen, wie die Apotheke an diesem Trend teilhaben und die Bedürfnisse der Menschen unterstützen kann.Show moreDAZ-Interview
13.02.2008, 23:00 Uhr
„Foodditive“ sollen fette Speisen gesünder machen
Fetthaltige Speisen hemmungslos konsumieren und dabei keinen Gedanken an deren ungesunde Wirkung verschwenden müssen – der Traum aller Genießer von Sahnetorten, Schweinshaxe & Co. Vielleicht lässt sich wirklich bald ganz ungeniert schlemmen, weil der Zusatz von Polyphenolen schädliche Stoffwechselprodukte aus fettem Essen in Schach halten kann.Show moreLebensmittelzusätze
13.02.2008, 23:00 Uhr
Erbrechen und Durchbruchschmerz effektiv begegnen
"Supportivtherapie ist nicht alles, aber ohne Supportivtherapie ist alles nichts" – diese Feststellung trifft insbesondere auf das zytostatikainduzierte Erbrechen und eine inadäquate Schmerztherapie zu. Neue Wirkstoffe und spezielle galenische Formulierungen schließen Lücken in der Supportivtherapie.Show moreSupportivtherapie
13.02.2008, 23:00 Uhr
Stiripentol für seltene Epilepsieform bei Kindern
Stiripentol (Diacomit®) ist ein Antiepileptikum, das bei Kindern mit einer sehr seltenen Form der Epilepsie angewendet wird. Da es nur eine geringe Anzahl dieser Patienten gibt, wurde es als Arzneimittel für seltene Leiden ausgewiesen. Stiripentol ist indiziert, wenn die Anfälle mit Clobazam und Valproat nicht ausreichend kontrolliert werden können und wird zusätzlich zu diesen beiden Antiepileptika gegeben.Show moreOrphan drug
13.02.2008, 23:00 Uhr
Intravenöse Prävention der Übelkeit nach Chemotherapie
Die europäische Zulassungsbehörde hat Fosaprepitant-Dimeglumin (Ivemend®) als Teil einer Kombinationstherapie zur intravenösen Prävention akuter und verzögerter Übelkeit und Erbrechen bei hoch emetogener auf Cisplatin basierender Chemotherapie sowie bei moderat emetogener Chemotherapie zugelassen. Fosaprepitant-Dimeglumin ist ein Prodrug von oral applizierbarem Aprepitant (Emend®). Mit der Einführung von Ivemend® wird noch im ersten Quartal 2008 gerechnet, so die MSD Sharp & Dohme GmbH.Show moreEU-Zulassung
06.02.2008, 23:00 Uhr
Vitamin C – als Antioxidans unverzichtbar
Vitamin C, das wir im Rahmen unserer Serie Basiswissen Ernährung näher betrachten wollen, spielt nicht nur in der Ernährungslehre, sondern auch pharmazeutisch eine wichtige Rolle. Seine Eigenschaft als Antioxidans wird heute vielfach zur Prävention und auch in der Therapie verschiedener Erkrankungen diskutiert und genutzt. Die Bedarfsdeckung von Vitamin C stellt bei uns heute kein Problem mehr dar, allerdings gibt es trotz der vielen guten Vitamin-C-Lieferanten Risikogruppen für eine Unterversorgung, wie Sie im folgenden Artikel lesen können.Show moreBasiswissen Ernährung (Folge 22)
06.02.2008, 23:00 Uhr
8. Nachtrag zum Europäischen Arzneibuch
Aktuelle Änderungen im Überblick
Von Rainer Mohr
06.02.2008, 23:00 Uhr
Neues orales Analgetikum gegen akute Schmerzen
Bei der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA wurde mit Tapentadol ein neues orales, zentral wirksames Schmerzmittel zur Zulassung eingereicht, das seine Wirkung über einen µ-Opioid-Rezeptor-Agonismus und eine Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmung entfaltet. In Europa durchläuft Tapentadol derzeit die klinische Phase III des Entwicklungsprogramms für starke, akute Schmerzen. Hier ist geplant, Tapentadol noch in diesem Jahr zur Zulassung einzureichen, wie die Grünenthal GmbH mitteilte.Show moreZulassungsantrag gestellt
06.02.2008, 23:00 Uhr
Blutdrucksenkung auch bei normalem Blutdruck entscheidend
Bei Typ-2-Diabetikern, deren Blutdruck erhöht ist, muss der Blutdruck runter, um Folgeschäden zu vermeiden – das steht außer Frage. Einer neuen Studie mit mehr als 11.000 Patienten zufolge profitieren in der Sekundärprävention aber auch Diabetiker ohne Hypertonie von einer Blutdrucksenkung.Show moreFolgeschäden bei Typ-2-Diabetikern
06.02.2008, 23:00 Uhr
Optimierte Darreichungsform für hochdosiertes Mesalazin
Mit Mezavant® wurde eine besonders hochdosierte Formulierung von Mesalazin in die Therapie der Colitis ulcerosa eingeführt. Das patentierte Multi Matrix System (= MMX®) soll den Wirkstoff gezielt und gleichmäßig am Ort des entzündlichen Geschehens, im Dickdarm, freisetzen. Einmal tägliche Gabe ist möglich, sie kann entscheidend die Adhärenz und damit den Therapieerfolg verbessern. Das mit dem H. G. Creutzfeld-Innovationspreis ausgezeichnete Medikament ist seit 1. Februar 2008 verfügbar.Show moreColitis ulcerosa
06.02.2008, 23:00 Uhr
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