Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Auf der Zielgeraden: BTK-Inhibitor bei MS, neue Gentherapie und siRNA
In ihrer April-Sitzung gibt die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) den Startschuss zur Zulassung für drei neue Arzneimittel. Neben einem Bruton-Tyrosinkinase-Hemmer zur Behandlung der sekundär progredienten multiplen Sklerose (MS) erteilt der Ausschuss für Humanarzneimittel auch ein positives Votum für eine neue Gentherapie zur Behandlung der spinalen Muskelatrophie sowie für eine siRNA.Show morearzneimittel-und-therapie
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EMA empfiehlt drei neue Arzneimittel zur Zulassung
24.04.2026, 14:30 Uhr
Tamiflu® und Relenza® - ein Skandal?
du | Der Verdacht ist schwerwiegend. Der weltweit für einen Influenza-Pandemiefall eingelagerte Neuraminidasehemmer Oseltamivir (Tamiflu®) könnte möglicherweise wirkungslos, aber nicht frei von teils schweren Nebenwirkungen sein. Nahrung erhielt diese Vermutung nicht zuletzt durch die Zurückhaltung von Studiendaten durch die Herstellerfirma Hofmann La Roche. Ein Missstand, den vor allem die Cochrane-Forscher Tom Jefferson, Peter Doshi und Kollegen immer wieder angeprangert haben. Jetzt haben sie auf Basis aller Daten – auch der angemahnten – die Neuraminidasehemmer neu bewertet. Das Ergebnis erhärtet den schon lange bestehenden Verdacht.Show more17.04.2014, 00:00 Uhr
Statine und ihre Nebenwirkungen
Diskussionen über die Statin-Effektivität in der Prävention kardiovaskulärer Ereignisse basieren oft auf kontrollierten, verblindeten, randomisierten Studien. Diejenigen über unerwünschte Wirkungen dagegen leider nicht. Ärzte und Patienten führen unerwünschten Symptome auf die Statin-Therapie zurück, obwohl nicht belegt ist, dass sie durch diese Wirkstoffe ausgelöst wurden. Ein Review analysierte nun anhand von randomisierten kontrollierten Studien systematisch die Zusammenhänge zwischen Statin-Therapie und aufgetretenen Nebenwirkungen [1]. Show more10.04.2014, 00:00 Uhr
Vorhofflimmern durch NSAR?
jb | Nicht-steroidale Antirheumatika könnten das Risiko für Vorhofflimmern erhöhen – und zwar während der Einnahme und bis zu 30 Tage, nachdem die Einnahme beendet wurde. Das ergab eine prospektive, niederländische Kohortenstudie, in der seit 1990 Daten zu Krankheiten und Risikofaktoren von mehr als 8000 über 55-Jährigen erfasst werden. Show more10.04.2014, 00:00 Uhr
Weniger Ovarialkarzinome dank ASS?
Ein möglicher tumorprotektiver Effekt von nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAIDs) wird seit längerem diskutiert. Die meisten Daten liegen für ein vermindertes Darmkrebsrisiko unter der Einnahme von ASS vor. Nun untersuchten amerikanische Epidemiologen, ob durch nicht-steroidale Antirheumatika und ASS auch das Ovarialkarzinom-Risiko beeinflusst wird. Show more10.04.2014, 00:00 Uhr
Bei Rückenschmerzen an die Nerven denken
FRANKFURT/MAIN (ral) | Wirbelsäulen-Syndrome sind in der ärztlichen Praxis weit verbreitete Beschwerdebilder. Hier ist der behandelnde Arzt gefordert, möglichst schnell die Ursache herauszufinden und einen individuellen Behandlungsplan zu entwickeln. Das Therapiekonzept sollte multimodal angelegt sein und neben symptomlindernden und mobilitätserhaltenden Maßnahmen auch kausale Behandlungsansätze beinhalten. In vielen Fällen sind Wirbelsäulen-Syndrome mit geschädigten peripheren Nerven verbunden. Diese Patienten können von einer zusätzlichen kausalen Behandlung mit der neurotropen Nährstoffkombination von Uridinmonophosphat (UMP), Vitamin B12 und Folsäure (Keltican® forte) profitieren.Show more10.04.2014, 00:00 Uhr

Eine Patientin mit Arthrose
Herta Knöchel ist eine 71-jährige Patientin, die seit ein paar Wochen Probleme mit ihren Händen hat. Morgens nach dem Aufstehen klagt sie über eine gewisse Unbeweglichkeit, die ca. 20 Minuten anhält. Im Laufe des Tages fällt es ihr schwer, ihre Hände zu bewegen, insbesondere das Strecken der Daumen ist sehr schmerzhaft. | Von Isabel Waltering, Jürgen Rech und Hartmut Derendorf
Show moreDer 25. POP-Fall
10.04.2014, 00:00 Uhr
Keine Verschlechterung unter Pregabalin
Bei der Behandlung des Restless-Legs-Syndroms (RLS) könnte Pregabalin eine Alternative zu Dopaminagonisten sein. Denn ein großer Nachteil der dopaminergen Wirkstoffe ist die Augmentation, eine Verschlechterung der Symptome nach anfänglicher Besserung. In einer Studie war Pregabalin mindestens gleich gut wirksam wie der Dopaminagonist Pramipexol. Unerwünschte Wirkungen könnten allerdings die Langzeitanwendung von Pregabalin einschränken.Show more10.04.2014, 00:00 Uhr

Bewusst untertherapiert
Von Verena Stahl | Nach Angaben der WHO nimmt jeder zweite Patient mit chronischen Erkrankungen die ihm verordnete Medikation nicht planmäßig ein. Oft steckt Vergesslichkeit hinter dem Phänomen der unzureichenden Therapietreue. In vielen Fällen weicht der Patient aber bewusst von seinem Therapieplan ab (intentionale Non-Adhärenz). Dies scheint bei Arthrose-Patienten, obwohl sie unter großen Schmerzen leiden, oft der Fall zu sein. Im nachfolgenden Beitrag werden mögliche Gründe für dieses Verhalten eruiert.Show more10.04.2014, 00:00 Uhr
Weg von der Nadel
ck | Ein Expertengremium hat bei der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) mit großer Mehrheit die Empfehlung ausgesprochen, inhalierbares Insulin (Afrezza®) zuzulassen. Die Anwendung bei Diabetes Typ 1 wurde mit 13:1 Stimmen befürwortet. Bei Diabetes Typ 2 fiel die Entscheidung einstimmig. Show more10.04.2014, 00:00 Uhr
Neue Indikation für Omalizumab
lue | Omalizumab (Xolair®), ein rekombinanter humanisierter monoklonaler IgE-Antikörper, ist in Deutschland und der Europäischen Union seit Februar 2014 als Zusatztherapie bei chronischer spontaner Urtikaria (csU) zugelassen. Für Jugendliche und Erwachsene ab zwölf Jahren, die nicht adäquat auf H1-Antihistaminika ansprechen, kann das Arzneimittel fortan zusätzlich verordnet werden. Show more10.04.2014, 00:00 Uhr
Strategien gegen Zwischenblutungen und Libidoverlust
Orale Kontrazeptiva sind für die meisten Frauen die Verhütungsmethode der Wahl, nicht zuletzt, weil sie eine hohe Sicherheit bieten. Längerfristig auftretende Zwischenblutungen lassen sich häufig durch Umstellung auf andere Estrogen/Gestagen-Kombinationen, Applikationsformen oder auch Doxycyclin und Tranexamsäure in den Griff bekommen. Wenn die Libido unter hormoneller Kontrazeption in den Keller rauscht, kann auch eine Umstellung sinnvoll sein, allerdings erst nach ausführlicher Anamnese.Show more03.04.2014, 00:00 Uhr
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03.04.2014, 00:00 Uhr
Neues Wirkprinzip gegen Herpes genitalis
Pritelivir ist der erste Vertreter der Wirkstoffgruppe der Helikase-Primase-Inhibitoren und wird bei Infektionen mit Herpes-simplex-Viren (HSV) eingesetzt. In einer Dosisfindungsstudie mit Herpes-simplex-2-positiven Probanden konnte gezeigt werden, dass die Einnahme von Pritelivir dosisabhängig zu einer deutlichen Reduktion der Virusausscheidung führt.Show more03.04.2014, 00:00 Uhr
Verhaltenstherapie bei kindlicher Enuresis
Kinderärzte des Children‘s Hospital at Westmead Clinical School der Universität Sydney (Australien) und weiterer Zentren haben die Wirksamkeit verhaltenstherapeutischer Maßnahmen als Erst-Linien-Therapie bei kindlicher Enuresis auf der Basis publizierter Studien analysiert. Bereits einfache Interventionen wie Blasentraining am Tag oder eine Belohnung „trockener Nächte“ können erfolgreich sein.Show more03.04.2014, 00:00 Uhr
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