Arzneimittel und Therapie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Auf der Zielgeraden: BTK-Inhibitor bei MS, neue Gentherapie und siRNA
In ihrer April-Sitzung gibt die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) den Startschuss zur Zulassung für drei neue Arzneimittel. Neben einem Bruton-Tyrosinkinase-Hemmer zur Behandlung der sekundär progredienten multiplen Sklerose (MS) erteilt der Ausschuss für Humanarzneimittel auch ein positives Votum für eine neue Gentherapie zur Behandlung der spinalen Muskelatrophie sowie für eine siRNA.Show morearzneimittel-und-therapie
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EMA empfiehlt drei neue Arzneimittel zur Zulassung
24.04.2026, 14:30 Uhr

Chronische Herzinsuffizienz
Die Gefahr, die von einer Herzinsuffizienz ausgeht, wird von vielen Ärzten und Apothekern unterschätzt. Da es an revolutionären neuen Ansatzpunkten fehlt, fanden die größten Therapiefortschritte in den letzten Jahren durch klinische Forschung mit bestehenden Wirkstoffen, einer verbesserten Dosisfindung und einer Optimierung der Therapieregime statt.
Von Olaf Rose
Pharmakotherapie
03.04.2014, 00:00 Uhr
Neue Produkte für Sonnenanbeter
HAMBURG (gmc) | Mit neuen Produkten will die Stada GmbH ihre apothekenexklusive Sonnenschutzmarke Ladival® stärken. Zum einen erweitert Stada in diesem Jahr die Ladival®-Linie für allergische Haut um ein pumpfähiges Gel-Spray sowie die Après-Linie um eine Lotion speziell für das Gesicht. Zum anderen kommt die Linie Ladival® Schutz & Bräune Plus hinzu.Show more03.04.2014, 00:00 Uhr
Innovation nach über 40 Jahren
jb | Die Zahl der Tuberkulosen in Deutschland ist in den letzten Jahren kaum noch gesunken (4220 im Jahr 2012 und 4317 im Jahr 2011), die Zahl der Infektionen mit multiresistenten Erregern stieg dagegen sogar leicht an. Dennoch ist die Tuberkulose hierzulande nach wie vor selten. Weltweit ist sie jedoch mit etwa neun Millionen Neuinfektionen pro Jahr die häufigste Infektionskrankheit. Was die Behandlung schwierig macht, ist zum einen der für viele Erkrankte eingeschränkte Zugang zur Gesundheitsversorgung, zum anderen die zunehmende Resistenzproblematik und der Mangel an wirksamen Medikamenten. Mit Bedaquilin (Sirturo®), einem Wirkstoff mit einem neuen Wirkprinzip, gibt es jetzt neue Hoffnung für Patienten mit multiresistenter pulmonaler Tuberkulose.Show more03.04.2014, 00:00 Uhr
Entwarnung für Inkretine
ck | Seit 2011 wird diskutiert, ob die Einnahme Inkretin-basierter Antidiabetika eine Pankreatitis begünstigen könnte. Eine bevölkerungsweite Fall-Kontroll-Studie verglich nun das Auftreten von akuter Pankreatitis in einer Patientenpopulation von Typ-2-Diabetikern, die Inkretine erhielten, mit jenen, die andere Antidiabetika einnahmen. Show more27.03.2014, 00:00 Uhr
Die Röte aus dem Gesicht treiben
ck | Zur symptomatischen Behandlung des Gesichtserythems bei Erwachsenen mit Rosazea steht eine neue Option zur Verfügung: Der selektive alpha2-adrenerge Rezeptor-agonist Brimonidin, der bisher in Form von Augentropfen zur Behandlung des Grünen Stars zur Verfügung stand, kann nun als Gel (Mirvaso®) im Gesicht aufgetragen werden. Durch die Verengung der Gefäße wird das Erythem verringert. Show more27.03.2014, 00:00 Uhr
Glucocorticoid-Therapie managen
Die neue Leitlinie der European League Against Rheumatism (EULAR) beschäftigte sich mit mittel- und hochdosierten Glucocorticoid-Therapien bei rheumatoiden Erkrankungen. Die Experten sprachen sich für bessere Aufklärung von Patienten, prophylaktische Maßnahmen zur Vermeidung von Nebenwirkungen, sorgfältiges Monitoring und die Einbeziehung Patienten-individueller Faktoren aus.Show more27.03.2014, 00:00 Uhr
Zweifelhafte Tipps zu Schmerzmitteln
daz | Die Bildzeitung versucht sich als Arzneimittelexperte. Unter dem griffigen Titel „Schmerz lass nach“ informiert Bild-Redakteur Ralf Klostermann in der Ausgabe vom 20. März 2014 über die gebräuchlichsten nicht-verschreibungspflichtigen Schmerzmittel. Fachlich beraten wurde er von Dr. Gerhard Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin. Apothekerin Dr. Monika Neubeck, Autorin des Buches „Evidenzbasierte Selbstmedikation“, hat mit pharmazeutischem Sachverstand den Beitrag analysiert und sieht einigen Klarstellungsbedarf. Show more27.03.2014, 00:00 Uhr
Auch Erwachsene haben ADHS
cb | ADHS mit den Kernsymptomen Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität ist nicht auf Kinder beschränkt, sondern kann bis in das Erwachsenenalter hinein persistieren. Doch während die ADHS-Prävalenz im Kindes- und Jugendalter recht gut untersucht ist (in Deutschland liegt sie zwischen 3 und 7%), gibt es zur Häufigkeit bei Erwachsenen nur wenige repräsentative Daten.Show more27.03.2014, 00:00 Uhr
„Meine Apotheke und ich!“
Ältere Menschen tendieren dazu, einer Apotheke die Treue zu halten. Inwieweit der regelmäßige und ausschließliche Besuch einer Apotheke die Therapietreue beeinflusst, wurde bislang noch nicht wissenschaftlich untersucht. Eine aktuelle amerikanische Studie bestätigt nun, dass Patienten, die ihre Rezepte ausschließlich in einer Apotheke einlösen, eine bessere Adhärenz haben als solche, die ihre Medikamente aus mehreren Apotheken beziehen. Auch das Risiko für Wechselwirkungen ist geringer. Show more27.03.2014, 00:00 Uhr
Bis der Pförtner streikt
Bekommt ein Neugeborenes in den ersten zwei Lebenswochen ein Makrolid-Antibiotikum, steigt die Inzidenz der infantilen hypertrophen Pylorus-Stenose (IHPS) massiv an. Darauf wiesen schon zwei Studien hin. Eine aktuelle dänische Untersuchung fand nun eine Risikoerhöhung auch bei perinataler Einnahme von Makroliden durch die Mutter. Ein Dilemma entsteht, wenn Makrolide strikt indiziert sind.Show more27.03.2014, 00:00 Uhr
Anwender von Grippostad® C überzeugt
97 Prozent der Anwender von Grippostad® C würden bei der nächsten Erkältung wieder auf die Wirkstoffkombination setzen. Das ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Umfrage, die im Auftrag der Stada GmbH durchgeführt wurde. Das Erkältungspräparat überzeugte darin laut Unternehmensmitteilung sowohl in der Wirksamkeit als auch in der Verträglichkeit.Show more27.03.2014, 00:00 Uhr
Schwanger trotz hormoneller Verhütung?
Es steht außer Frage, dass ein Johanniskrautextrakt vor allem mit dem CYP3A4-Isoenzym interagiert. Inhaltsstoffe dieses Extraktes induzieren dieses Enzym, das eines der wichtigsten metabolisierenden Enzyme in unserer Leber ist. Daraus folgt, dass Substrate von CYP3A4 bei gleichzeitiger Einnahme eines Johanniskrautextrakt-Präparates ungewöhnlich schnell metabolisiert werden und für eine pharmakologische Wirkung dann nicht mehr zur Verfügung stehen.Show more27.03.2014, 00:00 Uhr
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