ALTDATEN_DAZ/AZ
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Dermatologische Wirkstoffe von gestern
Zwischen 1988 und 1994 wurden im Bundesanzeiger über 40 Monographien von Arzneistoffen, die in der dermatologischen Verschreibungspraxis einen relevanten Stellenwert einnehmen, veröffentlicht. Diese Aufbereitungsmonographien stellen neutrale Bewertungen dar, die, basierend auf dem damals aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand, von einer unabhängigen Expertenkommission erarbeitet wurden. In den vergangenen Jahren haben sich nur in wenigen Fällen gravierende Änderungen in dem publizierten Erkenntnismaterial ergeben, weshalb diese "offiziellen" Bewertungen auch heute noch für den Arzt ein wichtiges Instrument bei der Entscheidung für oder gegen den Einsatz von bestimmten Therapeutika darstellen. Angesichts der Tatsache, daß die im Bundesanzeiger publizierten Monographien nur wenig bekannt sind, werden hier die wichtigsten Fakten für ausgewählte Substanzen vorgestellt.Show more11.10.1998, 15:20 Uhr
Lokale Behandlungsmöglichkeiten bieten sichere Alternative zu Sildenafil
Nachdem Viagra inzwischen in Deutschland im Handel ist, dürften die Nachfragen bei Ärzten wie Apothekern nach dieser vielgepriesenen potenzsteigernden Pille erheblich gewachsen sein. Gewachsen ist damit auch der Aufklärungsbedarf. Denn Sildenafil ist keineswegs ein unproblematischer Wirkstoff; seine Einnahme kann Gefahr für Leib und Leben des Patienten bedeuten, wenn die Kontraindikationen nicht beachtet werden. Als Alternativen zur Behandlung der erektilen Dysfunktion bieten sich lokale Methoden an, beispielsweise die Schwellkörper-Autoinjektionstherapie (SKAT).Show more11.10.1998, 15:20 Uhr
Neue internationale Definition für Pharmaceutical Care
DEN HAAG (tmb). Der pharmazeutische Weltkongreß, der vom 31.August bis 4.September in Den Haag stattfand, hat einmal mehr die große Bedeutung von Pharmaceutical Care für die grundsätzliche Neuorientierung des pharmazeutischen Berufsstandes auf der ganzen Welt unterstrichen. Obwohl weltweit bereits viele Projekte unter dem Obergriff Pharmaceutical Care stattfinden, sah sich die FIP (Fédération Internationale Pharmaceutique) veranlaßt, auf ihrer Jahrestagung eine neue Erklärung zu diesem Thema zu verabschieden. Neben einer zeitgemäß überarbeiteten Definition enthält das FIP-Dokument grundsätzliche Anforderungen und praktische Prinzipien für die Umsetzung des Pharmaceutical Care-Konzeptes in der Praxis.Show more11.10.1998, 15:20 Uhr
Erst im Jahr „2005 plus“?
BAD BRAMSTEDT (tmb). Bis der Arzt seine Rezepte nicht mehr auf Papier ausstellt, sondern auf einer Chipkarte speichert oder per Datenleitung übermittelt, und die Apotheke diese dann auf dem Datenweg weiter an die Rechenzentren leitet, werden noch einige Jahre vergehen. Experten gehen davon aus, daß die Einführung des elektronischen Rezeptes wohl erst im Jahr "2005 plus" möglich sein wird. Auf der Mitgliederversammlung des Apothekerverbandes Schleswig-Holstein am 7.Oktober 1998 in Bad Bramstedt befaßte sich Hanno Helmker, Geschäftsführer des Norddeutschen Apotheken-Rechenzentrums e.V. (NARZ), Bremen, mit Entwicklungsperspektiven für das elektronische Rezept.Show more11.10.1998, 15:20 Uhr
DPhG hält Änderung bei Herstellung von Radiopharmaka nicht für ausreichend
FRANKFURT (dphg). Die Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft (DPhG) meldet ernste Bedenken gegen die Änderung von § 15 des Arzneimittelgesetzes an, wonach für die Herstellung und Überprüfung von PET-Radiopharmaka nur noch der Nachweis einer mindestens dreijährigen Tätigkeit auf dem Gebiet der Nuklearmedizin oder der radiopharmazeutischen Chemie und von radiopharmazeutischen Wirkstoffen nur der Nachweis einer mindestens zweijährigen Tätigkeit erforderlich sein soll.Show more11.10.1998, 15:20 Uhr
Bessere Versorgung der Patientinnen gefordert
FLORENZ (tmb). Auf der ersten europäischen Brustkrebskonferenz, die vom 29.September bis 3.Oktober in Florenz stattfand, tauschten über 1000 Teilnehmer aus 78 Staaten wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen aus.Show more11.10.1998, 15:20 Uhr
Weltweite Unterstützung für pharmazeutische Forschungsarbeit
DEN HAAG (tmb). Das Ende der Amtszeit des bisherigen FIP-Präsidenten Dr.Dieter Steinbach bedeutet nicht seinen Rückzug von allen offiziellen Aufgaben innerhalb der pharmazeutischen Weltorganisation. Als ehemaliger Präsident bekleidet er für die nächsten vier Jahre das Amt des Immediate Past President. Zu seinen Aufgaben gehört auch die Präsidentschaft über die FIP-Stiftung für Ausbildung und Forschung (FIP-Foundation for Education and Research).Show more11.10.1998, 15:20 Uhr
Lovastatin - mehr als nur Lipidsenkung?
Gesunde Patienten mit "normalen" Serum-Cholesterinwerten können mit einer Lovastatin-Prophylaxe das Risiko schwerwiegender koronarer Ereignisse um durchschnittlich 37% reduzieren. Das ist das Ergebnis einer großen epidemiologischen Studie, der AFCAPS/TexCAPS-Studie (Air Force/Texas Atherosclerosis Prevention Study). Vor allem über die Lipdsenkung hinausgehende Wirkmechanismen sollen für den Nutzen der Statine in der Primärprophylaxe verantwortlich sein.Show more11.10.1998, 15:20 Uhr
Ein Risiko für das transplantierte Herz?
Erhöhte Homocysteinwerte werden bei Patienten nach Herztransplantation auffallend häufig beobachtet. Wie eine Studie nun nahelegt, ist dieser Homocysteinanstieg mitverantwortlich für die gefürchtete massive Arteriosklerose der Kranzgefäße des transplantierten Herzens.Show more04.10.1998, 15:20 Uhr
Intensive Pharmakotherapie lohnt auch bei Typ-II-Diabetes
Die umfangreichste und längste prospektive Interventionsstudie zur Therapie des Typ-II-Diabetes ist endlich fertiggestellt. Sie brachte gute und schlechte Nachrichten. Die gute Nachricht: Jede HbA1c-Reduktion beeinflußte den klinischen Verlauf günstig. Verringerung von Blutzucker bzw. HbA1c stellt also keinesfalls einen "kosmetischen" Effekt dar, sondern sie vermindert diabetesbedingte Komplikationen und Sterblichkeit signifikant.Show more04.10.1998, 15:20 Uhr
Theodor Fontane - sein Jahrhundert im Bild
Effi Briest, diese wohl bekannteste Romanfigur Theodor Fontanes, ist der Inbegriff einer weiblichen Leidensgeschichte im wilhelminischen Kaiserreich. Nach der Entdeckung eines außerehelichen Liebesverhältnisses schuldig geschieden und aus der Gesellschaft verbannt, verkümmert sie und stirbt einen frühen Tod. Soweit der Roman - in Wirklichkeit erholte sich die ungetreue Gattin jedoch von ihrer Erniedrigung und erreichte eine Alter von 99 Jahren. Genaueres erfährt der Besucher in der Ausstellung Fontane und sein Jahrhundert", die bis zum 17. Januar 1999 im Märkischen Museum in Berlin gezeigt wird.Show more04.10.1998, 15:20 Uhr
Lehrangebote aus dem Internet zur offline-Nutzung
Zweifelsohne ist das Internet eines der, wenn nicht sogar das Medium der Zukunft. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wird allerdings infolge der häufig langsamen Datenübertragung eine rationelle Nutzung der reichlich vorhandenen Bildungsangebote erschwert. Mit der CD "Biologie 98" werden diese Probleme umgangen und den Interessenten eine Reihe der im Internet vorhandenen Lehr- und Informationsangebote zur "streßfreien" offline-Nutzung bereitgestellt. Der nachfolgende Artikel informiert über den Inhalt und stellt insbesondere die für Apotheker und Pharmaziestudenten enthaltenen Angebote kurz vor.Show more04.10.1998, 15:20 Uhr
Wie viele Diabetiker gibt es?
Eine Analyse epidemiologischer Studien zeigt, daß die Diabetesprävalenz von den zugrundegelegten diagnostischen Kriterien abhängt. Die Anwendung amerikanischer Richtlinien (WHO- und ADA-Kriterien) führt in der Regel zu einer höheren Diabetesprävalenz.Show more04.10.1998, 15:20 Uhr
Pharmakoökonomie
Die Bedürfnisse der Menschen an Leistungen zur Erhaltung und Förderung ihrer Gesundheit sind prinzipiell unbegrenzt. Langfristig aber können im Bereich der öffentlichen und privaten Gesundheitsversorgung nur diejenigen Ressourcen verbraucht werden, die innerhalb der betreffenden Volkswirtschaft dafür geschaffen wurden. Damit entsteht einerseits ein generelles politisches Verteilungsproblem, andererseits aber auch - im Hinblick auf die dann nach Konsens durchzuführenden Maßnahmen - die Forderung nach einem möglichst effektiven (d. h. reproduzierbar wirksamen) wie auch effizienten Mitteleinsatz im Sinne eines bestmöglichen Verhältnisses von Kosten und Nutzen.Show more04.10.1998, 15:20 Uhr
Repaglinide verbessert den Blutzucker und die Lebensqualität
Repaglinide (NovoNorm(r)) ist eine neues orales Antidiabetikum mit kurzer Halbwertszeit, mit dem eine nahezu physiologische Blutzuckerregulation erreicht und die Gefahr von Folgeschäden verringert werden soll. Repaglinide kann zu den Mahlzeiten eingenommen werden und stimuliert damit die Insulinsekretion bedarfsgerecht. Repaglinide soll Mitte Oktober auf den Markt kommen.Show more04.10.1998, 15:20 Uhr
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