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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Stefan Laufer
Seit 51 Semestern ist Stefan Laufer als Professor in Tübingen tätig. Im Oktober erhielt er für sein Wirken die Carl-Mannich-Medaille als höchste Auszeichnung der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, und am 16. Dezember 2024 durfte er seinen 65. Geburtstag begehen: Gründe genug für eine Würdigung.Show morealtdaten_daz-az
Personen
18.12.2024, 23:00 Uhr
Jeder sechste Euro im Gesundheitswesen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
WIESBADEN (sb/daz). Im Jahr 2002 entstanden in Deutschland nach der Krankheitskostenrechnung des Statistischen Bundesamtes durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen Kosten in Höhe von 35,4 Mrd. Euro. Das entsprach rund einem Sechstel oder 16% der gesamten Krankheitskosten im Jahr 2002 in Höhe von 223,6 Mrd. Euro. 31,1 Mrd. Euro Krankheitskosten waren durch Krankheiten des Verdauungssystems bedingt, 25,2 Mrd. Euro durch Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und Bindegewebes und 22,4 Mrd. Euro durch psychische und Verhaltensstörungen.Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Jeder Wert hat seinen Preis – für Arzneimittel scheint dies nicht zu gelt
Arzneimittel haben wie alle Qualitätsgüter ihren Preis. Aber sind sie ihren Preis auch wert? Und, sind sie es, die an der Kostenexplosion im Gesundheitswesen immer wieder Schuld tragen? Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH), der in diesem Jahr auf 50 Jahre erfolgreiche Verbandstätigkeit zurückblicken kann, hat aus diesem Anlass vom "Institut für Demoskopie Allensbach" eine repräsentative Bevölkerungsbefragung über "Wert und Preis von Arzneimitteln" durchführen lassen (siehe auch DAZ Nr. 27/2004, S. 24). Die Umfrage erbrachte sehr klare, wenn auch nicht unbedingt überraschende Ergebnisse. Sie geht von dem richtigen Ansatz aus (und ist deshalb relevant), dass man nicht über die Kosten von Arzneimitteln sprechen kann, ohne ihren Nutzen zu berücksichtigen. In der öffentlichen Diskussion spielen aber meist nur die Kosten (und die Risiken) eine Rolle.Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Ersatzkassen: Hausarztmodell in Nord-Württemberg
BONN (im). Die Ersatzkassen wollen Anfang Oktober in Nord-Württemberg ein Hausarztmodell starten, nachdem die AOK ein solches Programm bereits für Sachsen-Anhalt im Juli angekündigt hat. Die Kassenärztliche Vereinigung Nord-Württemberg und der Landesverband der Ersatzkassen haben sich auf Eckpunkte geeinigt, die jetzt in einen Vertrag gegossen werden. Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
WIdO-Studie: Praxisgebühr hält Ärmere vom Arztbesuch ab
Joachimsthal/Berlin (ks). Die Praxisgebühr entfaltet die von der Politik gewünschte Lenkungsfunktion. Dies erklärte der Vorstandschef des AOK-Bundesverbands Dr. Hans Jürgen Ahrens am 22. Juni vor Journalisten in Joachimsthal. Er bezog sich dabei auf eine Umfrage des Wissenschaftlichen Institutes der AOK (WIdO), der zufolge rund 80 Prozent der Patienten zuerst zu ihrem Hausarzt gehen. Von diesem lassen sie sich im Bedarfsfall zum Facharzt überweisen, um eine erneute Praxisgebühr zu sparen. Die Studie kam auch zu dem Ergebnis, dass Versicherte mit geringem Einkommen wegen der Praxisgebühr eher einen Arztbesuch verschieben als Besserverdiener.Show more28.06.2004, 15:57 Uhr
Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller: BAH feiert sein 50-jähriges Bestehen
Bonn (bah/az). Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) - der Pharmaverband der die Selbstmedikationsindustrie vertritt - hat am 24. Juni 2004 gemeinsam mit rund 150 Vertretern aus Mitgliedschaft, Politik, Wissenschaft, Behörden und Medien sein 50-jähriges Bestehen in der "La Redoute" in Bad-Godesberg gefeiert.Show more28.06.2004, 15:57 Uhr
Baden-Württemberg: Bundesratsinitiative zur Änderung des Heilmittelwerbegesetz
Stuttgart (ks). Mit einer Änderung des Heilmittelwerbegesetzes (HWG) will der baden-württembergische Sozialminister Dr. Friedhelm Repnik (CDU) die Information von Verbrauchern und Patienten über nicht-verschreibungspflichtige Medikamente durch Hersteller und Anbieter erleichtern. "Die bestehenden Regelungen sind in ihrer jetzigen Ausgestaltung zu restriktiv und nicht mehr zeitgemäß", erklärte Repnik am 23. Juni in Stuttgart und kündigte eine Gesetzesinitiative im Bundesrat an.Show more28.06.2004, 15:57 Uhr
Rezeptfreie Arzneimittel: Substitution findet nur in geringem Ausmaß statt
Frankfurt (ims/ks). Im April dieses Jahres sah es nicht so aus, als ob Ärzte rezeptfreie Arzneimittel im großen Stil durch verschreibungspflichtige Präparate substituieren. Dies ergab eine erste Analyse des Instituts für Medizinische Statistik IMS Health, die acht ausgewählte Arzneimittelgruppen unter die Lupe genommen hat.Show more28.06.2004, 15:57 Uhr
Elektronische Gesundheitskarte: Selbstverwaltung: Vorbereitungen im Zeitplan
Berlin (ks). Die Vorbereitungsarbeiten für die elektronische Gesundheitskarte, die zum 1. Januar 2006 eingeführt werden soll, liegen im Zeitplan. Dies erklärten die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen (GKV), Apotheker, Ärzte, Zahnärzte und Krankenhäuser sowie der Verband der Privaten Krankenversicherung nach einer Sitzung des Lenkungsgremiums ihres gemeinsamen Projektbüros protego.net (Projekt für Telematik der Gesundheitsorganisationen) am 22. Juni. Show more28.06.2004, 15:57 Uhr
Bayerns Sozialministerin Stewens: Ernährungsberatung sollte vergütet werden
München (ks). "Das Engagement der Apotheker in der Ernährungsberatung ist ein wichtiger Beitrag zur Förderung der Gesundheitsprävention in der Bevölkerung", erklärte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens (CSU) am 23. Juni in München mit Blick auf den "Tag der Apotheke" am 24. Juni. Sie machte auch klar: Ernährungsberatung von besonders geschulten Apothekern kann es nicht zum Nulltarif geben.Show more28.06.2004, 15:57 Uhr
Deutsche Versandapotheken: Kampf gegen Inländerdiskriminierung
Köln (ks). Anlässlich des Tags der Apotheke am 24. Juni hat der Bundesverband der Versandapotheker (BVDVA) zur Gesundheitsreform grundsätzlich eine positive Bilanz gezogen. Der BVDVA-Vorsitzende Thomas Kerckhoff forderte Apothekerverbände und Politik jedoch auf, verbesserte Wettbewerbsbedingungen für deutsche Arzneimittelversender herbeizuführen.Show more28.06.2004, 15:57 Uhr
Praxisgebühr im Notfall: Nur ein Mal fällig
Berlin (ks). Auch im ärztlichen Notfalldienst wird ab dem 1. Juli nur noch bei der ersten Inanspruchnahme im Quartal die Praxisgebühr von 10 Euro fällig. Darauf haben sich die Spitzenverbände der Krankenkassen und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) am 23. Juni geeinigt.Show more28.06.2004, 15:57 Uhr
Gehaltsausgleichskasse der AK Nordrhein
Richtlinien der Gehaltsausgleichskasse (GAK) der Apothekerkammer NordrheinShow more27.06.2004, 16:01 Uhr
Sekundärprävention des Schlaganfalls: Schutz durch ASS plus Dipyridamol
In der Sekundärprävention des Schlaganfalls spielen Thrombozytenfunktionshemmer eine zentrale Rolle. Die Kombination des Basistherapeutikums Acetylsalicylsäure (ASS) mit retardiertem Dipyridamol verbessert den Schutz der Patienten vor weiteren Schlaganfällen und transitorischen ischämischen Attacken deutlich, ohne das Blutungsrisiko zu erhöhen.Show more27.06.2004, 16:00 Uhr
Apotheke mit Weinausschank
Lucas Cranach der Ältere (1472 Ų 1553) war Künstler und Unternehmer in einer Person. Er war der reichste Immobilienbesitzer in Wittenberg und besaß dort neben seiner Malerwerkstatt auch die Apotheke und das Recht zum Ausschank von importiertem Wein. Zwei Urkunden, die erst jetzt der Öffentlichkeit bekannt wurden, zeugen davon, wie Lucas Cranach und sein gleichnamiger Sohn erfolgreich für den Erhalt des Schankrechts stritten.Show more27.06.2004, 16:00 Uhr
Kolorektales Karzinom: Angiogenesehemmer Bevacizumab
Der monoklonale Antikörper Bevacizumab (Avastin®) verlängert in Kombination mit einem etablierten Chemotherapie-Regime das Überleben beim kolorektalen Karzinom signifikant um fünf Monate Ų das entspricht 30 Prozent. Bevacizumab hemmt die Gefäßneubildung im Tumor, die Angiogenese. Die europaweite Zulassung von Bevacizumab bei Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom ist Anfang 2005 zu erwarten.Show more27.06.2004, 16:00 Uhr
Ausstellung: Wehrpharmazie
Die Sammlung "Wehrpharmazie und Sanitätsdienst" von Dr. Carsten G. Dirks (†) und Dr. Nolte, die sich als Bestandteil der "Militärgeschichtlichen Sammlung Lippische Rose" in der GFM-Rommel-Kaserne in Augustdorf (bei Bielefeld) befindet, kann am Samstag, dem 10. Juli 2004 von 10 bis 17 Uhr im Rahmen des Augustdorfer Soldatentags besichtigt werden.Show more27.06.2004, 16:00 Uhr
Depression und Angststörungen: Escitalopram bei sozialer Phobie
Seit September 2003 ist Escitalopram (Cipralex®), das S-Enantiomer aus dem Racemat Citalopram, für die Behandlung von Episoden einer Major Depression und Panikstörungen mit oder ohne Agoraphobie zugelassen. Jetzt wurde die Zulassung für die Indikation soziale Phobie erweitert.Show more27.06.2004, 16:00 Uhr
R. SchlengerMikronährstoffe – Das präventive
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) betont immer wieder, dass die übliche Ernährung, so sie abwechslungsreich und ausgewogen ist, alle notwendigen Nährstoffe liefert. Davon geht auch der vom Robert Koch-Institut 1998 herausgegebene Ernährungssurvey aus. Gleichzeitig nennt er jedoch eine ganze Reihe an "Risikogruppen" mit marginaler Mangelversorgung: Heranwachsende, junge Frauen, alte Menschen, Raucher, Sportler, Vegetarier etc. Sie alle sind nicht ausreichend mit so genannten Mikronährstoffen Ų Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und weiteren essenziellen Nährstoffen wie z. B. sekundären Pflanzenstoffen Ų versorgt. Viele davon halten als Antioxidanzien reaktive Sauerstoffspezies in Schach und wirken somit vorzeitiger Alterung und Zivilisationskrankheiten ("free radical diseases") entgegen. Führt ausgewogene Ernährung wirklich genügend Mikronährstoffe zu? Und wenn ja, welchen Zusatznutzen entfalten dann Supplemente? In welcher Kombination und Dosis sollten sie verabreicht werden? Ein spannendes Beratungssegment für die Apotheke.Show more27.06.2004, 16:00 Uhr
Weltdrogentag: Cannabiskonsumenten immer häufiger therapiebedürftig
BERLIN (ks). Zum Weltdrogentag am 26. Juni hat das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS) eine Studie über cannabisbezogene Störungen veröffentlicht. Danach hat der Konsum von Cannabis in den letzten Jahren in Deutschland stark zugenommen Ų und damit auch die Therapiebedürftigkeit der Konsumenten. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und Parlamentarische Staatssekretärin im BMGS, Marion Caspers-Merk, bezeichnete den Trend als "besorgniserregend".Show more27.06.2004, 16:00 Uhr
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