Das Inkretinsystem als Basis neuer Antidiabetika
Von Bettina Hellwig, StuttgartSulfonylharnstoffe, Biguanide und Insulin werden schon seit mehreren Jahrzehnten zur Therapie des Typ-2-Diabetes eingesetzt. In den letzten 15 Jahren kamen Glucosidaseinhibitoren, Glinide und Glitazone hinzu. Die neueste Entwicklung sind Inkretinmimetika und DPP4-Inhibitoren. Nach den ersten Vertretern Exenatide, Sitagliptin und Vildagliptin werden weitere dieser Substanzen entwickelt, die auf das Inkretinsystem wirken. Einige davon stehen vor der Markteinführung.