Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Mein liebes Tagebuch
Betrachten wir es mal so: Die Apothekenreform steht, sie ist ein Gesamtkunstwerk, das es in dieser Form schon lange nicht mehr gab. Der monetäre Part ist zwar mehr als bescheiden und wird durch das verabschiedete GKV-Spargesetz mit dem erhöhten Kassenabschlag zur Farce. Aber was mit der Reform unter bestimmten Voraussetzungen möglich ist und auf die Apotheken zukommt, ist einiges. Nur mal so ein paar Stichworte: gewisse Rx ohne Rezept, mehr Impfungen und Tests, Engpasszuschlag, ein Blumenstrauß an Änderungen bei Rezepturen, Apotheken ohne Labor, Zweigapos als Ultra-Light-Apos, Erleichterungen fürs Labor, Änderungen bei den Öffnungszeiten, die PTA als kleine Chefin – und in Zukunft verhandeln wir unser Honorar jährlich mit den Krankenkassen. Was kann es Schöneres geben! Vielleicht noch mehr Bürokratieabbau? Mehr Verschmelzungen von Apothekerverbänden? Aber auf keinen Fall mehr Drogerieketten als Versender: Nach dm will auch Rossmann Apotheke spielen.Show moregesundheitspolitik
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Die Woche vom 6. bis 10. Juli 2026
12.07.2026, 05:30 Uhr
Forschende Arzneimittelhersteller: Zuversicht fürs neue Jahr
Ein stagnierender Inlandsmarkt und deutlich wachsende Exporte kennzeichnen für die forschenden Arzneimittelhersteller das Jahr 1997: Für das Jahr 1998 sind die Mitgliedsunternehmen des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) zuversichtlich.Show more28.12.1997, 16:14 Uhr
Festbeträge: Vorschläge zur Anpassung
Die gesetzlichen Krankenkassen haben bei 88 Festbetragsgruppen eine Absenkung der Festbeträge ab April 1998 vorgeschlagen. Maximal sollten die Erstattungshöchstgrenzen um 25 Prozent sinken, so deren Spitzenverbände in einer in Bonn veröffentlichten Erklärung vom 8. Dezember. Show more14.12.1997, 16:14 Uhr
Liberalisierung des Heilmittelwerberechts: Chancen weiterhin schlecht
Seit Jahren bemüht sich der Verein für lautere Heilmittelwerbung e.V. (Integritas) mit wenig Erfolgsaussichten um eine Liberalisierung des Heilmittelwerbegesetzes. Und auch im Rahmen des siebten und achten Gesetzes zur Änderung des Arzneimittelgesetzes stehen die Chancen auf eine HWG-Novellierung schlecht.Show more14.12.1997, 16:14 Uhr
Klinische Prüfungen in Deutschland: Zwischen Fortschritt und Bürokratie
Klinische Prüfungen neuer Arzneimittel werden heute nach international gültigen Standards und meistens in mehreren Ländern gleichzeitig durchgeführt. Die Standards gewährleisten die Vergleichbarkeit der Daten. Allerdings entstehen durch die modernen Anforderungen hohe Kosten, was die Arzneimittelentwicklung besonders für mittelständische Betriebe erschwert. Show more07.12.1997, 16:14 Uhr
Adipositas: Sibutramin unterstützt die Gewichtsabnahme
Zur Behandlung von kranhaftem Übergewicht wurde jetzt in den USA der neue Wirkstoff Sibutramin zugelassen. Sibutramin hemmt die Wiederaufnahme von Neurotransmittern, die das Sättigungsgefuhl verstärken. Bei uns soll die Substanz unter dem Namen Redactil® Mitte 1998 auf den Markt kommen.Show more30.11.1997, 16:14 Uhr
Patientenzuzahlungen: Koppelung vor dem Aus
Der Koppelungemechanismus- höhere Kassenbeitragssätze ziehen höhere Patientenzuzahlungen mit sich - wird im kommenden Jahr ausgesetzt. Am 9. Dezember entscheidet das Kabinett über das Hilfepaket für die notleidenden Ost-Krankenkassen entscheiden, das die Brisanz der automatischen Koppelung noch verschärft. Show more30.11.1997, 16:14 Uhr
Deutscher Apothekerverband: Die Marke „Apotheke“ stärken
Der Deutsche Apothekerverband (DAV) begrüßt ausdrücklich, daß die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände Ų ABDA die Dienstleistungsmarke "Apotheke" mit Mitteln der Werbung, mit Aktionen in den Apotheken und Pressearbeit in den Vordergrund stellt. Show more30.11.1997, 16:14 Uhr
Fehlender Binnenmarkt: Bangemann gegen Parallelimporte
Durch den fehlenden Binnenmarkt in Europa gibt es "Verwerfungen, die wir noch nicht im Griff haben", sagte der für Industriepolitik zuständige EU-Kommissar Martin Bangemann auf einer Handelsblatt-Konferenz am 25. November in Bonn. Show more30.11.1997, 16:14 Uhr
Notopfer für Krankenhäuser: Schildbürgerstreich
Als "Schildbürgerstreich allererster Güte" wurde die Regelung der dritten Stufe des Gesundheitsreformgesetzes bezeichnet, wonach die Mitglieder der GKV 1997 bis 1999 je 20 Mark pro Jahr als "Notopfer" für die Instandhaltung der Krankenhäuser aufzubringen haben. Jetzt flattern die ersten Rechnungen ins Haus.Show more23.11.1997, 16:14 Uhr
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