Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Cannabis-Therapie: Vorrang für Fertigarzneimittel eingeschränkt
Die KBV und der GKV-Spitzenverband haben sich darauf geeinigt, den im Rahmen des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes beschlossenen Therapievorrang für Cannabis-Fertigarzneimittel auf die Indikationen einzuschränken, in denen Fertigarzneimittel zugelassen sind.Show moregesundheitspolitik
politik
KBV und GKV-Spitzenverband stellen klar
06.08.2026, 15:00 Uhr
Länder sollen bei Kassenpleite nicht mehr haften
BERLIN (ks). Die Bundesregierung will die Länder im Fall der Insolvenz von landesunmittelbaren Krankenkassen von der Pflicht entbinden, deren Schulden übernehmen zu müssen. Laut einem Bericht des "Spiegel" gibt es bereits einen Eckpunkte-Entwurf für das im GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz angelegte Gesetz.Show moreKasseninsolvenz
16.04.2008, 22:00 Uhr
Keine Experimente mit Apotheken!
Bericht vom 6. Sächsischen Apothekertag in Görlitz
Von Peter Ditzel
16.04.2008, 22:00 Uhr
Sanicare darf nicht auf die Zuzahlung verzichten
BERLIN (ks). Der Sanicare-Versandapotheke in Bad Laer bleibt es auch weiterhin verwehrt, gesetzlichen Krankenkassen sowie deren Mitgliedern Zuzahlungsgutscheine anzubieten, zu gewähren oder einzulösen um damit GKV-Versicherten die Zuzahlung zu ersparen. Einen entsprechenden Beschluss traf kürzlich das Verwaltungsgericht (VG) Osnabrück.(Beschluss des VG Osnabrück vom 17. März 2008, Az.: 6 B 73/07 – nicht rechtskräftig)
Show moreRechtsprechung
16.04.2008, 22:00 Uhr
Der Versand und die Folgen
HAMBURG (tmb). In einer Informationsveranstaltung der Apothekerkammer Hamburg am 9. April wurden die Folgen des Arzneimittelversandes für die Arzneimittelversorgung aufgezeigt. Dabei ging es sowohl um den illegalen Versand als Einfallstor für Fälschungen als auch um die Konsequenzen des legalen Versandes für die Struktur des Apothekenwesens und die Arzneimittelsicherheit.Show moreApothekerkammer Hamburg
16.04.2008, 22:00 Uhr
BMG kritisiert Bericht zur Zuzahlungspflicht
BERLIN (ks). Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) ist unzufrieden mit dem Bericht der GKV-Spitzenverbände zu den Ausnahmeregelungen von der Zuzahlungspflicht bei Medikamenten und Praxisgebühr. In seiner Stellungnahme zu dem Bericht schreibt das Ministerium, eine "inhaltliche Aufbereitung und Bewertung der Thematik" sei nicht gelungen.Show moreGKV-Spitzenverbände
16.04.2008, 22:00 Uhr
Mit der Zunft in die Zukunft
Sachsens Kammerpräsident Friedemann Schmidt setzte sich in seiner Ansprache mit der Frage auseinander, wie die Apotheke eine sichere Zukunftsperspektive bekommen könnte, ohne dass bewährte Elemente über Bord geworfen werden. Zusammenhalt und Kollegialität sind, so Schmidt, wichtiger als je zuvor. Er rief dazu auf, zusammenzurücken, um als schlagkräftige und bewegliche Truppe in eine Zukunft vorzurücken, die trotz Risiken und Gefahren „eine große, spannende und chancenreiche Herausforderung“ ist.Show moreFriedemann Schmidt
16.04.2008, 22:00 Uhr
Wolf: Apotheken bleiben Heuschrecken-freie Zone
BERLIN (ks). Für ABDA-Präsident Heinz-Günter Wolf ist eines klar: Die Arzneimittelversorgung in Deutschland darf kein Experimentierfeld für Handelskonzerne und Großinvestoren werden. "Kranke sind keine Konsumenten und Apotheken daher aus gutem Grund eine Heuschrecken-freie Zone", sagte Wolf im Rahmen des ABDA-Wirtschaftspresseseminars am 15. April in Berlin.Show moreABDA-Wirtschaftspresseseminar
16.04.2008, 22:00 Uhr
Umsatz gestiegen, Ergebnis rückläufig
STUTTGART (ral). Der Pharmagroßhändler Andreae-Noris Zahn AG (Anzag) konnte in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2008 zwar seinen Umsatz um 7,8% auf 1,9 Mrd. Euro steigern – das Ergebnis vor Steuern ging jedoch von 13,4 Mio. Euro auf 2,8 Mio. Euro zurück. Anzag macht hierfür im die starke Zunahme des Direktvertriebs durch die Industrie sowie den unverändert scharfen Wettbewerb im pharmazeutischen Großhandel verantwortlich.Show moreAnzag Halbjahresbilanz 2008
16.04.2008, 22:00 Uhr
Festbetragsanpassung beschlossen
BERLIN (ks). Ab 1. Juni 2008 gelten für 71 Festbetragsgruppen neue Festbeträge. Sie sollen den Kassen zu einem zusätzlichen Einsparvolumen von 390 Mio. Euro pro Jahr verhelfen. Für 47 dieser Gruppen wird es zudem neue Zuzahlungsbefreiungsgrenzen geben. Dies gaben die Spitzenverbände der Gesetzlichen Krankenkassen am 11. April bekannt.Show moreGesetzliche Krankenkassen
16.04.2008, 22:00 Uhr
„Für die Patienten wird es ein böses Erwachen geben“
BERLIN (ks). Seit einem Jahr können Krankenkassen und Arzneimittelhersteller Rabattverträge schließen, die von den Apotheken umgesetzt werden müssen. Wir fragten Pro Generika-Geschäftsführer Peter Schmidt, ob sich die Generika-Branche mit dem neuen Sparinstrument der Kassen arrangiert hat und wie sie in die Zukunft blickt.Show morePro Generika-Geschäftsführer Peter Schmidt
16.04.2008, 22:00 Uhr
Gesundheitspolitische Problemfelder
BERLIN (tmb). Die Jahrestagung der Gesellschaft für Dermopharmazie vom 31. März bis 2. April in Berlin bot ein weit gefasstes Themenspektrum rund um die Haut. Im wissenschaftlichen Hauptprogramm und mehreren begleitenden Symposien ging es um neue Arzneimittel, zukunftsweisende Forschungsmethoden und praxisorientierte Anwendungsfragen. Der GD-Vorsitzende Dr. Joachim Kresken freute sich über mehr als 250 Teilnehmer bei der Tagung. Gesundheitspolitische Aspekte präsentierte die GD-Fachgruppe Dermatotherapie in einem Symposium am 2. April.Show moreGesellschaft für Dermopharmazie
16.04.2008, 22:00 Uhr
Schweiz hat Interesse an ZL-Rezeptur-Ringversuchen
Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker
16.04.2008, 22:00 Uhr
Regierung will Vertragsverletzungsverfahren ruhen lassen
BERLIN (ks). Die Bundesregierung hat bei der Europäischen Kommission beantragt, das gegen Deutschland eingeleitete Vertragsverletzungsverfahren zum Fremd- und Mehrbesitzverbot von Apotheken vorläufig ruhen zu lassen. Sie ist der Auffassung, dass die Kommission zunächst abwarten sollte, bis der Europäische Gerichtshof (EuGH) über das Vorabentscheidungsersuchen des Verwaltungsgerichts Saarbrücken im Fall DocMorris entschieden hat.Show moreMehrbesitzverbot
16.04.2008, 22:00 Uhr
Bundestag beschließt Stichtagsverschiebung
BERLIN (ks). Die Forschung mit Stammzellen wird künftig mit mehr und mit neueren Zell-Linien möglich sein: Der Bundestag hat am 11. April namentlich und ohne Fraktionszwang beschlossen, den Stichtag für den Import embryonaler Stammzellen zu Forschungszwecken einmalig auf den 1. Mai 2007 zu verschieben. Der bisherige Stichtag war der 1. Januar 2002. Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) begrüßte die Entscheidung.Show moreStammzellgesetz
16.04.2008, 22:00 Uhr
AOK-Chef: Fonds kann 2009 starten
BERLIN (ks). Nach Auffassung des Vorstandsvorsitzenden des AOK-Bundesverbandes, Hans Jürgen Ahrens, wird der Zeitplan für den Gesundheitsfonds durch die aktuelle Diskussion um die Konvergenzregelung nicht gefährdet: "Der Gesundheitsfonds kann termingerecht am 1. Januar 2009 starten". Dennoch sollte man Ahrens zufolge auf die umstrittene Klausel verzichten, um rechtliche Risiken für das gesamte Reformprojekt zu vermeiden.Show moreGesundheitsfonds
16.04.2008, 22:00 Uhr
Frühjahrskongress in Damp
DAMP (tmb). Am 12. und 13. April veranstaltete die Apothekerkammer Schleswig-Holstein wieder ihren traditionsreichen Frühjahrskongress im Ostseebad Damp. Etwa 150 Teilnehmer erlebten ein umfangreiches Fortbildungsprogramm unter dem Titel "Gender in der Medizin und Pharmazie". Die geschlechtsabhängigen Unterschiede bei der Behandlung von Krankheiten und der Wirkung von Arzneimitteln sind ein noch recht junges Forschungsthema und lassen künftig für den Arzneimitteleinsatz wichtige Erkenntnisse erwarten.Show moreApothekerkammer Schleswig-Holstein
16.04.2008, 22:00 Uhr
Schmidt-Jortzig wird Vorsitzender
BERLIN (ks). Der neu gegründete Deutsche Ethikrat ist am 11. April zu seiner konstituierenden Sitzung in Berlin zusammengekommen. Zum Vorsitzenden wurde der frühere FDP-Bundesjustizminister Professor Edzard Schmidt-Jortzig, Universität Kiel, gewählt.Show moreDeutscher Ethikrat
16.04.2008, 22:00 Uhr
Patienteninfo zu Arzneimitteln soll harmonisiert werden
BERLIN (ks). Die Pläne der EU-Kommission, die Patienteninformation zu verschreibungspflichtigen Medikamenten europaweit zu harmonisieren, schreiten voran: Anfang Februar waren alle Interessierten von der Kommission aufgerufen worden, Vorschläge zu unterbreiten, wie die Patienteninformation künftig geregelt werden sollte – am 7. April lief die Frist dieser öffentlichen Konsultation ab. Nun werden die Stellungnahmen ausgewertet.Show moreEU-Kommission
09.04.2008, 22:00 Uhr
„Wir Apotheker sind die Arzneimittelfachleute“
BERLIN (diz). Prof. Dr. Martin Schulz leitet künftig als Geschäftsführer bei der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände den Geschäftsbereich Arzneimittel. Mit dem neu geschaffenen Ressort will die ABDA ihr Profil auf dem Gebiet der pharmazeutisch-wissenschaftlichen Themen schärfen. Wir sprachen mit Professor Schulz über seine neue Aufgabe.Show moreABDA-Geschäftsbereich Arzneimittel
09.04.2008, 22:00 Uhr
GSK darf Parallelhandel nicht unterbinden
BERLIN (ks). Die Methoden des Pharmakonzerns GlaxoSmithKline (GSK), in Griechenland den Parallelhandel mit seinen Arzneimitteln zu unterbinden, sind nach Auffassung von Dámaso Ruiz-Jarabo Colomer, Generalanwalt beim Europäischen Gerichtshof (EuGH), missbräuchlich. In seinen Schlussanträgen zu einem Vorabentscheidungsersuchen eines Athener Gerichts machte er deutlich, dass die EG-Vertragsbestimmung, die den Missbrauch einer beherrschenden Stellung verbietet, keine Ausnahme zulässt.Show moreEuroparecht
09.04.2008, 22:00 Uhr
IQWiG-Methodenvorschlag geht in die nächste Runde
(iqwig/du). Ende Januar hatte das IQWiG einen Methodenvorschlag zur Kosten-Nutzen-Bewertung veröffentlicht, der auch in der Fachpresse intensiv diskutiert wurde (s. DAZ Nr. 8/2008, S. 44ff). Am 31. März hat das Stellungnahmeverfahren zu diesem Vorschlag geendet. Jetzt wird das IQWiG die Stellungnahmen analysieren und seine Schlussfolgerungen in den Methodenentwurf einarbeiten.Show moreKosten-Nutzen-Bewertung
09.04.2008, 22:00 Uhr
Ministerium hält Bedenken der CSU für unbegründet
BERLIN (ks). Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat die Kritik der CSU an ungenügenden Vorarbeiten für den Gesundheitsfonds zurückgewiesen. "In der Vorbereitung auf den Gesundheitsfonds gibt es keine Zeitverzögerung", sagte BMG-Sprecher Klaus Vater am 5. April in Berlin. CSU-Parteichef Erwin Huber hatte zuvor auf der CSU-Vorstandsklausur in Wildbad Kreuth beklagt, dass Gesundheitsministerin Ulla Schmidt gesetzliche Vereinbarungen nicht einhalte. Der CSU-Vorstand hatte daher einen Beschluss gefasst, wonach der Fonds verschoben werden müsse, wenn zuvor nicht fünf Voraussetzungen erfüllt seien.Show moreGesundheitsfonds
09.04.2008, 22:00 Uhr
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung